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Quelle:Skm/Born 1977

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Karl Erich Born
Titel    Geld und Banken im 19. und 20. Jahrhundert
Ort    Stuttgart
Verlag    Kröner
Jahr    1977
Reihe    Kröners Taschenausgabe ; 428
ISBN    3-520-42801-6
URL    http://books.google.com/books?id=RcdKAAAAMAAJ

Literaturverz.   

ja
Fragmente    39


Fragmente der Quelle:
[1.] Skm/Fragment 047 08-19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:45:33 Kybot
BauernOpfer, Born 1977, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Marcusb, Nerd wp, 84.44.196.23, Kahrl
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 08-19
Quelle: Born 1977
Seite(n): 239, Zeilen: 15-35
Vor 1914 war Frankreich nach Großbritannien das zweitgrößte Gläubigerland der europäischen Staaten. [139] Der Pariser Kapitalmarkt war jedoch sehr viel stärker dem Regierungseinfluß ausgesetzt und in politische Fragen verwickelt als der Londoner. Das wirkte sich langfristig nachteilig aus. So wurden ausländische Anleihen, bevor sie an der Pariser Börse notiert werden durften, einer besonderen Prüfung durch die Regierung unterzogen. Der Finanzminister hatte solche Anleihen unter fiskalischen, der Außenminister unter politischen Gesichtspunkten zu prüfen. Wenn der Regierung aufgrund des Votums eines der beiden Minister die Zulassung einer Anleihe fiskalisch oder politisch unerwünscht schien, konnte sie die Notierung verbieten. Diese Vorschrift war bereits 1823 durch eine Ordonnanz König Ludwigs XVIII. erlassen worden; sie wurde in der Dritten Republik 1873 durch einen Brief des Finanzministers und dann 1880 durch Regierungsdekret bestätigt. [140]

[139] Zum französischen Kapitalexport gibt es zahlreiche Studien, zum Beispiel Cameron (1961), Gille (1959), Levy-Leboyer (1964 und 1977).

[140] Born (1977), S. 239

Nach Großbritannien war Frankreich vor 1914 das zweitgrößte Gläubigerland. Der Pariser Kapitalmarkt war sehr viel stärker dem Regierungseinfluß ausgesetzt und in politische Fragen verwickelt als der Londoner. Alle Wertpapiere, die an französischen Effektenbörsen gehandelt werden sollten, bedurften schon vor 1914 der Zulassung durch eine Zulassungsstelle, die von einem staatlichen Börsenkommissar kontrolliert wurde. Ausländische Anleihen wurden, bevor sie an der Pariser Börse notiert werden durften, einer besonderen Prüfung durch die Regierung unterzogen. Der Finanzminister hatte solche Anleihen unter fiskalischen Gesichtspunkten und der Außenminister hatte sie unter politischen Gesichtspunkten zu prüfen. Und wenn der Regierung aufgrund des Votums eines der beiden Minister die Zulassung einer ausländischen Anleihe fiskalisch oder politisch unerwünscht erschien, so konnte sie die Notierung einer solchen Anleihe an der Pariser Börse verbieten. Diese Vorschrift war bereits 1823 durch eine Ordonnanz König Ludwigs XVIII. erlassen worden; sie wurde in der Dritten

Republik 1873 durch einen Brief des Finanzministers und dann 1880 durch Regierungsdekret bestätigt.

Anmerkungen

Fliessender Uebergang zwischen Paraphrasierung und Verschleierung. Hab ich mal als Bauernopfer charakterisiert.

Sichter

[2.] Skm/Fragment 047 22-24 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:45:37 Kybot
Born 1977, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klicken, Nerd wp, Goalgetter, Hotznplotz, Marcusb
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 22-24
Quelle: Born 1977
Seite(n): 284, Zeilen: 02-04
[...] Die kapitalstarken, hochindustrialisierten Großmächte - Frankreich, Großbritannien und Deutschland - gewannen durch ihren Kapitalexport ein außenpolitisches Instrument. Sie forderten ihre auswärtige Politik mit finanziellen Mitteln. Die kapitalstarken, hochindustrialisierten Großmächte Großbritannien, Frankreich und Deutschland gewannen durch ihren Kapitalexport ein außenpolitisches Instrument, [...]

Die auswärtige Politik mit finanziellen Mitteln zu fördern hat man nicht erst in der Zeit der Hochindustrialisierung und des Imperialismus gelernt.

Anmerkungen

Koch-Mehrin verweist im Absatz davor in Fn. 140 auf Born, S. 239.

Sichter

[3.] Skm/Fragment 048 25-27 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:45:43 Kybot
Born 1977, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verdächtig

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Marcusb, Prof. Dr. Prometheus, Nerd wp
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 25-27
Quelle: Born 1977
Seite(n): 26, Zeilen:
Gegründet wurde die Banque de France 1800 als eine Notenbank auf Aktien durch Napoléon Bonaparte. Seine Intention war es, der damals unterbeschäftigten Wirtschaft neue Kreditmöglichkeiten zu verschaffen. Die damals unterbeschäftigte französische gewerbliche Wirtschaft brauchte vielmehr neuen Kredit. Daher befahl Bonaparte zu Beginn des Jahres 1800 auf Empfehlung von Jean Frédéric Perrégaux und einigen anderen Privatbankiers die Gründung einer Notenbank auf Aktien, der Banque de France.
Anmerkungen

Es folgt ein Zitat von Goodhart. Danach folgt das BauernOpfer Skm/Fragment 048 30-31.

Sichter

[4.] Skm/Fragment 048 30-31 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:45:45 Kybot
BauernOpfer, Born 1977, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Marcusb, Prof. Dr. Prometheus, Nerd wp
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 30-31
Quelle: Born 1977
Seite(n): 26, Zeilen:
1803 erhielt die Bank ihr bis 1936 gültiges Statut.[FN 145] Sie war eine öffentlich-rechtliche Bank in Form einer Aktiengesellschaft. Die Aktien befanden sich in Privatbesitz.

[145] Born (1977), S. 26

1803 erhielt sie ihr bis 1936 gültiges Statut. Sie war eine öffentlich-rechtliche Bank in der Form der Aktiengesellschaft. Die Aktien befanden sich in Privatbesitz.
Anmerkungen

Die Fußnote verweist auf Born, aber es werden zwei weitere Folgesätze mitkopiert.

Sichter

[5.] Skm/Fragment 049 02-22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:45:50 Kybot
Born 1977, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klicken, Nerd wp, Jablomi, Goalgetter, Hotznplotz, Drhchc, 109.90.162.181, WiseWoman, Marcusb, Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 02-22
Quelle: Born 1977
Seite(n): 26f, 315f, Zeilen:
Der Gouverneur der Banque de France wurde vom Staatsoberhaupt ernannt. Die Banque de France durfte Banknoten ausgeben, erhielt aber kein rechtliches Notenmomopol. Erste Aufgabe der Banque de France war es, die Wirtschaft mit Kredit zu versorgen. Da die Noten nur Kreditmittel waren, aber nicht in den Zahlungsverkehr des Alltags kamen, durfte die Bank zunächst nur Banknoten, die auf mindestens 500 Francs lauteten, ausgeben.[147] Für den Staatskredit wurde die Banque de France mit einem Teil ihres in Gold und Silber eingezahlten Aktienkapitals in Anspruch genommen, das sie als Darlehen dem Staat zur Verfügung stellte.

Neben der Banque de France entstanden 1837/38 noch einige Notenbanken in den Départements; aber schon 1848 wurden diese mit der Banque de France vereinigt. Seitdem war sie de facto die französische Zentralnotenbank, de jure wurde sie es 1936.

Obwohl der Gouverneur der Banque de France und seine beiden Vertreter, die Sousgouverneurs, seit 1806 [148] vom Staatsoberhaupt ernannt wurden, hatte die Zentralnotenbank dem Staat gegenüber eine unabhängige Stellung. Ihre Geld- und Geschäftspolitik wurde durch den Conseil général der Banque de France bestimmt, in dem die Anteilseigner den ausschlaggebenden Einfluß hatten; sie wählten die 15 Regenten und drei Zensoren, die gemeinsam mit dem Gouverneur und den beiden Sousgouvemeuren diesen Rat bildeten. Der Conseil général wurde von der Assemblée générale der Bank gewählt. [149] Der Assemblée gehörten die 200 größten französischen Aktionäre der Banque de France an, die gleichzeitig auch zu den großen französischen Familien gehörten. Sie hatten jeder, einerlei wieviel Aktien sie besaßen, nur eine Stimme. [150]

[147] 1870 erhielt sie die Erlaubnis, Banknoten in kleiner Stückelung auszugeben, um ihre Metallreserven halten zu können. Zur Entwicklung des Papiergeldes genauer Kapitel IV.4. Münzen, Banknoten und bargeldloser Zahlungsverkehr

[148] Mit einem Gesetz von 1806 ersetzte Napoleon I. das bis dahin private Management aus drei Regenten (die von den Aktionären gewählt wurden) durch einen Direktor und zwei stellvertretende Gouverneure, die direkt vom Staatschef ernannt und vom Finanzminister beraten wurden.

[149] National Monetary Comission, Document 405

[150] Goodhart, S. 116; Lévy-Leboyer, L'apprentissage..., S. 414: „La guerre (1870) évidemment a fait peser une très forte pression sur la Banque de France: elle a dû fournir des crédits directs aux banques, les retraits leur ayant fait perdre plus de 70% de leurs dépôts."

[Seite 26]

Der Gouverneur wurde vom Staatsoberhaupt ernannt. Sie durfte Banknoten ausgeben, erhielt aber kein rechtliches Notenmonopol. Erste Aufgabe der Banque de France sollte es sein, die Wirtschaft mit Kredit zu versorgen. Und da die Noten nur Kreditmittel sein, aber nicht in den Zahlungsverkehr des Alltags kommen sollten, durfte die Bank zunächst nur Banknoten die auf mindestens 500 Francs lauteten, ausgeben. Für den Staatskredit wurde die Banque de France nur mit einem Teil ihres Aktienkapitals in Anspruch genommen. Sie mußte einen Teil dieses in Gold und Silber eingezahlten Kapitals als Darlehen an den Staat zur Verfügung stellen.

[Seite 27]

Neben der Banque de France entstanden 1837/38 noch einige Departements-Notenbanken; aber schon 1848 wurden diese mit der Banque de France vereinigt. Seitdem war sie de facto die französische Zentralnotenbank; de jure wurde sie es erst 1936.

[Seite 315f]

Obwohl der Gouverneur der Banque de France und seine beiden Vertreter, die Sousgouverneurs, vom Präsidenten der Republik auf Vorschlag des Ministerrats ernannt wurden, hatte die Zentralnotenbank dem Staat gegenüber eine unabhängige Stellung. Ihre Geld- und Geschäftspolitik wurde durch den Conseil général bestimmt, in dem die Anteilseigner den ausschlaggebenden Einfluß hatten; denn sie wählten die 15 Regenten und 3 Zensoren, die gemeinsam mit dem Gouverneur und den beiden Sousgouverneurs diesen Rat bildeten. Der Conseil général wurde von der Assemblée générale gewählt. Ihr gehörten die 200 größten französischen Aktionäre der Banque de France an. Sie aber hatten alle, einerlei wieviel Aktien sie besaßen, nur eine Stimme. Und die Familien dieser 200 größten Aktionäre waren in der französischen Gesellschaft die 200 »grandes familles«.

Anmerkungen
Sichter

[6.] Skm/Fragment 050 09-19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:45:59 Kybot
Born 1977, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, VerschärftesBauernOpfer

Typus
VerschärftesBauernOpfer
Bearbeiter
Marcusb, Hotznplotz, Nerd wp, Kahrl
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 50, Zeilen: 09-19
Quelle: Born 1977
Seite(n): 67-68, Zeilen: 35-38 / 01-05; 14-17; 22-26
Wie war es um den politischen Einfluß und die politische Wirksamkeit einzelner französischer Bankiers bestellt? Sie waren häufig Abgeordnete in den Parlamenten, so wie Angehörige anderer führender Berufe und sozialer Gruppen. Bankiersfamilien gehörten zur sozialen Oberschicht und waren in vielen Fällen nobilitiert. Daher gab es unter den Inhabern hoher politischer und administrativer Ämter die Söhne, Enkel und Neffen von Bankiers ebenso wie die Söhne anderer reicher und angesehener Familien. Beispielsweise stammte Jean Casimir Périer, der 1893/94 französischer Ministerpräsident und 1894/95 Präsident der Republik war, aus der französischen Bankiersfamilie Périer. Von politischem Einfluß der Bankiers kann man nur dann sprechen, wenn sie selbst hohe politische Ämter bekleidet haben oder an politischen Ereignissen und Entwicklungen durch ihre Finanzierung mitgewirkt haben. Wie war es überhaupt mit dem politischen Einfluß und der politischen Wirksamkeit der Bankiers bestellt? Daß Bankiers als Abgeordnete in den Parlamenten saßen, verdient keine besondere Beachtung. Die Angehörigen anderer Berufe und sozialer Gruppen waren hier sehr viel stärker vertreten. Und da die Bankiersfamilien zur sozialen Oberschicht gehörten und in vielen Fällen schon nobilitiert waren, gab es unter den Inhabern hoher politischer und administrativer Ämter die Söhne, Enkel und Neffen von Bankiers ebenso wie die Söhne anderer reicher und angesehener Familien. [...] Aus der französischen Bankiersfamilie Périer stammte Jean Casimir Périer, der 1893/94 französischer Ministerpräsident und 1894/95 Präsident der Republik war; [...] Von politischem Einfluß [...] der Bankiers kann man nur dann sprechen, wenn sie selbst hohe politische Ämter bekleidet haben oder an politischen Ereignissen und Entwicklungen durch ihre Finanzierung mitgewirkt haben.
Anmerkungen
Sichter

[7.] Skm/Fragment 050 121-122 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:46:01 Kybot
Born 1977, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, VerschärftesBauernOpfer

Typus
VerschärftesBauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 050, Zeilen: 121-122
Quelle: Born 1977
Seite(n): 69-70, Zeilen: 38 / 01-02
[Fn. 156] [Born, S. 68f.:

[...]] Er war Teilhaber des Bankhauses Fould-Oppenheim, das sein Vater und dessen Freund, der Kölner Bankier Salomon Oppenheim, in Paris gegründet hatten.

Er war Teilhaber des Bankhauses Fould-Oppenheim, das sein Vater und dessen Freund, der Kölner Bankier Salomon Oppenheim, in Paris gegründet hatten.
Anmerkungen

Koch-Mehrin verweist zwar (übrigens mit einer falschen Seitenangabe: richtig wäre 69f.) auf Born, schreibt aber wortwörtlich von ihm ab, ohne dies zu kennzeichnen.

Sichter

[8.] Skm/Fragment 053 117-120 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:46:31 Kybot
Born 1977, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Marcusb, Nerd wp
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 53, Zeilen: 117-120
Quelle: Born 1977
Seite(n): 36, Zeilen: 24-31
Mit der zunehmenden Industrialisierung enstand nach 1830 in den industriellen und kommerziellen Zentren der Schweiz (Bern, Zürich, Basel, St. Gallen, Genf, Lausanne) das Bedürfnis nach Vermehrung der Zahlungsmittel und nach Ausweitung des Kredits durch Wechseldiskontierung. Das beste Mittel dafür schien die Errichtung von Notenbanken zu sein. Mit der zunehmenden Industrialisierung entstand nach 1830 in den industriellen und kommerziellen Zentren der Schweiz (Bern, Zürich, Basel, St. Gallen, Genf, Lausanne) das Bedürfnis nach Vermehrung der Zahlungsmittel und nach Ausweitung des Kredits durch Wechseldiskontierung. Das beste Mittel zur Erweiterung des Zahlungsmittelumlaufs und zur Kreditausweitung schien die Errichtung von Notenbanken wie in England oder in Frankreich zu sein.
Anmerkungen
Sichter

[9.] Skm/Fragment 053 21-25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-08 11:48:55 Sotho Tal Ker
Born 1977, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Marcusb, Nerd wp, Kahrl, Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 53, Zeilen: 21-25
Quelle: Born 1977
Seite(n): 36, Zeilen: 15-23
In der Schweiz brachte es das föderalistische System mit sich, daß das Banknotenwesen erst ziemlich spät vereinheitlicht und einer Zentralnotenbank übertragen wurde. [176] Die Entwicklung vom Staatenbund zum Bundesstaat wurde erst mit der Bundesverfassung vom 29.5.1874 abgeschlossen. Jeder Kanton regelte das Banknoten- und Notenbankwesen selbst. [177] 1864 waren 20 Notenbanken tätig, 1880 waren es schon 36.

[ [176] Literatur hierzu: Landmann, J.: The Swiss Banking Law; in: Banking in Sweden and Switzerland, National Monetary Commission, vol. XVIII (1911), pp. 109, 152-157, 170-176

[177] Mit der zunehmenden Industrialisierung enstand nach 1830 in den industriellen und kommerziellen Zentren der Schweiz (Bern, Zürich, Basel, St. Gallen, Genf, Lausanne) das Bedürfnis nach Vermehrung der Zahlungsmittel und nach Ausweitung des Kredits durch Wechseldiskontierung. Das beste Mittel dafür schien die Errichtung von Notenbanken zu sein.]

Ebenso wie in Deutschland war auch in der Schweiz der Föderalismus die Hauptursache dafür, daß das Banknotenwesen erst ziemlich spät vereinheitlicht und einer Zentralnotenbank übertragen wurde. [...] Die Entwicklung vom Staatenbund zum Bundesstaat wurde erst mit der Bundesverfassung vom 29. Mai 1874 abgeschlossen. Bis dahin fiel die Regelung des Banknoten- und Notenbankwesens ausschließlich in die Zuständigkeit der Kantone. 1864 waren bereits 20 Notenbanken tätig, 1880 waren es 36.
Anmerkungen

Perfide: In 176 wird auf Literatur verwiesen, aber nicht die Quelle, aus der fast wörtlich kopiert wurde. Fußnote 177 ist auch von Born, siehe Skm/Fragment 053 117-120.

Sichter

[10.] Skm/Fragment 054 01-20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:46:39 Kybot
Born 1977, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klicken, Nerd wp, Goalgetter, Hotznplotz, Marcusb
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: 01-20
Quelle: Born 1977
Seite(n): 37f, Zeilen: ?
[Die] große Mehrzahl dieser Banken hatte nur regionale Bedeutung. Für sie galten von Kanton zu Kanton verschiedene Rechtssprechungen. Mit der Bundesverfassung von 1874 erhielt nun der Bund die Kompetenz zur gesetzlichen Normierung der Ausgabe und Einlösung von Banknoten. Aber das Banknotengesetz, aus der Verfassung abgeleitet und 1875 von der Bundesversammlung verabschiedet, wurde 1876 in der Volksabstimmung, die von den föderalistischen Gegnern des Gesetzes erreicht worden war, verworfen. Die durch Gesetz noch nicht erreichte Vereinheitlichung wurde aber auf Umwegen für die Einlösung der Noten durch Vereinbarung der bedeutenden Notenbanken untereinander hergestellt. 1876 schlossen sich auf Vorschlag der Bank in Zürich 21 Notenbanken, denen später noch drei weitere folgten, zum Konkordat der schweizerischen Emissionsbanken zusammen. Diese Konkordatsbanken verpflichteten sich gegenseitig, ihre Noten von 50 Franken und mehr als Zahlung anzunehmen und gegen Barschaft einzulösen.[178] Nach dieser Einigung, mit der de facto der Gesetzentwurf von 1875 realisiert war, konnte 1881 ein Bundesgesetz zustande gebracht werden.

Der Versuch, die Geldpolitik 1897 durch die Errichtung einer Staatsbank zu zentralisieren, wurde wiederum durch ein Referendum verworfen. Erst im Oktober 1905 konnte sie gegründet werden. Die dann konstituierte Aktienbank in Zürich stand unter Staatsaufsicht. Ihr Direktorium wurde vom Bundesrat ernannt, und von den 40 Mitgliedern des Bankrats, der Aufsichtsinstanz, wurden 25 ebenfalls vom Bundesrat bestellt.

[Fn. 178] Die Einlösung erfolgte in Münzgeld oder Gold. [...]

Die große Mehrzahl dieser Banken hatte nur regionale Bedeutung, [...]

Für die Tätigkeit dieser Banken gab es von Kanton zu Kanton verschiedene Rechtsnormen.

[...]

Mit der Bundesverfassung von 1874 erhielt der Bund die Kompetenz zur gesetzlichen Normierung der Ausgabe und Einlösung von Banknoten. Aber das Banknotengesetz, das 1875 von der Bundesversammlung verabschiedet worden war, wurde 1876 in der Volksabstimmung, die von den föderalistischen Gegnern des Gesetzes angerufen worden war, verworfen. Die durch Gesetz noch nicht erreichte Vereinheitlichung wurde nun wenigstens für die Einlösung der Noten durch Vereinbarung der bedeutenden Notenbanken untereinander hergestellt. Auf Vorschlag der Bank in Zürich schlossen sich 1876 21 Notenbanken, denen später noch 3 weitere folgten, zum Konkordat der schweizerischen Emissionsbanken zusammen. Die Konkordatsbanken verpflichteten sich gegenseitig, ihre Noten von 50 Franken und mehr als Zahlung anzunehmen und gegen »Barschaft« (Münzgeld oder Gold) einzulösen. Das Konkordat umfaßte zwei Drittel der Notenbanken, kontrollierte aber fast 95% der Notenemission. Nach dieser Einigung unter den meisten Notenbanken konnte endlich auch 1881 das gewünschte Bundesgesetz zustandegebracht werden.

[...]

Das erste Nationalbankgesetz, das 1897 verabschiedet wurde, sah eine Staatsbank vor. Dies Gesetz wurde im Referendum verworfen. Erst 1905 kam das Gesetz über die Errichtung der Schweizerischen Nationalbank zustande. Sie wurde als Aktienbank unter Staatsaufsicht konstituiert. Ihr Direktorium wurde vom Bundesrat ernannt, und von den 40 Mitgliedern des Bankrats, der Aufsichtsinstanz, wurden 25 ebenfalls vom Bundesrat bestellt.

Anmerkungen
Sichter

[11.] Skm/Fragment 054 101-102 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:46:41 Kybot
Born 1977, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, VerschärftesBauernOpfer

Typus
VerschärftesBauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Nerd wp
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 054, Zeilen: 101-102
Quelle: Born 1977
Seite(n): 36, Zeilen: 32-34
[Fn. 177 [...]] Als Hauptinteressenten an der Gründung traten Baumwollproduzenten, Tuch-, Seiden- und Wechselhändler auf. [(Born (1977), S. 36)] Als Hauptinteressenten an der Gründung von Notenbanken traten Baumwollproduzenten, Tuch- und Seidenhändler und Wechselhändler auf.
Anmerkungen

Fortsetzung der auf S. 53 beginnenden Fn. 177. Koch-Mehrin schreibt ohne Kennzeichnung mit leichter sprachlicher Glättung ab.

Sichter

[12.] Skm/Fragment 054 31-36 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:46:43 Kybot
Born 1977, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Marcusb, Nerd wp
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: 31-36
Quelle: Born 1977
Seite(n): 108, 135f, Zeilen:
Viele führende Persönlichkeiten der Haute Banque nämlich, darunter auch James de Rothschild, waren noch orléanistisch gesinnt und zeigte wenig Neigung zur Zusammenarbeit mit dem Prinzen Louis Napoléon. Die erste Aktien- und Universalbank, eben der Crédit Mobilier, war geradezu eine Anti-Rothschild-Bank. Auch wünschte Napoleon III. zur Förderung seiner politischen Ambitionen eine Belebung der Investitionen im Eisenbahnbau und in der Industrie. Dafür benötigte er ein Geldinstitut, das ihn von der [Haute Banque unabhängig machte.] [Seite 135f]

Überdies war ein großer Teil der Haute Banque, darunter auch James de Rothschild, noch orléanistisch gesinnt, und zeigte wenig Neigung zur Zusammenarbeit mit dem Prinzen Louis Napoléon, [...]

[Seite 108]

Die erste Aktienund Universalbank, der Crédit Mobilier, wurde geradezu als Anti-Rothschild-Bank gegründet [...]

[Seite 136]

Zur Förderung seiner [Anm.: Napoléon's] politischen Ambitionen wünschte er eine Belebung der Investitionen im Eisenbahnbau und in der Industrie und ein Geldinstitut, das ihn von der Haute Banque unabhängig machte.

Anmerkungen
Sichter

[13.] Skm/Fragment 055 01-08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:46:46 Kybot
Born 1977, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Nerd wp, Kahrl
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 55, Zeilen: 01-08
Quelle: Born 1977
Seite(n): 141, Zeilen: 04-13
1864 aber konnten die Rothschilds und die mit ihnen verbundenen Privatbankiers einen so starken Rückhalt in der öffentlichen Meinung gewinnen, daß die Regierung ihnen die Genehmigung zur Gründung einer Aktienbank für das reguläre Bankgeschäft und für das Emissions- und Beteiligungsgeschäft erteilen mußte. So wurde die „Société Générale pour favoriser le développement du commerce et de l'industrie en France” unter Führung des Pariser Hauses Rothschild als Konkurrenzunternehmen zum Crédit Mobilier gegründet. Dieser befand sich damals, 1864, schon in Schwierigkeiten [...]. Aber 1864 hatten die Rothschilds und die mit ihnen verbündeten Privatbankiers einen so starken Rückhalt in der öffentlichen Meinung gewonnen, daß die Regierung nachgab und ihnen die Gründung [sic!] einer Aktienbank für das reguläre Bankgeschäft und für das Emissions- und Beteiligungsgeschäft erteilte. So wurde die Société Générale pour favoriser le développement du commerce et de l'industrie en France unter Führung des Pariser Hauses Rothschild als Konkurrenzunternehmen zum Crédit Mobilier gegründet. Dieser befand sich damals schon in Schwierigkeiten.
Anmerkungen
Sichter

[14.] Skm/Fragment 063 15-17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:47:02 Kybot
Born 1977, Fragment, Gesichtet (BC), KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Skm

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Klicken, Nerd wp, Prof. Dr. Prometheus, Goalgetter, Drhchc, Graf Isolan, Marcusb, Fiesh, Kahrl
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 63, Zeilen: 15-17
Quelle: Born 1977
Seite(n): 46, Zeilen:
Vor dem Beginn und in der Frühzeit der Industrialisierung hatten die Banknoten im wesentlichen der Ausweitung des Kredits gedient. Vor dem Beginn und in der Frühzeit der Industrialisierung dienten die Banknoten im wesentlichen der Ausweitung des Kredits.
Anmerkungen

lediglich Änderung der Zeitform

Sichter

[15.] Skm/Fragment 064 13-20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:47:09 Kybot
Born 1977, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Marcusb, Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 64, Zeilen: 13-20
Quelle: Born 1977
Seite(n): 46, Zeilen: 15-24; 31-35
Die Ausgabe von Banknoten war zunächst noch ein Bankgeschäft wie die Hereinnahme von Depositen oder die Diskontierung von Wechseln. Mit dem Fortgang der Industrialisierung wurden die Banknoten zum allgemein gebräuchlichen und allgemein benötigten Umlaufmittel.

Der stetig wachsende Umlaufmittelbedarf konnte ohne die Notenemission nicht mehr befriedigt werden, das Münzmetall reichte nicht aus. Daß die Banknoten nicht Diskriminierung und Wertverlust erlitten, lag daran, daß ihre Ausgabe an das Münzmetall gebunden und nach bankgeschäftlichen, nicht nach fiskalischen Gesichtspunkten [geregelt wurde.]

Die Ausgabe von Banknoten war ein Bankgeschäft wie die Hereinnahme von Depositen oder die Diskontierung von Wechseln. Mit dem Fortgang der Industrialisierung wurden die Banknoten zum allgemein gebräuchlichen und allgemein benötigten Umlaufmittel. Der stetig wachsende Umlaufmittelbedarf [...] konnte ohne die Notenemission nicht befriedigt werden. Das Münzmetall allein hätte dazu nicht ausgereicht. [...]

Daß die Banknoten nicht [...] Diskriminierung und Wertverlust, erlitten, lag daran, daß ihre Ausgabe an das Münzmetall gebunden und nach bankgeschäftlichen, nicht nach fiskalischen Gesichtspunkten [geregelt wurde.]

Anmerkungen
Sichter

[16.] Skm/Fragment 065 01-03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:47:11 Kybot
Born 1977, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Marcusb, Hotznplotz, Nerd wp
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 65, Zeilen: 01-03
Quelle: Born 1977
Seite(n): 46-47, Zeilen: 35-36 / 01-03
[Daß die Banknoten nicht Diskriminierung und Wertverlust erlitten, lag daran, daß ihre Ausgabe an das Münzmetall gebunden und nach bankgeschäftlichen, nicht nach fiskalischen Gesichtspunkten] geregelt wurde. Nur so konnten sie als Zahlungsmittel das Vertrauen des Publikums finden; denn entscheidend war, daß das Publikum die Noten als Zahlungsmittel annahm und wie Geld behandelte. [Daß die Banknoten nicht (...) Diskriminierung und Wertverlust erlitten, lag daran, daß ihre Ausgabe an das Münzmetall gebunden und nach bankgeschäftlichen, nicht nach fiskalischen Gesichtspunkten] geregelt wurde. Nur so konnten sie als Zahlungsmittel das Vertrauen des Publikums finden; denn das war das Entscheidende, daß das Publikum diesen Noten vertraute und sie als Zahlungsmittel annahm und wie Geld behandelte.
Anmerkungen
Sichter

[17.] Skm/Fragment 065 15-22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:47:14 Kybot
Born 1977, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, VerschärftesBauernOpfer

Typus
VerschärftesBauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Nerd wp, Kahrl
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 65, Zeilen: 15-22
Quelle: Born 1977
Seite(n): 27, Zeilen: 11-35
Außerdem sorgte die Banque de France für einen hohen Gold- und Silbervorrat. Dabei hatten ihre Noten, obwohl es in den Statuten keine bestimmte Deckungsvorschrift gab, tatsächlich die mit Abstand höchste Deckung. Sie schwankte im allgemeinen zwischen 75 und 90%.[213] 1870 wurden für die Dauer des Krieges die Goldeinlösung der Banque de France für ihre Noten aufgehoben und ihre Banknoten zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklärt. Sie blieben es auch, als 1873 die Goldeinlösungspflicht wiederhergestellt wurde. Auch die Kontingentierung blieb nach Ende des Krieges bestehen.[214]

[Fn. 213] Born (1977), S. 27

[Fn. 214] Helfferich (1910), S. 76

In Erinnerung an das Schicksal ihrer Vorgängerinnen hat die Banque de France [...] für einen hohen Gold- und Silbervorrat gesorgt; [...]. Daher hatten ihre Noten, obwohl es in den Bankstatuten keine bestimmte Deckungsvorschrift gab, tatsächlich die mit Abstand höchste Deckung. Sie schwankte im allgemeinen zwischen 75 und 90%. [...] Nur zweimal [...] mußte die französische Regierung die Bank von der Pflicht zur Einlösung ihrer Banknoten befreien: [...] und während des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71. [...] Bei der zweiten Aufhebung der Einlösungspflicht (1870) wurden die Noten der Banque de France zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklärt. Das blieben sie auch, als 1873 die Goldeinlösungspflicht wiederhergestellt wurde. Auch die Kontingentierung der Banknoten blieb nach 1873 bestehen.
Anmerkungen

Koch-Mehrin verweist zwar in Fn. 213 auf Born, übernimmt den referenzierten Satz aber ohne Kennzeichnung wortwörtlich und kompiliert um ihn herum weiteren Text von Born von der gleichen Seite. In Fn. 214 verweist sie auf eine angebliche Aussage Helfferichs, die bei diesem aber (zumindest in der 1923er Ausgabe von "Das Geld") nicht vorkommt und paraphrasiert statt dessen einen Satz Borns.

Sichter

[18.] Skm/Fragment 090 21-26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:48:34 Kybot
Born 1977, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Nerd wp, Graf Isolan, Marcusb, Kahrl
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 90, Zeilen: 21-26
Quelle: Born 1977
Seite(n): 11, Zeilen:
1853 hatte es einen Handelsvertrag mit dem Deutschen Zollverein geschlossen und hatte ebenfalls nach dreijährigen Verhandlungen den vereinheitlichten Münzfuß des Zollvereins übernommen. Der Wiener Münzvertrag erklärte 1857 das Zollvereins-Pfund, nach dem die Warengewichte für die Gewichtszölle des Deutschen Zollvereins berechnet wurden, zum gemeinsamen Münzgewicht der Zollvereinsstaaten und Österreichs. Nachdem Österreich 1853 einen Handelsvertrag mit dem Deutschen Zollverein geschlossen hatte, übernahm es nach dreijährigen Verhandlungen auch den vereinheitlichten Münzfuß des Zollvereins.

Im Wiener Münzvertrag wurde 1857 das Zollvereins-Pfund (— 500 g), nach dem die Warengewichte für die Gewichtszölle des Deutschen Zollvereins berechnet wurden, zum gemeinsamen Münzgewicht der Zollvereinsstaaten und Öster- reichs erklärt.

Anmerkungen
Sichter

[19.] Skm/Fragment 130 03-07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:49:18 Kybot
Born 1977, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, VerschärftesBauernOpfer

Typus
VerschärftesBauernOpfer
Bearbeiter
Nerd wp, Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 130, Zeilen: 03-07
Quelle: Born 1977
Seite(n): 292, Zeilen: 22-29
Als die Lage der italienischen Staatsfinanzen 1890 besonders kritisch geworden war und der Chef des Pariser Rothschild-Hauses nach einer Absprache mit dem französischen Außenminister Ribot die Emission einer neuen italienischen Staatsanleihe abgelehnt hatte, bildeten deutsche Banken das „Konsortium für italienische Geschäfte”.[484]

[Fn. 484] Born, S. 292

Als die Lage der italienischen Staatsfinanzen 1890 besonders kritisch geworden war und der Chef des Pariser Rothschild-Hauses[, Baron Alphonse de Rothschild,] nach einer Absprache mit dem französischen Außenminister Ribot die Emission einer neuen italienischen Staatsanleihe abgelehnt hatte, bildeten deutsche Banken das [...] »Konsortium für italienische Geschäfte« [...].
Anmerkungen

Born wird irreführend nur als Autor der Bezeichnung „Konsortium für italienische Geschäfte" genannt, obwohl der gesamte Satz von ihm kopiert ist.

Sichter

[20.] Skm/Fragment 132 113-116 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:49:19 Kybot
Born 1977, Fragment, Gesichtet (BC), KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Skm

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz, Drhchc, Nerd wp, Kahrl
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 132, Zeilen: 113-116
Quelle: Born 1977
Seite(n): 300, Zeilen: 23-27
[Fn. 500] Italien hatte, nachdem sein Versuch zur Eroberung Äthiopiens 1896 gescheitert war, sein kolonialpolitisches Interesse wieder von Ostafrika auf Nordafrika verlagert und die Annexion von Tripolis ins Auge gefaßt. Wegen des starken französischen Engagements in Nordafrika war Italien genötigt, sich mit Frankreich zu verständigen. Italien hatte, nachdem sein Versuch zur Eroberung Äthiopiens 1896 gescheitert war, sein kolonialpolitisches Interesse von Ostafrika nach Nordafrika verlagert und hatte die Annektion von Tripolis ins Auge gefaßt. Wegen des starken französischen Engagements in Nordafrika war Italien genötigt, sich mit Frankreich zu verständigen.
Anmerkungen

Koch-Mehrin kopiert Fließtext von Born und erstellt daraus (mit marginalen Änderungen) Fn. 500.

Sichter

[21.] Skm/Fragment 132 17-25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:49:23 Kybot
Born 1977, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, VerschärftesBauernOpfer

Typus
VerschärftesBauernOpfer
Bearbeiter
84.44.190.194, Plaqueiator, Drhchc, Hotznplotz, Kahrl
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 132, Zeilen: 17-25
Quelle: Born 1977
Seite(n): 300-301, Zeilen: 29-38; 11-15
Im Dezember 1900 räumten Italien und Frankreich sich gegenseitig Marokko (Frankreich) und Tripolis (Italien) als Interessengebiete für künftige Erwerbungen ein, und im November 1902 schlossen beide Staaten in einem geheimen Notenwechsel ein Neutralitätsabkommen. Damit begann die allmähliche Abwendung Italiens vom Dreibund.

Die italienische Regierung versuchte, die politische Annäherung geldwert zu machen, indem sie Frankreich darum bat, die fünfprozentige Staatsanleihe in eine 3,5 % Rente zu konvertieren. Der französische Botschafter in Rom, Barrère, verlangte als Gegenleistung für diese Finanzoperation „une marque finale et décisive de confiance en [soutenant la France sur le terrain politique".[502]]

[502] Zitiert nach Born, S. 301

Im Dezember 1900 räumten Italien und Frankreich sich gegenseitig Marokko und Tripolis als Interessengebiete für künftige Erwerbungen ein, und im November 1902 schlossen beide Staaten in einem geheimen Notenwechsel ein Neutralitätsabkommen. Damit begann die allmähliche Abwendung Italiens vom Dreibund. Schon ein Jahr später wünschte die italienische Regierung die 5prozentige Staatsanleihe in eine 3,5prozentige Rente zu konvertieren, um die Staatsschuld zu konsolidieren. [...]

Der französische Botschafter in Rom, Barrère, [...] verlangte als Gegenleistung für die Finanzoperation „une marque finale et décisive de confiance en [soutenant la France sur le terrain politique".]

Anmerkungen

Verschleiertes KomplettPlagiat aus Born, S. 300; irreführende Fußnote an einem frz. Zitat aus Born, S. 301

Sichter

[22.] Skm/Fragment 133 01-03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:49:25 Kybot
Born 1977, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klicken, Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 133, Zeilen: 1-3
Quelle: Born 1977
Seite(n): 301, Zeilen: 15-19
[Der französische Botschafter in Rom, Barrère, verlangte als

Gegenleistung für diese Finanzoperation „une marque finale et décisive de confiance en] soutenant la France sur le terrain politique."[FN 502] Die Verhandlungen über die Schuldenkonversion zogen sich noch bis 1906 hin. Sie endeten damit, daß Italien die französische Hilfe erhielt und dafür Frankreich auf der Konferenz in Algeciras unterstützte.

[FN 502: Zitiert nach Born, S. 301]

Der französische Botschafter in Rom, Barrère, drehte daher den Spieß um und verlangte als

Gegenleistung für diese Finanzoperation „une marque finale et décisive de confiance en soutenant la France sur le terrain politique." Die Verhandlungen über die Schuldenkonversion zogen sich noch bis 1906 hin. Sie endeten damit, daß Italien die französische Hilfe bei dieser Finanzoperation erhielt und dafür Frankreich auf der Konferenz in Algeciras unterstützte.

Anmerkungen

Das Zitat von Barrère erfolgt korrekt "nach Born". Dass der Originaltext von Born in den nachfolgenden Zeilen bis auf eine rausgekürzte Stelle wortwörtlich fortgesetzt wird, wird verschwiegen.

Sichter

[23.] Skm/Fragment 165 105-106 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:49:47 Kybot
Born 1977, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, VerschärftesBauernOpfer

Typus
VerschärftesBauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 165, Zeilen: 105-106
Quelle: Born 1977
Seite(n): 361, Zeilen: 09-11
[Fn. 638] [...] Die französische Warenhandelsbilanz erbrachte während der Kriegsjahre insgesamt einen Passivsaldo von 62 Milliarden Francs. (Born, S. 361) Die französische Warenhandelsbilanz erbrachte während der Kriegsjahre insgesamt einen Passivsaldo von 62 Milliarden Francs; [...].
Anmerkungen

Koch-Mehrin referenziert zwar Born, kopiert aber wörtlich ohne Kenntlichmachung.

Sichter

[24.] Skm/Fragment 165 25-32 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:49:49 Kybot
BauernOpfer, Born 1977, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Marcusb, KayH, Nerd wp
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 165, Zeilen: 25-32
Quelle: Born 1977
Seite(n): 371f, Zeilen:
Die Einnahmen deckten nur 15% der Staatsausgaben der Jahre 1914-1918. Die direkten Kriegskosten in Höhe von fast 145 Milliarden Francs mußten durch Schuldenaufnahme des Staates finanziert werden, zusätzlich zu der schon in der Dritten Republik vor Kriegsbeginn außerordentlich hohen Staatsschuld von 32 Milliarden Francs.[FN 639] Mit den Kriegsanleihen und Auslandskrediten war aber noch lange nicht die Hälfte des Kreditbedarfs der Regierung befriedigt. Die Lücke mußte durch kurz- und mittelfristige Kreditaufnahmen

geschlossen werden, zum großen Teil bei der Banque de France.[FN 640]

[FN 639] Born, S. 372

[FN 640] Greul, S. 126

Diese Einnahmen deckten aber nur 15 % der 170,6 Milliarden Francs Staatsausgaben der Jahre 1914—1918. Fast 145 Milliarden Francs mußten durch Schuldenaufnahme des Staates finanziert werden. Die Dritte Republik hatte aber schon vor Kriegsbeginn die außerordentlich hohe Staatsschuld von 32 Milliarden Francs.

[...]

Mit den Kriegsanleihen und den Auslandskrediten war aber noch lange nicht die Hälfte des Kreditbedarfs der Regierung befriedigt. Die Lücke mußte durch kurz- und mittelfristige Kreditaufnahmen geschlossen werden. Den ersten dieser Kredite gab gleich bei Kriegsausbruch die Banque de France.

Anmerkungen

Eine kompliziertere Stelle: Born wird über drei Sätze paraphrasiert, eine Fußnote verweist auf Born. Direkt im Anschluss an die Fußnote wird Born wortwörtlich kopiert, ohne weiteren Verweis. Stattdessen ein Verweis auf Greul, wobei man sich fragt, was der noch Beitragen kann (evtl folgen dort weitere Zahlen zum Engagement der Banque de France?).

Sichter
















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