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Quelle:Sh/Hemshof-Sanierung 1972

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    Hemshof-Sanierung
Herausgeber    Stadtplanungsamt Ludwigshafen am Rhein
Ort    Ludwigshafen am Rhein
Verlag    Stadtplanungsamt
Jahr    1972
Reihe    Beiträge zur Stadtplanung / Ludwigshafen am Rhein ; 2

Literaturverz.   

ja
Schlüssel    Stadtplanungsamt Ludwigshafen
Fragmente    8


Fragmente der Quelle:
[1.] Sh/Fragment 037 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:17:41 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Hemshof-Sanierung 1972, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Sh

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Schirdewan, Hindemith, Hansgert Ruppert
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 037, Zeilen: 10-30
Quelle: Hemshof-Sanierung 1972
Seite(n): 002,003, Zeilen: S. 002: 01 ff., S. 003: 01 ff.
Das Sanierungsgebiet trägt den Namen eines Gutshofes, der im Bereich der Kreuzung Prinzregenten-/Hemshofstraße lag.

Erstmals wurde der Hemshof in den Urkunden des Klosters Lorsch unter den Namen Hemingesheim und Hamingesheim erwähnt. Im Jahre 1785 lebten dort 9 Familien, größtenteils Mennoniten. Einer Beschreibung aus demselben Jahr zufolge waren zu dieser Zeit Hemshof und Gräfenau Eigentum der kurfürstlichen Hofkammer.

Im Jahre 1793 wurden beide Höfe von dem kurpfälzischen Kommandanten der Festung Mannheim niedergebrannt, um den Feinden diesen Stützpunkt zu nehmen. Die Bewohner flüchteten nach Mannheim auf die gegenüberliegende rechte Rheinseite; zwei Jahre später kehrten sie zurück und bauten ihre Höfe wieder auf.

1843 erhielten die Ansiedlung im Bereich der ehemaligen Rheinschanze – Ankerhof und einige unmittelbar umliegende Gebäude – den Namen Ludwigshafen. Trotz Namensgebung, guten Verkehrsanschlüssen, einer im Entstehen begriffenen Industrie, Handel und verschiedenen Amtsstellen, war Ludwigshafen jedoch immer noch keine selbstständige Gemeinde. Erst 9 Jahre später, im Dezember 1852, erfolgte die Gemeindebildung unter Einbeziehung der umliegenden Bauernhöfe Hemshof, Gräfenau sowie Ganderhof und Rohrlacher Hof. 1.500 Einwohner zählte nunmehr die junge Stadt.

Das eigentliche Wachstum begann aber erst mit dem Umzug der Badischen Anilin- & Soda-Fabrik (BASF) von Mannheim nach Ludwigshafen im Jahre 1865. Auf billigem, teilweise brachliegendem Gelände des Hemshofes wurden Fabrikanlagen errichtet, die [von Jahr zu Jahr immer mehr Arbeitnehmer anlockten und die Struktur der Bauernansiedlung von Grund auf veränderten.]

Das Sanierungsgebiet trägt den Namen eines Gutshofes, der im Bereich der Kreuzung Prinzre-genten-/Hemshofstraße lag.

Erstmals wurde der Hemshof in den Urkunden des Klosters Lorsch unter den Namen Hemingesheim und Hamingesheim erwähnt. Im Jahre 1785 lebten dort 9 Familien, größtenteils Mennoniten. Einer Beschreibung aus demselben Jahr zufolge waren zu dieser Zeit Hemshof und Gräfenau Eigentum der kurfürstlichen Hofkammer.

Im Jahre 1793 wurden beide Höfe von dem kur-pfälzischen Kommandanten der Festung Mannheim niedergebrannt, um den Feinden diesen Stützpunkt zu nehmen. Die Bewohner flüchteten nach Mannheim auf die gegenüberliegende rechte Rheinseite; zwei Jahre später kehrten sie zurück und bauten ihre Höfe wieder auf.

1843 erhielten die Ansiedlung im Bereich der ehemaligen Rheinschanze – Ankerhof und einige unmittelbar umliegende Gebäude – den Namen Ludwigshafen. Trotz Namensgebung, guten Verkehrsanschlüssen, einer im Entstehen begriffenen Industrie, Handel und verschiedenen Amtsstellen, war Ludwigshafen jedoch immer noch keine selbstständige Gemeinde. Erst 9 Jahre später, im Dezember 1852, erfolgte die Gemeindebildung unter Einbeziehung der umliegenden Bauernhöfe Hemshof, Gräfenau sowie Ganderhof und Rohrlacher Hof. 1.500 Einwohner zählte nunmehr die junge Stadt.

Das eigentliche Wachstum begann aber erst mit dem Einzug der Badischen Anilin- & Soda-Fabrik (BASF) in Ludwigshafen. Auf billigem, teilweise brachliegendem Gelände des Hemshofes wurden Fabrikanlagen errichtet, die von Jahr zu Jahr immer mehr Arbeitnehmer anlockten und die Struktur der Bauernansiedlung von Grund auf veränderten.

Anmerkungen

Die Seiten sind in der Quelle sebst nicht numeriert und wurden ausgezählt. Die Quelle ist in Fn 8 benannt (naechste Seite). Der Text wurde ohne Hinweis fast wörtlich übernommen. Im letzten Absatz leichte redaktionelle Veränderung. Aus Einzug wird Umzug und Einfügen der Jahreszahl 1865. [NB: Hier hätte der Gutachter stutzig werden müssen: Woher hat der Autor diese Fakten? Es fehlt jedweder Quellverweis! HgR]

Sichter
HgR

[2.] Sh/Fragment 038 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:17:44 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Hemshof-Sanierung 1972, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Sh

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Schirdewan, Hindemith, Hansgert Ruppert, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 038, Zeilen: 01-21
Quelle: Hemshof-Sanierung 1972
Seite(n): 003, 004, Zeilen: S. 3: 07 ff, S. 2: 2 ff
[Auf billigem, teilweise brachliegendem Gelände des Hemshofes wurden Fabrikanlagen errichtet, die] von Jahr zu Jahr immer mehr Arbeitnehmer anlockten und die Struktur der Bauernansiedlung von Grund auf veränderten. Die BASF erbaute zwischen 1866 und 1903 eine Wohnkolonie für ihre Bediensteten, die für die damalige Zeit eine ungewöhnliche soziale Leistung darstellte. So entstand dort Wohnraum für mehr als 3.000 Menschen.

Aber auch durch private Initiative entstanden entlang der vorhandenen Wege und im Bereich der Gutshöfe neue Bauten. Wohnhäuser schossen wie Pilze aus dem Boden und verliehen dem neuen Stadtteil das heute noch bestehende Gepräge. Die Nähe des Arbeitsplatzes und die damit verbundene Bevölkerungsansiedlung führte zu einer selbstständigen, ja sogar von der übrigen Stadt isolierten Entwicklung. Mit dem Bau desfrüheren Sackbahnhofes war diese Abtrennung bereits Mitte des 19. Jahrhunderts festgeschrieben. [FN 8]

1871 wurden laut Stadtratsbeschluss der von Bezirksbauschaffner Steinhauer bearbeitete Alignementsplan des heutigen Stadtteiles Nord genehmigt. Dieser Plan wies lediglich Straßenverlauf und Straßenbreiten aus. Art der Bebauung und Wohndichte wurden in der damaligen Zeit noch nicht gesetzlich vorgeschrieben. Es lag deshalb in der Natur der Sache, dass man den erworbenen Baugrund so rentabel wie möglich ausnutzte und deshalb auf sanitäre und ästhetische Belange wenig Rücksicht nahm. Der Steinhauersche Plan wies keine öffentlichen Grünflächen aus, sondern überließ die gesamte Art der Bebauung der Initiative der Eigentümer. Der Stadtteil wurde dadurch zum dichtbesiedeltsten Stadtgebiet Ludwigshafens.

[FN 8: Quelle: Stadtplanungsamt Ludwigshafen am Rhein (Hrsg.): Hemshofsanierung, Beiträge zur Stadtplanung 2, Ludwigshafen 1972]

Auf billigem, teilweise brachliegendem Gelände des Hemshofes wurden Fabrikanlagen errichtet, die von Jahr zu Jahr immer mehr Arbeitnehmer anlockten und die Struktur der Bauernansiedlung von Grund auf veränderten. Die BASF erbaute schon sehr bald nördlich der heutigen Fabrikstraße eine Wohnsiedlung für ihre Bediensteten, die für die damalige Zeit eine ungewöhnliche soziale Leistung darstellte.

Aber auch durch private Initiative entstanden entlang der vorhandenen Wege und im Bereich der Gutshöfe neue Bauten. Wohnhäuser schossen wie Pilze aus dem Boden und verliehen dem neuen Stadtteil das heute noch bestehende Gepräge. Die Nähe des Arbeitsplatzes und die damit verbundene Bevölkerungsansiedlung führte zu einer selbstständigen, ja sogar von der übrigen Stadt isolierten Entwicklung. Mit dem Bau des früheren Sackbahnhofes war diese Abtrennung bereits vorweggenommen.

[...]

Die städtebauliche Anlage geht auf den 1871 erarbeiteten Alignementsplan des damaligen Bezirksschaffners Steinhauer zurück, der den heute noch vorhandenen Straßenverlauf und die Straßenbreiten festlegte. Die Kombination des recht-winkligen Straßenrasters mit dem bereits vorhandenen Wegenetz ergab Kreuzungen, die den heutigen Verkehrsanforderungen nicht mehr gewachsen sind. Der Steinhauersche Plan wies außer den begrünten Innenhöfen keine Grünflächen aus, sondern überließ Art und Maß der Bebauung der Initiative der Eigentümer. Die Folge war eine unkontrollierte Bebauung der Innenhöfe, wodurch der Hemshof zum dichtestbesiedelten Stadtteil Ludwigshafens wurde.

Anmerkungen

Mit der Fn 8 wird zwar die Quelle erwähnt, die woertlichen Uebernahmen vor und nach dem Quellenverweis sind aber nicht als solche gekennzeichnet und bleiben fuer den Leser unklar. Es erfolgen kreative "Anpassungen" z.B. durch Ergänzung von Jahres- und Einwohnerzahlen.

Sichter
HgR

[3.] Sh/Fragment 039 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:17:46 Kybot
Fragment, Hemshof-Sanierung 1972, SMWFragment, Schutzlevel, Sh, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Schirdewan, Hindemith, Hansgert Ruppert
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 039, Zeilen: 03,04
Quelle: Hemshof-Sanierung 1972
Seite(n): 025, Zeilen: 06-09
Im Jahre 1958 legte die Bauverwaltung eine Untersuchung über die Notwendigkeit der Hemshof-Sanierung und erste Sanierungsvorschläge vor. [FN 10]

[FN 10: Sanierungsplan Nord 1958, herausgegeben von der Bauverwaltung der Stadt Ludwigshafen im Dezember 1958]

Im Jahr 1958 legte das Planungsamt eine Studie vor, in der die Notwendigkeit einer Sanierung in Hemshof dargelegt, begründet und gleichzeitig ein Sanierungskonzept mit Durchführung und Kostenschätzung vorgeschlagen wurde.
Anmerkungen

Quelle in Fn trifft moeglicherweise nicht zu. Kategorisierung ist schwierig. Zumindest ist es jetzt erfolgreich korrektur-gelesen. :) HgR

Sichter

[4.] Sh/Fragment 040 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 18:07:40 Kybot
Fragment, Gesichtet, Hemshof-Sanierung 1972, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Sh

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Schirdewan, Hindemith, Hansgert Ruppert, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 040, Zeilen: 03-05
Quelle: Hemshof-Sanierung 1972
Seite(n): 025, Zeilen: 14,15
1967 erstellte die Gesellschaft für Wohnungs- und Siedlungswesen (GEWOS) ein ausführliches "Gutachten zur Vorbereitung der Sanierung des Stadtteiles Nord inLudwigshafen am Rhein" 1967 erstellte die Gewos zur Vorbereitung der Sanierung Nord ein ausführliches Gutachten.
Anmerkungen

Meiner Ansicht nach zu kurz, und zu allgemein (Hindemith) Ditto. HgR

Sichter
Hindemith (KP)

[5.] Sh/Fragment 041 30 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 18:07:42 Kybot
Fragment, Gesichtet, Hemshof-Sanierung 1972, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Sh

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Schirdewan, Hindemith, Hansgert Ruppert, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 041, Zeilen: 30-31
Quelle: Hemshof-Sanierung 1972
Seite(n): 025,026, Zeilen: 32-33,01-02
Aufgrund des 1971 in Kraft getretenen Städtebauförderungsgesetzes (StBauFG) wurde das Sanierungsgebiet Nord mit Wirkung vom 03.06.1972 förmlich festgelegt. Auf Grund des am 1. 8. 1971 in Kraft getretenen Städtebauförderungsgesetzes beschloß der Stadtrat am 15.11.1971 die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes, die schließlich mit Wirkung vom 3. 6. 1972 rechtsverbindlich wurde.
Anmerkungen

Grenzfall. Dies ist zwar kein Plagiat, denn er hat frei formuliert im Rahmen des Erlaubten. Allerdings hätte er die Quelle nennen müssen! Genau DAS ist ja der Sinn einer Quellen-Kennzeichnung. Es fehlt eine Kategorie "Schlampig". HgR - Ja, stimme zu. Aber mE einfach zu kurz. KayH

Sichter
Hindemith (KP)

[6.] Sh/Fragment 042 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:17:52 Kybot
Fragment, Gesichtet, Hemshof-Sanierung 1972, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Sh

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Schirdewan, Hindemith, Hansgert Ruppert, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 042, Zeilen: 01-03
Quelle: Hemshof-Sanierung 1972
Seite(n): 026, Zeilen: 05-08
Die Gemeinde wurde nach dem Gesetz verpflichtet, die Interessen sanierungsbetroffener Bewohner zu berücksichtigen und unzumutbare Härten zu vermeiden. Nach dem Gesetz ist die Gemeinde verpflichtet, die Interessen der Eigentümer, Mieter Pächter und der sonstigen von der Sanierung betroffenen Personen besonders zu berücksichtigen und alle insgesamt von unzumutbaren Härten zu verschonen.
Anmerkungen

Auch das ist für mich noch im Rahmen des Erlaubten und KEIN Plagiat. HgR - Auch aus meiner Sicht: zu kurz. KayH

Sichter
Hindemith (KP)

[7.] Sh/Fragment 063 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:17:58 Kybot
Fragment, Gesichtet, Hemshof-Sanierung 1972, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Sh, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schirdewan, Hindemith, Hansgert Ruppert
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 063, Zeilen: 01-15
Quelle: Hemshof-Sanierung 1972
Seite(n): 04-05, Zeilen: S. 4: 2-11, S. 5: 01-08
Die städtebauliche Anlage geht auf den 1871 erarbeiteten Alignementsplan des damaligen Bezirksschaffners Steinhauer zurück, der den heute noch vorhandenen Straßenverlauf und die Straßenbreite festlegte.[FN 19]

Die Kombination des rechtwinkligen Straßenrasters mit dem bereits vorhandenen Wegenetz ergab Kreuzungen, die den heutigen Verkehrsanforderungen nicht mehr gewachsen sind. Der Steinhauersche Plan wies außer den begrünten Innenhöfen keine Grünflächen aus, sondern überließ Art und Maß der Bebauung der Initiative der Eigentümer. Die Folge war eine unkontrollierte Bebauung der Innenhöfe, wodurch der Hemshof zum dichtbesiedeltsten Stadtteil Ludwigshafens wurde.

So stellte sich der Hemshof als typisches Sanierungsgebiet dar mit seiner charakteristischen Blockbebauung und einer Vielzahl von verbauten, dunklen und schlecht durchlüfteten Innenhöfen.

Das Sanierungsgebiet wird durch folgende Straßen und Plätze begrenzt:

Fabrikstraße – Lenaustraße – Goerdelerplatz – Rohrlachstraße – Bürgermeister-Grünzweig-Straße – Denisstraße – Carl-Bosch-Straße und Kurze Straße.

[Fn 19 Bauverwaltung Ludwigshafen 1958, a.a.o. S.6]

Die städtebauliche Anlage geht auf den 1871 erarbeiteten Alignementsplan des damaligen Bezirksschaffners Steinhauer zurück, der den heute noch vorhandenen Straßenverlauf und die Straßenbreite festlegte. Die Kombination des rechtwinkligen Straßenrasters mit dem bereits vorhandenen Wegenetz ergab Kreuzungen, die den heutigen Verkehrsanforderungen nicht mehr gewachsen sind. Der Steinhauersche Plan wies außer den begrünten Innen-höfen keine Grünflächen aus, sondern überließ Art und Maß der Bebauung der Initiative der Eigentümer. Die Folge war eine unkontrollierte Bebauung der Innenhöfe, wodurch der Hemshof zum dichtestbesiedelten Stadtteil Ludwigshafens wurde.

So stellte sich der Hemshof als typisches Sanierungsgebiet dar mit seiner charakteristischen Blockbebauung und einer Vielzahl von verbauten, dunklen und schlecht durchlüfteten Innenhöfen.

Das Sanierungsgebiet wird durch folgende Straßen und Plätze begrenzt:

Fabrikstraße – Lenaustraße – Goerdelerplatz – Rohrlachstraße – Bürgermeister-Grünzweig-Straße – Denisstraße – Carl-Bosch-Straße und Kurze Straße.

Anmerkungen

Quellenangabe in der FN wohl fuer die woertlichen Uebernahmen nicht zutreffend (diese Quelle wurde nicht geprueft, da fuer die Einstufung als Plagiat nicht relevant) Nur nebenbei: Das Superlativ "dichtestbesiedelten" (gut!) wird durch den Autor zu: "dichtbesiedeltsten" (schlecht!). Hier hätte er mal übernehmen sollen! HgR

Sichter
HgR

[8.] Sh/Fragment 065 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:18:00 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Hemshof-Sanierung 1972, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Sh

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Schirdewan, Hindemith, Hansgert Ruppert
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 065, Zeilen: 01-31
Quelle: Hemshof-Sanierung 1972
Seite(n): 05-07, Zeilen: 09-16,01-26
In einer städtebaulichen Analyse zu Beginn der Sanierung wurde das Sanierungsgebiet Hemshof durch folgende Fakten charakterisiert:
  • Durch das neuentstehende ost-west-orientierte Hochstraßensystem wird die bisherige Trennung zur nahe gelegenen Innenstadt und zu Mannheim aufgehoben.
  • Die Lage zu den Hauptarbeitsstätten ist äußerst günstig.
  • Eine Anbindung an städtische Grün- und Erholungsflächen fehlt, ist aber nach Westen zum Ebertpark hin möglich.
  • Fußgängerbereiche und Kinderspieleinrichtungen waren bisher kaum oder nur unzureichend vorhanden. Durch entsprechende Ausgestaltung einiger Baulücken konnte das Angebot an Kinderspielflächen in kurzer Zeit erheblich gesteigert werden.
  • Art und Ausmaß der Vermischung von Wohnungen und Arbeitsstätten sind in ihrer Auswirkung auf die Bewohner zum Teil störend.
  • Industriebetriebe, Verkehrsanlagen und ein überaltertes Heizsystem rufen Lärm, Geruchs- und Rauchbelästigung hervor.
  • Von den insgesamt 5.080 Wohnungen innerhalb des Sanierungsgebietes besitzen nach den Ermittlungen des Amtes für Stadtentwicklung und Grundlagenforschung über 50% kein eigenes WC, 65% kein Bad und 95% der Wohnungen schließlich keine Zentralheizung.
  • In vielen Wohnungen und Arbeitsstätten sind Belüftung, Belichtung und Besonnung unzureichend.
  • Rund 10% aller Wohnungen sind mit wirtschaftlichen Mitteln nicht mehr instand zu setzen oder zu renovieren.
  • Es besteht ein undifferenziertes und unregelmäßiges Straßensystem mit insge-samt 58 Kreuzungen und Einbiegemög-lichkeiten nach allen Richtungen. Die Abstände zwischen Ihnen betragen bisweilen nur 50 m, wodurch es zu einer starken Häufung von Gefahrenpunkten kommt.
  • Das gesamte Erschließungssystem ist unwirtschaftlich durch den verhältnismäßig hohen Anteil an Straßenfläche (28%).
  • Auf Grund des hohen Fehlbedarfes an Park- und Einstellplätzen wird ein Großteil der Bürgersteig- und Fahrbahnflächen von parkenden Fahrzeugen eingeengt und der Fußgänger- und Fahrverkehr erheblich behindert.[FN 20]

[FN 20: Stadtplanungsamt Ludwigshafen am Rhein (Hrsg.)- Hemshofsanierung, Beiträge zur Stadtplanung 2, Ludwigshafen 1972]

In seiner derzeitigen städtebaulichen Situation wird das Sanierungsgebiet Hemshof durch folgende Fakten charakterisiert:
  • Durch das neuentstehende ost-west-orientierte Hochstraßensystem wird die bisherige Trennung zur nahe gelegenen Innenstadt und zu Mannheim aufgehoben.
  • Die Lage zu den Hauptarbeitsstätten ist äußerst günstig.
  • Eine Anbindung an städtische Grün- und Erholungsflächen fehlt, ist aber nach Westen zum Ebertpark hin möglich.
  • Fußgängerbereiche und Kinderspieleinrichtungen waren bisher kaum oder nur unzureichend vorhanden. Durch entsprechende Ausgestaltung einiger Baulücken konnte das Angebot an Kinderspielflächen in kurzer Zeit erheblich gesteigert werden.
  • Art und Ausmaß der Vermischung von Wohnungen und Arbeitsstätten sind in ihrer Auswirkung auf die Bewohner zum Teil störend.
  • Industriebetriebe, Verkehrsanlagen und ein überaltertes Heizsystem rufen Lärm, Geruchs- und Rauchbelästigung hervor.
  • Von den insgesamt 5.080 Wohnungen innerhalb des Sanierungsgebietes besitzen nach den Ermittlungen des Amtes für Stadtentwicklung und Grundlagenforschung über 50% kein eigenes WC, 65% kein Bad und 95% der Wohnungen schließlich keine Zentralheizung.
  • In vielen Wohnungen und Arbeitsstätten sind Belüftung, Belichtung und Besonnung unzureichend.
  • Rund 10% aller Wohnungen sind mit wirtschaftlichen Mitteln nicht mehr instand zu setzen oder zu renovieren.
  • Es besteht ein undifferenziertes und unregelmäßiges Straßensystem mit insge-samt 58 Kreuzungen und Einbiegemöglichkeiten nach allen Richtungen. Die Abstände zwischen Ihnen betragen bisweilen nur 50 m, wodurch es zu einer starken Häufung von Gefahrenpunkten kommt.
  • Das gesamte Erschließungssystem ist unwirtschaftlich durch den verhältnismäßig hohen Anteil an Straßenfläche (28%).
  • Auf Grund des hohen Fehlbedarfes an Park- und Einstellplätzen wird ein Großteil der Bürgersteig- und Fahrbahnflächen von parkenden Fahrzeugen eingeengt und der Fußgänger- und Fahrverkehr erheblich behindert.
Anmerkungen

Wörtliche Übernahme aus der benannten Quelle einer kleinen Anpassung zur Aktualisierung des Blickwinkels. Die Fußnote ganz am Ende lässt den Leser nie vermuten, dass die ganze Seite abgeschrieben wurde.

Sichter
HgR Hindemith

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