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Quelle:Skm/Ehrlicher 1981

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Werner Ehrlicher
Titel    Geldtheorie und Geldpolitik. III: Geldtheorie
Sammlung    Finanzen bis Handelshemmnisse, nicht tarifäre
Herausgeber    Willi Albers
Ort    Stuttgart ; New York ; Tübingen ; Göttingen ; Zürich
Verlag    G. Fischer ; Mohr ; Vandenhoeck und Ruprecht
Jahr    1981
Seiten    374-391
Reihe    Handwörterbuch der Wirtschaftswissenschaft ; Bd. 3
ISBN    3-525-10258-5

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    15


Fragmente der Quelle:
[1.] Skm/Fragment 057 10-13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:46:47 Kybot
Ehrlicher 1981, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Marcusb, Nerd wp, Graf Isolan, Schuju
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 57, Zeilen: 10-13
Quelle: Ehrlicher 1981
Seite(n): 374, Zeilen: re Sp. 29ff.
Geld ist eine zeitbedingte Kategorie der Wirtschaft, das heißt seine Erscheinungsformen wie auch seine Stellung im ökonomischen Prozeß sind von der jeweiligen Entwicklungsstufe der Wirtschaft und den herrschenden ordnungspolitischen Vorstellungen abhängig. Das Geld ist eine zeitbedingte Kategorie der Wirtschaft, d. h., seine Erscheinungsformen wie auch seine Stellung im ökonomischen Prozeß sind von der jeweiligen Entwicklungsstufe der Wirtschaft und den herrschenden ordnungspolitischen Vorstellungen abhängig.
Anmerkungen
Sichter

[2.] Skm/Fragment 057 16-26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:46:50 Kybot
Ehrlicher 1981, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klicken, Nerd wp, Jablomi, Goalgetter, 129.234.184.229, Schuju, Marcusb
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 57, Zeilen: 16-26
Quelle: Ehrlicher 1981
Seite(n): 376, Zeilen: ?
Die sogenannten realistischen Wesenslehren des Geldes betonen den Warencharakter

von Geld. Dieser gilt als ausschlaggebend für Entstehung, Funktion und Wertbegründung. Ergebnis ist, <span style="background-color:#FFF5EE;"> daß Geld nur als eine Ware fungieren kann, die wegen ihres Eigenwertes geschätzt wird.</span> Geld hat demnach <span style="background-color:#F0FFFF;"> selbständigen Gebrauchswert</span>. <span style="background-color:#BFEFFF;"> Damit eine Ware zu Geld werden kann, muß sie besondere Eigenschaften aufweisen,</span> dies ist zuerst <span style="background-color:#9AFF9A;">die Fähigkeit zur Wertaufbewahrung in der Zeit. </span> Außerdem muß <span style="background-color:#FFC1C1;">das betreffende Gut allgemein wertgeschätzt sein, damit es Gebrauchswert sowie Repräsentationswert besitzt,</span> <span style="background-color:#FFBBFF;"> ferner muß es dauerhaft, unverderblich und schließlich von Natur aus knapp sein.</span> <span style="background-color:#FFF644;"> Diese Eigenschaften weisen in der notwendigen leicht fungiblen Form nur die Edelmetalle auf. Deshalb gingen diese Theorien auch unter der Bezeichnung Metallismus in die Dogmengeschichte ein.</span>

Die realistischen Wesenslehren des Geldes nehmen an, daß der Warencharakter des Geldes für Entstehung, Funktion und Wertbegründung ausschlaggebend sei. Diese Theorien laufen darauf hinaus, <span style="background-color:#FFF5EE;"> daß als Geld nur eine Ware fungieren könne, die wegen ihres Eigenwertes geschätzt wird,</span> d.h. also, einen unabhängig von der Geldqualität existierenden <span style="background-color:#F0FFFF;"> selbständigen Gebrauchswert</span> hat. <span style="background-color:#BFEFFF;">Die besondere Eigenschaft, die eine Ware zum Geldgebrauch geeignet macht,</span> und die auch historisch diese Rolle gespielt hat, war <span style="background-color:#9AFF9A;"> die Fähigkeit zur Wertaufbewahrung in der Zeit.</span> Diese Eigenschaft ist vor allem in der <span style="background-color:#FFC1C1;">allgemeinen Wertschätzung des betreffenden Gutes, die auf seinem Gebrauchswert oder seinem Repräsentationswert beruht,</span> <span style="background-color:#FFBBFF;"> ferner in seiner Dauerhaftigkeit bzw. Unverderblichkeit und schließlich in seiner natürlichen Knappheit begründet.</span> <span style="background-color:#FFF644;"> Diese Eigenschaften weisen in der für eine moderne Verkehrswirtschaft notwendigen leicht fungiblen Form nur die Edelmetalle auf. Deshalb gingen diese Theorien auch unter der Bezeichnung Metallismus in die Dogmengeschichte ein.</span>
Anmerkungen

http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Datei:SKM_57.png Man beachte die sinnverkehrte Stellung im ersten und im vierten Satz im Vergleich zum Original.

Sichter

[3.] Skm/Fragment 058 01-10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:46:51 Kybot
Ehrlicher 1981, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Schuju, Prof. Dr. Prometheus, Fiesh, Kahrl
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 58, Zeilen: 1-10
Quelle: Ehrlicher 1981
Seite(n): 376, Zeilen: 27-49
Die alternative Antwort zu den realistischen Vorstellungen wird von den nominalistischen

Theorien gegeben, die die Wesensbestimmung des Geldes auf rechtliche Definitionen zurückfuhren. Der Wert des Geldes wird hier nicht in den Vorgängen des wirtschaftlichen Verkehrs begründet, sondern kommt als valor impositus durch Befehl der Staatsgewalt zustande. Der Bereich des Geldes wird damit in einen betonten Gegensatz zum Bereich der Güter gestellt. Eine Konventionstheorie wurde von J. Haies, B. Davanzati und G. Montanaru entwickelt und später von J. Locke vertreten. G.F. Knapp begründete dann in seiner staatlichen Theorie des Geldes den Gedanken, daß das Geld ein Geschöpf der Rechtsordnung sei und durch Proklamation seitens des Staates entstehe. [191]

Die alternative Antwort zu den realistischen Vorstellungen

wird von den nominalistischen Theorien gegeben, die die Wesensbestimmung des Geldes auf rechtliche Setzung zurückführen und die Frage des Aristoteles im Sinne von nomo (gr.) beantworten. So ging die Vorstellung der Scholastiker dahin, daß der Wert des Geldes nicht in den Vorgängen des wirtschaftlichen Verkehrs begründet sei, sondern als „valor impositus" durch Befehl der Staatsgewalt zustande komme und gesichert werde. Der Bereich des Geldes wird damit in einen betonten Gegensatz zum Bereich der Güter gestellt, deren Wert als „valor intrinsecus" auf der in der Natur der Güter angelegten Brauchbarkeit beruhe. Eine Konventionstheorie in diesem Sinne wurde von J. Hales, B. Davanzati und G. Montanari entwickelt und später von J. Locke vertreten. Ihre Auffassung ging dahin, daß das Geld seine Entstehung und Geltung einer Übereinkunft der Menschen, ein bestimmtes Gut als Zahlungsmittel zu verwenden, verdankt. G. F. Knapp vertrat dann in seiner staatlichen Theorie des Geldes den Gedanken, daß das Geld ein Geschöpf der Rechtsordnung sei und durch Proklamation seitens des Staates entstehe.

Anmerkungen

Der Gipfel der Verschleierung: In der Fußnote 191 erfolgen Verweise auf genau die Originalarbeiten der im Text genannten Autoren, welche auch im Literaturverzeichnis des Originals genannt sind.

Sichter

[4.] Skm/Fragment 058 109-115 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:46:53 Kybot
Ehrlicher 1981, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Prof. Dr. Prometheus, Fiesh
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 58, Zeilen: 109-115
Quelle: Ehrlicher 1981
Seite(n): 445, 447, 448, Zeilen:
[FN 191] Davanzati, Bernardo: Lezione delle monete, Firenze 1588; wieder abgedruckt in: Scrittori

classici italiani di economia politica. Parte antica, II, Milano 1804, und in: ders.: Le opere, Firenze 1853, 18882;

Knapp, Georg Friedrich: Staatliche Theorie des Geldes; Leipzig 1905, 19234;

Locke, John: Some considérations on the conséquences of the lowering of interest, and raising the value of money; London 1692; wieder abgedruckt in: ders.: Works IV, London 1714, 182312

[S. 445]

Davanzati, Bernardo: Lezione delle monete. Firenze 1588; wieder abgedr. in: Scrittori classici italiani di economia politica. Parte antica, II. Milano 1804, und in: Davanzati, Bernardo: Le opere, II. (Firenze 1853). 1888^2.

[S. 447]

Knapp, Georg Friedrich: Staatliche Theorie des Geldes. (Leipzig 1905) Leipzig-München 1923^4.

[S. 448]

Locke, John: Some Considerations of the Consequences of the Lowering of Interest, and Raising the Value of Money, London 1692; wieder abgedr. in: Locke, John: Works, IV. (London 1714) 1823^12.

Anmerkungen

Normalerweise sind Literaturangaben nichts Verfängliches. Hier aber hat SKM die im Original hochgestellten Zahlen an den Jahresangaben durchgängig fehlinterpretiert und einfach hinten "rangeklebt". Somit ist auch das Original deutlich "hörbar".

Sichter

[5.] Skm/Fragment 058 11-16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:46:55 Kybot
Ehrlicher 1981, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Prof. Dr. Prometheus, Nerd wp, Fiesh, Schuju
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 58, Zeilen: 11-16
Quelle: Ehrlicher 1981
Seite(n): 377, Zeilen: ?
Die Vielzahl der herausgearbeiteten Funktionen läßt sich auf drei volkswirtschaftliche Grundfunktionen zurückführen, nämlich einerseits die beiden konkreten Funktionen als allgemeines Tauschmittel[FN 192] und als Wertaufbewahrungsmittel[FN 193], und andererseits die abstrakte Funktion einer Recheneinheit[FN 194]. Die gelegentlich als besondere Funktion des Geldes genannte Eigenschaft als gesetzliches Zahlungsmittel ist mehr juristisch als ökonomisch relevant. Geld kann seine Eigenschaften als allgemeines [Tauschmittel auch, ohne von der Rechtsordnung als allgemeines Zahlungsmittel anerkannt zu sein, ausüben; umgekehrt kann es die Tauschmittelfunktion schon verloren haben, auch wenn die Rechtsordnung noch an seiner Eigenschaft als gesetzlichem Zahlungsmittel festhält.] Die Vielzahl der herausgearbeiteten Funktionen läßt sich auf drei volkswirtschaftliche Grundfunktionen zurückführen, nämlich die beiden konkreten Funktionen des allgemeinen Tauschmittels und des Wertaufbewahrungsmittels einerseits und die abstrakte Funktion der Recheneinheit andererseits. [...] Die gelegentlich als besondere Funktion genannte Eigenschaft des gesetzlichen Zahlungsmittels hat mehr juristische als ökonomische Relevanz. Das Geld kann seine Eigenschaften als allgemeines Tauschmittel im Wirtschaftsverkehr ausüben auch ohne von der Rechtsordnung als allgemeines Zahlungsmittel anerkannt zu sein; umgekehrt kann es die Tauschmittelfunktion schon verloren haben, wenn die Rechtsordnung noch an seiner Eigenschaft als gesetzliches Zahlungsmittel festhält.
Anmerkungen
Sichter

[6.] Skm/Fragment 058 116-133 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:46:58 Kybot
Ehrlicher 1981, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Prof. Dr. Prometheus, Hotznplotz, Nerd wp, Schuju, Kahrl
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 58, Zeilen: 116-133
Quelle: Ehrlicher 1981
Seite(n): 377, Zeilen:
[FN 192] Als allgemeines Tauschmittel ermöglicht oder erleichtert Geld die Tauschvorgänge in einer arbeitsteiligen Wirtschaft. Es dient unmittelbar dem Austausch von Gütern und Dienstleistungen, indem es zwischen den Tauschakten steht. Dadurch wird eine Zerlegung der Tauschbeziehung möglich. Mittelbar trägt es zur Verteilung der hergestellten Produkte einer Wirtschaft bei.

[FN 193] Die Funktion der Wertaufbewahrung wandelte sich im Verlauf der wirtschaftlichen Entwicklung. Das frühe Hort- oder Repräsentativgeld war ausschließlich in der Wertaufbewahrungsfunktion begründet, wobei dies mehr soziale als ökonomische Relevanz hatte. Mit der Entwicklung der Tauschwirtschaft erhielt die Wertaufbewahrungsfunktion zunehmend ökonomisch [sic!] Sinn. Der Besitz von Geld machte es möglich, Ware gegen Tauschbereitschaft zu tauschen. So konnten Güter erworben werden, für die die Gegenleistung schon in der Vergangenheit erbracht wurde, und Güter veräußert werden, für die die Gegenleistung erst in der Zukunft erbracht wird. Das Geld wurde dadurch zum Mittler zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

[FN 194] Über die abstrakte Funktion des Geldes als Recheneinheit werden die vielfältigen Wirtschaftsvorgänge in abstrakten Größen dargestellt und dadurch vergleichbar. Darüber hinaus erleichtert das Geld als Recheneinheit rationale Planung, da es eine Orientierung an einheitlichen Wertgrößen ermöglicht.

Als allgemeines Tauschmittel ermöglicht oder erleichtert Geld die Tauschvorgänge in einer arbeitsteiligen Wirtschaft. Es dient unmittelbar dem Austausch von Gütern und Dienstleistungen, indem es sich zwischen die Tauschakte schiebt und eine Zerlegung der Tauschbeziehungen möglich macht. Mittelbar trägt es zur Verteilung der von den Wirtschaftssubjekten hergestellten Produkte einer Wirtschaft bei.

Die Funktion der Wertaufbewahrung erfährt im Verlaufe der wirtschaftlichen Entwicklung gewisse Wandlungen. Die Geldeigenschaft des frühen Hort- und Repräsentativgeldes ist ausschließlich in der Wertaufbewahrungsfunktion begründet, wobei diese Funktion mehr soziale als spezifisch ökonomische Relevanz hatte. Mit der Entwicklung der Tauschwirtschaft erfährt die Wertaufbewahrungsfunktion zunehmend ökonomischen Sinngehalt. Der Besitz von Tauschmitteln eröffnet die Möglichkeit, Ware gegen Tauschbereitschaft zu tauschen, d.h., Güter zu erwerben, für die die Gegenleistung schon in der Vergangenheit erbracht wurde, oder Güter zu veräußern, für die die Gegenleistung in der Zukunft erbracht werden soll. [...] Über die abstrakte Funktion des Geldes als Recheneinheit werden die vielfältigen konkreten Wirtschaftsvorgänge in abstrakten Größen dargestellt und verglichen. Darüber hinaus erleichtert das Geld als Recheneinheit die rationale Haushaltsplanung und Unternehmensführung, da es eine Orientierung an einheitlichen Wertgrößen ermöglicht.

Anmerkungen
Sichter

[7.] Skm/Fragment 059 01-04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:46:59 Kybot
Ehrlicher 1981, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Prof. Dr. Prometheus, Nerd wp, Fiesh, Schuju, Kahrl
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 59, Zeilen: 1-4
Quelle: Ehrlicher 1981
Seite(n): 377, Zeilen: ?
[Geld kann seine Eigenschaften als allgemeines] Tauschmittel auch, ohne von der Rechtsordnung als allgemeines Zahlungsmittel anerkannt zu sein, ausüben; umgekehrt kann es die Tauschmittelfunktion schon verloren haben, auch wenn die Rechtsordnung noch an seiner Eigenschaft als gesetzlichem Zahlungsmittel festhält. Das Geld kann seine Eigenschaften als allgemeines Tauschmittel im Wirtschaftsverkehr ausüben auch ohne von der Rechtsordnung als allgemeines Zahlungsmittel anerkannt zu sein; umgekehrt kann es die Tauschmittelfunktion schon verloren haben, wenn die Rechtsordnung noch an seiner Eigenschaft als gesetzliches Zahlungsmittel festhält.
Anmerkungen
Sichter

[8.] Skm/Fragment 063 18-19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:47:04 Kybot
Ehrlicher 1981, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Marcusb, Nerd wp, 88.70.213.138
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 63, Zeilen: 18-19
Quelle: Ehrlicher 1981
Seite(n): 375, Zeilen:
Banknoten waren entstehungsgeschichtlich Verpflichtungsscheine von Banken. Sie lauteten auf eine bestimmte Anzahl von Geldeinheiten, wurden meist in großer Zahl [hergestellt und auf Verlangen in Münzen eingelöst.] Banknoten sind entstehungsgeschichtlich Verpflichtungsscheine von Banken, die auf eine bestimmte Anzahl von Geldeinheiten lauten, in großer Zahl gleichartig hergestellt werden und auf Verlangen in Münzen einzulösen sind.
Anmerkungen
Sichter

[9.] Skm/Fragment 064 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:47:05 Kybot
Ehrlicher 1981, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Nerd wp, KayH
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 64, Zeilen: 1
Quelle: Ehrlicher 1981
Seite(n): 375, Zeilen: 21-25
[Banknoten waren entstehungsgeschichtlich Verpflichtungsscheine von Banken. Sie

lauteten auf eine bestimmte Anzahl von Geldeinheiten, wurden meist in großer Zahl] hergestellt und auf Verlangen in Münzen eingelöst.

Banknoten sind entstehungsgeschichtlich Verpflichtungsscheine

von Banken, die auf eine bestimmte Anzahl von Geldeinheiten lauten, in großer Zahl gleichartig hergestellt werden und auf Verlangen in Münzen einzulösen sind.

Anmerkungen

Fortsetzung von der voran gegangenen Seite.

Sichter

[10.] Skm/Fragment 064 03-11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:47:07 Kybot
Ehrlicher 1981, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klicken, Nerd wp, Prof. Dr. Prometheus, Hotznplotz, Marcusb, Schuju
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 64, Zeilen: 3-11
Quelle: Ehrlicher 1981
Seite(n): 370f, 375, Zeilen: -
Aus diesen voll durch Münzgeld gedeckten Banknoten entstanden die nicht voll gedeckten Noten. Diese Depotscheine ohne Depot stellten eine Kreditgewährung, die mit einer Geldschöpfung verbunden war, dar. Solange kein Annahmezwang für Banknoten bestand, waren sie zwar de facto Tauschmittel, also Geld, aber noch nicht de jure. Trotz der Erklärung zum gesetzlichen Zahlungsmittel haben bis 1914 die Zentralnotenbanken die Banknoten als bloßes Geldsurrogat betrachtet und den Geldwert immer im Gold gesehen. Auch deshalb bemühten sich die Zentralnotenbanken der großen Industrieländer um eine hohe, über die gesetzliche Vorschrift hinausgehende Golddeckung ihres Notenumlaufs und kauften systematisch Gold auf. [Seite 370]

Solange kein Annahmezwang für Banknoten bestand, waren sie zwar de facto Tauschmittel, also Geld, aber noch nicht de iure.

[Seite 371]

Trotz der Erklärung der Banknoten zum gesetzlichen Zahlungsmittel, also zum Geld, haben bis 1914 die Zentralnotenbanken die Banknoten als bloßes Geldsurrogat betrachtet und den Geldwert nur im Gold , also in ihren Währungsreserven gesehen. Deshalb haben sich die Zentralnotenbanken der großen Industrieländer um eine hohe, über die gesetzliche Vorschrift hinausgehende Golddeckung ihres Notenumlaufs bemüht und systematisch Gold aufgekauft.

[Seite 375]

Aus diesen voll durch Münzgeld gedeckten Banknoten entstanden bald die nicht voll gedeckten Noten

[...]

Diese „Depotscheine ohne Depot" stellten eine Kreditgewährung, die mit einer Geldschöpfung verbunden ist, dar.

Anmerkungen
Sichter






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