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Quelle:Rts/Gehrt 2007

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Irina Gehrt
Titel    Verhalten und Versorgung von Patienten mit akutem Schlaganfall und Vorhofflimmern
Ort    Berlin
Jahr    2007
Anmerkung    Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades Doctor medicinae (Dr. med.) vorgelegt der Medizinischen Fakultät der Charité - Universitätsmedizin Berlin
URL    http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000003058/

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    8


Fragmente der Quelle:
[1.] Rts/Fragment 015 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-12 16:58:58 Schumann
Fragment, Gehrt 2007, Gesichtet, Rts, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 10-14, 17-18, 23-28
Quelle: Gehrt 2007
Seite(n): 5, 6, Zeilen: 5: 10-13; 6: 1-7
Durch den neurologischen Konsiliararzt wurde die Akutdiagnostik auf dem Aufnahmebogen für Schlaganfallpatienten dokumentiert sowie die Schwere der Erkrankung anhand der standardisierten Schlaganfallskala des „National Institute of Health“ (NIHSS) eingeschätzt. Bei vielen Patienten wurde die NIHSS retrospektiv festgelegt erhoben.

Weitere Instrumente der Datenerhebung waren das Patientenverwaltungsprogramm des CVK „Med-Vision“, das Datenverwaltungsprogramm zu radiologischen Befunden im Intranet der Charité (unter der Adresse „marvin.str.charite.de“) und das Archiv des CVK. Details zu den Instrumenten der Datenerhebung werden in den nachfolgenden Kapiteln ausgeführt.

[...]

In der BAS-Studie kooperieren Mitarbeiter der Klinik für Neurologie, Innere, Radiologie und des Institutes für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie; alle Einrichtungen sind Teil der Charité, Medizinische Fakultät der Humboldt Universität zu Berlin (seit 2003 Charité – Universitätsmedizin Berlin). Die Studie ist Bestandteil des Kompetenz-Netzwerks Schlaganfall (Teilprojekt Z1b) und wird in diesem Rahmen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) der Bundesrepublik Deutschland gefördert.

Durch den neurologischen Konsiliararzt wurde die Akutdiagnostik auf dem Aufnahmebogen für Schlaganfallpatienten dokumentiert sowie die Schwere der Erkrankung anhand der standardisierten Schlaganfallskala des National Institute of Health (NIH-SS) eingeschätzt. Weitere Instrumente der Datenerhebung waren ein strukturiertes Interview der eingeschlossenen Patienten durch geschulte Interviewer einschließlich der Erhebung des standardisierten Fragebogens zur Lebensqualität Health Survey Questionnaire - Short Form 12 (SF-12). Die Interviewer werteten die Patientenakten hinsichtlich der in den ersten Tagen erfolgten Diagnostik und Akuttherapie aus. Nach Entlassung der Patienten wurden die Krankenhausunterlagen nochmals auf weiterführende Diagnostik und Therapie untersucht. Details zu den Instrumenten der Datenerhebung werden in den nachfolgenden Kapiteln ausgeführt.

[Seite 6]

In der BASS-Studie kooperieren Mitarbeiter der Klinik für Neurologie und des Institutes für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie; beide Einrichtungen sind Teil der Charité, Medizinische Fakultät der Humboldt- Universität zu Berlin (seit 2003 Charité - Universitätsmedizin Berlin). Die Studie ist Bestandteil des Kompetenz-Netzwerks Schlaganfall (Teilprojekt Z1b) und wird in diesem Rahmen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) der Bundesrepublik Deutschland finanziert.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[2.] Rts/Fragment 016 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-16 09:46:24 WiseWoman
Fragment, Gehrt 2007, Gesichtet, Rts, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Gehrt 2007
Seite(n): 6, 7, Zeilen: 6: 7ff; 7: 1ff
[Die Ethikkommission der] Charité erteilte am 02.03.2000 unter der Nummer 1294-2000 der Studie und ihren Maßnahmen ein positives Votum.

2.2 Definitionen, Ein- und Ausschlusskriterien

2.2.1 Definition der Krankheitsentitäten

Die BAS-Studie erfasste Patienten mit akut aufgetretenden neurologischen Ausfallerscheinungen, die auf keine andere als eine wahrscheinliche vaskuläre Ursache zurückzuführen waren. Die Aufnahmediagnose wurde anhand des ICD-10-Codes durch den aufnehmenden Neurologen auf dem Notaufnahmebogen verschlüsselt. Folgende Codes erfüllten die Einschlusskriterien [Bamford J.]:

  • I 64 zerebrovaskulärer Insult ohne nähere Angabe,
  • I 63 Hirninfarkt (ischämischer Insult),
  • I 61 intrazerebrale Blutung (ICB),
  • I 60 Subarachnoidalblutung (SAB),
  • I 65, I 66 Verschluss oder Stenose der extra- bzw. intrakraniellen Arterien,
  • I 67.0 Dissektion intrakranieller Arterien,
  • G 45 transitorische ischämische Attacke (TIA)

Ausreichend war bereits ein begründeter Verdacht auf die oben genannten Krankheiten. Die Symptome mussten akut vorliegen, also höchstens drei Tage vor der Krankenhauseinweisung begonnen haben (Rezidive eingeschlossen). Nur Patienten der Notaufnahme aufgenommen wurden eingeschlossen. Wenn im Nachfolgenden von „Schlaganfall“ gesprochen wird, so sind damit alle oben genannten Unterformen eingeschlossen.

2.2.2 Zielpopulation, Erhebung der Stichprobe

Gegenstand der Studie ist die Versorgung von Patienten mit akutem Schlaganfall im Innenstadtbereich Berlin. Patienten konnten auch mehrmals in die Studie aufgenommen werden, wenn sie wegen erneuten akuten Ereignissen eingeliefert wurden und die Einschlusskriterien erfüllten.


Bamford J. et al. Classification and natural history of clinically identifiable subtypes of cerebral infarction. Lancet. 1991; 337: 1521-1526

Die Ethikkommission der Charité erteilte am 02.03.2000 unter der Nummer 1294-2000 der Studie und ihren Maßnahmen ein positives Votum.

2.2 Definitionen, Ein- und Ausschlusskriterien

2.2.1 Definition der Krankheitsentitäten

Die BASS-Studie [sic] erfasste Patienten mit akuten, apoplektiform aufgetretenen neurologischen Ausfallserscheinungen, die auf keine andere als eine wahrscheinliche vaskuläre Ursache zurückzuführen waren. Die Aufnahmediagnose wurde anhand des ICD-10-Codes [44] durch den aufnehmenden Neurologen auf dem Notaufnahmebogen verschlüsselt. Folgende Codes erfüllten die Einschlusskriterien:

  • I 64 zerebrovaskulärer Insult ohne nähere Angabe,
  • I 63 Hirninfarkt (ischämischer Insult),
  • I 61 intrazerebrale Blutung (ICB),
  • I 60 Subarachnoidalblutung (SAB),
  • I 65, I 66 Verschluss oder Stenose der extra- bzw. intrakraniellen Arterien,
  • I 67.0 Dissektion intrakranieller Arterien,
  • G 45 transitorische ischämische Attacke (TIA).

Ausreichend war bereits ein begründeter Verdacht auf die oben genannten Krankheiten. Die Symptome mussten akut vorliegen, also höchstens eine Woche

[Seite 7]

vor der Krankenhauseinweisung begonnen haben. Nur Patienten, die über die Notaufnahme aufgenommen wurden, wurden eingeschlossen. Wenn im Nachfolgenden von „Schlaganfall“ gesprochen wird, so sind damit alle o. g. Unterformen eingeschlossen.

2.2.2 Zielpopulation, Erhebung der Stichprobe

Gegenstand der Studie ist die Versorgung von Patienten mit akutem Schlaganfall im Innenstadtbereich Berlins. Es wurden alle Patienten eingeschlossen, die mit den unter 2.2.1 genannten Verdachtsdiagnosen in eines der beteiligten Krankenhäuser (s. Kap. 2.2.3) eingeliefert wurden und die sich zur Erhebung der Daten freiwillig bereit erklärten (s. Kap. 2.3). Patienten konnten auch mehrmals in die Studie aufgenommen werden, wenn sie wegen erneuter akuter Ereignisse eingeliefert wurden, die Einschlusskriterien erfüllten und mit der abermaligen Datenerhebung einverstanden waren.


44. Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme. 10. Revision, Version 2.0, Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information, Köln. www.dimdi.de/germ/klassi/icd10/htmlsgbv20/fr-icd.htm.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt, die Angabe zur BAS-Studie wurde korrigiert.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[3.] Rts/Fragment 020 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-16 09:56:20 WiseWoman
Fragment, Gehrt 2007, Gesichtet, Rts, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 1-22
Quelle: Gehrt 2007
Seite(n): 13, Zeilen: 1ff
2.3 Der Aufnahmebogen für Schlaganfallpatienten

Auf dem Aufnahmebogen für Schlaganfallpatienten wurden von den neurologischen Ärzten unmittelbar nach der Untersuchung des Patienten einige grundlegende Daten zur gerade erfolgten Aufnahme festgehalten.

Dabei wurden erfragt:

  • Feststellung einer Schlaganfallserkrankung bzw. des Verdachts darauf,
  • Beginn der Symptomatik (Datum und Uhrzeit),
  • Zeitpunkt des Hilferufs, Transportmittel (Notarztwagen (NAW), Rettungswagen (RTW), Krankentransportwagen (KTW) oder selbst – in Berlin sind NAW und RTW unter 112 zu erreichen),
  • Zeitpunkt der Ankunft in der Notaufnahme, eventuelle Verlegung aus einem anderen Krankenhaus oder zu einem anderen Krankenhaus,
  • Zeitpunkt der Untersuchung durch den Neurologen,
  • Zeitpunkt der Anordnung und der Durchführung eines Computertomogramms (CT) des Gehirns sowie Ergebnis der CT-Auswertung (Ischämie, Blutung, SAB, Sonstiges, ohne pathologischen Befund) – der genaue Zeitpunkt der CT wurde mit Hilfe von „MARVIN“ – das Datenverwaltungsprogramm zu radiologischen Befunden im Intranet der Charité (unter der Adresse „marvin.str.charite.de“) – erhoben.

Der Aufnahmebogen diente einerseits zur Feststellung, ob ein Patient die Einschlusskriterien erfüllte und andererseits zur späteren Auswertung der Akutversorgung.

Die dem Aufnahmebogen entnommenen Informationen wurden dann in die Datenbank der BAS-Studie übertragen.

2.6 Der Aufnahmebogen für Schlaganfallpatienten

Auf dem Aufnahmebogen für Schlaganfallpatienten füllte der neurologische Konsiliararzt unmittelbar nach der Untersuchung des Patienten einige grundlegende Daten zur gerade erfolgten Aufnahme aus (Anhang, Dokument 8). Dabei wurden erfragt:

- Feststellung einer Schlaganfallserkrankung bzw. des Verdachts darauf,

- Beginn der Symptomatik (Datum und Uhrzeit),

- Zeitpunkt des Hilferufs, Transportmittel,

- Zeitpunkt der Ankunft in der Notaufnahme, eventuelle Verlegung aus einem anderen Krankenhaus und Zeitpunkt der Ankunft in der dortigen Notaufnahme,

- Zeitpunkt der Untersuchung durch den Neurologen,

- Zeitpunkt der Anfertigung eines Elektrokardiogramms (EKG) und eventuelles Vorliegen eines Vorhofflimmerns,

- Zeitpunkt der Anordnung und der Durchführung eines Computertomogramms (CT) des Gehirns sowie Ergebnis der CT-Auswertung (Ischämie, Blutung, SAB, Sonstiges, ohne pathologischen Befund).

Der Aufnahmebogen diente also einerseits dazu festzustellen, ob ein Patient die Einschlusskriterien erfüllte, und andererseits wurden hier bereits wichtige Daten zur späteren Auswertung der Akutversorgung festgehalten.

[...]

Der Aufnahmebogen wurde von den Interviewmitarbeitern in die Datenbank der BASS-Studie übertragen.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[4.] Rts/Fragment 033 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-16 10:00:10 WiseWoman
Fragment, Gehrt 2007, Gesichtet, Rts, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 33, Zeilen: 2-5
Quelle: Gehrt 2007
Seite(n): 36, 37, Zeilen: 36: 12ff; 37: 1ff
Auf dem Aufnahmebogen, der vom Neurologen in der Notaufnahme ausgefüllt wurde, wurden Angaben der Patienten bzw. der Angehörigen zu Tag und Uhrzeit des Beginns der Symptomatik bzw. Zeitpunkt des Bemerkens der Symptomatik (z.B. beim Erwachen nach Schlaf, bei Bewusstlosigkeit) festgehalten. Nach diesen Angaben wurden die Patienten in zwei Gruppen – je nach Verzögerung bis zum Eintreffen in der Notaufnahme (< 2,5h, und > 2,5 h) – eingeteilt (Tab. 4 und 5). Auf dem Aufnahmebogen, der vom Neurologen in der Notaufnahme ausgefüllt wurde, wurden Angaben der Patienten bzw. der Angehörigen zu Tag und Uhrzeit des Beginns der Symptomatik bzw. Zeitpunkt des Bemerkens der Symptomatik (z.B. beim Erwachen nach Schlaf, bei Bewusstlosigkeit) festgehalten. Nach diesen

[Seite 37]

Angaben kann man die Patienten in drei Gruppen - je nach der Verzögerung bis zum Eintreffen in der Notaufnahme - einteilen (Tab. 20):

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[5.] Rts/Fragment 035 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-16 10:21:07 Hindemith
Fragment, Gehrt 2007, Gesichtet, Rts, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 35, Zeilen: 2-6
Quelle: Gehrt 2007
Seite(n): 42, Zeilen: 10ff
Auf dem Aufnahmebogen wurden durch den Neurologen Details zu den akutdiagnostischen Maßnahmen in der Notaufnahme festgehalten. Alle (100%) eingeschlossenen Patienten wurden von neurologischen Fachärzten untersucht und erhielten in der Notaufnahme ein cerebrales CT oder MRT.

Es gab allerdings erhebliche Verzögerungen: Die mittlere Zeit bis zur Durchführung einer zerebralen Bildgebung lag vor der Alarmeinführung bei 138,94 Minuten und nach der Alarmeinführung bei 132,61 Minuten.

Auf dem Notaufnahmebogen wurden durch den Neurologen Details zu den akutdiagnostischen Maßnahmen festgehalten. Alle (100%) eingeschlossenen Patienten wurden von neurologischen Fachärzten gesehen, erhielten in der Notaufnahme ein EKG sowie ein cerebrales CT oder MRT.

Es gab allerdings erhebliche Verzögerungen: [...] die mediane Zeitdauer bis zur Durchführung einer cerebralen Bildgebung bei gesamtdurchschnittlich 94,5 Minuten.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Textquelle fehlt, die Zahlenwerte sind anders.

Sichter
WiseWoman, Hindemith

[6.] Rts/Fragment 049 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-16 10:14:14 WiseWoman
Fragment, Gehrt 2007, Gesichtet, Rts, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 4-9
Quelle: Gehrt 2007
Seite(n): 60. 61, Zeilen: 60: letzte Zeile: 61: 1ff
Daher sollte das Personal dementsprechend geschult und die interdisziplinäre Zusammenarbeit deutlich verbessert werden. Besonderes Gewicht ist auf die rasche Durchführung eines CT als Voraussetzung einer adäquaten Therapie zu legen. Außerdem können durch die Optimierung intrahospitaler Abläufe sogar prähospitale Verzögerungen in der Transportdauer in gewissen Grenzen kompensiert werden, so dass eine Thrombolyse-Therapie im Zeitfenster noch ermöglicht wird [Grond M. 2].

Grond M. 2 et al. Stenzel C. et al.: Early intravenous thrombolysis for acute ischemic stroke in a community-based approach. Stroke 1998, 29 (8): 1544-1549. PubMed-ID: 9707190

Das Personal

[Seite 61]

sollte dementsprechend geschult werden, und die interdisziplinäre Zusammenarbeit muss deutlich verbessert werden. Besonderes Gewicht ist auf die rasche Durchführung eines CT als Voraussetzung einer adäquaten Therapie zu legen. Durch die Optimierung intrahospitaler Abläufe können sogar prähospitale Verzögerungen in der Transportdauer in gewissen Grenzen kompensiert werden, so dass eine Thrombolyse-Therapie im Zeitfenster noch ermöglicht wird [22].


22. Grond M, Stenzel C et al.: Early intravenous thrombolysis for acute ischemic stroke in a community-based approach. Stroke 1998, 29 (8): 1544-1549. PubMed-ID: 9707190.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Grond et al. (1998) ist auf Englisch verfasst und entält die Textparallelen daher nicht.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[7.] Rts/Fragment 052 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-11 15:41:22 Singulus
Fragment, Gehrt 2007, Gesichtet, Rts, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 52, Zeilen: 2-5, 10-19
Quelle: Gehrt 2007
Seite(n): 48, 49, Zeilen: 48: letzte Zeilen; 49: 1-3, 16-22, 25-28
Lebensstil-bedingte Risikofaktoren sind grundsätzlich modifizierbar und vor allem vom Verhalten des Patienten abhängig, da die negativen Auswirkungen eines Risikofaktors wie z.B. des Rauchens ebenso wie die positiven Effekte einer gesunden Ernährung und regelmäßiger körperlicher Betätigung als allgemein bekannt gelten können.

[...]

Die Rolle der Ernährung hinsichtlich des Schlaganfallrisikos ist nicht so sicher etabliert. Da der Erkrankung aber oft eine Pathologie der Hirngefäße zugrunde liegt, ist anzunehmen, dass hier ähnliche Faktoren wie bei anderen Gefäßerkrankungen, etwa koronarer Herzkrankheit und arterieller Atherosklerose, diskutiert werden können. Allgemein wird – nicht nur im Hinblick auf Gefäßerkrankungen – eine Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse, fünf Portionen jeden Tag, empfohlen [Stichwort „vollwertig essen“].

Regelmäßige körperliche Betätigung senkt nachweislich das Risiko von Gefäßerkrankungen wie koronarer Herzkrankheit und auch Schlaganfall [Lee IM 1., Lee IM 2., Sacco RL. 2]. Dabei können möglicherweise schon leichte körperliche Aktivitäten wie Gehen, besonders schnelles Gehen, als schützend gelten [Lee IM 1.; Sacco RL. 2]; dies wird aber kontrovers diskutiert [ [Lee IM 1., Lee IM 2.].]

Lebensstil-bedingte Risikofaktoren sind grundsätzlich modifizierbar und vor allem vom Verhalten des Patienten abhängig, da die negativen Auswirkungen des

[Seite 49]

Rauchens und des übermäßigen Alkoholkonsums ebenso wie die positiven Effekte einer gesunden Ernährung und regelmäßiger körperlicher Betätigung als allgemein bekannt gelten können.

[...]

Die Rolle der Ernährung hinsichtlich des Schlaganfallrisikos ist nicht so sicher etabliert. Da der Erkrankung aber oft eine Pathologie der Hirngefäße zugrunde liegt, ist anzunehmen, dass hier ähnliche Faktoren wie bei anderen Gefäßerkrankungen, etwa koronarer Herzkrankheit und arterieller Atherosklerose, diskutiert werden können. Allgemein wird eine Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse, fünf Portionen jeden Tag, empfohlen [66], nicht nur im Hinblick auf Gefäßerkrankungen. [...]


Regelmäßige körperliche Betätigung senkt nachweislich das Risiko von Gefäßerkrankungen wie koronarer Herzkrankheit und auch Schlaganfall [67, 68, 69, 70]. Dabei können möglicherweise schon leichte körperliche Aktivitäten wie Gehen, besonders schnelles Gehen, als schützend gelten [67, 69, 70], dies ist aber kontrovers [67, 68].


66. Vollwertig essen und trinken nach den 10 Regeln der DGE. Hrsg.: Deutsche Gesellschaft für Ernährung. www.dge.de/Pages/navigation/verbraucher_infos/infos.html.

67. Lee IM, Paffenbarger RS Jr: Physical activity and stroke incidence: the Harvard Alumni Health Study. Stroke 1998, 29 (10): 2049-2054. PubMed- ID: 9756580.

68. Lee IM, Hennekens CH et al.: Exercise and risk of stroke in male physicians. Stroke 1999, 30 (1): 1-6. PubMed-ID: 9880379.

69. Sacco RL, Gan R et al.: Leisure-time physical activity and ischemic stroke risk: the Northern Manhattan Stroke Study. Stroke 1998, 29 (2): 380-387. PubMed-ID: 9472878.

70. Hu FB, Stampfer MJ et al.: Physical activity and risk of stroke in women. JAMA 2000, 283 (22): 2961-2967. PubMed-ID: 10865274.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Auch die Literaturverweise wurden aus der Quelle übernommen.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[8.] Rts/Fragment 053 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-16 14:43:36 Schumann
Fragment, Gehrt 2007, Gesichtet, Rts, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 53, Zeilen: 1-2
Quelle: Gehrt 2007
Seite(n): 49, Zeilen: 28-30
Andererseits kann mangelnde körperliche Aktivität von Patienten auch als ein Indikator für bereits bestehende körperliche Beeinträchtigung gedeutet werden. Andererseits kann mangelnde körperliche Aktivität von Patienten auch als ein Indikator für bereits bestehende körperliche Behinderung gedeutet werden.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Hier endet eine Übernahme die auf der Vorseite beginnt: Fragment 052 02.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

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