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Quelle:Psc/Wikipedia Kernfusionsreaktor 2008

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    Kernfusionsreaktor
Verlag    [Wikipedia]
Datum    10. Februar 2008
URL    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kernfusionsreaktor&oldid=42329199

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Psc/Fragment 141 21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-30 12:47:17 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Psc, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Kernfusionsreaktor 2008

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 141, Zeilen: 21-35
Quelle: Wikipedia Kernfusionsreaktor 2008
Seite(n): -, Zeilen: -
Eine innovative Art von Kernreaktor ist demgegenüber der noch im Entwicklungsstadium befindliche Kernfusionsreaktor493. Dies sind nukleare Reaktoren, mit denen durch Fusion leichter Atomkerne in einer energetischen Kettenreaktion Wärmeenergie gewonnen werden soll, mit der - wie in herkömmlichen Kraftwerken - elektrischer Strom erzeugt werden kann. Ein Kernfusionskraftwerk könnte im Vergleich zu einem Kernspaltungskraftwerk bei wesentlich geringerem Brennstoffverbrauch, einem praktisch unbegrenzten Brennstoffvorrat (Wasserstoff), besserer Anlagensicherheit und mit weniger langlebigem radioaktivem Abfall große Mengen an elektrischer Energie liefern. Bisher existieren Kernfusionskraftwerke allerdings nur im experimentellen Stadium. Bis die Technik kommerziell als Energielieferant eingesetzt werden kann, werden noch Jahrzehnte vergehen.

Die großen Industrieländer arbeiten seit etwa 1960 an der Entwicklung der für die Kernfusion erforderlichen Technologien. Viele verschiedene Wege wurden theoretisch untersucht, manche auch mehr oder minder erfolgreich praktisch-experimentell beschritten. Die sog. Deuterium-Tritium-Fusion mit toroidalem magnetischem Ein[schluss gilt als aussichtsreichste Methode]


493 Lin, Nuke fusion reactor completes test, 1.

Als Kernfusionsreaktor werden – bisher nur im experimentellen Stadium vorhandene – nukleare Reaktoren bezeichnet, mit denen durch Fusion leichter Atomkerne in einer energetischen Kettenreaktion Wärmeenergie gewonnen werden soll, mit der – wie in herkömmlichen Kraftwerken – elektrischer Strom erzeugt werden kann.

Ein Kernfusionskraftwerk könnte im Vergleich zu einem Kernspaltungskraftwerk bei wesentlich geringerem Brennstoffverbrauch, einem praktisch unbegrenzten Brennstoffvorrat (Wasserstoff), besserer Anlagensicherheit und mit weniger langlebigem radioaktivem Abfall große Mengen an elektrischer Energie liefern. Bis jedoch Kernfusion kommerziell als Energielieferant eingesetzt werden kann, werden noch einige Jahrzehnte vergehen.

[...], arbeiten die größeren Industrieländer seit etwa 1960 an der Entwicklung der dafür erforderlichen Technologien. Viele verschiedene Wege wurden theoretisch untersucht, manche auch mehr oder minder erfolgreich praktisch-experimentell beschritten. Der Artikel führt alle diese Entwicklungslinien auf. Ausführlich befasst er sich mit der Deuterium-Tritium-Fusion mit toroidalem magnetischem Einschluss, die als aussichtsreichste Methode gilt [...]

Anmerkungen

keine Kennzeichnung als Zitat, kein Hinweis auf die Quelle

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[2.] Psc/Fragment 142 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-12 00:18:32 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Psc, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Kernfusionsreaktor 2008

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 142, Zeilen: 1-4, 5-33
Quelle: Wikipedia Kernfusionsreaktor 2008
Seite(n): 1 (internetquelle), Zeilen: -
Von diesem Typ ist auch der erste Versuchsreaktor, dessen Fusionsplasma mehr Energie abgeben als aufnehmen soll, der Internationale Thermonukleare Experimentelle Reaktor (ITER) in Cadarache in Südfrankreich494. [...] Er soll diese Energiegewinnung demonstrieren, wird jedoch noch keine Nutzenergie (Strom) liefern. ITER soll mit Kosten von insgesamt 9,6 Milliarden Euro gebaut und 20 Jahre lang betrieben werden.

Die Vorteile von Fusionskraftwerken gegenüber konventionellen Kraftwerken sind vielfältig. Insbesondere haben sie

■ keinen Ausstoß von Abgasen, insbesondere von Treibhausabgasen wie CO2;

■ keine Reaktion, die außer Kontrolle geraten (überkritisch werden) kann, da die Zündbedingungen mit großem Aufwand aufrechterhalten werden müssen und die Fusion bei der kleinsten Störung abbricht;

■ ein sehr kleines Brennstoffinventar an radioaktivem Tritium im Plasmagefäß mit etwa 0,5 g (im gesamten Reaktor <500 g);

■ im Gegensatz zur Kernspaltung keine Transporte radioaktiven Brennstoffs nötig, da die Ausgangsstoffe Lithium und Deuterium nicht radioaktiv sind (Tritium wird in der Anlage aus Lithium erbrütet).

Allerdings geht die landläufige Ansicht, bei der Kernfusion werde kein radiaktives [sic!] Material freigesetzt fehl, denn Fusionswerke haben als radioaktives Inventar Tritium und aktivierte Reaktorbestandteile. Sobald ein Fusionsreaktor einige Jahre in Betrieb gewesen ist, ist sein Radioaktivitäts-»Inventar« von gleicher Größenordnung wie bei einem Spaltungs-Kernkraftwerk gleicher Leistung. Durch Verwendung geeigneter Materialien kann erreicht werden, dass die Halbwertszeiten der entstehenden Nuklide ganz überwiegend kurz sind. Entsprechend verringert sich die Problematik der Endlagerung. Angestrebt wird, dass der allergrößte Teil des Restmaterials nach Ende der Nutzungsdauer eines Fusionskraftwerks nur für etwa 100 Jahre kontrolliert gelagert werden muss. Reparaturen und Wartungsarbeiten während der Nutzungsdauer des Reaktors müssen aber großenteils ferngesteuert ausgeführt werden. Die Freisetzung von Radionukliden aus der Anlage lässt sich zwar weitgehend reduzieren, kann aber aus physikalischen Gründen niemals vollständig verhindert werden495.


494 http://www.iter.org/.

495 Wollenteit, ZUR 2008, 127, 129 ff.

Von diesem Typ ist auch der erste Versuchsreaktor, dessen Fusionsplasma mehr Energie abgeben als aufnehmen soll, der Internationale Thermonukleare Experimentelle Reaktor (ITER). Er soll diese Energiegewinnung demonstrieren, wird jedoch noch keine Nutzenergie (Strom) liefern. ITER soll mit Kosten von insgesamt 9,6 Milliarden Euro gebaut und 20 Jahre lang betrieben werden.

[...]


Fusionskraftwerke haben

  • keinen Ausstoß von Abgasen, insbesondere von Treibhausabgasen wie CO2;
  • keine Reaktion, die außer Kontrolle geraten (überkritisch werden) kann, da die Zündbedingungen mit großem Aufwand aufrechterhalten werden müssen und die Fusion bei der kleinsten Störung abbricht;
  • ein sehr kleines Brennstoffinventar an radioaktivem Tritium im Plasmagefäß mit etwa 0,5 g (im gesamten Reaktor <500 g);
  • im Gegensatz zur Kernspaltung keine Transporte radioaktiven Brennstoffs nötig, da die Ausgangsstoffe Lithium und Deuterium nicht radioaktiv sind (Tritium wird in der Anlage aus Lithium erbrütet);
  • als radioaktives Inventar Tritium und aktivierte Reaktorbestandteile.

Sobald ein DT-Fusionsreaktor einige Jahre in Betrieb gewesen ist, wird sein Radioaktivitäts-„Inventar“ von gleicher Größenordnung wie bei einem Spaltungs-Kernkraftwerk gleicher Leistung sein. [...]

Durch Verwendung geeigneter Materialien, die allerdings zur Zeit erst entwickelt werden, kann erreicht werden, dass die Halbwertszeiten der entstehenden Nuklide ganz überwiegend kurz sind. Entsprechend verringert sich die Problematik der Endlagerung; angestrebt wird, dass der allergrößte Teil des Restmaterials nach Ende der Nutzungsdauer eines Fusionskraftwerks nur für etwa 100 Jahre kontrolliert gelagert werden muss. Reparaturen und Wartungsarbeiten während der Nutzungsdauer des Reaktors müssen aber großenteils ferngesteuert ausgeführt werden. Die Freisetzung von Radionukliden aus der Anlage lässt sich zwar weitgehend reduzieren, kann aber aus physikalischen Gründen niemals vollständig verhindert werden.

Anmerkungen

Identisch ohne jede Kennzeichnung oder Hinweis auf die korrekte Quelle.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh






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