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Quelle:Psc/Stüer 2000

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Stüer, Schröder
Titel    Konfliktbewältigung in der Bauleitplanung
Zeitschrift    Bayerische Verwaltungsblätter - Zeitschrift für öffentliches Recht und öffentliche Verwaltung
Beteiligte    Prof. Dr. Bernhard Stüer, Jan Schröder
Ausgabe    Heft 9
Datum    1. Mai 2000
Seiten    257-267
URL    http://www.stueer.business.t-online.de/aufsatzc/bvbl0900.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Psc/Fragment 374 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-30 16:33:45 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Psc, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüer 2000, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 374, Zeilen: 13-25
Quelle: Stüer 2000
Seite(n): 257, Zeilen: 19-32
Bei einem Grundbestand hinzunehmender Konflikte und Widersprüche darf das Gebot der Konfliktbewältigung aber nicht überspannt werden, wenn das Theoriegebäude nicht in sich zusammenfallen soll. Konfliktbewältigung darf nicht mit völliger Konfliktfreiheit und vollständiger Harmonie verwechselt werden. Vielmehr muss dem Regulierer ein Maß an autonomer, kontrollfreier Interessenbewertung zukommen. Er muss einen erheblichen Anteil auseinander strebender Interessen in Kauf nehmen. Konfliktbewältigung in der Innovationsregulierung ist daher nichts anderes als die Kunst, ein vielfach labil erscheinendes Gleichgewicht zwischen den Widersprüchen und Konflikten von divergierenden Individualinteressen der Akteure einerseits sowie Gemeinwohlaspekten andererseits herzustellen. Die einzelfallgerechte Konkretisierung des Innovationsbegriffs wird damit zum Balanceakt der Zieloptimierung. Bei einem Grundbestand hinzunehmender Konflikte und Widersprüche darf das Gebot der Konfliktbewältigung aber nicht überspannt werden, wenn das Theoriegebäude nicht in sich zusammenfallen soll. Konfliktbewältigung darf nicht mit völliger Konfliktfreiheit und vollständiger Harmonie verwechselt werden. Vielmehr muss dem Plangeber ein gerüttelt Maß an autonomer, kontrollfreier Interessenbewertung zukommen. Er darf - ja muss sogar einen erheblichen Anteil auseinander strebender Interessen in Kauf nehmen. Konfliktbewältigung in der Bauleitplanung ist daher nichts anderes als die Kunst, ein vielfach labil erscheinendes Gleichgewicht zwischen anerkannten Grundsätzen des Städtebaus einerseits sowie hinzunehmenden städtebaulichen Widersprüchen und Nutzungskonflikten andererseits herzustellen. Bauleitplanung wird damit zum Balanceakt zwischen der reinen Lehre einer konfliktfreien, idealisierenden Reißbrettarchitektur und den städtebaulichen Realitäten.
Anmerkungen
Sichter
(SleepyHollow02), Qadosh

[2.] Psc/Fragment 393 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-30 21:39:25 Guckar
Fragment, Gesichtet, Psc, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüer 2000, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 393, Zeilen: 3-10
Quelle: Stüer 2000
Seite(n): 257, Zeilen: 20-32
Bei einem Grundbestand hinzunehmender Konflikte und Widersprüche darf das Gebot der Konfliktbewältigung aber nicht überspannt werden. Der Regulierer muss einen erheblichen Anteil auseinander strebender Interessen in Kauf nehmen. Konfliktbewältigung in der Innovationsregulierung ist daher die Kunst, ein Gleichgewicht zwischen den Widersprüchen und Konflikten von divergierenden Individualinteressen der Akteure einerseits sowie Gemeinwohlaspekten andererseits herzustellen. Die einzelfallgerechte Konkretisierung des Innovationsbegriffs wird damit zum Balanceakt der Zieloptimierung. Bei einem Grundbestand hinzunehmender Konflikte und Widersprüche darf das Gebot der Konfliktbewältigung aber nicht überspannt werden, wenn das Theoriegebäude nicht in sich zusammenfallen soll. Konfliktbewältigung darf nicht mit völliger Konfliktfreiheit und vollständiger Harmonie verwechselt werden. Vielmehr muss dem Plangeber ein gerüttelt Maß an autonomer, kontrollfreier Interessenbewertung zukommen. Er darf - ja muss sogar einen erheblichen Anteil auseinander strebender Interessen in Kauf nehmen. Konfliktbewältigung in der Bauleitplanung ist daher nichts anderes als die Kunst, ein vielfach labil erscheinendes Gleichgewicht zwischen anerkannten Grundsätzen des STädtebaus einerseits sowie hinzunehmenden städtebaulichen Widersprüchen und Nutzungskonflikten andererseits herzustellen. Bauleitplanung wird damit zum Balanceakt zwischen der reinen Lehre einer konfliktfreien, idealisierenden Reißbrettarchitektur und den städtebaulichen Realitäten.
Anmerkungen

Der Text findet sich bereits fast wörtlich auf S. 374. Die Ähnlichkeit zur Quelle bleibt bestehen, ungeachtet leichter Kürzungen.

Sichter
(SleepyHollow02), Qadosh

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