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Quelle:Sh/Krautter 1992

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Horst Krautter
Titel    Neue Wege zur privaten Finanzierung von Stadterneuerungsaufgaben
Zeitschrift    Das Rathaus. Zeitschrift für Kommunalpolitik. Das Fachorgan der Bundesvereinigung Liberaler Kommunalpolitiker (VLK)
Herausgeber    Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker
Ort    Essen
Verlag    Rathaus-Verl.-Ges.
Jahr    1992
Jahrgang    45
Nummer    7
Seiten    414-419 [?]
ISSN    0174-4984

Literaturverz.   

ja
Fragmente    5


Fragmente der Quelle:
[1.] Sh/Fragment 034 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:17:35 Kybot
Fragment, Krautter 1992, SMWFragment, Schutzlevel, Sh, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Schirdewan, Hindemith, Hansgert Ruppert, Ceterum censeo, 92.205.47.27, KayH
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 034, Zeilen: 19-24
Quelle: Krautter 1992
Seite(n): 414, Zeilen: 33-41 (Spalte 2), 01-07 (Spalte 3)
Nach Krautter (1992)[FN 7] ist eine wesentliche Selbstverwaltungsaufgabe der Gemeinde die Vorbereitung der Sanierung. Sie umfasst die vorbereitenden Untersuchungen, die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes, die Bestimmung der Ziele und Zwecke der Sanierung, die städtebauliche Planung, die Erörterung der beabsichtigten Sanierung, die Erarbeitung und Fortschreibung des Sozialplanes und die Ordnungs- und Baumaßnahmen (§ 140 BauGB).

[Fn 7] Krautter, Horst: Neue Wege zur privaten Finanzierung von Stadterneuerungsaufgaben, In: das rathaus 7/1992)

Eine wesentliche Selbstverwaltungsaufgabe der Gemeinde ist die Vorbereitung der Sanierung. Sie umfasst die vorbereitenden Untersuchungen, die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes, die Bestimmung der Ziele und Zwecke der Sanierung, die städtebauliche Planung, die Erörterung der beabsichtigten Sanierung, die Erarbeitung und Fortschreibung des Sozialplanes und die Ordnungs- und Baumaßnahmen (§ 140 BauGB).
Anmerkungen

Quellenverweis am Beginn des Fragments, eine woertliche Uebernahme ist jedoch nicht gekennzeichnet. Ich meine, hier hat Sh korrekt zitiert. "Nach <Original> ist ..." ist ungeschickt, jawohl, aber nicht unzulässig. Es handelt sich nicht (!) um ein "nach" i.S.v. "vergleiche" (vgl.). Zurückgesetzt auf KeinPlagiat. Nicht auf Geprüft gesetzt. HgR Hallo Hansgert. Ich würde mit dem zweiten - nicht belegten - Satz ein Wenig Bauchschmerzen haben. M. E. hätte dieser (ohne gesonderten Nachweis) in indirekter Rede gehalten werden müssen. In der vorliegenden Fassung drängt sich doch schnell der Eindruck auf, als handele es sich bei dem zweiten Satz um eine sich an die Auff. von Krautter anschließende eigene Feststellung. Grüße Ceterum Ach so. Ja verstehe. Aber trotzdem, diese Auslegung ist mir zu streng. EINEN Satz Nachwirkung gewähre ich ihm. :) HgR ------------ scließe mich der Einschätzung "Kein Plagiat" an. Klungs -- Finde ich auch nicht so eindeutig. Sollte zunächst auf verdächtig bleiben mE. KayH

Sichter

[2.] Sh/Fragment 035 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:17:37 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Krautter 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Sh

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Schirdewan, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 035, Zeilen: 01-32
Quelle: Krautter 1992
Seite(n): 416,417, Zeilen: 68,69 (Spalte 3), 01-69 (Spalte 4), 01-06 (Spalte 1)
Die Formulierung von Sanierungsgrundsätzen und die Festlegung der Sanierungsziele sind nach Krautter 1992 wichtiger Bestandteil der Vorbereitung einer Sanierungsmaßnahme.

Die globalen Vorgaben:

  • „Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen, die dem Wohl der Allgemeinheit“ und
  • „Öffentliche und private Belange sind gegeneinander und unternehmerisch recht abzuwägen“


haben sich in der Praxis der letzten Jahrzehnte als allgemeine Sanierungsgrundsätzeherausgebildet. Im Einzelnen differenzieren sich die allgemeinen Grundsätze wie folgt:

1. Stadterneuerungsmaßnahmen müssen die Interessen der im Sanierungsgebiet wohnenden und arbeitenden Bevölkerung berücksichtigen.

2. Zwischen den Bewohnern und den an der Stadterneuerungsmaßnahme Beteiligten muss ein Konsens angestrebt werden.

3. Stadterneuerungsmaßnahmen brauchen Vertrauen und Zuversicht bei allen Betroffenen und Beteiligten.

4. Über die Sozialplanung müssen die Beteiligungsrechte und die materiellen Rechte der Betroffenen verlässlich geregelt werden.

5. Stadterneuerungsmaßnahmen müssen in Stufen geplant werden, um einerseits die finanziellen Möglichkeiten der öffentlichen Hand (vor allem bei der Komplementärfinanzierung durch die Städte und Gemeinden) und andererseits die wirtschaftliche und soziale Situation von Betroffenen berücksichtigen zu können.

6. Stadterneuerungsmaßnahmen müssen in einem offenen Entscheidungsprozess geplant und durchgeführt werden (Bürger- und Betroffenenbeteiligung).

7. Bei Stadterneuerungsmaßnahmen soll die Baussubstanz erhalten bleiben– Erhaltungssanierung vor Abbruchsanierung.

8. Stadterneuerungsmaßnahmen sind Bestandteil der Stadtentwicklungsplanung, die heute von Stadtgestalt, Denkmalpflege, Grünplanung, ruhendem und fließendem Verkehr und ökologischem Stadtumbau bestimmt wird.

Die Formulierung von Sanierungsgrundsätzen und die Festlegung der Sanierungsziele sind wichtiger Bestandteil der Vorbereitung einer Sanierungsmaßnahme.Die globalen Vorgaben des BauGB
  • „Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen, die dem Wohl der Allgemeinheit“ und
  • „Öffentliche und private Belange sind ge-geneinander und unternehmerisch recht abzuwägen“,


haben sich in der Praxis der letzten Jahrzehnte als allgemeine Sanierungsgrundsätze herausgebildet. Im Einzelnen differenzieren sich die allgemeinen Grundsätze wie folgt:

1. Stadterneuerungsmaßnahmen müssen die Interessen der im Sanierungsgebiet wohnenden und arbeitenden Bevölkerung berücksichtigen.

2. Zwischen den Bewohnern und den an der Stadterneuerungsmaßnahme Beteiligten muss ein Konsens angestrebt werden.

3. Stadterneuerungsmaßnahmen brauchen Vertrauen und Zuversicht bei allen Betroffenen und Beteiligten.

4. Über die Sozialplanung müssen die Beteiligungsrechte und die materiellen Rechte der Betroffenen verlässlich geregelt werden.

5. Stadterneuerungsmaßnahmen müssen in Stufen geplant werden, um einerseits die finanziellen Möglichkeiten der öffentlichen Hand (vor allem bei der Komplementärfinanzierung durch die Städte und Gemeinden) und andererseits die wirtschaftliche und soziale Situation von Betroffenen berücksichtigen zu können.

6. Stadterneuerungsmaßnahmen müssen in einem offenen Entscheidungsprozess geplant und durchgeführt werden (Bürger- und Betroffenenbeteiligung).

7. Bei Stadterneuerungsmaßnahmen soll die Baussubstanz erhalten bleiben– Erhaltungssanierung vor Abbruchsanierung.

8. Stadterneuerungsmaßnahmen sind Bestandteil der Stadtentwicklungsplanung, die heute von Stadtgestalt, Denkmalpflege, Grünplanung, ruhendem und fließendem Verkehr und ökologischem Stadtumbau bestimmt wird.

Anmerkungen

Quellenverweis am Beginn des Abschnitts, jedoch ist die woertliche Uebernahme nicht gekennzeichnet.

Sichter
Hindemith

[3.] Sh/Fragment 036 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:17:39 Kybot
Fragment, Gesichtet, Krautter 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Sh, VerschärftesBauernOpfer

Typus
VerschärftesBauernOpfer
Bearbeiter
Schirdewan, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 036, Zeilen: 01-05
Quelle: Krautter 1992
Seite(n): 417, Zeilen: 07-18 (Spalte 1)
9. Im Rahmen der Stadterneuerung müssen die öffentlichen und privaten Infrastruktur-Einrichtungen erneuert und/oder ergänzt werden.

10. Stadterneuerungsmaßnahmen bedürfen der mittelfristigen, verbindlichen Finanzie-rungszusagen der öffentlichen Hand (Bund, Länder und Gemeinden).

9. Im Rahmen der Stadterneuerung müssen die öffentlichen und privaten Infrastruktur-Einrichtungen erneuert und/oder ergänzt werden.

10. Stadterneuerungsmaßnahmen bedürfen der mittelfristigen, verbindlichen Finanzie-rungszusagen der öffentlichen Hand (Bund, Länder und Gemeinden).

Anmerkungen

Woertliche Uebernahme beginnt auf der vorherigen Seite, an deren Anfang die Quelle erwaehnt ist ("nach Krautter 1992"). eine woertliche Uebernahme ist aber nicht kenntlich gemacht.

Sichter
Hindemith

[4.] Sh/Fragment 058 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:17:54 Kybot
Fragment, Gesichtet, Krautter 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Sh, VerschärftesBauernOpfer

Typus
VerschärftesBauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Hansgert Ruppert, Senzahl
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 58, Zeilen: 1-2
Quelle: Krautter 1992
Seite(n): 415, Zeilen: 1
Grafik 4: Ablauf einer städtebaulichen Sanierungsmaßnahme[FN 17]

[GRAFIK, identisch zur Grafik der Quelle]

[FN 17: vgl. Krautter, Horst: Neue Wege zr[sic!] privaten Finanzierung von Stadterneuerungsaufgaben; In: das rathaus 7/1992, S. 415]

[GRAFIK]<br />[mit darunterstehender Caption] Abb. 1: Ablauf einer städtebaulichen Sanierungsmaßnahme
Anmerkungen

Obwohl der Quellenverweis mit "Vgl." beginnt, ist das Schaubild in der Dissertation eine identische Kopie aus der Quelle. "Vgl." suggeriert eine Distanz zur Quelle die nicht vorhanden ist. Marginale Abweichung: Im Original lautet die Überschrift des untersten Kästchens "Abschluß", in der Kopie "Abschluss". Als Eigenleistung des Autors wäre mir das aber zu wenig, muss ich sagen. HgR Bemerkenswert ist auch, dass in der Dissertation auf dieses Schaubild allen Anscheins nach ueberhaupt nicht Bezug genommen wird. In der Quelle ist dies anders, aber die entsprechende Stelle wurde in die Dissertation nicht mit-uebernommen.

Sichter
HgR

[5.] Sh/Fragment 060 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:17:56 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Krautter 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Sh

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 60, Zeilen: 3-23
Quelle: Krautter 1992
Seite(n): 415, Zeilen:
Sanierung umfasst
  • in verwaltungstechnischer Hinsicht: Abwicklung, Aufbau- und Ablauforganisation, Projektsteuerung,
  • in finanzieller Hinsicht: Finanzierung und Förderung, mittelfristige Finanzplanung, Maßnahmen- und Zeitplanung unter Berücksichtigung der kommunalen Eigenmittel, treuhänderische Abwicklung, Gebäudewirtschaft, Wohnungseigentum, Sanierungs- und Modernisierungsvereinbarungen,
  • in partizipativer Hinsicht: Bürgerbeteiligung, Betroffenenbeteiligung, Einbeziehung von Bürgerinitiativen und Interessenorganisationen,
  • in wirtschaftlicher Hinsicht: Wirtschaftsförderung, vor allem mittelständischer Gewerbeförderung,
  • in planerischer Hinsicht: politische Planung (Stadtentwicklungsplanung und städtebauliche Rahmenplanung), rechtliche Festsetzung/Planung (Bauleitplanung) und
  • in prozessualer Hinsicht: Kommunalverfassung und kommunaler Entscheidungsprozess.


Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen sind dementsprechend komplexe Aufgaben, die nur interdisziplinär zu bewältigen sind, eine Vielzahl von Kooperationen erfordern sowie der integrierten Planung bedürfen.[FN 18]

[FN 18: aus: Krautter 1992, a.a.o S. 415]

Sanierung umfaßt
  • in verwaltungstechnischer Hinsicht: Abwicklung, Aufbau- und Ablauforganisation, Projektsteuerung,
  • in finanzieller Hinsicht: Finanzierung und Förderung, mittelfristige Finanzplanung, Maßnahmen- und Zeitplanung unter Berücksichtigung der kommunalen Eigenmittel, treuhänderische Abwicklung, Gebäudewirtschaft, Wohnungseigentum, Sanierungs- und Modernisierungsvereinbarungen,
  • in partizipativer Hinsicht: Bürgerbeteiligung, Betroffenenbeteiligung, Einbeziehung von Bürgerinitiativen und Interessenorganisationen,
  • [...]
  • in wirtschaftlicher Hinsicht: Wirtschaftsförderung, vor allem mittelständische Gewerbeförderung,
  • in planerischer Hinsicht: politische Planung (Stadtentwicklungsplanung und städtebauliche Rahmenplanung), rechtliche Festsetzung/Planung (Bauleitplanung) und
  • in prozessualer Hinsicht: Kommunalverfassung und kommunaler Entscheidungsprozeß.


Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen sind dementsprechend komplexe Aufgaben, die nur interdisziplinär zu bewältigen sind, eine Vielzahl von Kooperationen erfordern sowie der integrierten Planung bedürfen.

Anmerkungen

Bis auf eine Auslassung und zwei Anpassungen der Rechtschreibung ("umfaßt" --> "umfasst" und "Entscheidungsprozeß" --> "Entscheidungsprozess") ist die Uebernahme woertlich, aber trotz Quellenverweis nicht als solche gekennzeichnet. Das "aus" in der Fussnote weist zwar auf eine grosse Naehe zur Quelle hin, es handelt sich aber nicht um ein korrektes Zitat, das fuer den Leser auch als solches ersichtlich waere, denn (a) der Umfang der Uebernahme ist vollkommen unklar fuer den Leser, da Anfuehrungszeichen fehelnb (b) durch die ungekennzeichnete Textauslassung und die angepasste Rechtschreibung kann es sich gar nicht um ein woertliches Zitat handeln. Bemerkenswert ist auch, dass der Autor an vergleichbaren anderen Stellen der Dissertation durchaus Anfuehrungszeichen gesetzt hat (siehe z.B. Seite 7 unten, das Zitat aus dem Handbuch der örtlichen Sozialplanung (FN 2)).

Sichter
Frangge





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