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Quelle:Rts/Hennes et al 1999

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     H.-J. Hennes, F. Heid, Th. Steiner
Titel    Präklinisches Management des Patienten mit Schlaganfall
Zeitschrift    Anaesthesist
Verlag    Springer-Verlag
Ausgabe    48
Jahr    1999
Seiten    858–870
Anmerkung    Im Literaturverzeichnis wie folgt aufgeführt: Hennes H.-J. et al. Klinik für Anästhesiologie, Klinikum der Johannes Gutenberg Universität Mainz. 1999 ·48:858–870
URL    http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs001010050799

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Rts/Fragment 043 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-12 17:01:10 Schumann
Fragment, Gesichtet, Hennes et al 1999, Rts, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 16-27
Quelle: Hennes et al 1999
Seite(n): 861, Zeilen: li. Spalte; Zeilen 2-26
Im Bereich des Infarktzentrums zeigen sich innerhalb von Sekunden nach Einsetzen der Ischämie zelluläre Dysfunktionen, nach weiteren 6 bis 8 Minuten kommt es zu irreversiblem Zelluntergang [Davalos A.]. Das Hirngewebe im Gebiet der Penumbra wird in seinen Stoffwechselfunktionen beeinträchtigt, kann aber mehrere Stunden nach Einsetzen der Ischämie wiederbelebt werden. Ein Überschreiten dieses Zeitraums führt zu permanenten Zellschäden in der Penumbra. Demzufolge kann der akute ischämische Insult nur dann kausal behandelt werden, wenn Maßnahmen zur Wiederherstellung innerhalb der ersten 3 bis 6 Stunden nach Beginn der Schlaganfallsymptomatik eingeleitet werden [Dyker AG., Kasner SE.]. Klinische und experimentelle Untersuchungen haben gezeigt, dass eine Verminderung der Infarktausdehnung und eine Verlängerung der Wiederbelebungszeit zerebraler Neuronen durch ein schmales Zeitfenster limitiert sind [Adams HP. 3; Brott TG.; Del Zoppo GJ.; Sandercock PAG.; Zivin JA.]. Im Bereich des Infarktzentrums zeigen sich innerhalb von Sekunden nach Einsetzen der Ischämie zelluläre Dysfunktionen, in weiteren 6 bis 8 Minuten kommt es zu irreversiblem Zelluntergang [4].Das Hirngewebe im Gebiet der Penumbra wird in seinen Stoffwechselfunktionen beeinträchtigt,kann aber bis zu 6 Stunden nach Einsetzen der Ischämie wiederbelebt werden. Ein Überschreiten dieses Zeitraums führt zu permanenten Zellschäden in der Penumbra. Demzufolge kann der akute ischämische Insult nur dann kausal behandelt werden, wenn Maßnahmen zur Wiederherstellung des CBF oder zur Neuroprotektion innerhalb der ersten 3 bis 6 Stunden nach Beginn der Schlaganfallsymptomatik eingeleitet werden [17, 27]. Klinische und experimentelle Untersuchungen haben gezeigt, daß eine Verminderung der Infarktausdehnung und eine Verlängerung der Wiederbelebungszeit zerebraler Neuronen durch ein schmales Zeitfenster limitiert sind [2, 9, 14, 54, 72].

2. Adams HP,Brott TG, Furlan AJ,Gomez CR, Grotta J, Helgason CM,Kwiatkowski T, Lyden PD, Marler JR,Torner J, Feinberg W, Mayberg M, Thies W (1996) Guidelines for thrombolytic therapy for acute stroke: a supplement to the guidelines for the management of patients with acute ischemic stroke. Stroke 27:1711-1718. In dieser Erweiterung oben genannter Leitlinien wird erstmals die Thrombolyse als Therapieempfehlung benannt.

4. Astrup J, Siesjö BK, Symon L (1981) Thresholds in cerebral ischemia – the ischemic penumbra. Stroke 12:723-725. In diesem Editorial wird von den Autoren erstmals ein umfassendes Modell der ischämischen Penumbra vorgelegt.

9. Brott TG,Haley EC, Levy DE,Barsan W, Broderick J,Sheppard GL, Spilker J,Kongable GL, Massey S, Reed R, Marler JR (1992) Urgent therapy for stroke.Part I. Stroke 23:632- 640

14. del Zoppo GJ,Zeumer H, Harker LA (1986) Thrombolytic therapy in stroke: possibilities and hazards. Stroke 17:595-607

17. Dyker AG, Lees KR (1998) Duration of neuroprotective treatment for ischemic stroke. Stroke 29:535-542

27. Kasner SE,Grotta J (1997) Emergency identification and treatment of acute ischemic stroke. Ann Emerg Med 30:642-653

54. Sandercock PAG, van den Belt AGM,Lindley RI, Slattery J (1993) Antithrombotic therapy in acute ischaemic stroke: an overview of the completed randomised trials. J Neurosurg Psychiatry 56:17-25

72. Zivin JA (1998) Factors determining the therapeutic window for stroke. J Neurol 50:599-603

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[2.] Rts/Fragment 046 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-12 17:03:29 Schumann
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Hennes et al 1999, Rts, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 46, Zeilen: 2-10
Quelle: Hennes et al 1999
Seite(n): 861, Zeilen: re. Spalte; Zeilen 12-31
In den letzten Jahren konnten Fortschritte in der Prävention und Senkung der Mortalität des Schlaganfalls erzielt werden [Hennes H.-J.]. Die Identifizierung und das Beachten von Risikofaktoren sind zum Teil für diese Fortschritte entscheidend. Dennoch ist es für die Öffentlichkeit wichtig, klinische Zeichen des Schlaganfalls zu kennen und zu identifizieren, da die Früherkennung für den Erfolg einer spezifischen Therapie (z.B. Lysetherapie) unabdingbar ist [Pancioli AM.]. Für die Öffentlichkeit muss klar sein, dass der Schlaganfall ein medizinischer Notfall ist und so schnell wie möglich behandelt werden muss. Es sollten entsprechende Aufklärungsprogramme entwickelt werden, die in den Medien die Symptome des Schlaganfalls (Abbildung 1) und die Notwendigkeit der frühzeitigen Behandlung erläutern. In den letzten Jahren konnten Fortschritte in der Prävention und Senkung der Mortalität des Schlaganfalls erzielt werden.Die Identifizierung und das Beachten von Risikofaktoren (Tabelle 1) sind zum Teil für diese Fortschritte entscheidend. Dennoch ist es für die Öffentlichkeit wichtig, klinische Zeichen des Schlaganfalls zu kennen, weil die Früherkennung für den Erfolg einer spezifischen Therapie unabdingbar ist [48]. Es muß betont werden, daß der Schlaganfall ein medizinischer Notfall ist, behandelt werden kann und sofort ein Notarzt verständigt werden sollte. Es sollten entsprechende Aufklärungsprogramme entwickelt werden, die in den Medien die Symptome des Schlaganfalls (Tabelle 2) und die Notwendigkeit der frühzeitigen Behandlung erläutern.

48. Pancioli AM, Broderick J,Kothari R, Brott T, Tuchfarber A,Miller R,Khoury J, Jauch E (1998) Public perception of stroke warning signs and knowledge of potential risk factors. JAMA 279:1288-1292

Anmerkungen

Auf die Quelle wird verwiesen, der Umfang der Übernahme wird dem Leser aber nicht klar.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[3.] Rts/Fragment 051 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-12 17:06:47 Schumann
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Hennes et al 1999, Rts, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 51, Zeilen: 4-8, 10-21
Quelle: Hennes et al 1999
Seite(n): 861, Zeilen: mittlere Spalte: 25ff; re. Spalte: 1-9
Wie auch bei anderen medizinischen Notfällen müssen die Glieder der Rettungskette nahtlos ineinander übergreifen, um eine optimale Hilfe für den Patienten zu gewährleisten [Lott C., Pepe PE.]. Es vergehen meist Stunden, bis Schlaganfallpatienten Hilfe suchen, und häufig unterbleibt die Alarmierung des Rettungsdienstes über die bundesweit einheitliche Telefonnummer (112). Von den eingeschlossenen Patienten der BAS-Studie wurde bei weniger als der Hälfte (46,6,%) ein Alarm (Anruf) ausgelöst.

Auch wenn die Rettungsleitstelle informiert wird, kann der Schlaganfallpatient durchaus zu spät versorgt werden. Aufgrund der Information über Art und Schwere des vorliegenden Notfalls entscheidet der Leitstellendisponent unter Berücksichtigung der Notarztindikationen über die Organisation der verfügbaren Rettungsmittel. Wenn der Leitstellendisponent aber nur unzureichende, allgemeine Informationen erhält und gezieltes Nachfragen unterlässt, kann er den Notfall nicht erkennen und beauftragt unter Umständen ungeeignete Rettungsmittel ohne Dringlichkeit. Die Information „bewusstlose Person“ führt als Notarztindikation zwar immer zur Alarmierung des Notarztwagens, die Meldung „unklarer Schwächezustand“ hingegen zu Alarmierung des Rettungs- oder Krankentransportwagens [Hennes H.-J.]. Die Verdachtsdiagnose sollte vom Leitstellensdisponenten immer eindeutig abgeklärt werden. Eine bundesweit einheitliche Aufnahme der Verdachtsdiagnose Schlaganfall in die Notarztindikationslisten erscheint geboten.

Wie auch bei anderen medizinischen Notfällen müssen die Glieder der Rettungskette nahtlos ineinander greifen, um eine optimale Hilfe für den Patienten zu gewährleisten [41,49]. Es vergehen mitunter Stunden, bis Schlaganfallpatienten Hilfe suchen, und häufig unterbleibt die Alarmierung des Rettungsdienstes über die bundesweit einheitliche Telefonnummer (112 beziehungsweise 19222).

Auch wenn die Rettungsleitstelle informiert wird, kann der Schlaganfallpatient durchaus zu spät versorgt werden. Aufgrund der Information über Art und Schwere des vorliegenenden [sic] Notfalls entscheidet der Leitstellendisponent unter Berücksichtigung der Notarztindikationen über die Disposition der verfügbaren Rettungsmittel. Wenn der Leitstellendisponent aber nur unzureichende, allgemeine Informationen erhält und gezieltes Nachfragen unterläßt, kann er den Notfall nicht erkennen und beauftragt unter Umständen ungeeignete Rettungsmittel ohne Dringlichkeit mit der Versorgung des Patienten. Die Information „bewußtlose Person“ führt als Notarztindikation zwar immer zur Alarmierung des Notarztwagens, die Meldung „unklarer Schwächezustand“ hingegen zur Alarmierung des Rettungs- oder Krankentransportwagen. Die Verdachtsdiagnose Schlaganfall sollte vom Leitstellendisponenten immer eindeutig abgeklärt werden. Eine bundesweit einheitliche Aufnahme der Verdachtsdiagnose Schlaganfall in die Notarztindikationslisten erscheint geboten.


41. Lott C, Hennes HJ, Dick W (1998) Stroke – a medical emergency. J Accid Emerg Med 16:2-12

49. Pepe PE,Zachariah BS, Sayre MR, Floccare D (1998) Ensuring the chain of recovery for stroke in your community.Acad Emerg Med 5:352-358

Anmerkungen

Die Quelle wird einmal erwähnt, aber dem Leser wird der Umfang der Übernahme nicht klar.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[4.] Rts/Fragment 054 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-11 14:51:42 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Hennes et al 1999, Rts, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: 1-19
Quelle: Hennes et al 1999
Seite(n): 858, Zeilen: 1. Spalte: 1ff
5 Zusammenfassung

In industrialisierten Ländern ist der Schlaganfall die dritthäufigste Todesursache und gleichsam die häufigste Ursache für erworbene Behinderungen überhaupt. Untersuchungen zur Pathophysiologie des akuten ischämischen Insultes haben gezeigt, dass optimale Behandlungsbedingungen dann bestehen, wenn die Frühsymptome des Schlaganfalls schnell erkannt werden. Insbesondere die Lysetherapie, die momentan einzige kausale Behandlung des ischämischen Hirninfarktes, darf laut Zulassung nur innerhalb von 3 Stunden nach Einsetzen der Erstsymptome eingeleitet werden. Daraus ergibt sich die Forderung nach neuen Konzepten zur Früherkennung, rascher präklinischer Versorgung, strukturierter Diagnostik und unmittelbar einsetzender Akuttherapie. Zwischen dem Auftreten der Erstsymptomatik und dem Einsetzen der Therapie geht häufig wertvolle Zeit verloren. Häufig werden die Symptome von den Patienten, ihren Verwandten oder auch von Zeugen gar nicht bemerkt oder bagatellisiert. Im Unterschied zum Trauma und Herzinfarkt wird dem Schlaganfall auch vom rettungsdienstlichen und medizinischen Personal zu wenig Priorität beigemessen. Nur eine geringe Anzahl – ein Fünftel der Patienten der BAS-Studie erfüllten die Lysekriterien – wird bereits notfallmäßig behandelt und innerhalb des schmalen therapeutischen Zeitfensters notfallmedizinisch versorgt. Eine Verbesserung dieser Situation ist durch intensivierte Ausbildungsmaßnahmen, die sowohl die Öffentlichkeit als auch notmedizinisches Personal innerhalb des Krankenhauses berücksichtigen, zu erreichen.

Zusammenfassung

In industrialisierten Ländern ist der Schlaganfall die dritthäufigste Todesursache und gleichsam die häufigste Ursache für erworbene Behinderungen überhaupt. Untersuchungen zur Pathophysiologie des akuten ischämischen Insultes haben gezeigt, daß optimale Behandlungsbedingungen dann bestehen, wenn die Frühsymptome des Schlaganfalls schnell erkannt werden und die Behandlung innerhalb von 3 Stunden nach Einsetzen der Erstsymptome eingeleitet wird. Daraus ergibt sich die Forderung nach neuen Konzepten zur Früherkennung, rascher präklinischer Versorgung, strukturierter Diagnostik, unmittelbar einsetzender Akuttherapie und frühem Beginn der Rehabilitation. Zwischen dem Auftreten der Erstsymptome und dem Einsetzen der Therapie geht häufig wertvolle Zeit verloren. Häufig werden die Symptome von den Patienten, ihren Verwandten oder auch von Zeugen gar nicht bemerkt oder bagatellisiert. Im Unterschied zum Trauma und Herzinfarkt wird dem Schlaganfall auch von dem rettungsdienstlichen und medizinischen Personal zu wenig Priorität beigemessen. Nur eine geringe Anzahl von Schlaganfallpatienten wird bereits notfallmäßig behandelt und innerhalb des schmalen therapeutischen Zeitfensters notfallmedizinisch versorgt. Eine Verbesserung dieser Situation ist durch intensivierte Ausbildungsmaßnahmen, die sowohl die Öffentlichkeit als auch notfallmedizinisches Personal berücksichtigen, zu erreichen.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

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