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Quelle:Sg/Klimecki 1997

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Rüdiger G. Klimecki, Markus Thomae
Titel    Organisationales Lernen. Eine Bestandsaufnahme der Forschung
Herausgeber    Rüdiger G. Klimecki
Ort    Universität Konstanz
Jahr    1997
Umfang    26 S.
URL    http://kops.ub.uni-konstanz.de/bitstream/handle/urn:nbn:de:bsz:352-opus-3967/396_1.pdf?sequence=1

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    5


Fragmente der Quelle:
[1.] Sg/Fragment 062 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-02 20:03:22 Kybot
Fragment, Klimecki 1997, SMWFragment, Schutzlevel, Sg, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 62, Zeilen: 5-12
Quelle: Klimecki 1997
Seite(n): 1, 14, 19, Zeilen: 0
Die Wissensbestände einer Organisation werden dabei als entscheidende Variable für eine optimale Anpassung an ihre Umwelt betrachtet. Organisationales Lernen, also das Lernen von Organisationen (und nicht in Organisation) als Weiterentwicklung des kognitiven Potenzials einer Organisation verstanden, wird zur zentralen Größe bei der Entwicklung von Unternehmen [Vgl. Nonaka u. Takeuchi 1995; Schüppel 1995; Willke 2001]. Das Konzept des Organisationalen Lernens (OL) kann auf eine 30-jährige Theoriedebatte zurückblicken. [Seite 14]

Es ist das Lernen von Organisationen und nicht das Lernen in Organisationen

[Seite 19]

Die zentrale Variable dafür liegt in den Wissensbeständen einer Organisation: Wettbewerbsvorteile werden auf der Ebene des 'Know How' und 'Know Why' geboren. Im Rahmen eines solchen "Wissensmanagement" stellt OL als Weiterentwicklung des kognitiven Potentials einer Organisation die zentrale Größe dar (vgl. Nonaka/Takeuchi 1995; Schüppel 1995; Willke 1995). Indem das kognitive Potential einer Organisation als entscheidende Variable für eine optimale Anpassung an ihre Umwelt betrachtet wird, erfolgt auch eine nachhaltige Relativierung von Management.

[Seite 1]

Im Gegensatz zu anderen Konzepten (wie Lean Management/Production, Total Quality Management oder Business Process Reengineering), die man eher den Modeerscheinungen zurechnen muß (vgl. Kieser 1996), kann das Organisationale Lernen aber auf eine 30-jährige Theoriedebatte zurückblicken.

Anmerkungen

Anlehnung an die Quelle inkl. Literaturangaben.

Sichter

[2.] Sg/Fragment 062 32 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-02 20:03:32 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Klimecki 1997, SMWFragment, Schutzlevel, Sg, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 62, Zeilen: 32-39
Quelle: Klimecki 1997
Seite(n): 2, 14, Zeilen: 0
Theorienübergreifend definiert Klimecki OL als „der von den Organisationsmitgliedem relativ unabhängige Lemvorgang auf Ebene der Organisation, der als Veränderung deren kognitiver Strukturen und der in ihnen enthaltenen Umweltinterpretationen auftritt“ [Klimecki 1997, S. 2]. Organisationales Lernen kennzeichnet somit das Lernen von Organisationen und nicht das Lernen in Organisationen, wobei das Lernen eines sozialen Systems nicht mit der Summe der individuellen Lernprozesse gleichzusetzen ist [Probst u. Büchel 1994, S. 19]. Obwohl das individuelle Lernen die Voraussetzung der [lernenden Organisation bildet, ist es keine Garantie dafür, dass die Organisation dabei lernt [Senge 2003, S. 171].] [Seite 2]

OL ist der von den Organisationsmitgliedern relativ unabhängige Lernvorgang auf Ebene der Organisation, der als Veränderung deren kognitiver Strukturen und der in ihnen enthaltenen Umweltinterpretationen auftritt.

[Seite 14]

Es ist das Lernen von Organisationen und nicht das Lernen in Organisationen.

Anmerkungen

Nur ein Teil des Texts ist als wörtliche Übernahme ausgewiesen. Fortsetzung auf der Folgeseite.

Sichter

[3.] Sg/Fragment 063 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-02 20:03:42 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Klimecki 1997, SMWFragment, Schutzlevel, Sg, Unfertig

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 63, Zeilen: 1-10
Quelle: Klimecki 1997
Seite(n): 14, Zeilen: 0
[Obwohl das individuelle Lernen die Voraussetzung der] lernenden Organisation bildet, ist es keine Garantie dafür, dass die Organisation dabei lernt [Senge 2003, S. 171]. Für die meisten Autoren konstituiert sich OL über individuelle Lernprozesse [Siehe March u. Olsen 1975, Kim 1993, Mumford 1991]: Veränderungen in den individuellen Überzeugungen der Organisationsmitglieder führen zu veränderten Verhaltensweisen, diese aggregieren sich auf kollektiver Ebene und lösen Veränderungen in den organisationalen Überzeugungen aus, die dann wiederum entscheidenden Abweichungen zwischen individuellen und organisationalen Lernprozessen nach sich ziehen, die wiederum Veränderungen in den individuellen Überzeugungen bewirken [Klimecki 1997, S. 14]. Individuelle und kollektive Ebene werden per Definition voneinander getrennt. Dennoch geht die Mehrzahl der Autoren davon aus, daß zwischen beiden Lernebenen Wechselbeziehungen bestehen. Meistens wird dieses Verhältnis aber nur postuliert, ohne einen schlüssigen Beweis zu führen, wie dies im einzelnen aussehen könnte. Zur Beantwortung dieser Frage liegen bisher zwei mehr oder weniger grob skizzierte Argumentationslinien vor: Folgt man March (vgl. 1975), Kim (vgl. 1993) oder Mumford (vgl. 1991) so gibt es eine notwendige Verknüpfung der individuellen und der kollektiven Ebene: Ihnen zufolge konstituiert sich OL erst über individuelle Lernprozesse. Um dies zu verdeutlichen wählen sie wieder ein Lernzirkel-Modell: Veränderungen in den individuellen Überzeugungen der Organisationsmitglieder führen zu geänderten Verhaltensweisen; diese aggregieren sich auf kollektiver Ebene und lösen Veränderungen in den organisationalen Überzeugungen aus, die dann wiederum Veränderungen in den individuellen Überzeugungen nach sich ziehen. Dennoch kommt es immer wieder zu entscheidenden Abweichungen zwischen individuellen und organisationalen Lernprozessen (vgl. Inkpen/Crossan 1995).
Anmerkungen

Fortgesetzt von vorangehender Seite.

Sichter

[4.] Sg/Fragment 100 28 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-02 20:04:42 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Klimecki 1997, SMWFragment, Schutzlevel, Sg, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 100, Zeilen: 28-36
Quelle: Klimecki 1997
Seite(n): 16, 17, Zeilen: 0
Dies führt dazu, dass die meisten empirischen Untersuchungen bei den Manifestationen vom Organisationalen Lernen ansetzen. Hinzu kommt, dass ein fehlendes einheitliches Theoriegebäude zu methodischen Problemen und meistens zu einer deduktiven Empirie führt, wobei Forschungsdesigns stark voneinander abweichen und wenig systematisch sind [Vgl. Argote et al. 1990; Barr et al. 1992; Simonin u. Helleloid 1993]. Das Vorgehen des Cognitive Mapping besitzt den Vorteil, unmittelbar auf der kognitiven Ebene anzusetzen [Vgl. Inkpen u. Crossan 1995; Klimecki et al. 1994]. Kollektive Landkarten als [Träger organisationalen Wissens werden zur Analyse organisationaler Lernprozesse rekonstruiert und ihre Veränderung innerhalb eines Zeitraums beobachtet.] [Seite 16]

Ein Umstand der dazu führt, daß die meisten empirischen Untersuchungen erst bei den Manifestationen OLs ansetzen (vgl. Argote /Beckmann/Epple 1990; Barr/Stimpert/Huff 1992; Simonin/Helleloid 1993). Wie bereits angesprochen sind die Vorstellungen über eben diese Lernmedien aber nicht sehr weit entwickelt, so daß die Forschungsdesigns, die auf ihnen aufbauen, stark untereinander variieren und noch wenig systematisch sind. Vereinzelte Versuche gibt es in einer

[Seite 17]

alternativen Vorgehensweise, die unmittelbar auf der kognitiven Ebene ansetzt. Ein geeignetes – und teilweise auch schon erprobtes - Vorgehen bedient sich des Cognitive Mapping (vgl. Inkpen/Crossan 1995; Klimecki/Laßleben/Riexinger-Li 1994): Zur Analyse organisationaler Lernprozesse werden kollektive Landkarten, die Träger organisationalen Wissens, rekonstruiert und ihre Veränderung innerhalb eines Zeitraums beobachtet.

Anmerkungen

Fortsetzung auf der Folgeseite.

Sichter

[5.] Sg/Fragment 101 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-02 20:04:52 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Klimecki 1997, SMWFragment, Schutzlevel, Sg, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 101, Zeilen: 1-7
Quelle: Klimecki 1997
Seite(n): 17, Zeilen: 0
[Kollektive Landkarten als] Träger organisationalen Wissens werden zur Analyse organisationaler Lernprozesse rekonstruiert und ihre Veränderung innerhalb eines Zeitraums beobachtet. Dieses eher induktive Verfahren wird dazu verwendet, das Forschungsobjekt OL zu interpretieren und Hypothesen darüber zu generieren. Ein solcher Ansatz ist den methodischen Problemen einer deduktiven Empirie nicht ausgesetzt. Vielmehr ist es gerade sein Anliegen, zu einer solchen Abklärung des Forschungsgegenstands beizutragen [Klimecki 1997]. Ein geeignetes – und teilweise auch schon erprobtes - Vorgehen bedient sich des Cognitive Mapping (vgl. Inkpen/Crossan 1995; Klimecki/Laßleben/Riexinger-Li 1994): Zur Analyse organisationaler Lernprozesse werden kollektive Landkarten, die Träger organisationalen Wissens, rekonstruiert und ihre Veränderung innerhalb eines Zeitraums beobachtet. Damit wird gleichzeitig ein eher induktives Verfahren gewählt, das darauf abzielt das Forschungsobjekt OL zu interpretieren und Hypothesen über es zu generieren. Ein solcher Ansatz unterscheidet sich von der bisher weitgehend deduktiven Empirie der OLForschung, ist aber dadurch deren methodischen Probleme, die sich infolge eines fehlenden einheitlichen Theoriegebäudes ergeben, nicht ausgesetzt. Vielmehr ist es gerade sein Anliegen, zu einer solchen Abklärung des Forschungsgegenstands beizutragen.
Anmerkungen

Fortgesetzt von vorangehender Seite.

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