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Quelle:Psc/IEWT 2005

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Philipp Späth, Dierk Bauknecht, Hans Auer, Uwe Leprich
Titel    Die Integration dezentraler Einspeisung in das österreichische Stromnetz - mit besseren Anreizen zur Kooperation?
Jahr    2005
URL    http://www.htw-saarland.de/wiwi/fakultaet/personen/professoren/dozenten-h-o/leprich/leprich/publikationen/Intekoop-IEWT2005-final.pdf/download

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Psc/Fragment 199 25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-07 22:02:56 Fret
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, IEWT 2005, Psc, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 199, Zeilen: 25-38
Quelle: IEWT 2005
Seite(n): 6, Zeilen: 1-12
Relevante Regelungen zur Kooperation zwischen Anlagen- und Netzbetreiber finden sich auch in der Richtlinie zur Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im Elektrizitätsbinnenmarkt (EE-RL)738. In Bezug auf Erneuerbare Energien geht diese den Vorgaben der StromRL als speziellere Vorschrift vor739. Art. 7 Abs. 2 EE-RL legt fest, dass die Übertragungs- und Verteilnetzbetreiber einheitliche »Grundregeln für die Anlastung der Kosten technischer Anpassungen wie Netzanschlüsse und Netzverstärkungen, die zur Einbindung neuer Erzeuger, die Strom aus erneuerbaren Energiequellen in das Verbundnetz einspeisen, notwendig sind«, aufstellen und veröffentlichen müssen. Diese Regeln müssen sich auf objektive, transparente und nichtdiskriminierende Kriterien stützen, die insbesondere sämtliche Kosten und Vorteile des Anschlusses dieser Erzeuger an das Netz berücksichtigen.

Neben der Vereinheitlichung der Regeln für die Kostenaufteilung wird in Art. 7 Abs. 4 EE-RL außerdem verlangt, dass die Betreiber der Übertragungs- und Verteilungsnetze »jedem neuen Erzeuger, der angeschlossen werden möchte, einen umfas-[senden und detaillierten Voranschlag der durch den Anschluss entstehenden Kosten vorzulegen (haben).[...]"]


738 Richtlinie 2001/77/EG, ABI. EG Nr. L 283, 33.
739 Altrock/Oschmann/Theobald, EEG, Einf. Rn. 85.

Relevante Regelungen zur Kooperation zwischen Anlagen- und Netzbetreiber5 finden sich auch in der EU-Richtlinie zur Förderung der Erneuerbaren Energien. Artikel 7/2 der Richtlinie legt fest:
„Die Mitgliedstaaten führen einen Rechtsrahmen ein oder verlangen von den Betreibern der Übertragungs- und Verteilungsnetze die Aufstellung und Veröffentlichung ihrer einheitlichen Grundregeln für die Anlastung der Kosten technischer Anpassungen wie Netzanschlüsse und Netzverstärkungen, die zur Einbindung neuer Erzeuger, die Strom aus erneuerbaren Energiequellen in das Verbundnetz einspeisen, notwendig sind. Diese Regeln müssen sich auf objektive, transparente und nichtdiskriminierende Kriterien stützen, die insbesondere sämtliche Kosten und Vorteile des Anschlusses dieser Erzeuger an das Netz berücksichtigen (...).“

Neben der Vereinheitlichung der Regeln für die Kostenaufteilung wird in Artikel 7/4 außerdem verlangt:

„Die Betreiber der Übertragungs- und Verteilungsnetze sind zu verpflichten, jedem neuen Erzeuger, der angeschlossen werden möchte, einen umfassenden und detaillierten Voranschlag der durch den Anschluss entstehenden Kosten vorzulegen.[...]“

5 Richtlinie 2001/77/EG

Anmerkungen

Eine längere Übernahme inkl. der Zitate mit nur leichten Änderungen. Auf der nächsten Seite geht die Übernahme weiter; die Fußnote am Ende des dortigen Absatzes deckt das Ausmaß der Übernahme nicht ab.

Sichter
fret

[2.] Psc/Fragment 200 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-07 21:58:20 Fret
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, IEWT 2005, Psc, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 200, Zeilen: 1-7
Quelle: IEWT 2005
Seite(n): 6, Zeilen: 12-19
[Neben der Vereinheitlichung der Regeln für die Kostenaufteilung wird in Art. 7 Abs. 4 EE-RL außerdem verlangt, dass die Betreiber der Übertragungs- und Verteilungsnetze »jedem neuen Erzeuger, der angeschlossen werden möchte, einen umfas-]senden und detaillierten Voranschlag der durch den Anschluss entstehenden Kosten vorzulegen (haben). Die Mitgliedstaaten können Erzeugern von Strom aus erneuerbaren Energiequellen, die Netzanschluss wünschen, gestatten, für die Anschlussarbeiten eine Ausschreibung durchzuführen.« Sinn und Zweck dieser Regelung ist es, dem Anlagenbetreiber wirtschaftliche Planungssicherheit zu geben und die Verhandlungen zwischen den beiden Akteuren nicht durch Informationsasymmetrien zu verzerren740.

740 Späth/Bauknecht/Auer/Leprich, Die Integration dezentraler Einspeisung in das österreichische Stromnetz mit besseren Anreizen zur Kooperation, 6.

Neben der Vereinheitlichung der Regeln für die Kostenaufteilung wird in Artikel 7/4 außerdem verlangt:
„Die Betreiber der Übertragungs- und Verteilungsnetze sind zu verpflichten, jedem neuen Erzeuger, der angeschlossen werden möchte, einen umfassenden und detaillierten Voranschlag der durch den Anschluss entstehenden Kosten vorzulegen. Die Mitgliedstaaten können Erzeugern von Strom aus erneuerbaren Energiequellen, die Netzanschluss wünschen, gestatten, für die Anschlussarbeiten eine Ausschreibung durchzuführen.“

Eine Schwäche dieser Regelung sehen wir darin, dass – im Gegensatz zum o.g. Artikel 7/2 – hier nur noch von den Kosten die Rede ist, die netzseitigen Nutzen eines neues Kraftwerks hingegen nicht mehr erwähnt werden. Neben einem Kostenvoranschlag wäre jedoch auch ein Nutzenvoranschlag hilfreich, um die Standortentscheidung zu beeinflussen und die Verhandlungen zwischen den beiden Akteuren nicht durch Informationsasymmetrien zu verzerren.

Anmerkungen

Fortsetzung der Übernahme der vorigen Seite. Dass die gesamten 2 Absätze leicht verändert übernommen wurden, wird durch die Fußnote nicht deutlich.

Sichter
fret

[3.] Psc/Fragment 203 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-07 15:24:51 Hotznplotz
Fragment, Gesichtet, IEWT 2005, Psc, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Liberalix68, WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 203, Zeilen: 1, 3-25, 101-102
Quelle: IEWT 2005
Seite(n): 6; 7, Zeilen: 20-37, 102; 1-2
5. EU-Regelungen zur Struktur der Netznutzungsentgelte

[...]

Relevant für die innovative Stromerzeugung sind auch die EU-Vorgaben zur Struktur der Netznutzungsentgelte. In der Verordnung zum grenzüberschreitenden Stromhandel (sog. StromhandelsVO)749 finden sich Ansatzpunkte für die Entwicklung von Standortsignalen. Damit ein Kraftwerksbetreiber bei der Standortentscheidung für ein neues Kraftwerk nicht nur die Erzeugungs- sondern auch die Netzkosten berücksichtigt, muss er entsprechende Preissignale erhalten. Dabei ist zwischen vertikalen und horizontalen Standortsignalen zu unterscheiden. Bei den vertikalen Standortsignalen handelt es sich um solche Mechanismen, die dezentrale Kraftwerke, die z. B. an das Mittelspannungsnetz angeschlossen sind, dafür belohnen, dass sie übergeordnete Netze (Hochspannung etc.) entlasten. Horizontale Standortsignale belohnen demgegenüber die Kraftwerke für das Vermeiden weiträumiger Stromtransporte. Art. 4 Abs. 2 Satz 2 und 3 StromhandelsVO legen dazu fest: »Gegebenenfalls müssen von der Höhe der den Erzeugern und/oder Verbrauchern berechneten Tarife standortbezogene Preissignale auf europäischer Ebene ausgehen und diese den Umfang der verursachten Netzverluste und Engpässe und Investitionskosten für Infrastrukturen berücksichtigen. Dies hindert die Mitgliedstaaten nicht daran, in ihrem Hoheitsgebiet standortbezogene Preissignale vorzusehen (...).«

Der EG geht es zunächst also vor allem um Standortsignale zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten. So können Kraftwerksbetreiber bspw. Anreize erhalten, in Italien zu investieren, um die Stromimporte nach Italien zu reduzieren. Den Mitgliedsstaaten bleibt es aber frei gestellt, auch in ihrem jeweiligen Land Standortsignale einzuführen. Dies gilt natürlich auch für Standortsignale bzw. -anreize speziell für die Errichtung dezentraler Erzeugungsanlagen.


749 Verordnung (EG) Nr. 1228/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2003 über die Netzzugangsbedingungen für den grenzüberschreitenden Stromhandel.

2.1.2 EU-Regelungen zur Struktur der Netznutzungsentgelte

Relevant für die dezentrale Erzeugung sind auch die EU-Vorgaben zur Struktur der Netznutzungsentgelte. In der EU-Verordnung zum grenzüberschreitenden Stromhandel6 finden sich Ansatzpunkte für die Entwicklung von Standortsignalen.

Damit ein Kraftwerksbetreiber bei der Standortentscheidung für ein neues Kraftwerk nicht nur die Erzeugungs-, sondern auch die Netzkosten berücksichtigt, muss er entsprechende Preissignale erhalten. Dabei ist zu unterscheiden zwischen solchen Mechanismen, die dezentrale Kraftwerke, die z.B. an das Mittelspannungsnetz angeschlossen sind, dafür belohnen, dass sie übergeordnete Netze (Hochspannung etc.) entlasten (vertikale Standortsignale) und Mechanismen, die Kraftwerke für das Vermeiden weiträumiger Stromtransporte belohnen (horizontale Standortsignale).

In der EU-Verordnung zum grenzüberschreitenden Stromhandel ist in Artikel 4/2 festgelegt:

„(...) Gegebenenfalls müssen von der Höhe der den Erzeugern und/oder Verbrauchern berechneten Tarife standortbezogene Preissignale auf europäischer Ebene ausgehen und diese den Umfang der verursachten Netzverluste und Engpässe und Investitionskosten für Infrastrukturen berücksichtigen. Dies hindert die Mitgliedstaaten nicht daran, in ihrem Hoheitsgebiet standortbezogene Preissignale vorzusehen (...).“

Der EU geht es zunächst also vor allem um Standortsignale zwischen den einzelnen EUMitgliedsstaaten. So können Kraftwerksbetreiber beispielsweise Anreize erhalten in Italien zu investieren, um die Stromimporte nach Italien zu reduzieren. Den Mitgliedsstaaten bleibt es aber frei-

[Seite 7, Z. 1-2]

gestellt, auch in ihrem jeweiligen Land Standortsignale einzuführen, auch Standortsignale speziell für dezentrale Erzeugung7.


6 Verordnung (EG) Nr. 1228/2003

Anmerkungen

Teils wortidentische Textübernahme ohne Hinweis auf die Quelle. Auf diese weist der Verf. drei Seiten vorher, nämlich auf Seite 200 in Fn. 740, einmal hin; dass nun auch dieses Textfragment auf Seite 203 zum Teil wörtlich der Quelle entnommen ist, ist für den Leser aber in keinster Weise ersichtlich.

Sichter
Hotznplotz

[4.] Psc/Fragment 301 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-08 05:41:12 Hotznplotz
Fragment, Gesichtet, IEWT 2005, Psc, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 301, Zeilen: 10-14
Quelle: IEWT 2005
Seite(n): 9, Zeilen: 14-17
Hinzu kommt, dass sie teilweise nicht anlagenspezifisch sind, sondern durch einen Netzausbau entstehen, der auch anderen Netznutzern zugute kommen kann. Besonders problematisch ist es, wenn Anlagen, zeitlich nachrangig angeschlossen werden [sic], von diesem Netzausbau profitieren und dadurch ein »first mover disadvantage« entsteht. Andererseits entstehen der Anlage dadurch oft prohibitive Kosten, die teilweise nicht anlagenspezifisch sind, sondern durch einen Netzausbau entstehen, der auch anderen Netznutzern zugute kommen kann. Besonders problematisch ist es, wenn Anlagen, die später angeschlossen werden, von diesem Netzausbau profitieren und dadurch ein „first mover disadvantage“ entsteht.
Anmerkungen

Fast wörtliche Übernahme, kein Quellenverweis.

Sichter
fret

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