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Quelle:Psc/ÖGUT 2003

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Herbert Greisberger, Henriette Gupfinger, Susanne Hasenhüttl, Daniela Ingruber, Doris Krenn, Peter Biermayr, Ernst Schriefl
Titel    Die Auswirkung energiepolitischer Instrumente auf Technologieinnovation und –diffusion in Österreich
Herausgeber    Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik
Ort    Wien
Verlag    [Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik]
Datum    Dezember 2003
URL    http://www.oegut.at/downloads/pdf/oeoe_enpol_inst_end.pdf

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    6


Fragmente der Quelle:
[1.] Psc/Fragment 049 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-30 15:58:31 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Psc, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ÖGUT 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 12-18
Quelle: ÖGUT 2003
Seite(n): 15, Zeilen: 24-29
In der Phase der Invention kommt den Innovatoren eine besondere Bedeutung zu. Schumpeter stellte den »dynamischen Unternehmer« in den Mittelpunkt des Inventionsgeschehens. Sein Interesse an der Entwicklung von Innovationen ist es, Pioniergewinne aus technoökonomischen Neuerungen zu erwirtschaften. Die resultierende ökonomische Dynamik folgt demnach aus der Kreativität des findigen Unternehmers. Diese Kreativität des Unternehmers ist für die Invention von großer Bedeutung. In der Phase der Invention kommt in der Literatur den sogenannten Innovatoren ein besonderes Interesse zu. Schumpeter (1926) stellte den dynamischen Unternehmer in den Mittelpunkt des Innovationsgeschehens. Dieser versucht Pioniergewinne aus technoökonomischen Neuerungen zu lukrieren. Die resultierende ökonomische Dynamik folgt demnach aus der Kreativität des findigen Unternehmers. Diese Kreativität des Unternehmers ist für die Invention von großer Bedeutung.
Anmerkungen

Quelle nicht genannt. Die Übernahme aus der Quelle setzt sich auf den Folgeseiten fort.

Sichter
(fret), Qadosh

[2.] Psc/Fragment 050 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-28 10:36:14 KayH
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Psc, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÖGUT 2003

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Klicken
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 50, Zeilen: 1-36
Quelle: ÖGUT 2003
Seite(n): 15,16, Zeilen: -
[Für die Innovationsphase spielen unter anderem Nischen-]märkte eine zentrale Rolle. Interessant in diesem Zusammenhang ist der Ansatz des

»Strategischen Nischenmanagements«, der darin besteht, temporär geschützte Bereiche für ausgewählte Technologien zu kreieren und zu managen85. Neue Technologien (wie die Energietechnologien auf Basis von erneuerbaren Energieträgern, die im Mittelpunkt der gegenständlichen Studie stehen) sind am Beginn oft noch fehlerbehaftet bzw. fehleranfällig. Nischenmärkte gelten als fehlertoleranter und eignen sich daher für die erste Anwendung am Markt86. Die erste Kommerzialisierung in Nischenmärkten erlaubt ein ständiges »learning by doing« and »learning by using«, das zu weiteren Verbesserungen der Technologien aber auch zu Kostenreduktionen in der Herstellung führt. Diese Lernprozesse in der Ökonomie werden allgemein in Form von »learning« oder »experience curves« beschrieben. Sie stellen die Abnahme der Produktionskosten pro Einheit mit zunehmender Produktion dar. Die Lernrate (die Steigung der Kurve) ist definiert als die Kostenreduktion pro Einheit (in Prozent) während einer Verdoppelung der akkumulierten Produktion87. Es gibt verschiedene Mechanismen des »Lernens« wie beispielsweise die zunehmenden Erfahrungen der Individuen infolge der Durchführung von Routinearbeiten, Produktstandardisierungen oder economies of scale. Das Potenzial zu Kostenreduktionen verringert sich mit zunehmender Reife der Technologie. Lernkurveneffekte treten vor allem in der Massen- oder Serienproduktion von Konsumgütern auf, wo durch Verringerung der Produktionskosten auch die Preise verringert werden können. Typische Lernraten auch für Energietechnologien variieren zwischen 10 % und 30 %. Es wurden in der Vergangenheit aber auch schon Lernraten von beinahe 50 % insbesondere in den ersten Phasen der Kommerzialisierung beobachtet88. Lernkurven dienen unter anderem der Identifizierung von Technologien, die bei adäquaten Investitionen wettbewerbsfähig werden können89. In der Phase der Innovation können soziale, technische, ökonomische oder institutionelle Hemmnisse deutlich werden. Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass die Innovation oftmals von intrinsischer Motivation einzelner Beteiligter oder öffentlichen Subventionen beeinflusst wird. Schließlich gelten Umweltinnovationen gerade in der Anfangsphase meist als unwirtschaftlich und werden dank ihrer ökologischen Vorteilhaftigkeit öffentlich unterstützt. Umweltinnovationen genießen in dieser Phase hohe Aufmerksamkeit von Seite der Umweltszene; entsprechend hoch sind die Erwartungen an ihre weitere Entwicklung. Umweltinteressierte Personen stellen oft die ersten Kunden bzw. Anwender der neuen Umwelttechnologien dar. Auf Ebene der Unternehmen verstärkt sich in dieser Phase die Konkurrenz. Waren es anfangs nur wenige vielleicht kleine Unternehmen90, springen nun weitere auf den fahrenden Zug auf (unter der Voraus-[setzung einer erfolgreichen Innovation). Es ist jetzt von der Innovation an sich abhängig, ob sie sich aus der Nische heraus entwickelt oder eben ein Nischenprodukt bleibt, was für einzelne Unternehmen durchaus interessant sein kann.]


85 Ausführlich hierzu Danner, Strategisches Nischenmanagement, passim.
86 Vgl. Kemp, Environmental Policy and Technical Change, 37.
87 Vgl. Coenenberg, Kostenrechnung und Kostenanalyse, 199 ff.
88 Greisberger et al., Auswirkung energiepolitischer Instrumente, 16.
89 Vgl. Grübler/Nakicenovic/Victor, Energy Policy 1999, 247 ff.; Kemp, Environmental Policy and Technical Change, passim.
90 Dem Einfluss der Unternehmensgröße wird in der ökonomischen Auseinandersetzung um die Innovationsfähigkeit von Unternehmen großer Stellenwert beigemessen. Die Frage, welche Betriebsgröße für das Hervorbringen von Innovationen am besten geeignet ist, wurde immer wieder unterschiedlich beantwortet (bspw. sprach Schumpeter von »small ist beautiful«). Es gibt keine pauschale Antwort auf diese Frage, dafür aber zahlreiche Einflussfaktoren (Art des F&E-Vorhabens, Phase des Innovationsprozesses, Gegenstand der Innovation, Organisationsstruktur, Konkurrenzdruck etc.). Während größere Unternehmen den Vorteil haben, über mehr Kapital zu verfügen, sind kleinere Unternehmungen flexibler. Letztere haben insbesondere Vorteile bei (marktnahen) Produktinnovationen. Vgl. Schmid/Kumpftnüller/Ornetzeder/ Steiner, Endbericht, passim.

Für die eigentliche Innovation, die Überleitung in die Produktion und erste Markteinführung, spielen Nischenmärkte eine zentrale Rolle. Interessant in diesem Zusammenhang ist der Ansatz des „Strategischen Nischenmanagements“, der darin besteht, temporär geschützte Bereiche für ausgewählte Technologien zu kreieren und zu managen. Neue Technologien (wie die Energietechnologien auf Basis von erneuerbaren Energieträgern, die im Mittelpunkt der gegenständlichen Studie stehen) sind am Beginn oft noch fehlerbehaftet bzw. fehleranfällig. Nischenmärkte gelten als fehlertoleranter und eignen sich daher für die erste Anwendung am Markt (vgl. Kemp 1998).

Die erste Kommerzialisierung in Nischenmärkten erlaubt ein ständiges „learning by doing“ and „learning by using“, das zu weiteren Verbesserungen der Technologien aber auch zu Kostenreduktionen in der Herstellung führt. Diese Lernprozesse in der Ökonomie werden allgemein in Form von „learning“ oder „experience curves“ beschrieben. Sie stellen die Abnahme der Produktionskosten pro Einheit mit zunehmender Produktion dar. Die Lernrate (die Steigung der Kurve) ist definiert als die Kostenreduktion pro Einheit (in Prozent) während einer Verdoppelung der akkumulierten Produktion. Es gibt verschiedene Mechanismen des „Lernens“ wie beispielsweise die zunehmenden Erfahrungen der Individuen infolge der Durchführung von Routinearbeiten, Produktstandardisierungen oder economies of scale4. Das Potenzial zu Kostenreduktionen verringert sich mit zunehmender Reife der Technologie. Lernkurveneffekte treten vor allem in der Massenproduktion von Konsumgütern auf, wo durch Verringerung der Produktionskosten auch die Preise verringert werden können. Typische Lernraten auch für Energietechnologien variieren zwischen 10% und 30%. Es wurden in der Vergangenheit aber auch schon Lernraten von beinahe 50% insbesondere in den ersten Phasen der Kommerzialisierung beobachtet. Lernkurven dienen unter anderem der Identifizierung von Technologien, die bei adäquaten Investitionen wettbewerbsfähig werden können (vgl. Grübler/Nakićenović/Victor 1999 und Kemp 1997).

In der Phase der Innovation können soziale, technische, ökonomische oder institutionelle Hemmnisse deutlich werden. Wie die bereits angesprochenen Fallstudien von Klemmer et al (1999) zeigen, wird die Innovation oftmals von intrinsischer Motivation einzelner Beteiligter oder von öffentlichen Subventionen beeinflusst. Schließlich gelten Umweltinnovationen gerade in der Anfangsphase meist als unwirtschaftlich und werden dank ihrer ökologischen Vorteilhaftigkeit öffentlich unterstützt. Umweltinnovationen genießen in dieser Phase hohe Aufmerksamkeit von Seite der Umweltszene; entsprechend hoch sind die Erwartungen an ihre weitere Entwicklung. Umweltinteressierte Personen stellen oft die ersten KundInnen bzw. AnwenderInnen der neuen Umwelttechnologien dar.

Auf Ebene der Unternehmen verstärkt sich in dieser Phase die Konkurrenz. Waren es anfangs nur wenige vielleicht kleine Unternehmen5, springen nun weitere auf den fahrenden Zug auf (unter der Voraussetzung einer erfolgreichen Innovation). Es ist jetzt von der Innovation an sich abhängig, ob sie sich aus der Nische heraus entwickelt oder eben ein Nischenprodukt bleibt, was für einzelne Unternehmen durchaus interessant sein kann.


4 [...]
5 Dem Einfluss der Unternehmensgröße wird in der theoretischen Auseinandersetzung um die Innovationsfähigkeit von Unternehmen großer Stellenwert beigemessen. Die Frage, welche Betriebsgröße für das Hervorbringen von Innovationen am besten geeignet ist, wurde immer wieder unterschiedlich beantwortet (beispielsweise sprach Schumpeter von „small ist beautiful“). Es gibt keine pauschale Antwort auf diese Frage, dafür aber zahlreiche Einflussfaktoren (Art des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens, Phase des Innovationsprozesses, Gegenstand der Innovation, Organisationsstruktur, Konkurrenzdruck etc.). Während größere Unternehmen den Vorteil haben, über mehr Kapital zu verfügen, sind kleinere Unternehmungen flexibler. Letztere haben insbesondere Vorteile bei (marktnahen) Produktinnovationen (vgl. Schmid et al. 1994).

Anmerkungen

Die komplette Seite ist übernommen. Kleine Änderungen und Umstellungen. Angabe der Quelle in Fußnote 88 ohne Kennzeichnung wörtlicher Übernahmen. In den weiteren Fußnoten Übernahme von Literaturreferenzen sowie des Textes der Fußnote 90 aus der Quelle. Verschleiernde Variation zu Beginn der Übernahme. So wird dort der Satz umgestellt, "Innovation" wird zu "Innovationsphase", ein Einschub entfernt.

Sichter
(Klicken) KayH

[3.] Psc/Fragment 051 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-29 21:29:49 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Gt75, Psc, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ÖGUT 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klicken
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 51, Zeilen: 1-25, 31-33
Quelle: ÖGUT 2003
Seite(n): 16, 17, 18, Zeilen: -
[ [...](unter der Voraus-]setzung einer erfolgreichen Innovation). Es ist jetzt von der Innovation an sich abhängig, ob sie sich aus der Nische heraus entwickelt oder eben ein Nischenprodukt bleibt, was für einzelne Unternehmen durchaus interessant sein kann.

In der Diffusionsphase erfährt die Innovation abschließend ihre allgemeine Nutzanwendung und Marktverwertung. Everett M. Rogers91 beschreibt die Diffusion als Prozess, bei dem sich eine Innovation durch bestimmte Kommunikationskanäle über die Zeit in einem sozialen System ausbreitet. Der Innovations-Entscheidungsprozess bezieht sich demnach auf die Dimension der Zeit und durchläuft nach Rogers fünf Stufen: In der ersten Stufe des Diffusionsprozesses erlangt ein Individuum (oder eine beliebige soziale Einheit, die Entscheidungen fällt) Kenntnis von der Existenz einer Innovation und ein zumindest grobes Verständnis, wie diese funktioniert. Danach beginnt die Suche nach anwendungsrelevanten Informationen. In der zweiten Phase der Meinungsbildung werden die unterschiedlichsten Vorstellungen bezüglich einer Innovation gesammelt. Information zur Reduktion der Unsicherheit wird in dieser Phase zumeist von nahe stehenden Bezugspersonen eingeholt. Wie eine Innovation von den potenziellen Anwendern einer Innovation wahrgenommen wird, ist mitbestimmend dafür, wie schnell sich diese verbreitet. Anschließend wird eine Entscheidung über die Übernahme oder Ablehnung einer Innovation getroffen. In diesem Zusammenhang spielt das Ausprobieren der Innovation eine besondere Rolle. Die tatsächliche Umsetzung der Entscheidung erfolgt in der Phase der Implementierung, wobei die Innovation zur Anwendung gebracht wird. In der Stufe der Bestätigung wird nach Informationen gesucht, die den Anwender einer Innovation darin bestärkt, mit der Anwendung der Innovation fortzufahren. Falls jedoch Informationen entstehen, welche die Anwendung der Innovation in Frage stellen, kann auch die Anwendung der Innovation abgebrochen werden.

[...]

Dabei erlangt das Zusammenspiel aller Akteure und Rahmenbedingungen immer größere Bedeutung. Der technologische Wandel wird zunehmend als interaktiver Prozess mit stetigen Rückkopplungen und Feed-[backschleifen zwischen den einzelnen Phasen des Innovationsprozesses gesehen93.]


93 Vgl. Konrad/Nill, Innovationen für Nachhaltigkeit, passim.

[S. 16]

[...] (unter der Voraussetzung einer erfolgreichen Innovation). Es ist jetzt von der Innovation an sich abhängig, ob sie sich aus der Nische heraus entwickelt oder eben ein Nischenprodukt bleibt, was für einzelne Unternehmen durchaus interessant sein kann.

Rogers (1995) beschreibt die Diffusion als Prozess, bei dem sich eine Innovation durch bestimmte Kommunikationskanäle über die Zeit in einem sozialen System ausbreitet. Der Innovations-Entscheidungsprozess bezieht sich demnach auf die Dimension der Zeit und durchläuft nach Rogers fünf Stufen:

In der ersten Stufe des Diffusionsprozesses erlangt ein Individuum (oder eine beliebige soziale Einheit, die Entscheidungen fällt) Kenntnis von der Existenz einer Innovation und ein

[S. 17]

zumindest grobes Verständnis, wie diese funktioniert. Danach beginnt die Suche nach anwendungsrelevanten Informationen. In der zweiten Phase, der Phase der Meinungsbildung, wird eine Meinung bezüglich einer Innovation gebildet. Information zur Reduktion der Unsicherheit wird in dieser Phase zumeist von nahestehenden Bezugspersonen eingeholt. Wie eine Innovation von den potenziellen AnwenderInnen einer Innovation wahrgenommen wird, ist mitbestimmend dafür, wie schnell sich diese verbreitet. Anschließend wird eine Entscheidung über die Übernahme oder Ablehnung einer Innovation getroffen. In diesem Zusammenhang spielt das Ausprobieren der Innovation eine besondere Rolle. Die tatsächliche Umsetzung der Entscheidung erfolgt in der Phase der Implementierung, wobei die Innovation zur Anwendung gebracht wird. In der Stufe der Bestätigung wird nach Informationen gesucht, die den/die AnwenderIn einer Innovation darin bestärkt, mit der Anwendung der Innovation fortzufahren. Falls jedoch Informationen entstehen, welche die Anwendung der Innovation in Frage stellen, kann auch die Anwendung der Innovation abgebrochen werden.

[...]

[S. 18]

Vielmehr erlangt das Zusammenspiel aller Akteure und Rahmenbedingungen immer größere Bedeutung. Der technologische Wandel wird zunehmend als interaktiver Prozess mit stetigen Rückkopplungen und Feedbackschleifen zwischen den einzelnen Phasen des Innovationsprozesses gesehen, der zur Bildung von Strukturen führt, die auch als Innovationsnetzwerke bezeichnet werden (vgl. Konrad/Nill 2001).

Anmerkungen

Großflächige Aneignung der Quelle. Wortwörtlich unter kleinsten verschleiernden Anpassungen. Ein Beleg aus der Quelle wandert in die Fußnote 93 der untersuchten Arbeit.

Sichter
fret, Hindemith

[4.] Psc/Fragment 052 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-28 14:29:52 KayH
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Psc, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÖGUT 2003

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Klicken
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 52, Zeilen: 1-5
Quelle: ÖGUT 2003
Seite(n): 18, Zeilen: 15-22
[Der technologische Wandel wird zunehmend als interaktiver Prozess mit stetigen Rückkopplungen und Feed-]backschleifen zwischen den einzelnen Phasen des Innovationsprozesses gesehen93. Es sind Lern- und Suchprozesse, die das gesamte Feld der Innovationen dominieren. Dabei handelt es sich einerseits um systematische Bemühungen in den Unternehmen und im Forschungsbereich und andererseits um informelle und nicht institutionalisierte Aktivitäten, die im Produktionsprozess selbst stattfinden.

93 Vgl. Konrad/Nill, Innovationen für Nachhaltigkeit, passim.

Der technologische Wandel wird zunehmend als interaktiver Prozess mit stetigen Rückkopplungen und Feedbackschleifen zwischen den einzelnen Phasen des Innovationsprozesses gesehen [...] (vgl. Konrad/Nill 2001). Es sind Lern- und Suchprozesse, die das gesamte Feld der Innovationen dominieren. Dabei handelt es sich einerseits um systematische Bemühungen in den Unternehmen und im Forschungsbereich und andererseits um informelle und nicht institutionalisierte Aktivitäten, die im Produktionsprozess selbst stattfinden.
Anmerkungen

Wortwörtliche Übernahme inkl. Literaturreferenz ohne Hinweis auf die Quelle.

Sichter
KayH

[5.] Psc/Fragment 126 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-28 20:40:05 KayH
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Psc, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÖGUT 2003

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Klicken
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 126, Zeilen: 19-23, 33-38
Quelle: ÖGUT 2003
Seite(n): 18, 14, Zeilen: -
Gefordert ist eine energiewirtschaftliche

(insbesondre [sic] ökologisch und ökonomisch effiziente) Optimierung bei der Erfüllung vorgegebener Funktionen (Verbraucherfreundlichkeit, Optionenvielfalt, Versorgungssicherheit etc.)430. Bedürfnisorientierte Innovationen schließlich stellen die Funktionen der Produkte und Dienstleistungen selbst in Frage und setzen direkt bei den Bedürfnissen an. Technoökonomische Neuerungen sollen danach nicht ausreichen. Vielmehr wird ein Zusammenspiel mit sozialen und kulturellen Innovationen angestrebt, um nachhaltige Entwicklung zu forcieren. [...] Die Gründe für die zentrale Positionierung der Systeminnovationen in der Entwicklung eines nachhaltigen Energiesystems liegen zum einen darin, dass sie sowohl was die Qualität als auch die Quantität betrifft große Veränderungen hinsichtlich der ökologischen und ökonomischen Auswirkungen erwarten lassen. Zum anderen sind erfahrungsgemäß Systeminnovationen durch gezielte Forschungs- und Entwicklungsarbeit erreichbar und sie treten häufiger auf als die zugrunde liegenden Basis-[innovationen selbst433. Die Kategorie der Systeminnovationen wird damit zum zentralen Ansatzpunkt nationaler Politiken zur Durchsetzung von Energieinnovationen.]


430 Ähnlich Greisberger et al., Auswirkung energiepolitischer Instrumente, 18.
[...] 433 Greisberger et al., Auswirkung energiepolitischer Instrumente, 18.

[Seite 18]

Gefordert ist die ökologische Optimierung der Erfüllung vorgegebener Funktionen. Bedürfnisorientierte Innovationen schließlich stellen die Funktionen der Produkte und Dienstleistungen selbst in Frage und setzen direkt bei den Bedürfnissen an. Technoökonomische Neuerungen reichen nicht aus; ein Zusammenspiel mit sozialen und kulturellen Innovationen erscheint erforderlich zu sein, um den Weg in Richtung nachhaltige Entwicklung einzuschlagen. [Seite 14] Die Gründe für die zentrale Positionierung der Systeminnovationen in der Entwicklung eines nachhaltigen Energiesystems liegen zum einen darin, dass sie sowohl was die Qualität als auch die Quantität betrifft große Veränderungen hinsichtlich der ökologischen Auswirkungen erwarten lassen. Zum anderen ist zu erwarten, dass Systeminnovationen durch gezielte Forschungs- und Entwicklungsarbeit erreichbar sind und häufiger auftreten als Basisinnovationen. Die Ebene der „Systeminnovationen“ wird damit zum zentralen Ansatzpunkt nationaler Politiken zur Durchsetzung von Umweltinnovationen.

Anmerkungen

Mehrzeilige wortwörtliche Abschriften. Fußnote 430 stellt eine wortwörtliche Übereinstimmung zunächst in Abrede, 433 verweist derart auf die Quelle, dass weder eine solche Übernahme erkennbar wäre, noch der entsprechenden Abschnitt leicht aufzufinden ist (da auf Seite 14 der Quelle).

Sichter
KayH

[6.] Psc/Fragment 127 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-01 08:26:40 Hindemith
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Psc, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÖGUT 2003

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 127, Zeilen: 1-2
Quelle: ÖGUT 2003
Seite(n): 14, Zeilen: 33-35
[Zum anderen sind erfahrungsgemäß Systeminnovationen durch gezielte Forschungs- und Entwicklungsarbeit erreichbar und sie treten häufiger auf als die zugrunde liegenden Basis]innovationen selbst433. Die Kategorie der Systeminnovationen wird damit zum zentralen Ansatzpunkt nationaler Politiken zur Durchsetzung von Energieinnovationen.

433 Greisberger et al., Auswirkung energiepolitischer Instrumente, 18.

Zum anderen ist zu erwarten, dass Systeminnovationen durch gezielte Forschungs- und Entwicklungsarbeit erreichbar sind und häufiger auftreten als Basisinnovationen. Die Ebene der „Systeminnovationen“ wird damit zum zentralen Ansatzpunkt nationaler Politiken zur Durchsetzung von Umweltinnovationen.
Anmerkungen

Fragment setzt die Vorseite fort. Die Quelle ist zwar genannt, jedoch wird die korrekte Stelle nicht genannt, noch die zumeist wörtliche Übernahme kenntlich gemacht.

Sichter
(fret), Qadosh, Hindemith






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