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Quelle:Psc/E-Energy-Studie 2006

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Oliver Franz, Clemens Cremer, Harald Schäffler
Titel    Studie für das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Potenziale der Informations- und Kommunikations-Technologien zur Optimierung der Energieversorgung und des Energieverbrauchs (eEnergy)
Herausgeber    wik-Consult – FhG Verbund Energie
Beteiligte    Oliver Franz, Matthias Wissner, Franz Büllingen, Christin-Isabel Gries, Clemens Cremer, Marian Klobasa, Frank Sensfuß, Simone Kimpeler, Elisabeth Baier, Tobias Lindner, Harald Schäffler, Werner Roth, Malte Thoma
Ort    Bad Honnef
Datum    21. Dezember 2006
Seiten    160
URL    http://www.e-energy.de/documents/e-energy-studie.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Psc/Fragment 183 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-01 08:10:38 Graf Isolan
BauernOpfer, E-Energy-Studie 2006, Fragment, Gesichtet, Psc, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 183, Zeilen: 11-27
Quelle: E-Energy-Studie 2006
Seite(n): 8, Zeilen: 8-25
IuK-Technologien können bei der Senkung des Energieverbrauchs und der Optimierung des Energiesystems eine wichtige Rolle spielen691, da sie zur Lösung grundlegender Probleme der Energieversorgung beitragen692. So muss das Angebot im Stromsystem jederzeit auf die Nachfrage, die sich als Ausfluss dezentraler Entscheidungen von Haushalten und Unternehmen ergibt, reagieren können, soll es nicht zu Engpässen oder Überlastungen des Systems kommen. Sowohl eine zu hohe als auch eine zu niedrige Nachfrage können dabei Auslöser eines instabilen Systemzustands sein. Insbesondere ist eine entsprechende Kapazität bezüglich der zur Verfügung stehenden Kraftwerke und Netzelemente jederzeit vorzuhalten bzw. es müssen zu jedem Zeitpunkt möglichst vollständige Informationen zum Verhältnis von Angebot und Nachfrage vorliegen. Der mangelnde und langsame Austausch an Informationen führt dazu, dass Produktion und Verbrauch nicht ausreichend aufeinander abgestimmt sind, sodass ex post nachgesteuert werden muss, bzw. dass zum Erhalt der Systemsicherheit umfangreiche Reserven vorzuhalten sind, die die Gesamtkosten der Versorgung treiben. Der Einsatz von IuK-Technologien kann hier für entscheidende Effizienzsteigerungen sorgen und Optimierungspotentiale erschließen.

691 Franz et al., Potenziale IuK-Technologien, 8.

692 Kannberg et al., GridWiseTM: The Benefits of a Transformed Energy System, 11 f.

Informations- und Kommunikationstechnologien (ITK) können bei der Senkung des Energieverbrauchs und der Optimierung des Energiesystems eine wichtige Rolle spielen, da mit ihrer Hilfe grundsätzliche Probleme im Strombereich, die sich aus der Leitungsgebundenheit und der Nichtspeicherbarkeit von Elektrizität ergeben, adressiert werden können: Das Angebot muss jederzeit auf die Nachfrage, die sich als Ausfluss dezentraler Entscheidungen von Haushalten und Unternehmen ergibt, reagieren können, soll es nicht zu Engpässen oder Überlastungen des Systems kommen – hierbei ist es wichtig im Auge zu behalten, dass sowohl eine zu hohe als auch eine zu niedrige Nachfrage Auslöser eines instabilen Systemzustands sein können.

Insbesondere ist eine entsprechende Kapazität bezüglich der zur Verfügung stehenden Kraftwerke und Netzelemente jederzeit vorzuhalten bzw. es müssen zu jedem Zeitpunkt möglichst vollständige Informationen zum Verhältnis von Angebot und Nachfrage vorliegen. Der mangelnde und langsame Austausch an Informationen führt dazu, dass Produktion und Verbrauch nicht ausreichend aufeinander abgestimmt sind, so dass ex post nachgesteuert werden muss bzw. dass zum Erhalt der Systemsicherheit umfangreiche Reserven vorzuhalten sind, die die Gesamtkosten der Versorgung treiben. Der Einsatz von ITK kann hier grundsätzlich für entscheidende Effizienzsteigerungen sorgen und Optimierungspotenziale erschließen [...]

Anmerkungen

Nichts ist als Zitat gekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[2.] Psc/Fragment 187 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-01 14:49:18 Fret
BauernOpfer, E-Energy-Studie 2006, Fragment, Gesichtet, Psc, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 187, Zeilen: 1-5
Quelle: E-Energy-Studie 2006
Seite(n): 73, Zeilen: 28-33
[Unter DSM werden solche Aktivitäten verstanden, die den Energie]verbraucher an der Gestaltung seiner Energieversorgung beteiligen: Entweder durch direkte Einflussnahme des Energieversorgers bzw. Netzbetreibers oder indirekt durch entsprechende Preissignale oder Formen der Tarifgestaltung696. Ziel ist es, Einfluss auf die Lastkurve zu nehmen, um bspw. Lastspitzen zu glätten und so den Einsatz teuerer Spitzenlastkraftwerke zu vermeiden.

696 Franz et al., Potenziale IuK-Technologien, 73.

Unter diesem Begriff werden solche Aktivitäten subsumiert, die den Energieverbraucher an der Gestaltung seiner Energieversorgung beteiligen, und zwar entweder durch direkte Einflussnahme des Energieversorgers oder Netzbetreibers, oder indirekt durch entsprechende Preissignale oder Tarifgestaltung. Ziel ist es, Einfluss auf die Lastkurve zu nehmen, um beispielsweise Lastspitzen zu glätten und so den Einsatz teuerer Spitzenlastkraftwerke

zu vermeiden.

Anmerkungen

Trotz eines Verweise auf die Quelle ist nichts als Zitat gekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan), fret

[3.] Psc/Fragment 187 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-01 19:21:51 Klicken
E-Energy-Studie 2006, Fragment, Gesichtet, Psc, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 187, Zeilen: 6-21
Quelle: E-Energy-Studie 2006
Seite(n): 86f., Zeilen: 86: 34-37; 87:1-21
Technische Innovationspotentiale sind hier insbesondere darin zu sehen, die Vorgänge weiter zu automatisieren697. Zunächst können Preissignale über veränderte Kommunikationswege an die Verbraucher gesendet werden. Hierzu zählen etwa Powerline Communication (PLC) oder Signale über das GSM-Funknetz. Ist der Stromzähler mit entsprechender Kommunikationsschnittstelle ausgestattet, kann dieser etwa Preissignale direkt umsetzen. In einem weiteren Schritt ist die direkte Kommunikation mit einzelnen »intelligenten« Geräten denkbar. Diese könnten z.B. so programmiert werden, dass sie ab einer gewissen Preisobergrenze automatisch abschalten. Derzeit werden Computerchips entwickelt, die in Haushaltsgeräte installiert werden können und es ermöglichen, die Geräte kurzfristig, d.h. für Sekunden oder Minuten, vom Netz zu nehmen und dieses so im Falle einer Störung zu stabilisieren698. Dabei kann insbesondere an solche Geräte gedacht werden, die in der Lage sind, eine gewisse Zeit Energie zu speichern, also vorwiegend Geräte zur Wärme- oder Kälteerzeugung (z.B. Kühlschränke). Hierdurch würden die Geräte gewissermaßen »reservefähig«, d.h. sie wären geeignet, den Bedarf an Regelleistung zu kürzen.

697 Dies., a. a. O., 86.
698 PNNL, Technologies Available for Licensing.

[Seite 86]

In diesem Bereich sind Chancen darin zu sehen, die oben beschriebenen technischen Vorgänge weiter zu automatisieren. Zunächst können Preissignale über veränderte Kommunikationswege gesendet werden. Hierzu zählen etwa PLC oder Signale über das GSM-Funknetz. Ist der Stromzähler mit entsprechender Kommunikationsschnittstel[le]

[Seite 87]

ausgestattet, kann dieser etwa Preissignale direkt umsetzen. In einem weiteren Schritt ist die direkte Kommunikation mit einzelnen „intelligenten“ Geräten denkbar. [...] Diese könnten z.B. so programmiert werden, dass sie ab einer gewissen Preisobergrenze automatisch abschalten.

[...]

Derzeit werden von zahlreichen Institutionen (Pacific Northwest National Laboratory, Umweltfreundliche Energieanlagen, ResponsiveLoad Ltd.) Computerchips entwickelt, die in Haushaltsgeräte installiert werden können und es ermöglichen, die Geräte kurzfristig, d.h. für Sekunden oder Minuten, vom Netz zu nehmen und dieses so im Falle einer Störung zu stabilisieren.101 [...] Dabei kann insbesondere an solche Geräte gedacht werden, die in der Lage sind, eine gewisse Zeit Energie zu speichern, also vorwiegend Geräte zur Wärme- oder Kälteerzeugung (z.B. Kühlschränke). [...] Hierdurch würden die genannten Geräte und Funktionen gewissermaßen "reservefähig", d.h. sie wären geeignet, den Bedarf an Primär- und Sekundärreserve zu kürzen, [...]


101 Pacific Northwest National Laboratory (PNNL) (2006).

Anmerkungen

Gekürzt aber weitgehend identisch - ohne Kennzeichnung und ohne Angabe der korrekten Quelle.

Sichter
(Graf Isolan), Fret

[4.] Psc/Fragment 189 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-01 11:33:58 KayH
BauernOpfer, E-Energy-Studie 2006, Fragment, Gesichtet, Psc, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 189, Zeilen: 17-24
Quelle: E-Energy-Studie 2006
Seite(n): 76, Zeilen: 8-15
In Betracht kommen hier etwa zeitvariable Tarife, die die Preissignale unmittelbar an den Verbraucher weitergeben. Volkswirtschaftlich wird hierdurch eine elastische Nachfragekurve ermöglicht707. Der Preis zeigt also etwaige Engpässe genauso an wie eine relativ problemlose Verfügbarkeit von Energie. Erst diese Informationen machen eine Reaktion des Kunden möglich, der nun, wie auf anderen funktionierenden Märkten auch, selbst entscheiden kann, ob er zu dem entsprechenden Preis Strom einkauft oder nicht. Vorraussetzung [sic!] ist natürlich ein entsprechendes Tarifangebot der Netzbetreiber.

707 Franz et al., Potenziale IuK-Technologien, 76.

Volkswirtschaftlich betrachtet ermöglichen zeitvariable Tarife eine elastischere Nachfragekurve, da sie die korrekten Preissignale an den Verbraucher weitergeben. Der Preis zeigt also (im besten Fall in „Realzeit“) etwaige Engpässe genauso an wie eine relativ problemlose Verfügbarkeit von Energie. Erst diese Informationen machen eine Reaktion des Kunden möglich, der nun, wie auf anderen funktionierenden Märkten auch, selbst entscheiden kann, ob er zu dem entsprechenden Preis Strom einkauft oder nicht. Vorraussetzung [sic!] ist natürlich ein entsprechendes Tarifangebot (Real-Time-Pricing, Time-of-Use-Tarif).
Anmerkungen

Der korrekt angegebene Quellenverweis verdeutlicht nicht die folgende, praktisch wortwörtliche, Übernahme.

Man beachte auch den (mitkopierten) Rechtschreibfehler "Vorraussetzung".

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vanboven

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