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Quelle:Raw/RKI Listeriose 2003

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    Listeriose
Sammlung    Ratgeber Infektionskrankheiten – Merkblätter für Ärzte
Herausgeber    Robert Koch Institut
Jahr    2003
Anmerkung    (im März 2003 aktualisierte Fassung, Erstveröffentlichung im Epid. Bull. 16/2000 am 20.4. 2000)
URL    http://www.kreis-nea.de/komxpress/DynDox/06CC255B-5703-48B9-9049-976FF1B82B71/Listeriose.pdf

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Raw/Fragment 037 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-26 07:29:39 Hindemith
Fragment, Gesichtet, RKI Listeriose 2003, Raw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 37, Zeilen: 17-20, 22-27
Quelle: RKI Listeriose 2003
Seite(n): 1, Zeilen: 16-23
Die Spezies L. monocytogenes lässt sich anhand spezifischer O- (Oberflächen-Antigene) und H-Antigene (Geißel-Antigene) in 13 Serovare subdifferenzieren (Serotypie) (Bell u. Kyriakides 2005). Von diesen sind nur drei mit Erkrankungen des Menschen assoziiert: Serovar 4b, Serovar 1/2a und Serovar 1/2b. [...] Als Pathogenitätsmerkmale wurden verschiedene Faktoren der Invasion und intrazellulären Vermehrung sowie die Hämolysebildung identifiziert. Die Hämolysebildung gilt als phänotypisch wichtigstes Erkennungsmerkmal pathogener wie monozytogener Stämme. Zur weiteren Subdifferenzierung von L. monocytogenes – insbesondere für epidemiologische Zwecke – ist gegenwärtig die Pulsfeldgelelektrophorese (PFGE) als Standardmethode eingeführt.

Bell, C. u. A. Kyriakis (2005)
Taxonomy of Listeria monocytogenes
in: Listeria, a practical approach to the organism and its control in foods.
Blackwell publishing, Kap.1, S. 3

Die Spezies L. monocytogenes lässt sich in 13 Serovare subdifferenzieren (Serotypie), von denen nur drei besonders mit Erkrankungen des Menschen assoziiert sind: Serovar 4b, Serovar 1/2a und Serovar 1/2b. Als Pathogenitätsmerkmale wurden verschiedene Faktoren der Invasion und intrazellulären Vermehrung sowie die Hämolysebildung identifiziert. Die Hämolysebildung gilt als phänotypisch wichtigstes Erkennungsmerkmal pathogener wie monozytogener Stämme. Zur weiteren Subdifferenzierung von L. monocytogenes – insbesondere für epidemiologische Zwecke – ist gegenwärtig die Pulsfeldgelelektrophorese (PFGE) als Standardmethode eingeführt.
Anmerkungen

Keine hinreichende Kennzeichnung der übernommenen Passagen.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[2.] Raw/Fragment 038 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-09 15:29:44 Graf Isolan
Fragment, RKI Listeriose 2003, Raw, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 38, Zeilen: 4-16
Quelle: RKI Listeriose 2003
Seite(n): 1, 2, Zeilen: S.1,27-29.34-40 und S.2,2-4.19-20
L. monocytogenes sowie die übrigen Listerien-Spezies sind weltweit verbreitet. Sie sind relativ anspruchslose Bakterien, die nur geringe Nährstoffanforderungen stellen. Sie kommen ubiquitär in der Umwelt z. B. in Wasser, Abwässern, Kompost, Erdboden, Pflanzen oder Gullys von lebensmittelverarbeitenden Betrieben vor.

L. monocytogenes kann aber auch im Stuhl gesunder Menschen nachgewiesen werden. Dieser fakultativ pathogene Erreger (Opportunist) kann sich im infizierten Menschen intrazellulär vermehren. Die Bakterien können direkt von einer Wirtszelle in die Nachbarzelle vordringen, ohne dass sie dabei im extrazellulären Milieu erscheinen müssen. Praktisch bedeutsam ist vor allem das Eindringen und Vermehren in Epithelzellen dadurch können Listerien anatomische Barrieren wie die Haut und Schleimhäute überwinden (Gray u. Killinger 1966). Der Temperaturbereich, in dem sich L. monocytogenes vermehren kann, reicht bei ansonsten optimalen Wachstumsbedingungen von – 0,4 °C bis + 45 °C.


Gray, M. L. u. A. H. Killinger (1966)
Listeria monocytogenes and listeric infections.
Bacteriol. Rev., 30 (2), 309-382

[Seite 1]

Listerien stellen nur geringe Nährstoffanforderungen. Der Temperaturbereich, in dem sich L. monocytogenes vermehren kann, reicht bei ansonsten optimalen Wachstumsbedingungen von – 0,4 °C bis + 45 °C. [...]

L. monocytogenes ist ein fakultativ pathogener Erreger (Opportunist), der häufig in Tieren vorkommt, jedoch auch außerhalb des tierischen Organismus überleben und sich vermehren kann. Im infizierten Tier oder Menschen kann sich L. monocytogenes intrazellulär vermehren. Die Bakterien können direkt von einer Wirtszelle in die Nachbarzelle vordringen, ohne dass sie dabei im extrazellulären Milieu erscheinen müssen. Praktisch bedeutsam ist vor allem das Eindringen und Vermehren in Epithelzellen, dadurch können Listerien anatomische Barrieren (Haut, Schleimhaut) überwinden. [...]

[Seite 2]

L. monocytogenes sowie die übrigen Listeria-Spezies sind weltweit verbreitet. Sie kommen ubiquitär in der Umwelt, z. B. im Kompost und in Abwässern, aber auch in der Erde und auf Pflanzen vor.

[...]


L. monocytogenes kann auch im Kot von Tieren und sogar im Stuhl gesunder Menschen nachgewiesen werden.

Anmerkungen

Keine hinreichende Kennzeichnung der übernommenen Passagen.

Sichter
(Graf Isolan)

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