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Quelle:Skm/Fischer 1985

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    Europäische Wirtschafts- und Sozialgeschichte von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg
Herausgeber    Wolfram Fischer
Beteiligte    André Armengaud [Mitarb.], Jan A. van Houtte [Mitarb.], Hermann Kellenbenz [Mitarb.]
Ort    Stuttgart
Verlag    Klett-Cotta
Jahr    1985
Reihe    Handbuch der europäischen Wirtschafts- und Sozialgeschichte ; Bd. 5
ISBN    3-12-904770-0

Literaturverz.   

ja
Fragmente    17


Fragmente der Quelle:
[1.] Skm/Fragment 030 01-09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:44:51 Kybot
Fischer 1985, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, KayH, Nerd wp
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 01-09
Quelle: Fischer 1985
Seite(n): 765, Zeilen:
Der italienische Einigungsprozeß im Bereich des Geldwesens geschah – wie schon der politische – nach dem Vorbild Frankreichs und wurde geprägt von der Vorherrschaft Piemont-Sardiniens. Auch nach dem Ende der napoleonischen Herrschaft war die piemontesische Lira durch Übernahme des Dezimalsystems und durch die identische Festlegung des Feingehalts praktisch ein Duplikat des französischen Franc; zusammen mit der Währung des kleinen Parma war sie die einzige, die in Italien effektiv am bimetallischen Standard orientiert blieb. Das Königreich Neapel und Lombardo-Venetien waren im Zusammenhang mit einer in den 1850er Jahren erfolgten österreichischen Münzreform noch zu einem reinen Silberstandard übergegangen. Wie in so vielen anderen Sektoren war auch der Einigungsprozeß im Bereich des Geldwesens zunächst geprägt vom Vorbild Frankreichs und von der Vorherrschaft Piemont-Sardiniens. Auch nach dem Ende der Napoleonischen Herrschaft war die piemontesische Lira durch Übernahme des Dezimalsystems und durch identischen Feingehalt praktisch ein Duplikat des französischen Franc; zusammen mit der Währung des kleinen Parma war sie die einzige, die in Italien effektiv am bimetallischen Standard orientiert blieb, während das Königreich Neapel und Lombardo-Venetien in striktem Vollzug der österreichischen Münzreform noch in den 1850er Jahren zu einem reinen Silberstandard übergegangen waren.
Anmerkungen
Sichter

[2.] Skm/Fragment 041 13-20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:44:57 Kybot
Fischer 1985, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Marcusb, Nerd wp, Graf Isolan, Plaqueiator, Fiesh
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 041, Zeilen: 13-20
Quelle: Fischer 1985
Seite(n): 179 / 205, Zeilen: 1-8 / 35-36
Um diesen Fragen nachgehen zu können, ist es zunächst wichtig festzustellen, was Staat und Wirtschaft in der betrachteten Zeit und dem betrachteten Raum bedeuten. Dabei ist darauf zu achten, daß die Beurteilung des Verhältnisses von Staat und Wirtschaft nicht reduziert wird auf das Ausmaß direkter Einwirkungen von Zentralregierungen in den Wirtschaftsablauf. Auch die Unterteilung nach Laissez-faire oder Staatsintervention greift zu kurz. Anstelle einer wie auch immer gearteten festschreibenden Definition läßt sich zunächst einmal allgemein sagen, daß die europäischen Regierungen die Grenze zwischen Intervention und Nichtintervention im 19. Jahrhundert verschieden setzten, und verschieden auch in den unterschiedlichen Zeiten. [Seite 179]

Bei der Diskussion des Verhältnisses von Staat und Wirtschaft herrscht vielfach Verwirrung, weil nicht gesagt wird, was unter „Staat" und „Wirtschaft" in der behandelten Zeit und dem behandelten Raum zu verstehen ist. Oft wird zudem das Verhältnis zwischen beiden auf das Ausmaß direkter Einwirkungen von Zentralregierungen in den Wirtschaftsablauf verkürzt, und viele Autoren bewerten das Verhältnis zwischen beiden nach ihrer persönlichen Vorliebe für laissez-faire oder Staatsintervention.

[Seite 205]

Die europäischen Regierungen setzten die Grenze zwischen Intervention und Nichtintervention verschieden und verschieden auch zu unterschiedlichen Zeiten.

Anmerkungen
Sichter

[3.] Skm/Fragment 041 21-28 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:44:59 Kybot
Fischer 1985, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
87.139.38.177, Prof. Dr. Prometheus, Marcusb, Nerd wp, Fiesh, Graf Isolan, Plaqueiator
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 41, Zeilen: 21-28
Quelle: Fischer 1985
Seite(n): 179, Zeilen: 10-22
Der Staat war im Europa der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein komplexes Gebilde, jedoch war er schon leichter zu definieren als der Staatsbegriff in früheren Jahrhunderten. In fast allen europäischen Staaten des 19. Jahrhunderts waren Gesetzgebung, Regierung (Verwaltung) und Rechtsprechung institutionell voneinander getrennt, wenn auch nur selten voneinander völlig unabhängig. Der Staat gliederte sich in mehrere Ebenen: neben der Zentralregierung gibt es regionale und lokale Verwaltungen. Manche europäische Länder - wie die Schweiz - waren Föderationen oder Konföderationen, in denen die Bundesstaaten ein hohes Maß an Autonomie besaßen. Der "Staat" ist in Europa in der zweiten Hälfte des 19. Jh. zwar ein recht komplexes Gebilde, jedoch leichter zu definieren als in früheren Jahrhunderten. Für unser Thema ist zweierlei wichtig: einmal, daß in fast allen europäischen Staaten des 19. Jh. Gesetzgebung, Regierung (Verwaltung) und Rechtsprechung institutionell voneinander getrennt, wenn auch nur selten voneinander völlig unabhängig sind, und zweitens, daß der Staat sich in mehrere Stufen gliedert. Neben der Zentralregierung gibt es es lokale Verwaltungen, [...]

Und manche europäische Länder sind Föderationen oder Konföderationen, in denen die Bundesstaaten ein hohes Maß an Autonomie besitzen. Das Deutsche Reich gehört zu dieser Kategorie .

Anmerkungen

SKM wechselt in die Vergangenheit, ob die Aufgaben des Staates heute so anders sind? Und aus dem Deutschen Reich als Beispiel im Original wird bei Skm die Schweiz.

Sichter

[4.] Skm/Fragment 041 29-30 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:45:01 Kybot
Fischer 1985, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
87.139.38.177, Prof. Dr. Prometheus, Marcusb, Hotznplotz, Graf Isolan, Plaqueiator, Nerd wp, Fiesh, 93.210.199.253
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 41, Zeilen: 29-30
Quelle: Fischer 1985
Seite(n): 181, Zeilen: 19-20
Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung waren unbestritten genuine Aufgaben des Staates. Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung sind unbestritten genuine Aufgaben des Staates.
Anmerkungen

Plagiat fragwürdig: Gemeinplatz.

Sichter
Bitte beachten: http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Anleitung_Fragmenterstellung

[5.] Skm/Fragment 042 01-05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:45:03 Kybot
Fischer 1985, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plaqueiator, Nerd wp
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 42, Zeilen: 1-5
Quelle: Fischer 1985
Seite(n): 180, Zeilen: 4-8
Die Eingriffe des Staates in die wirtschaftliche Tätigkeit seiner Bürger erfolgten in seinen verschiedenen Funktionen als Gesetzgeber. Er bestimmte die Rahmenbedingungen der Wirtschafts- und Sozialordnung, darüber hinaus die Art und Höhe von Steuern und Zöllen, die Höchstzahl von Arbeitsstunden und die Sicherheitsvorkehrungen in Betriebsstätten. Wenn der Staat in die wirtschaftliche Tätigkeit seiner Bürger eingreift, so tut er das in verschiedenen Funktionen. als Gesetzgeber, der die Rahmenbedingungen der Wirtschafts- und Sozialordnung. aber auch za hlreiche Details, etwa die Art und Höhe von Steuern und Zöllen, die Höchstzahl von Arbeitsstunden oder die Sicherheitsvorkehrungen in Betriebsstätten, bestimmt.
Anmerkungen
Sichter

[6.] Skm/Fragment 042 09-36 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:45:05 Kybot
Fischer 1985, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Marcusb, Nerd wp, Fiesh, Kahrl
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 42, Zeilen: 9-36
Quelle: Fischer 1985
Seite(n): 205, Zeilen: 27-42
Herausragende Vertreter der Unternehmerschaft, die oft auch als Stadtverordnete oder Parlamentarier in ihren Städten und Staaten tätig waren, wurden auch von Beamten und Regierungen der anderen Mitgliedsländer der Lateinischen Münzunion routinemäßig um Rat gefragt. Auf den Münzkonferenzen ließen sich die Regierungen meistens durch die selben Leute vertreten, die sie schon vorher zu Rate gezogen hatten.

Mehr Schwierigkeiten bereitet die Frage, was unter Wirtschaft zu verstehen ist. Sich dabei auf politisch einflußreiche Repräsentanten der Unternehmer (und ihrer Verbände), die jeweils dominierenden Branchen - seien es die Landwirte, die Schwerindustrie oder der Außenhandel - zu beschränken, führt notwendigerweise zu Verkürzungen der Aussagen. Im Grunde müßten alle Wirtschaftsbereiche und ihre Aktivitäten im Auge behalten werden, also auch Handwerk, Kleinhandel und Heimindustrie. Eine Abgrenzung der Wirtschaft zur Gesellschaft ist dann aber kaum mehr möglich. Eine große Bedeutung kam in der Tat Verbänden und Kammern zu. Über Stellungnahmen zu Gesetzentwürfen konnten sie auf Entscheidungen von Regierung und Parlament Einfluß nehmen. Einige Interessenvertretungen wurden nur zu diesem Zweck gegründet.124 In der Schweiz beispielsweise verschmolzen gesellschaftliche Gruppierungen vielfach mit den Staatsorganen, da eine traditionsgefestigte Beamtenschaft fehlte und niemand sie in ihre Schranken verwies. Durch ihre Vertreter trugen diese Gruppen den Staat, kontrollierten ihn nicht nur im Parlament, sondern wirkten in ihm als Experten zur Erfüllung seiner administrativen Aufgaben. Dazu gehörten etwa die Vorbereitung neuer Gesetze, Verhandlungen über Handelsverträge und die Leitung der Milizarmee. Die Verbände formalisierten hier augenscheinlich ihren Einfluß.

Je näher Unternehmer und Verbände der Regierung standen, desto lautloser und erfolgreicher konnten sie Einfluß nehmen, desto schwerer ist eben dieser Einfluß aber auch für den Historiker zu dokumentieren. Gespräche in Klubs und Privathäusern schlugen sich selten in Akten nieder, und Bankiers legten schon damals Wert darauf, daß ihre Vorschläge vertraulich behandelt wurden. Wenn Agitationsverbände ihre Meinung schrill in der Öffentlichkeit vorbrachten, so ist das ein Hinweis auf ihre tatsächliche [Machtlosigkeit, ihre Ferne zu aktuellen Regierungsentscheidungen. Es konnte gelegentlich aber auch bedeuten, daß Vertreter in der Regierung oder Opposition glaubten, sich innerhalb der Bürokratie und der Parlamente besser durchsetzen zu können, wenn sie den Druck der öffentlichen Meinung und der Verbände auf ihrer Seite wußten.]

Die herausragenden Vertreter der Unternehmerschaft, die oft auch als Stadtverordnete oder Parlamentarier in ihren Städten und Staaten tätig waren, wurden von Beamten und Regierungen routinemäßig um Rat gefragt. Nicht nur der Schweizerische Handels- und Industrieverein ließ sich in Außenhandelssachen und anderen Wirtschaftsfragen „durch die gleichen Leute vertreten, die der Staat schon vor seiner Gründung zu Rate gezogen hatte" (ebd.)

[...]

Was unter „Wirtschaft" zu verstehen sei, ist schwieriger zu definieren. Viele Autoren beschäftigen sich nur mit den politisch einflußreichen Repräsentanten der Unternehmer (und ihrer Verbände) oder beschränken sich auf die jeweils dominierenden Branchen, seien es die Landwirtschaft, die Schwerindustrie oder der Außenhandel.

[...]

Hier müssen natürlich alle Wirtschaftsbereiche und ihre Aktivitäten im Auge behalten werden, auch Handwerk, Kleinhandel und Heimindustrie. Eine Abgrenzung der „Wirtschaft" zur „Gesellschaft" ist kaum möglich,

[...]

Stellungnahmen zu Gesetzentwürfen gehörten zur Alltagsarbeit der Verbände und Kammern. Auf diese Weise konnten sie auf zahllose Entscheidungen von Regierung und Parlament Einfluß nehmen. Einige sind vor allem zu diesem Zweck gegründet

[...]

In der Schweiz verschmolzen gesellschaftliche Gruppierungen, weil sie auf keine traditionsgefestigte Beamtenschaft stießen, vielfach mit den Staatsorganen. „Durch ihre Vertreter trugen sie den Staat, kontrollierten ihn nicht nur im Milizparlament, sondern wirkten in ihm als Experten in der Erfüllung seiner administrativen Aufgaben, bei der Vorbereitung neuer Gesetze, in Verhandlungen über Handelsverträge, in der Leitung der Milizarmee.

[...]

Die Verbände formalisierten damit einen Einfluß, der schon lange vorher bestand.

[...]

Je näher Unternehmer und Verbände der Regierung standen, desto lautloser und erfolgreicher konnten sie Einfluß nehmen, desto schwerer ist er aber auch für den Historiker zu fassen. Gespräche in Klubs und Privathäusern schlagen sich selten in Akten nieder, und Bankiers legen Wert darauf, daß ihre Vorschläge vertraulich behandelt werden. Wenn Agitationsverbände ihre Meinung schrill in der Öffentlichkeit vorbringen, so kann das ein Hinweis auf ihre Machtlosigkeit, die Ferne zu aktuellen Regierungsentscheidungen sein. Es kann aber auch bedeuten - und dies war beim deutschen Flottenverein der Fall -, daß Vertreter in Regierung und Militär sich innerhalb der Bürokratie und Parlamente besser durchsetzen zu können glauben, wenn sie den Druck der öffentlichen Meinung und der Verbände auf ihrer Seite wissen.

Anmerkungen

Skm entfernt ein korrektes Zitat in der plagiierten Quelle.

Sichter

[7.] Skm/Fragment 042 102-103 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:45:07 Kybot
Fischer 1985, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Marcusb, Jablomi, Bibliograph, Nerd wp, Graf Isolan, Plaqueiator
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 42, Zeilen: 102-103
Quelle: Fischer 1985
Seite(n): 205, Zeilen: 6-7
[FN 124] In Kontinentaleuropa war dies am deutlichsten bei den Zollfragen. Die bekanntesten Verbände in allen Ländern verlangten Schutzzölle für ihre Klientel. Auf dem Kontinent ist dies am deutlichsten bei den Zollfragen. Die bekanntesten Verbände in allen Ländern verlangten Schutzzölle für ihre Klientel.
Anmerkungen
Sichter

[8.] Skm/Fragment 043 01-04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:45:09 Kybot
Fischer 1985, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Goalgetter, Hotznplotz, Plaqueiator, Nerd wp, Fiesh
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 01-04
Quelle: Fischer 1985
Seite(n): 205, Zeilen: 37-41
[Wenn Agitationsverbände ihre Meinung schrill in der Öffentlichkeit vorbrachten, so ist das ein Hinweis auf ihre tatsächliche] Machtlosigkeit, ihre Ferne zu aktuellen Regierungsentscheidungen. Es konnte gelegentlich aber auch bedeuten, daß Vertreter in der Regierung oder Opposition glaubten, sich innerhalb der Bürokratie und der Parlamente besser durchsetzen zu können, wenn sie den Druck der öffentlichen Meinung und der Verbände auf ihrer Seite wußten. [Wenn Agitationsverbände ihre Meinung schrill in der Öffentlichkeit vorbringen, so kann das ein Hinweis auf ihre] Machtlosigkeit, die Ferne zu aktuellen Regierungsentscheidungen sein. Es kann aber auch bedeuten - und dies war beim deutschen Flottenverein der Fall -, daß Vertreter in Regierung und Militär sich innerhalb der Bürokratie und Parlamente besser durchsetzen zu können glauben, wenn sie den Druck der öffentlichen Meinung und der Verbände auf ihrer Seite wissen.
Anmerkungen
Sichter

[9.] Skm/Fragment 043 21-31 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:45:23 Kybot
Fischer 1985, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Fiesh, Prof. Dr. Prometheus, Hotznplotz, Goalgetter, Graf Isolan, Plaqueiator, Nerd wp
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 21-31
Quelle: Fischer 1985
Seite(n): 185, Zeilen: 07-17
Besondere Aufmerksamkeit hat in der Forschung die Zollgesetzgebung gefunden. Darin

dokumentierte sich der internationale Verbund der einzelnen Staaten des 19. Jahrhunderts. Eine allgemeine Tendenz zum Freihandel zwischen 1846 und 1875/79 wurde jedoch von einer entgegengesetzten, zur Wiedererrichtung von Zollschranken seit den 1880er Jahren aufgekommenen Bewegung abgelöst. Damit wird im allgemeinen auch eine Zweiteilung der Periode in zwei Jahrzehnte wachsender Liberalisierung oder des Freihandels und die dann beginnende Periode des Protektionismus begründet, der eine Zunahme zumindest punktueller Staatsintervention gebracht hat. Der Umschwung war jedoch in beiden Richtungen keineswegs radikal, sondern ging eher zögernd vor sich, und innerhalb Europas gab es zudem zeitliche Verschiebungen. Weder Freihandel noch Protektionismus setzten sich in Europa jemals völlig durch.

Besondere Aufmerksamkeit hat in der Forschung seit jeher die Zollgesetzgebung

gefunden, weil in ihr sich der internationale Verbund, eine allgemeine Tendenz zum Freihandel zwischen 1846 und 1875/79 und eine entgegengesetzte zur Wiedererrichtung von Zollschranken seitdem, vor allem aber seit den 1890er Jahren zeigten. Damit wird im allgemeinen auch eine Zweiteilung der Periode in zwei Jahrzehnte wachsender Liberalisierung oder des Freihandels und in die dann beginnende Periode des Protektionismus, [...], der eine Zunahme zumindest punktueller Staatsintervention gebracht habe. Der Umschwung war jedoch in beiden Richtungen nicht radikal, sondern ging zögernd vor sich, und innerhalb Europas gab es zeitliche Verschiebungen. Weder Freihandel noch Protektionismus setzten sich in Europa je völlig durch.

Anmerkungen
Sichter

[10.] Skm/Fragment 043 32-34 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:45:25 Kybot
Fischer 1985, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plaqueiator, Nerd wp, Fiesh, Kahrl
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 32-34
Quelle: Fischer 1985
Seite(n): 347, Zeilen: 31-34
Im Verlauf des 19. Jahrhunderts erlebte die Welt eine Blüte des Handels. Diesen Aufschwung des Handels statistisch genau zu erfassen, ist jedoch schwer. Die nationalen Statistiken sind lücken- und mangelhaft und erschweren den Vergleich untereinander.

[S. 44: Deshalb...]

Im Verlauf des 19. Jahrhunderts erlebte die Welt eine Blüte des Handels. Allerdings ist es schwer, diesen Aufschwung des Handels statistisch genau zu erfassen. Die nationalen Statistiken sind ebenso lücken- wie mangelhaft und eignen sich nur schlecht zu Vergleichen untereinander. Deshalb ...
Anmerkungen

Skm/Fragment_044_01-02 Fortsetzung auf S. 44

Sichter

[11.] Skm/Fragment 044 01-02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:45:27 Kybot
Fischer 1985, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plaqueiator, Fiesh
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 1-2
Quelle: Fischer 1985
Seite(n): 347, Zeilen: 34-35
[...Vergleich untereinander.] Deshalb läßt sich auch nicht mit Genauigkeit sagen, wie stark das Welthandelsvolumen anstieg. 127 ... zu vergleichen untereinander. Deshalb läßt sich auch nicht mit Genauigkeit sagen, wie stark das Welthandelsvolumen anstieg.
Anmerkungen

Fortsetzung aus S. 43. Die FN. 127 referenziert nicht die abgeschriebene Quelle. Rekonstruiert aus Google Books [1]

Sichter

[12.] Skm/Fragment 044 03-12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:45:30 Kybot
Fischer 1985, Fragment, Gesichtet (BC), SMWFragment, Schutzlevel, Skm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klicken, Nerd wp, Goalgetter, Plaqueiator
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 3-12
Quelle: Fischer 1985
Seite(n): 347, Zeilen: 37-47
Dieses Wachstum läßt sich teilweise auf die Intensivierung der Produktion zurückfuhren.

Das Produktionsvolumen nahm im Verlauf des 19. Jahrhunderts erheblich zu, wurde aber noch überholt von der Zunahme des Handelsvolumens. Das heißt, die Handelsquote der Weltproduktion nahm zu. Zum Teil läßt sich das Anwachsen des Handelsvolumens daraus erklären, daß mehr Länder am Welthandel teilnahmen. Sie wurden als Neulinge nun ebenfalls in die Statistiken aufgenommen. Den weitaus größten Anteil am Wachstum des Handelsvolumens hatten jedoch die schon präsenten älteren Welthandelsländer. Ihre Verflechtung mit dem internationalen Handel nahm durch den technischen und strukturellen Wandel in stärkerem Maße zu als ihre ebenfalls steigende Binnenproduktion.

Dieses Wachstum läßt sich teilweise auf die Intensivierung der Produktion zurückführen. Das Produktionsvolumen nahm im Verlauf des 19. Jahrhunderts nicht unerheblich zu - der Zuwachs lag zwischen 1800 und 1913 bei 7,3% pro Jahrzehnt -, blieb jedoch weit hinter dem des Handelsvolumens zurück, d.h. die Handelsquote der Weltproduktion nahm zu. Während sie zu Beginn des 19. Jahrhunderts nur einige Prozent betrug, lag sie im Jahre 1913 bei 33%. Zum Teil läßt sich das Anwachsen des Handelsvolumens daraus erklären, daß sich mehr Länder in den Welthandel einschalteten. Den weitaus größten Anteil daran hatten jedoch mit Sicherheit die 'älteren' Welthandelsländer. Ihre Verflechtung mit dem internationalen Handel nahm durch den technischen und strukturellen Wandel in stärkerem Maße zu als ihre ebenfalls steigende Binnenproduktion.
Anmerkungen
Sichter






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