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Quelle:Raw/Zechel 2006

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Petra Zechel
Titel    Umsetzung der Anforderungen der EU an registrierte Betriebe ab 2006 hinsichtlich Umsetzbarkeit und Verbraucherschutz
Ort    München
Jahr    2006
Seiten    203
Anmerkung    Dissertation Ludwig-Maximilians-Universität München, Tierärztliche Fakultät, Institut für Hygiene und Technologie der Lebensmittel tierischen Ursprungs
URL    http://edoc.ub.uni-muenchen.de/5144/2/Zechel_Petra.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    25


Fragmente der Quelle:
[1.] Raw/Fragment 009 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-03 23:27:55 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Raw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zechel 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 4,6-11
Quelle: Zechel 2006
Seite(n): 3, Zeilen: 1-7, 10-11
Die Entwicklung des nationalen Lebensmittelrechts

[...]

Die erste lebensmittelrechtliche Regelung erfolgte auf deutscher Ebene durch das Gesetz betreffend den Verkehr mit Nahrungsmitteln, Genussmitteln und Gebrauchgegenständen vom 14.05.1879, kurz Nahrungsmittelgesetz von 1879. Diese erste umfassende Kodifikation des Lebensmittelrechts unterstellte den Verkehr mit Nahrungs- und Genussmitteln einer Beaufsichtigung. Bereits in diesem Gesetz wurde mit Strafe bedroht, wer wissentlich Nahrungsmittel, die verdorben oder verfälscht sind, verkauft und wer zum Zwecke der Täuschung im Handel und Verkehr Nahrungsmittel nachmacht oder verfälscht.

2 Die Entwicklung des nationalen Lebensmittelrechts

Die erste lebensmittelrechtliche Regelung erfolgte auf deutscher Ebene durch das Gesetz betreffend den Verkehr mit Nahrungsmitteln, Genussmitteln und Gebrauchgegenständen vom 14.05.1879, kurz Nahrungsmittelgesetz von 1879. Diese erste umfassende Kodifikation des Lebensmittelrechts unterstellte den Verkehr mit Nahrungs- und Genussmitteln einer Beaufsichtigung (§ 1). Bereits in diesem Gesetz (§ 10) wurde mit Strafe bedroht:

[...]

2. wer wissentlich Nahrungs- oder Genussmittel, welche verdorben oder nachgemacht oder verfälscht sind, unter Verschweigung dieses Umstandes verkauft oder unter einer zur Täuschung geeigneten Bezeichnung feilhält.

Anmerkungen

Keine hinreichende Kennzeichnung der übernommenen Passagen.

Unmittelbar danach beginnt Raw, den Gesetzestext paraphrasiert wiederzugeben.

Am Ende des Abschnitts findet sich eine Verweis auf "Zipfel u. Rathke 2001", wörtliche Übernahmen sowie der Umfang der Übernahmen sind aber auf keinen Fall gekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[2.] Raw/Fragment 009 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-03 23:30:28 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Raw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zechel 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 18-27
Quelle: Zechel 2006
Seite(n): 3, Zeilen: 33-42
Das Nahrungsmittelgesetz von 1879 wurde schließlich durch das Gesetz über den Verkehr mit Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen (Lebensmittelgesetz LMG) vom 25.07.1927 abgelöst. Es schloss sich in seinen Grundregeln dem Nahrungsmittelgesetz von 1879 an, gab aber die ohnehin nicht eindeutige Unterscheidung zwischen Nahrungs- und Genussmitteln auf und sprach nur noch von Lebensmitteln. Statt des Ausdrucks „Gebrauchsgegenstände“ wurde der weitergehende Ausdruck „Bedarfsgegenstände“ gewählt. Der Begriff „Lebensmittel“ wurde definiert. Wie im Nahrungsmittelgesetz war es verboten, Lebensmittel, deren Genuss die menschliche Gesundheit schädigen kann, herzustellen oder in den Verkehr zu bringen (Zipfel u. Rathke 2001).

Zipfel, W. u. K-D. Rathke (2001)
Lebensmittelrecht Kommentar,
Verlag L. H. Beck, Band II, 2-16

Das Nahrungsmittelgesetz von 1879 wurde schließlich durch das Gesetz über den Verkehr mit Lebensmitteln und Bedarfgegenständen (Lebensmittelgesetz LMG) vom 25.07.1927 abgelöst. Es schloss sich in seinen Grundregeln dem Nahrungsmittelgesetz von 1879 an, gab aber die ohnedies nicht eindeutige Unterscheidung zwischen Nahrungs- und Genussmitteln auf und sprach nur noch von Lebensmitteln, statt des Ausdrucks „Gebrauchsgegenstände“ wurde der weitergehende Ausdruck „Bedarfsgegenstände“ gewählt. Der Begriff „Lebensmittel“ wurde definiert. Wie im Nahrungsmittelgesetz war es verboten, Lebensmittel, deren Genuss die menschliche Gesundheit zu schädigen geeignet ist, herzustellen oder in den Verkehr zu bringen (§ 3 Abs. 1a und b).
Anmerkungen

Keine hinreichende Kennzeichnung der übernommenen Passagen.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[3.] Raw/Fragment 009 29 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-03 23:32:57 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Raw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zechel 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 29-42
Quelle: Zechel 2006
Seite(n): 4-5, Zeilen: S.4,40-45 und S.5,3-7.8-11.20-23
Das Lebensmittelgesetz von 1927 galt in den wesentlichen Grundzügen bis zum 31.12.1974. Das Gesetz zur Neuordnung und Bereinigung des Rechts im Verkehr mit Lebensmitteln, Tabakerzeugnissen, kosmetischen Mitteln und sonstigen Bedarfsgegenständen vom 15.08.1974 brachte ein neues Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz (LMBG). Das LMBG enthielt Verbote zum Schutz der Gesundheit bei Lebensmitteln, kosmetischen Mitteln und Bedarfsgegenständen sowie Ermächtigungen zum Erlass von Gesundheitsschutzbestimmungen, Zusatzstoff- und Verwendungsverbote auch für Tabakerzeugnisse und kosmetische Mittel sowie schließlich Verbote zum Schutz vor Täuschung. In seinem Wesenskern beibehalten wurde das Verbot, nachgemachte, verfälschte und verdorbene Lebensmittel ohne ausreichende Kenntlichmachung in den Verkehr zu bringen. Das LMBG ist mit der Bekanntmachung vom 08.07.1993 neu gefasst worden. Nötig war dies, um unter anderem einige EG-Richtlinien umzusetzen, so wurde hier z. B. das Lebensmittel-Monitoring aufgenommen (Zipfel u. Rathke 2001).

Zipfel, W. u. K-D. Rathke (2001)
Lebensmittelrecht Kommentar,
Verlag L. H. Beck, Band II, 2-16

[Seite 4]

Das Lebensmittelgesetz von 1927 galt in den wesentlichen Grundzügen bis zum 31.12.1974.

Das Gesetz zur Neuordnung und Bereinigung des Rechts im Verkehr mit Lebensmitteln, Tabakerzeugnissen, kosmetischen Mitteln und sonstigen Bedarfgegenständen (Gesetz zur Gesamtreform des Lebensmittelrechts) vom 15.08.1974 brachte ein neues Lebensmittel- und Bedarfgegenständegesetz (LMBG), [...]

[Seite 5]

Das Gesetz enthielt Verbote zum Schutz der Gesundheit bei Lebensmitteln, kosmetischen Mitteln und Bedarfsgegenständen (§§ 8, 24, 30), sowie Ermächtigungen zum Erlass von Gesundheitsschutzbestimmungen (§§ 9, 26, 32), Zusatzstoff- und Verwendungsverbote auch für Tabakerzeugnisse und kosmetische Mittel (§§ 11, 20, 25) und schließlich Verbote zum Schutz vor Täuschung (§§ 17, 27), [...] Die in § 4 Nr. 2 LMG ausgesprochenen Verbote, nachgemachte, verfälschte und verdorbenen Lebensmittel ohne ausreichende Kenntlichmachung in den Verkehr zu bringen, sind in ihrem Wesenskern beibehalten worden, [...] Das LMBG ist mit der Bekanntmachung vom 08.07.1993 neu gefasst worden. Nötig war dies, um unter anderem einige EG-Richtlinien umzusetzten, so wurde hier z. B. das Lebensmittel-Monitoring aufgenommen (ZIPFEL, 2001).


ZIPFEL (2001)
Einführung Lebensmittelrecht Kommentar, Zipfel/Rathke, Stand Februar 2001 Band II,
S. 2-16,

Anmerkungen

Keine hinreichende Kennzeichnung der übernommenen Passagen. Die Quellenverweise in Dissertation und Quelle weisen wohl auf die gleiche Publikation hin.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[4.] Raw/Fragment 010 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-03 23:36:17 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Raw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zechel 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 2-5
Quelle: Zechel 2006
Seite(n): 5, Zeilen: 35-39
Das LMBG galt in dieser Form bis zum 06.09.2005 und wurde mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Neuordnung des Lebensmittel- und des Futtermittelrechts am 07.09.2005 durch das in Art. 1 enthaltene Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) abgelöst. Das LMBG galt in dieser Form bis zum 06.09.2005 und wurde mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Neuordnung des Lebensmittel- und des Futtermittelrechts vom 01.09.2005 am 07.09.2005 durch das in Art. 1 enthaltene Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch (Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch LFGB) abgelöst.
Anmerkungen

Es ist keine Quelle angegeben.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[5.] Raw/Fragment 013 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-03 23:10:46 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Raw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zechel 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 2-10
Quelle: Zechel 2006
Seite(n): 8, Zeilen: 2-10
Die Europäische Kommission hat zur Verwirklichung der Ziele der europäischen Verbraucherschutzpolitik eine grundlegende Neufassung der Rechtsvorschriften angestrebt. Dieser Prozess wurde mit dem Grünbuch über allgemeine Grundsätze zur Lebensmittelsicherheit eingeleitet, mit dem Weißbuch zur Lebensmittelsicherheit konkretisiert und führte schließlich im Jahre 2002 zum Erlass der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 sowie zwei Jahre später zur Veröffentlichung der Verordnungen (EG) Nr. 882/2004, (EG) Nr. 852/2004, (EG) Nr. 853/2004 und (EG) Nr. 854/2004. Die nachfolgende Abbildung 1 gibt einen Überblick über die Entwicklung und die Zusammenhänge.

Raw 013 Diss.png

Modifiziert nach Hartig u. Untermann (2005)

Abbildung 1: Übersicht der Entwicklung der relevanten, neuen Verordnungen auf europäischer Ebene.

Zur Verwirklichung der Ziele der europäischen Verbraucherschutzpolitik hat die Europäische Kommission eine grundlegende Neufassung der Rechtsvorschriften angestrebt. Dieser Prozess wurde mit dem Grünbuch über allgemeine Grundsätze zur Lebensmittelsicherheit eingeleitet, mit dem Weißbuch zur Lebensmittelsicherheit konkretisiert und führte schließlich im Jahre 2002 zum Erlaß der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 sowie zwei Jahre später zur Veröffentlichung der Verordnungen (EG) Nr. 882/2004, (EG) Nr. 852/2004, (EG) Nr. 853/2004 und (EG) Nr. 854/2004. Die nachfolgende Abbildung (Abbildung 1) soll einen Überblick über die Entwicklung und die Zusammenhänge geben.

Raw 013 Quelle.png

Modifiziert nach HARTIG und UNTERMANN (2005)

Abbildung 1: Übersicht der Entwicklung der relevanten, neuen Verordnungen auf europäischer Ebene.

Anmerkungen

Keine hinreichende Kennzeichnung der übernommenen Passagen. Die Abbildungen sind identisch.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[6.] Raw/Fragment 014 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-31 20:35:19 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Raw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zechel 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 1-15
Quelle: Zechel 2006
Seite(n): 9, Zeilen: 3-19
Die Veröffentlichung des Grünbuches über „Allgemeine Grundsätze des Lebensmittelrechts in der Europäischen Union“ ist der erste Schritt zur Verwirklichung der Ziele der Verbraucherschutzpolitik. Grünbücher sind von der Europäischen Kommission veröffentlichte Mitteilungen, die zur Diskussion über einen bestimmten Politikbereich dienen. Sie richten sich vor allem an interessierte Dritte, Organisationen und Einzelpersonen, die dadurch die Möglichkeit erhalten, an der jeweiligen Konsultation und Beratung teilzunehmen.

In Grünbüchern wird eine breite Palette an Ideen präsentiert und zur öffentlichen Diskussion gestellt. Mit Vorlage des Grünbuches über „Allgemeine Grundsätze des Lebensmittelrechts in der Europäischen Union“ leitete die Kommission eine öffentliche Debatte darüber ein, inwieweit die bestehenden Vorschriften des Lebensmittelrechts den Erfordernissen und Erwartungen der Verbraucher, Produzenten, Verarbeiter und Händler genügen. Dabei stellte sich unter anderem die Frage, ob die bestehenden Maßnahmen zur Sicherung der Versorgung mit unbedenklichen und genusstauglichen Lebensmitteln ausreichen.

Erster Schritt zur Verwirklichung der Ziele der Verbraucherschutzpolitik ist die Veröffentlichung des Grünbuchs über allgemeine Grundsätze des Lebensmittelrechts in der Europäischen Union. Grünbücher sind von der Europäischen Kommission veröffentlichte Mitteilungen, die zur Diskussion über einen bestimmten Politikbereich dienen. Sie richten sich vor allem an interessierte Dritte, Organisationen und Einzelpersonen, die dadurch die Möglichkeit erhalten, an der jeweiligen Konsultation und Beratung teilzunehmen. In Grünbüchern wird eine breite Palette an Ideen präsentiert und zur öffentlichen Diskussion gestellt.

Mit Vorlage des Grünbuches über „Allgemeine Grundsätze des Lebensmittelrechts in der Europäischen Union“ (KOM (97) 176 endg.) zum 30. April 1997 leitet die Kommission eine öffentliche Debatte mit zur Diskussion gestellten Fragen darüber ein, inwieweit die bestehenden Vorschriften des Lebensmittelrechts den Erfordernissen und Erwartungen der Verbraucher, Produzenten, Verarbeiter und Händler genügen. Tragen die Maßnahmen zur Sicherung der Unabhängigkeit, Objektivität, Gleichwertigkeit und Wirksamkeit der Überwachungs- und Inspektionssysteme dazu bei, die Versorgung mit unbedenklichen und genusstauglichen Lebensmitteln zu sichern?

Anmerkungen

Keine hinreichende Kennzeichnung der übernommenen Passagen.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[7.] Raw/Fragment 014 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-31 20:35:13 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Raw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zechel 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 16-35
Quelle: Zechel 2006
Seite(n): 11, Zeilen: 2-15, 19-27
Die mit dem Grünbuch eingeleitete öffentliche Diskussion wird mit Veröffentlichung des Weißbuches im Januar 2000 fortgesetzt. Weißbücher der Europäischen Kommission enthalten Vorschläge für ein Tätigwerden der Gemeinschaft in einem bestimmten Bereich. Sie folgen zuweilen auf Grünbücher, die veröffentlicht werden, um einen Konsultationsprozess auf europäischer Ebene einzuleiten. Weißbücher enthalten förmliche Vorschläge für bestimmte Politikbereiche und dienen dazu, diese Bereiche zu entwickeln.

Das Weißbuch fordert für die Europäische Union den höchsten Standard der Lebensmittelsicherheit. Mit diesem hoch gesteckten Ziel zur Lebensmittelsicherheit fordert die Europäische Kommission ein „radikal neues Konzept“, um ein hohes Maß an Lebensmittelsicherheit zu garantieren. Ausgehend vom Grünbuch der Kommission über das Lebensmittelrecht und den daran anschließenden Konsultationen soll ein neuer rechtlicher Rahmen vorgeschlagen werden. Dieser wird die gesamte Lebensmittelherstellungskette einschließlich der Futtermittelherstellung abdecken und ein hohes Gesundheitsschutzniveau für die Verbraucher herbeiführen. Zudem überträgt er Erzeugern, Industrie und Lieferanten eindeutig die Hauptverantwortung für sichere Lebensmittel. Ferner ist für eine angemessene amtliche Überwachung auf nationaler und europäischer Ebene zu sorgen. Dabei ist einer der wichtigsten Punkte die Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln durch die gesamte Herstellungskette (Europäische Union 2005).


Europäische Union (2005a) Das Portal der Europäischen Union www.europa.eu.int Stand: 07.04.2007

Europäische Union (2005b) Verordnung (EG) Nr. 2073/2005 vom 15. November 2005 über mikrobiologische Kriterien für Lebensmittel. Abl. Eur. Gemeinschaften L338, 1- 26.

Die mit dem Grünbuch eingeleitete öffentliche Diskussion wird mit Veröffentlichung des Weißbuches im Januar 2000 fortgesetzt.

Weißbücher der Europäischen Kommission enthalten Vorschläge für ein Tätigwerden der Gemeinschaft in einem bestimmten Bereich. Sie folgen zuweilen auf Grünbücher, die veröffentlicht werden, um einen Konsultationsprozess auf europäischer Ebene einzuleiten. Weißbücher enthalten förmliche Vorschläge für bestimmte Politikbereiche und dienen dazu, diese Bereiche zu entwickeln (EUROPÄISCHE UNION, 2005).

"Für die Europäische Union soll der höchste Standard der Lebensmittelsicherheit gelten."

Dies ist das hochgesteckte Ziel der einleitenden Worte des Weißbuches zur Lebensmittelsicherheit (KOM (1999) 719 endg.), mit dem die Europäische Kommission ein "radikal neues Konzept" vorschlägt, um ein hohes Maß an Lebensmittelsicherheit zu garantieren. [...]

"Ausgehend vom Grünbuch der Kommission über das Lebensmittelrecht (KOM (97) 176 endg.) und den daran anschließenden Konsultationen soll ein neuer rechtlicher Rahmen vorgeschlagen werden. Er wird die gesamte Lebensmittelherstellungskette einschließlich der Futtermittelherstellung abdecken, ein hohes Gesundheitsschutzniveau für die Verbraucher herbeiführen und Erzeugern, Industrie und Lieferanten eindeutig die Hauptverantwortung für sichere Lebensmittel übertragen. Ferner ist für eine angemessene amtliche Überwachung auf nationaler und europäischer Ebene zu sorgen. Dabei wird einer der wichtigsten Punkte die Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln durch die gesamte Herstellungskette sein."


EUROPÄISCHE UNION (2005) Das Portal der Europäischen Union unter www.europa.eu.int Stand: 07.04.2005

Anmerkungen

Keine hinreichende Kennzeichnung der übernommenen Passagen.

Man beachte:

  • In der untersuchten Arbeit gibt es zwei Quellen "Europäische Union (2005)".
  • Gemeint ist wohl das Internetportal der Europäischen Union. Hier fällt auf, dass sowohl in der Quelle als auch in der untersuchten Arbeit dieses Portal jeweils am 7. April konsultiert wurde (wenn auch zwei Jahre zeitversetzt). Auch fällt auf, dass sowohl in der Quelle als auch in der untersuchten Arbeit die vollkommen unzureichende URL www.europa.eu.int angegeben wird. Es handelte sich hierbei um ein sehr weitverzweigtes Webportal (siehe hier)
Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[8.] Raw/Fragment 014 43 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-03 23:39:47 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Raw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zechel 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 43-47
Quelle: Zechel 2006
Seite(n): 14, Zeilen: 13-18
Mit der Basisverordnung werden die schon festgesetzten Ziele des Weißbuches zur Lebensmittelsicherheit konsequent umgesetzt. Grundsätzlich ist neu, dass hier der Rechtsrahmen nicht mehr in Form von Richtlinien gewählt wird, die von den einzelnen Mitgliedstaaten noch in nationales Recht umgesetzt werden müssen, sondern in Form von Verordnungen, die unmittelbar geltendes Recht in allen [Mitgliedstaaten darstellen.] Die Ziele des Weißbuches werden mit der Basisverordnung und auch in der weiteren Lebensmittelpolitik konsequent umgesetzt, grundsätzlich neu ist, dass hier der Rechtsrahmen nicht mehr in Form von Richtlinien gewählt wird, die von den einzelnen Mitgliedstaaten noch in nationales Recht umgesetzt werden müssen, sondern in Form von Verordnungen, die unmittelbar geltendes Recht in allen Mitgliedstaaten darstellen.
Anmerkungen

Keine hinreichende Kennzeichnung der übernommenen Passagen.

Weiter unten verweisen sowohl die Dissertation als auch die Quelle auf Hartig und Untermann (2003)

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[9.] Raw/Fragment 015 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-04 10:10:46 Fret
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Raw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Zechel 2006

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 1-3, 6-9
Quelle: Zechel 2006
Seite(n): 14, Zeilen: 28-31, 36-38
Durch den Rechtsrahmen in Verordnungsform wird hier bereits das Fundament zu einem zukünftigen einheitlichen Konzept der Lebensmittelpolitik in der Europäischen Union gewählt (Hartig u. Untermann 2003). [...] Der Geltungsbereich dieser Verordnung erstreckt sich auf alle Produktions-, Verarbeitungs- und Vertriebsstufen von Lebensmitteln und Futtermitteln, von der Primärproduktion bis zum Einzelhandel.

Hartig, M. u. F. Untermann (2005)
Das neue europäische Lebensmittelrecht.
3. Mitteilung: Verordnungen EG Nr. 852/2004 und 853/2004.
Fleischwirtsch. 85, 88-91

Durch den Rechtsrahmen in Verordnungsform wird hier bereits das Fundament zu einem zukünftigen einheitlichen Konzept der Lebensmittelpolitik in der Europäischen Union gewählt (HARTIG und UNTERMANN, 2005).

[...]

Der Geltungsbereich dieser Verordnung erstreckt sich auf alle Produktions-, Verarbeitungs- und Vertriebsstufen von Lebensmitteln und Futtermitteln von der Primärproduktion bis zum Einzelhandel.


HARTIG, M. und UNTERMANN, F. (2005)
Das neue europäische Lebensmittelrecht.
3. Mitteilung: Verordnungen EG Nrn. 852/2004 und 853/2004.
Fleischwirtschaft 85, (1) 88-91

Anmerkungen

Keine hinreichende Kennzeichnung der übernommenen Passagen.

Sichter
(Graf Isolan), fret

[10.] Raw/Fragment 015 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-04 10:18:35 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Raw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zechel 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 14-26
Quelle: Zechel 2006
Seite(n): 20-21, Zeilen: S.20,39-47 - S.21,1-2
In Artikel 18 dieser Verordnung ist die Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln, der zur Lebensmittelgewinnung dienenden Tiere (und deren Futtermittel) sowie aller sonstiger Stoffe, die in einem Lebensmittel verarbeitet werden, festgelegt. Darüber hinaus ist die Rückverfolgbarkeit auf allen Produktions-, Verarbeitungs- und Vertriebsstufen sicherzustellen. Dabei müssen Lebensmittelunternehmer jede Person nennen können, von der sie Lebensmittel und zur Lebensmittelgewinnung dienenden Tiere erhalten haben, und Auskunft darüber geben können, an welche Unternehmen sie Lebensmittel geliefert haben. Die Unternehmen haben dazu Systeme und Verfahren einzurichten, mit denen diese Informationen den zuständigen Behörden jederzeit auf Anforderung mitgeteilt werden können. Die Lebensmittel sind entsprechend zu kennzeichnen, um ihre Rückverfolgbarkeit zu ermöglichen.

In Art. 3 Nr. 15 der Basis-VO (EG) wird die Rückverfolgbarkeit definiert:

[Seite 20]

Die Rückverfolgbarkeit (Art. 18) von Lebensmitteln, der Lebensmittelgewinnung dienende Tiere (und deren Futtermittel) und allen sonstigen Stoffen, die in einem Lebensmittel verarbeitet werden, ist auf allen Produktions-, Verarbeitungs- und Vertriebsstufen sicherzustellen. Dabei müssen Lebensmittelunternehmer jede Person nennen können, von der sie Lebensmittel und der Lebensmittelgewinnung dienende Tiere erhalten haben und an welche Unternehmen sie Lebensmittel geliefert haben. Sie haben dazu Systeme und Verfahren einzurichten, mit dem diese Informationen den zuständigen Behörden jederzeit auf Anforderung mitgeteilt werden können. Die Lebensmittel sind entsprechend zu kennzeichnen, um ihre Rückverfolgbarkeit zu

[Seite 21]

ermöglichen. Aus Art. 3 Nr. 15 erschließt sich die Definition der Rückverfolgbarkeit, nämlich:

Anmerkungen

Keine hinreichende Kennzeichnung der übernommenen Passagen.

Die Paraphrase des Verordnungstextes - es handelt sich hier nicht um ein Zitat - folgt weitestgehend wortwörtlich Zechel (2006). Im Anschluss an die hier dokumentierte Passage folgt in beiden Dissertationen dasselbe Originalzitat.

Der Originalwortlaut des Artikel 18 ist auf der Diskussionsseite wiedergegegeben.

Sichter
(Graf Isolan), fret

[11.] Raw/Fragment 015 35 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-04 10:04:26 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Raw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zechel 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 35-47
Quelle: Zechel 2006
Seite(n): 21, Zeilen: 22-31, 33-36
Die Ausgestaltung der genannten Systeme und Verfahren zur Rückverfolgbarkeit ist nicht vorgeschrieben, insbesondere werden keine aufwändigen EDV-Systeme verlangt. Eine geordnete Übersicht ist daher eine Voraussetzung, um die Auskunftspflicht gegenüber den Behörden erfüllen zu können. Im Krisenfall verlangen Aufsichtsbehörden die sofortige Beantwortung von Fragen bezüglich der Herkunft und des Verbleibs von Lebensmitteln. Die Unterlagen müssen deshalb in jedem Betrieb jederzeit aktuell und lückenlos vorliegen, das heißt also auch, dass sie sich nicht außer Haus befinden sollten, damit die Rückverfolgung eines Produktes unproblematisch und schnell erfolgen kann. Nachdem EDV-gestützte Systeme nicht vorgeschrieben sind und die Rückverfolgbarkeit auch in Papierform, also in Form handschriftlicher Dokumentationen gewährleistet werden kann, ist dies optimalerweise mit der Warenein- und -ausgangskontrolle zu verbinden. Die Ausgestaltung der genannten Systeme und Verfahren ist nicht vorgeschrieben, insbesondere werden keine aufwändigen EDV-Systeme verlangt. Der Wortwahl ist allerdings zu entnehmen, dass zumindest eine geordnete Übersicht vorhanden sein muss, um die Auskunftspflicht gegenüber Behörden erfüllen zu können. Die sollte letztendlich auch innerbetrieblich der Maßstab sein, denn im Krisenfall wird eine Aufsichtsbehörde mit der Beantwortung von Fragen bezüglich Herkunft und Verbleib von Lebensmitteln innerhalb von Tagen oder gar Wochen nicht zufrieden sein. Die Unterlagen müssen also im Betrieb jederzeit aktuell und lückenlos vorliegen, dürfen sich nicht außer Haus befinden und die Rückverfolgbarkeit eines Produktes muss unproblematisch möglich sein. [...] Nachdem EDV-gestützte Systeme nicht vorgeschrieben sind und die Rückverfolgbarkeit auch in Papierform, also auch in Form handschriftlicher Dokumentationen gewährleistet werden kann, ist dies optimalerweise mit der Warenein- und -ausgangskontrolle zu verbinden.
Anmerkungen

Ohne Quellenangabe übernommen.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[12.] Raw/Fragment 016 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-04 10:31:23 Fret
Fragment, Gesichtet, Raw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zechel 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 1-7
Quelle: Zechel 2006
Seite(n): 22, Zeilen: 4-12
[Es ist darauf hinzuweisen, dass nach Art. 18 aus juristischer Sicht keine Verpflichtung zur internen] Chargenverfolgung im Sinne einer Verknüpfung eingehender Rohware mit ausgehenden Produkten besteht. Jedoch ist jeder Lebensmittelunternehmer nach Art. 19 dieser Verordnung verpflichtet, im Schadens- oder Verdachtsfalle nicht sichere Lebensmittel zurückzurufen. Je genauer sich bestimmte Chargen intern identifizieren und eingrenzen lassen, desto geringer ist im Gegenzug der wirtschaftliche Schaden durch Warenrücknahmen und Imageverlust (Wegner-Hamloch 2005).

Wegener-Hamloch, S. (2005)
Rückverfolgbarkeit
Behr´s Jahrbuch für die Lebensmittelwirtschaft, Themen – Trends - Termine 2005
Behr´s Verlag, Hamburg, 63-72

Es ist darauf hinzuweisen, dass nach Art. 18 aus juristischer Sicht keine Verpflichtung zur internen Chargenverfolgung im Sinne einer Verknüpfung eingehender Rohware mit ausgehenden Produkten besteht. Jedoch ist jeder Lebensmittelunternehmer nach Art. 19 dieser Verordnung verpflichtet, im Schadens- oder Verdachtsfalle („worst case“) nicht sichere Lebensmittel zurückzurufen. Je genauer sich hier also bestimmte Chargen intern identifizieren und eingrenzen lassen, desto geringer ist im Gegenzug der wirtschaftliche Schaden durch Warenrücknahmen und Imageverlust (IBEN, 2005; MEISTERERNST, 2005; WEGNER-HAMBLOCH, 2004a).

WEGNER-HAMBLOCH, S. (2004a)
Rückverfolgbarkeit in der Praxis. Artikel 18 und 19 der VO (EG) Nr. 178/2002 schnell und einfach umgesetzt.
Verlag Behr’s, 2004, S. 11

Anmerkungen

Keine hinreichende Kennzeichnung der übernommenen Passagen.

Sichter
(Graf Isolan), fret

[13.] Raw/Fragment 016 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-02 08:50:10 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Raw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zechel 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 12-24
Quelle: Zechel 2006
Seite(n): 22, Zeilen: 25-33, 35-39
Artikel 19 regelt die Verantwortung für Lebensmittel. Ein Lebensmittelunternehmer muss ein von ihm eingeführtes, erzeugtes, verarbeitetes, hergestelltes oder vertriebenes Lebensmittel vom Markt nehmen, wenn der Verdacht besteht, dass es den Anforderungen der Lebensmittelsicherheit nicht entspricht. Er muss das Lebensmittel öffentlich zurückrufen, wenn es den Verbraucher bereits erreicht haben könnte und die zuständigen Behörden müssen darüber informieret werden. Die Verpflichtung zum Ergreifen von Maßnahmen bezieht sich auf die betroffene, nicht sichere Charge nach Art. 14 Abs. 6. Kann der dort angeordnete Entlastungsbeweis nicht erbracht werden, tritt unter Umständen ein hoher Schaden für das Unternehmen auf. Die Verantwortung für sichere Futtermittel trägt nach Art. 20 der Futtermittelunternehmer. Er muss ein nicht sicheres Futtermittel, auch bei Verdacht, vom Markt nehmen, es zurückrufen und die zuständigen Behörden darüber informieren (Meisterernst 2005).

Meisterernst, A. (2005)
Rückverfolgbarkeit – ein Rechtsgrundsatz mit praktischen Konsequenzen.
Mitteilungsblatt der Fleischforschung Kulmbach 44, 171-173

Artikel 19 regelt die Verantwortung für Lebensmittel. Ein Lebensmittelunternehmer muss ein von ihm eingeführtes, erzeugtes, verarbeitetes, hergestelltes oder vertriebenes Lebensmittel vom Markt nehmen, wenn der Verdacht besteht, dass es den Anforderungen der Lebensmittelsicherheit nicht entspricht. Er muss das Lebensmittel öffentlich zurückrufen, wenn es den Verbraucher bereits erreicht haben könnte und die zuständigen Behörden darüber informieren. Die Verpflichtung zum Ergreifen von Maßnahmen bezieht sich auf die betroffene nicht sichere Charge nach Art. 14 Abs. 6. Kann der dort angeordnete Entlastungsbeweis nicht erbracht werden, tritt unter Umständen ein hoher Schaden auf. [...] (MEISTERERNST, 2005).

Die Verantwortung für sichere Futtermittel trägt nach Art. 20 der Futtermittelunternehmer, er muss ein nicht sicheres Futtermittel, auch bei Verdacht, vom Markt nehmen, es zurückrufen und die zuständigen Behörden darüber informieren.


MEISTERERNST, A. (2005)
Rückverfolgbarkeit – ein Rechtsgrundsatz mit praktischen Konsequenzen.
Mitteilungsblatt der Fleischforschung Kulmbach 44, (169), 171-173

Anmerkungen

Die Quelle der wörtlichen Übernahmen ist nicht angegeben.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[14.] Raw/Fragment 016 26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-04 10:37:15 Fret
Fragment, Gesichtet, Raw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zechel 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 26-41
Quelle: Zechel 2006
Seite(n): 23, Zeilen: 11-26
Die geforderte Anpassung des Lebensmittelrechts nach Artikel 4 wurde mit dem Erlass des Gesetzes zur Neuordnung des Lebensmittel- und des Futtermittelrechts vom 01.09.2005 (in Kraft getreten am 07.09.2005) auf nationaler Ebene eingeleitet.

Dieses Gesetz enthält:

1. das neue Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch. Das LFGB bezieht sich in seinen Vorschriften und Definitionen auf die Verordnung (EG) Nr. 178/2002 und ist daher auch nur mit ihr zusammen anwendbar.

2. das Gesetz über den Übergang auf das neue Lebensmittel- und Futtermittelrecht, mit diversen Übergangsregelungen, Anpassungen und Verweisen auf andere lebensmittelrechtliche Regelungen

3. die Änderungen des Milch- und Margarinegesetzes und des Weingesetzes

4. die Änderung des Lebensmittel- und Bedarfgegenständegesetzes (LMBG) mit der Umbenennung in das „Vorläufige Tabakgesetz“

5. die Aufhebung von einigen vertikalen Verordnungen, wie das Fleischhygienegesetz oder das Geflügelfleischhygienegesetz.

Die geforderte Anpassung des Lebensmittelrechts nach Artikel 4 wurde mit dem Erlass des Gesetzes zur Neuordnung des Lebensmittel- und des Futtermittelrechts vom 01.09.2005 (in Kraft getreten am 07.09.2005) auf nationaler Ebene eingeleitet. Dieses Gesetz enthält

- das neue Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch (Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch LFGB)

- das Gesetz über den Übergang auf das neue Lebensmittel- und Futtermittelrecht, mit diversen Übergangsregelungen, Anpassungen und Verweisen auf andere lebensmittelrechtliche Regelungen

- die Änderungen des Milch- und Margarinegesetzes und des Weingesetzes

- die Änderung des Lebensmittel- und Bedarfgegenständegesetzes (LMBG) mit der Umbenennung in das „Vorläufige Tabakgesetz“

- die Aufhebung von einigen vertikalen Verordnungen, wie das Fleischhygienegesetz oder das Geflügelfleischhygienegesetz

Das LFGB bezieht sich in seinen Vorschriften und Definitionen auf die Verordnung (EG) Nr. 178/2002 und ist daher auch nur mit Ihr zusammen anwendbar.

Anmerkungen

Keine hinreichende Kennzeichnung der übernommenen Passagen.

Die Paraphrasierung des Gesetzes ist identisch.

Sichter
(Graf Isolan), fret

[15.] Raw/Fragment 017 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-31 20:37:01 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Raw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zechel 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 12-17
Quelle: Zechel 2006
Seite(n): 29, Zeilen: 2-6,14
Gleich ist allen drei Verordnungen, dass sie den Mitgliedstaaten Gestaltungsspielraum einräumt, damit traditionelle Methoden auf allen Produktions-, Verarbeitungs- und Vertriebsstufen von Lebensmitteln weiterhin angewandt werden können. Dabei werden auch die strukturellen Anforderungen der Betriebe berücksichtigt. Diese Flexibilität darf jedoch die Ziele der Lebensmittelhygiene nicht in Frage stellen (Hartig u. Untermann 2005). Gleich ist allen drei Verordnungen, dass sie den Mitgliedstaaten Flexibilität einräumt, damit traditionelle Methoden auf allen Produktions-, Verarbeitungs- und Vertriebsstufen von Lebensmitteln weiterhin angewandt werden können, wie auch in Bezug auf strukturelle Anforderungen an die Betriebe. Die Flexibilität darf jedoch die Ziele der Lebensmittelhygiene nicht in Frage stellen. [...] (HARTIG und UNTERMANN, 2005).
Anmerkungen

Keine hinreichende Kennzeichnung der übernommenen Passagen.

Man beachte auch den Bedeutungswandel: "Anforderungen an die Betriebe" wird zu "Anforderungen der Betriebe".

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[16.] Raw/Fragment 017 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-04 11:49:08 Fret
Fragment, Gesichtet, Raw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zechel 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 20-21, 22-41
Quelle: Zechel 2006
Seite(n): 30, Zeilen: 4-9, 18-34
Das so genannte H1-Papier ist die erste Verordnung des „Hygienepaketes“ und die Fortschreibung der Richtlinie 93/43 EWG über Lebensmittelhygiene. [...] Außerdem stellt sie die generelle Basisregelung der Lebensmittelhygiene für alle Betriebe in sämtlichen Bereichen der Lebensmittelkette einschließlich Urproduktion dar (Heeschen 2004).

Die Verordnung enthält:

• das allgemeine Hygienegebot sowie die Verpflichtung zur angemessenen Beachtung der in den Anhängen (getrennt für Primärproduktion und Weiterverarbeitung) aufgeführten allgemeinen Hygienevorschriften,

• die Verpflichtung zur Eigenkontrolle nach den Grundsätzen gemäß Codex Alimentarius (ausgenommen für die Primärproduktion) einschließlich einer Dokumentationspflicht der HACCP-bezogenen Maßnahmen,

• eine allgemeine Registrierungspflicht, der alle Betriebe unterliegen (für Betriebe, die Lebensmittel tierischen Ursprungs verarbeiten, besteht eine Zulassungspflicht),

• die Forderung, dass Lebensmittelbetriebe in Drittländern, die in die Gemeinschaft liefern, gleiche Anforderungen zu erfüllen haben,

• die Verfahren für die Erarbeitung und Prüfung von branchenbezogenen nationalen oder gemeinschaftlichen freiwilligen Leitlinien für eine gute Hygienepraxis sowie

• Anhänge mit allgemeinen Hygienevorschriften, getrennt nach Primärproduktion und allen sonstigen Betriebsstätten (Stähle 2005).


Heeschen, W. (2004)
Das neue EU-Hygienepaket. Rechtstexte und Hintergründe.
1. Aufl., Behr’s Verlag, Hamburg, 7-41

Stähle, S. (2005)
Konsolidierung des Europäischen Hygienerechtes.
Behr’s Jahrbuch für die Lebensmittelwirtschaft 2005

Das sogenannte H1-Papier ist die erste Verordnung des besagten „Hygienepaketes“ und stützt sich inhaltlich auf das Konzept der Richtlinie 93/43/EWG über Lebensmittelhygiene, die mit Anwendung dieser Verordnung aufgehoben wird. Sie stellt eine generelle Basisregelung der Lebensmittelhygiene für alle Betriebe in sämtlichen Bereichen der Lebensmittelkette einschließlich der Urproduktion dar (HEESCHEN, 2004).

[...]

Die Verordnung enthält nach HEESCHEN (2004) zusammengefasst:

- das allgemeine Hygienegebot sowie die Verpflichtung zur Beachtung der in den Anhängen – getrennt für Primärproduktion und Weiterverarbeitung – aufgeführten allgemeinen Hygienevorschriften

- die Verpflichtung zur Eigenkontrolle nach den Grundsätzen gemäß Codex Alimentarius (ausgenommen für die Primärproduktion) einschließlich einer Dokumentationspflicht der HACCP-bezogenen Maßnahmen

- eine allgemeine Registrierungspflicht, der alle Betriebe unterliegen (für Betriebe, die Lebensmittel tierischen Ursprungs verarbeiten, besteht eine Zulassungspflicht)

- die Forderung, dass Lebensmittelbetriebe in Drittländern, die in die Gemeinschaft liefern, gleiche Anforderungen zu erfüllen haben

- die Verfahren für die Erarbeitung und Prüfung von branchenbezogenen nationalen oder gemeinschaftlichen freiwilligen Leitlinien für eine Gute Hygienepraxis

- Anhänge mit allgemeinen Hygienevorschriften, getrennt nach Primärproduktion und allen sonstigen Betriebsstätten


HEESCHEN, W. (2004)
Das neue EU-Hygienepaket. Rechtstexte und Hintergründe.
Verlag Behr’s, 1. Auflage 2004, 7-41

Anmerkungen

Keine hinreichende Kennzeichnung der übernommenen Passagen.

Der Hinweis, dass die Zusammenfassung Heeschen (2004) - wahrscheinlich im Wortlaut - folgt, wurde gelöscht.

Sichter
(Graf Isolan), fret

[17.] Raw/Fragment 018 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-02 19:33:57 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Raw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zechel 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 1-7
Quelle: Zechel 2006
Seite(n): 30, Zeilen: 35-41
Um diese Ziele zu erreichen, sind gemeinsame Grundregeln zu Pflichten für Hersteller und zuständige Behörden, Betriebshygiene, Lager- und Transportbedingungen und Genusstauglichkeitskennzeichnungen festgelegt. Diese Grundregeln gelten für die hygienische Herstellung aller Lebensmittel. Dazu ist auf allen Stufen der Herstellung von der Primärproduktion bis hin zum Verkauf an den Endverbraucher ein integriertes Konzept der gesamten Lebensmittelkette erforderlich. Um diese Ziele zu erreichen, sind gemeinsame Grundregeln betreffend der Pflichten für Hersteller und zuständige Behörden, die Anforderungen an Struktur, Betriebshygiene, Lager- und Transportbedingungen und Genusstauglichkeitskennzeichnungen festgelegt worden. Diese Grundregeln gelten für die hygienische Herstellung aller Lebensmittel. Dazu ist auf allen Stufen der Herstellung von der Primärproduktion bis hin zum Verkauf an den Endverbraucher ein integriertes Konzept erforderlich.
Anmerkungen

Die Quelle der wörtlichen Übernahmen ist nicht angegeben.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[18.] Raw/Fragment 018 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-04 11:42:56 Fret
Fragment, Gesichtet, Raw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zechel 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 12-22
Quelle: Zechel 2006
Seite(n): 42, Zeilen: 4-5, 7-15
Das H2- Papier ist die zweite Verordnung des besagten „Hygienepaketes“ und gilt ergänzend zur Verordnung (EG) Nr. 852/2004. Die Struktur- und Hygienevorschriften dieser Verordnung sollen für alle Arten von Unternehmen einschließlich kleinerer Betriebe gelten. Die Unternehmer des Lebensmittel- und des Futtermittelsektors sollen in einer Wechselbeziehung zueinander stehen. Ebenfalls sind die Belange der Tiergesundheit, des Tierschutzes und der öffentlichen Gesundheit auf allen Stufen der Produktion, der Verarbeitung und des Vertriebes eng miteinander verflochten. Daher ist eine angemessene Kommunikation zwischen den verschiedenen Interessengruppen des Lebensmittelsektors von der Primärproduktion bis zum Einzelhandel unverzichtbar (Heeschen 2004).

Heeschen, W. (2004)
Das neue EU-Hygienepaket. Rechtstexte und Hintergründe.
1. Aufl., Behr’s Verlag, Hamburg, 7-41

Das so genannte H2-Papier ist die zweite Verordnung des besagten „Hygienepaketes“ und gilt ergänzend zur Verordnung (EG) Nr. 852/2005 [...]

Die Struktur- und Hygienevorschriften dieser Verordnung sollen für alle Arten von Unternehmen einschließlich kleinerer Betriebe und mobiler Schlachteinheiten gelten. Die Unternehmer des Lebensmittel- und des Futtermittelsektors sollen in einer Wechselbeziehung zueinander stehen, auch die Belange der Tiergesundheit, der Tierschutzes und der öffentlichen Gesundheit sind auf allen Stufen der Produktion, der Verarbeitung und des Vertriebes eng miteinander verflochten. Daher ist eine angemessene Kommunikation zwischen den verschiedenen Interessengruppen des Lebensmittelsektors von der Primärproduktion bis zum Einzelhandel unabdingbar (HEESCHEN, 2004).


HEESCHEN, W. (2004)
Das neue EU-Hygienepaket. Rechtstexte und Hintergründe.
Verlag Behr’s, 1. Auflage 2004, 7-41

Anmerkungen

Keine hinreichende Kennzeichnung der übernommenen Passagen.

Man beachte auch die direkt folgende Passage: Raw/Fragment 018 22

Sichter
(Graf Isolan), fret

[19.] Raw/Fragment 018 22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-03 00:14:28 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Raw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zechel 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 22-27
Quelle: Zechel 2006
Seite(n): 43, Zeilen: 31-38
Lebensmittelunternehmen, die diesen spezifischen Vorschriften unterliegen, sind zulassungspflichtig. Nach einem einheitlichen Verfahren erfolgt die Zulassung produktunabhängig. Die bisherige Zweiteilung im Fleisch- und Geflügelfleischhygienerecht zwischen registrierungspflichtigen Betrieben bestimmter Größenordnungen mit lokalem Markt und zulassungspflichtigen Betrieben entfällt zugunsten einer Flexibilisierung und risikoorientierten Bewertung bei der Zulassung. Lebensmittelunternehmen, für welche die spezifischen Vorschriften im Anhang III dieser Verordnung beschrieben sind, sind zulassungspflichtig. Die Zulassung erfolgt produktunabhängig nach einem einheitlichen Verfahren. Die bisherige Zweiteilung zwischen registrierungspflichtigen Betrieben bestimmter Größenordnungen mit lokalem Markt und zulassungspflichtigen Betrieben im Fleisch- und Geflügelfleischhygienerecht wird zugunsten einer Flexibilisierung und risikoorientierten Bewertung mit der Zulassung entfallen (STÄHLE, 2005).

STÄHLE, S. (2005)
Konsolidierung des Europäischen Hygienerechtes.
Behr’s Jahrbuch für die Lebensmittelwirtschaft 2005. Verlag Behr’s Hamburg, 29-33

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht angegeben, eine wörtliche Übernahme ist nicht gekennzeichnet.

Man beachte, dass 12 Zeilen weiter unten die Quelle Stähle (2005) angegeben wird. Aber selbst wenn sich die hier dokumentierte Passage dort wörtlich auch finden ließe, so wäre dem Leser trotzdem nicht klar, dass er hier fast ausschließlich die Worte Stähles liest.

Man beachte auch Raw/Fragment 018 15: direkt vor der hier dokumentierten Passage steht auch ein Text, der sich bei Zechel (2006) findet.

Man beachte ferner, dass sich die zweite Hälfte des Fragments auch hier: Raw/Fragment 018 24 findet.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[20.] Raw/Fragment 018 28 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-03 14:35:05 Klicken
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Raw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Zechel 2006

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 28-31
Quelle: Zechel 2006
Seite(n): 44, Zeilen: 26-31
Zugelassene Betriebe erhalten ein branchenunabhängiges Identitätskennzeichen. Zum Zwecke der Rückverfolgbarkeit sind Lebensmittel aus zulassungspflichtigen Betrieben mit der Identifizierungsnummer des Betriebes zu kennzeichnen. Diese Identitätskennzeichnung für Endprodukte hat die bisherige Praxis der Genusstauglichkeitskennzeichnung im Bereich von Fleisch-, Fisch-, Milch- und Eiprodukten abgelöst und vereinheitlicht. Zugelassene Betriebe erhalten ein branchenunabhängiges Identitätskennzeichen. Zum Zwecke der Rückverfolgbarkeit sind Lebensmittel aus zulassungspflichtigen Betrieben mit der Identifizierungsnummer des Betriebes zu kennzeichnen. Diese Identitätskennzeichnung für Endprodukte wird die bisherige Genusstauglichkeitskennzeichnung im Bereich Fleisch, Fisch, Milch und Eiprodukte ablösen und vereinheitlichen (STÄHLE, 2005).

STÄHLE, S. (2005)
Konsolidierung des Europäischen Hygienerechtes.
Behr’s Jahrbuch für die Lebensmittelwirtschaft 2005. Verlag Behr’s Hamburg, 29-33

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht angegeben, eine wörtliche Übernahme ist nicht gekennzeichnet.

Man beachte, dass 6 Zeilen weiter unten die Quelle Stähle (2005) angegeben wird. Aber selbst wenn sich die hier dokumentierte Passage dort wörtlich auch finden ließe, so wäre dem Leser trotzdem nicht klar, dass er hier fast ausschließlich die Worte Stähles liest.

Man beachte auch Raw/Fragment 018 15 und Raw/Fragment 018 22: direkt vor der hier dokumentierten Passage stehen auch Texte, die sich bei Zechel (2006) finden.

Genau so auch in der Quelle Quelle:Raw/Rescoweb_2004.

Sichter
(Graf Isolan), Klicken

[21.] Raw/Fragment 018 43 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-04 11:44:27 Fret
Fragment, Gesichtet, Raw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zechel 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 43-49
Quelle: Zechel 2006
Seite(n): 52, Zeilen: 6-12
Dies ist die dritte Verordnung des „Hygienepaketes“, das so genannte H3-Papier. Sie ist ausschließlich an die amtliche Überwachung gerichtet. Die Verordnung ergänzt die zeitgleich erlassene Verordnung (EG) Nr. 882/2004 zur Neufassung der Grundsätze der amtlichen Überwachung in der Gemeinschaft. Komplementär zur Vorschrift H2 und in Abstimmung auf die neuen allgemeinen

Überwachungsvorschriften der Gemeinschaft wird auch das Veterinärkontrollwesen neu geregelt und modernisiert.

Dies ist die dritte Verordnung des „Hygienepaketes“, das so genannte H3-Papier und nur an die amtliche Überwachung gerichtet. Die Verordnung ergänzt die zeitgleich erlassene Verordnung (EG) Nr. 882/2004 zur Neufassung der Grundsätze der amtlichen Überwachung in der Gemeinschaft.

Mit dieser Verordnung wird komplementär zur Verordnung (EG) Nr. 853/2004 und in Abstimmung auf die neuen allgemeinen Überwachungsvorschriften der Gemeinschaft auch das Veterinärkontrollwesen neu geregelt und modernisiert.

Anmerkungen

Keine hinreichende Kennzeichnung der übernommenen Passagen.

Sichter
(Graf Isolan), fret

[22.] Raw/Fragment 019 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-02 08:54:09 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Raw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zechel 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 19, Zeilen: 1-8
Quelle: Zechel 2006
Seite(n): 52, Zeilen: 12-22
[Die Verordnung fasst das derzeit in den bestehenden] produktspezifischen Regelungen festgelegte Vorgehen der Überwachungsbehörden bei Zulassungen, spezifischen Kontrollen, Schlachttier- und Fleischuntersuchungen sowie bei Erteilung von Genusstauglichkeitsbescheinigungen zusammen. Demnach erfolgen die behördlichen Kontrollen und Verifizierungsmaßnahmen in allen der Verordnung (EG) Nr. 853/2004 unterliegenden Betrieben nun nach einheitlichen Grundsätzen. Die Maßnahmen bei spezifischen Betriebskontrollen sowie bei Schlachttier- und Fleischuntersuchungen stützen sich auf einen risikobasierten Ansatz und wurden rationalisiert und modernisiert (Heeschen 2004, Stähle 2005).

Heeschen, W. (2004)
Das neue EU-Hygienepaket. Rechtstexte und Hintergründe.
1. Aufl., Behr’s Verlag, Hamburg, 7-41

Stähle, S. (2005)
Konsolidierung des Europäischen Hygienerechtes.
Behr’s Jahrbuch für die Lebensmittelwirtschaft 2005

Behr’s Verlag, Hamburg, S. 29-33

Die Verordnung fasst das derzeit in den bestehenden produktspezifischen Regelungen niedergelegte Vorgehen der Überwachungsbehörden bei Zulassungen, spezifischen Kontrollen, Schlachttier- und Fleischuntersuchungen sowie bei Erteilung von Genusstauglichkeitsbescheinigungen etc. zusammen. Zukünftig werden die behördlichen Kontrollen und Verifizierungsmaßnahmen in allen der Verordnung (EG) Nr. 853/2004 unterliegenden Betrieben nach einheitlichen Grundsätzen erfolgen. Die Maßnahmen bei spezifischen Betriebskontrollen sowie der Schlachttier- und Fleischuntersuchungen, stützen sich auf einen risikobasierten Ansatz und wurden rationalisiert, modernisiert und erlauben neue Organisationsformen (HEESCHEN, 2004; STÄHLE, 2005).

HEESCHEN, W. (2004)
Das neue EU-Hygienepaket. Rechtstexte und Hintergründe.
Verlag Behr’s, 1. Auflage 2004, 7-41

STÄHLE, S. (2005)
Konsolidierung des Europäischen Hygienerechtes.
Behr’s Jahrbuch für die Lebensmittelwirtschaft 2005. Verlag Behr’s Hamburg, 29-33

Anmerkungen

Die Quelle der weitgehend wörtlichen Übernahmen ist nicht genannt. Die Quellenverweise stammen auch aus dieser Quelle.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[23.] Raw/Fragment 019 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-03 08:00:32 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Raw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zechel 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 19, Zeilen: 9-30
Quelle: Zechel 2006
Seite(n): 53, Zeilen: 10-30
Die amtliche Überwachung umfasst unter anderem Überprüfungen (Audits) der guten Hygienepraxis und der Verfahren, die auf eine Gefahrenanalyse und die Überwachung kritischer Kontrollpunkte (HACCP-Verfahren) gestützt sind. Bezüglich der guten Hygienepraxis ist zu überprüfen, ob die Lebensmittelunternehmer kontinuierlich und ordnungsgemäß Verfahren anwenden, die mindestens folgendes abdecken:

• Prüfung der Informationen zur Lebensmittelkette
• Gestaltung und Instandhaltung der Betriebsstätten und der Einrichtungen
• Hygiene vor, während und nach Durchführung der Tätigkeiten
• persönliche Hygiene
• Unterweisung in Hygiene und Arbeitsverfahren
• Schädlingsbekämpfung
• Überprüfung der Wasserqualität
• Temperaturkontrolle
• Kontrolle ein- und ausgehender Lebensmittellieferungen und der Begleitdokumente

Bei den Überprüfungen hat die zuständige Behörde besondere Aufmerksamkeit auf die Feststellung zu verwenden, ob das Personal und die vom Personal im Betrieb verrichteten Tätigkeiten auf allen Produktionsstufen die einschlägigen Anforderungen der o. g. Verordnungen erfüllen. Zusätzlich zu dieser Überprüfung kann die zuständige Behörde sich mit Hilfe von Leistungstests vergewissern, dass die Leistung des Personals bestimmten Parametern entspricht (Heeschen 2004).


Heeschen, W. (2004)
Das neue EU-Hygienepaket. Rechtstexte und Hintergründe.
1. Aufl., Behr’s Verlag, Hamburg, 7-41

Die amtliche Überwachung umfasst unter anderem Überprüfungen (Audits) der Guten Hygienepraxis und der Verfahren, die auf einer Gefahrenanalyse und der Überwachung kritischer Kontrollpunkte (HACCP-Verfahren) gestützt sind. Bezüglich der guten Hygienepraxis ist zu überprüfen, ob die Lebensmittelunternehmer kontinuierlich und ordnungsgemäß Verfahren anwenden, die mindestens Folgendes abdecken:

- Prüfung der Informationen zur Lebensmittelkette
- Gestaltung und Instandhaltung der Betriebsstätten und der Einrichtungen
- Hygiene vor, während und nach Durchführung der Tätigkeiten
- persönliche Hygiene
- Unterweisung in Hygiene und Arbeitsverfahren
- Schädlingsbekämpfung
- Wasserqualität
- Temperaturkontrolle
- Kontrolle ein- und ausgehender Lebensmittellieferungen und der Begleitdokumente

Bei den Überprüfungen hat die zuständige Behörde besondere Aufmerksamkeit zu verwenden auf die Feststellung, ob das Personal und die vom Personal im Betrieb verrichteten Tätigkeiten auf allen Produktionsstufen die einschlägigen Anforderungen der o. g. Verordnungen erfüllen. Zusätzlich zu dieser Überprüfung kann die zuständige Behörde sich mit Hilfe von Leistungstests vergewissern, dass die Leistung des Personals bestimmten Parametern entspricht. [...] (HEESCHEN, 2004)


HEESCHEN, W. (2004)
Das neue EU-Hygienepaket. Rechtstexte und Hintergründe.
Verlag Behr’s, 1. Auflage 2004, 7-41

Anmerkungen

Keine hinreichende Kennzeichnung der bis auf minimale Änderungen identischen Passage.

Der Literaturverweis der Quelle auf (HEESCHEN, 2004) erfolgt auf der Folgeseite.

Der Text selbst stimmt im wesentlichen bereits mit Teilen der Berichtigung der Verordnung (EG) Nr. 854/2004 überein (vgl. Raw/Fragment_019_09b).

Sichter
(Graf Isolan), fret

[24.] Raw/Fragment 024 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-02 09:41:31 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Raw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zechel 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 1-6
Quelle: Zechel 2006
Seite(n): 67, Zeilen: 20-24
[Die Vermeidung des gravierendsten] Produktfehlers eines Lebensmittels, nämlich der gesundheitsschädlichen Wirkung, ist das zentrale Ziel von HACCP-Systemen (Ellerbroek 2007).

Von Unternehmen der Lebensmittelbranche wurde daher die gesetzliche Pflicht zur Einrichtung von HACCP-Systemen gefordert. Denn ein funktionierendes HACCP-System stellt den wirtschaftlichsten Weg dar, die Sicherheit eines Lebensmittels zu gewährleisten.


Ellerbroek, L. (2007)
Risikobasierte Einstufung des mikrobiologischen Gefährdungspotentials von Lebensmitteln.
Arch. f. Lebensmittelh. 58, 142-151

Die Vermeidung des gravierendsten Produktfehlers eines Lebensmittels, nämlich der gesundheitsschädlichen Wirkung, ist das zentrale Ziel von HACCP-Systemen. Von Unternehmen der Lebensmittelbranche wird die Einrichtung von HACCP-Systemen gesetzlich gefordert. Zudem stellt ein funktionierendes HACCP-System aber auch den wirtschaftlichsten Weg dar, die Sicherheit eines Lebensmittels zu gewährleisten.
Anmerkungen

Die Quelle der weitgehend wörtlichen Übernahmen ist nicht genannt.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[25.] Raw/Fragment 024 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-02 09:44:56 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Raw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zechel 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 18-25
Quelle: Zechel 2006
Seite(n): 68, Zeilen: 4-10
Das HACCP-Konzept ersetzt daher nicht die bisher üblichen Hygienemaßnahmen, sondern baut auf einem gut durchdachten und wirksamen Hygienekonzept der Lebensmittelbetriebe auf. Das heißt, Reinigungs- und Desinfektionspläne, Personalhygiene, Trennung von reinen und unreinen Bereichen usw. sind Grundlage und Voraussetzung für die Erstellung von HACCP-Konzepten, jedoch nicht Bestandteil eines konkreten HACCP-Planes für ein bestimmtes Lebensmittel (Untermann u. Dura 1996).

Untermann, F. u. U. Dura (1996)
Das HACCP-Konzept: Theorie und Praxis
Fleischwirtsch. 76, 700-706

Das HACCP-Konzept ersetzt nicht bisher übliche Hygienemaßnahmen, sondern baut auf einem gut durchdachten und wirksamen Hygienkonzept [sic!] eines Lebensmittelbetriebes auf. Das heißt, Reinigungs- und Desinfektionspläne, Personalhygiene, Trennung von reinen und unreinen Bereichen usw. sind Grundlage und Voraussetzung für die Erstellung von HACCP-Konzepten, jedoch nicht Bestandteil eines konkreten HACCP-Planes für ein bestimmtes Lebensmittel (UNTERMANN und DURA, 1996).

UNTERMANN, F. und DURA, U. (1996)
Das HACCP-Konzept: Theorie und Praxis
Fleischwirtschaft 76, (7) 700-706

Anmerkungen

Die Quelle der weitgehend wörtlichen Übernahme ist nicht genannt, der vorhandene Quellenverweis stammt auch aus dieser Quelle.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

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