Fandom

VroniPlag Wiki

Quelle:Sse/Spellenberg 1995

< Quelle:Sse

31.384Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Ulrich Spellenberg
Titel    Prozeßführung oder Urteil - Rechtsvergleichendes zu Grundlagen der Rechtskraft
Sammlung    Festschrift für Wolfram Henckel zum 70. Geburtstag am 21. April 1995
Herausgeber    Walter Gerhardt, Uwe Diederichsen, Bruno Rimmelspacher, Jürgen Costede
Ort    Berlin, New York
Verlag    de Gruyter
Jahr    1995
Seiten    841–862
URL    http://www.degruyter.com/view/books/9783110903355/9783110903355.841/9783110903355.841.xml

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Sse/Fragment 009 25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-09-02 13:06:17 PlagProf:-)
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Spellenberg 1995, Sse

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 25-32
Quelle: Spellenberg 1995
Seite(n): 842, Zeilen: 6-15
Denn obwohl die Endgültigkeit der richterlichen Entscheidung allgemein als sachnotwendig verstanden wird, wird dennoch ein eigentlich auf den ersten Blick verwunderliches Bedürfnis nach einer Rechtfertigung der Rechtskraft empfunden. Das dürfte primär darauf beruhen, dass die Urteile einer als vorprozessual bestehend gedachten wahren Rechtslage entsprechen sollen. Der Richter soll das Recht nur finden und anwenden, und daher kann das Urteil falsch sein. Dass es dennoch bindet, bedarf der Rechtfertigung. Darüber soll aber [nicht vergessen werden, dass die Bindungswirkung auch des richtigen Urteils ebenso wichtig und notwendig ist, nur bedarf sie weniger der Rechtfertigung.27]

27 Spellenberg, FS Henckel, S. 841, 842.

Obwohl die Endgültigkeit der richterlichen Entscheidung allgemein als sachnotwendig verstanden wird, wird dennoch ein eigentlich auf den ersten Blick verwunderliches Bedürfnis der Rechtfertigung der Rechtskraft empfunden. Das dürfte primär darauf beruhen, daß die Urteile einer als vorprozessual bestehend gedachten wahren Rechtslage entsprechen sollen. Der Richter soll das Recht nur finden und anwenden, und daher kann das Urteil falsch sein. Daß es dennoch bindet, bedarf der Rechtfertigung. Darüber soll aber nicht vergessen werden, daß die Bindungswirkung auch des richtigen Urteils ebenso wichtig und notwendig ist, nur bedarf sie weniger der Rechtfertigung.
Anmerkungen
Sichter
(SleepyHollow02)

[2.] Sse/Fragment 020 30 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-09-02 13:38:21 PlagProf:-)
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Spellenberg 1995, Sse, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 30-34
Quelle: Spellenberg 1995
Seite(n): 842, Zeilen: 16-21
Letztere wird recht einheitlich teils im öffentlichen Interesse, dass Frieden sei, teils im privaten Interesse der siegreichen Partei, nicht erneut vor Gericht gezogen zu werden, gesehen, wobei das Gewicht teils mehr auf das eine, teils mehr auf das andere gelegt wird. Diese wird recht einheitlich im deutschen, englischen und französischen Recht teils im öffentlichen Interesse, daß Frieden sei, teils im privaten Interesse der siegreichen Partei, nicht erneut vor Gericht gezogen zu werden, sondern sich ihres Sieges in Ruhe erfreuen zu können, gesehen, wobei das Gewicht teils mehr auf das eine3, teils mehr auf das andere4 gelegt wird.

3 Z. B. Habscheid, FS Fragistas (1966) Bd. 1 S. 530.

4 Allein darauf beruft sich z. B. Berger, Die subjektiven Grenzen der Rechtskraft bei der Prozeßstandschaft (1992) 13 f.

Anmerkungen
Sichter
(SleepyHollow02)

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki