Fandom

VroniPlag Wiki

Quelle:Ssh/Schmidt und Schuhler 2002

< Quelle:Ssh

31.359Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Fred Schmidt und Conrad Schuhler
Titel    Saudi-Arabien und der US-Krieg gegen den Terrorismus. Dem US-Verbündeten entschwindet das Fundament
Zeitschrift    isw-spezial
Herausgeber    institut für sozial-ökologische wirtschaftsforschung e.V.
Ort    München
Datum    Januar 2002
Nummer    15
Anmerkung    Ausschnitt aus dem Aufsatz "Krieg ums Erdöl - Zwischen Kaspischem Meer und Nahem Osten entscheidet sich die Zukunft des globalen Imperialismus"; Ssh führt die Quelle unter EN 596 im Literaturverzeichnis ohne Nennung der Autoren auf.
URL    http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Saudi-Arabien/isw.html

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Ssh/Fragment 181 27 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-01 18:54:32 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schmidt und Schuhler 2002, Schutzlevel sysop, Ssh, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 181, Zeilen: 27-32
Quelle: Schmidt und Schuhler 2002
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Zwei Wochen vor dem 11.September 2001 kritisierte der damalige saudische Kronprinz Abdallah in einem Brief an Präsident George W. Bush die Nahostpolitik der USA und verlangte, die Interessen der Palästinenser mehr zu berücksichtigen: „Es ist Zeit, dass die USA und Saudi Arabien auch auf ihre unterschiedlichen Interessen achten. Regierungen, die nicht den Puls des Volkes fühlen und auf ihn reagieren, kann das Schicksal des iranischen Schahs drohen [566]“.

566. Crown Prince Abdullah Warns Bush Against Pro-Israeli Stance in Letter, www.cooperativeresearch.org, August 2001.

Zwei Wochen vor dem 11.9., dem Tag der Anschläge in Washington und New York, kritisierte der saudische Kronprinz Abdallah in einem Brief an Präsident George W. Bush diese Nahostpolitik der USA und verlangte, die Interessen der Palästinenser mehr zu berücksichtigen. "Es ist Zeit", schrieb der Kronprinz, der in Riad seit langem die Amtsgeschäfte führt, "dass die USA und Saudi-Arabien auch auf ihre unterschiedlichen Interessen achten. Regierungen, die nicht den Puls des Volkes fühlen und auf ihn reagieren, kann das Schicksal des iranischen Schahs drohen." (Zeit, 47/2001).
Anmerkungen

Offensichtlich greift Ssh beim Zitat auf eine bestehende deutsche Übersetzung und - trotz "Quellenangabe" - nicht auf das englische Original zurück.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[2.] Ssh/Fragment 184 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-26 23:48:44 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schmidt und Schuhler 2002, Schutzlevel sysop, Ssh, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 184, Zeilen: 15-24
Quelle: Schmidt und Schuhler 2002
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Die USA sind in den Augen der Mehrzahl der Muslime in allen arabischen Ländern der Betreiber einer Doppelmoralpolitik [572]. Gegen Pakistan verhängten die USA wegen dessen Atombombe ein einschneidendes Embargo; Israel hat längst gegen alle Atomwaffensperrverträge die Bombe, aber das wird von den USA nicht nur nicht verurteilt, sondern politisch und materiell massiv unterstützt. Der Irak wurde von den USA und England ständig wegen angeblicher Verletzung der UN-Resolutionen bombardiert und mit einem lückenlosen Embargo umzogen, das schätzungsweise einer halbe Million irakischer Kinder das Leben kosten sollte [573]; doch Israel verletzt gegenüber den Palästinensern permanent alle einschlägigen UN-Resolutionen, ohne dass es zu irgendwelchen Konsequenzen käme.

572. Steinberg, Guido, Die innenpolitische Lage Saudi Arabiens nach dem 11. September 2001, Deutsches Orient-Institut im Verbund Deutsches Übersee-Institut (DOI-FOCUS) http://www.duei.de/content/doi/ archiv/doifocus/focus8.pdf, Nr. 8 Februar 2003 (Zugriff am 12.11.2007).

573. Prof. Dr. Stephan Bierling im Gespräch mit Dr. Stefan Meining, Alpha-Forum: http://www.br-online.de/alpha/forum/ vor0311/20031118_i.shtml, 18.11.2003 (Zugriff am 12.11.2007).

Die USA präsentieren sich als der Messias dieser Moderne und in den Augen der Mehrzahl der Mosleme in allen arabischen Ländern betreiben sie eine doppelzüngige, eine verlogene Politik. Gegen Pakistan hatten die USA wegen dessen Atombombe ein einschneidendes Embargo verhängt; Israel hat längst gegen alle Atomwaffensperrverträge die Bombe, aber es wird von den USA nicht nur nicht verurteilt, sondern politisch und materiell massiv unterstützt. Der Irak wird von den USA und Großbritannien ständig wegen angeblicher Verletzung von UN-Resolutionen bombardiert und mit einem lückenlosen Embargo umzogen, das nach Schätzung von Experten schon eine halbe Million irakischer Kinder das Leben gekostet haben soll; doch Israel verletzt gegenüber den Palästinensern permanent alle einschlägigen UN-Resolutionen, ohne dass es zu irgendwelchen Konsequenzen käme.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[3.] Ssh/Fragment 189 32 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-26 23:44:14 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schmidt und Schuhler 2002, Schutzlevel sysop, Ssh, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 189, Zeilen: 32-34
Quelle: Schmidt und Schuhler 2002
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Die USA müssen ihre Wahl unter drei möglichen Entwicklungen in Saudi Arabien treffen. Entweder unterstützen sie säkular-demokratische Bewegungen, die im Gegensatz zum Feudalregime von großen Teilen der Bevölkerung getragen würden, weil sie einen größeren [Teil der nationalen Bodenschätze zum Wohl des eigenen Volkes einsetzen würden.] Die USA müssen ihre Wahl treffen unter drei möglichen Entwicklungen. Entweder sie unterstützen säkular-demokratische Bewegungen, die im Gegensatz zu den Feudalregimes von großen Teilen der Bevölkerung getragen würden, weil sie einen größeren Teil der nationalen Bodenschätze zum Wohl des eigenen Volkes einsetzen würden.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[4.] Ssh/Fragment 190 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-29 17:05:43 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schmidt und Schuhler 2002, Schutzlevel sysop, Ssh

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 190, Zeilen: 1-20
Quelle: Schmidt und Schuhler 2002
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
[Entweder unterstützen sie säkular-demokratische Bewegungen, die im Gegensatz zum Feudalregime von großen Teilen der Bevölkerung getragen würden, weil sie einen größeren] Teil der nationalen Bodenschätze zum Wohl des eigenen Volkes einsetzen würden. Selbst wenn es so wäre, ist offenkundig, dass die USA diese Richtung nicht wählen wollen. Sie wollen keine politische Macht dulden, die als nationaler Souverän in der Ölfrage auftritt [568]. Während die EU auf diesen Wandlungsprozess setzt, bleiben die USA bei ihrer Ablehnung. Für den amtierenden US-Präsidenten George W. Bush und seine Administration kommt es nicht in Frage, die in Bedrängnis geratenen Saudis, und mit ihnen alle Feudalregimes am Persischen Golf, zugunsten ihrer fundamentalistischen Opposition fallen zu lassen. Denn diese Opposition besteht ja gerade auf der Nutzung der Bodenschätze zum eigenen Gebrauch. Der Fundamentalismus ist dort nicht nur eine religiöse, sondern vor allem eine politische Qualität. Für einen Muslimen wie einen Christen, ist die Welt nicht nach Nationen eingeteilt, die jeweils verschiedene Religionen haben können, sondern nach Religionen, die in Nationen unterteilt sind. Wenn der fundamentalistisch orientierte Muslim von Ungläubigen spricht, dann meint er den politischen Gegner, dem er sich mit aller Kraft widersetzen will [595].

Die USA erkannten dies auch sehr offensichtlich, und erwählten den fundamentalistischen Islam zu ihrem Feind, zur Mutter des Terrors. Die Propagandisten aus Regierung und Medien werden nicht müde einzuhämmern, dass man zwischen diesem bösen und andererseits dem guten Islam unterscheiden müsse [596]. Der gute Islam wird dargestellt von den Regimes, die den USA im Namen Allahs zur Seite stehen, die Könige und Emire und Scheichs aus der Persischen Golf-Region [596].


568. Friedman, Thomas L., Not-So-Strange Bedfellow, The New York Times, 31.01.2007.

595. De Winter, Leon, Dann ergeben wir uns doch einfach!, Die Welt:
http://www.welt.de/print-welt/article302634/Dann_ergeben_wir_uns_doch_einfach.html, 27. März 2004 (Zugriff am 12.11.2007).

596. Saudi Arabien und der US-Krieg gegen den Terrorismus, Dem US-Verbündeten entschwindet das Fundament, Das Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung München:
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Saudi Arabien/isw.html, Januar 2002 (Zugriff am 12.11.2007).

Entweder sie unterstützen säkular-demokratische Bewegungen, die im Gegensatz zu den Feudalregimes von großen Teilen der Bevölkerung getragen würden, weil sie einen größeren Teil der nationalen Bodenschätze zum Wohl des eigenen Volkes einsetzen würden. [...] Selbst wenn es so wäre, so ist offenkundig, dass die USA diese Richtung nicht wählen wollen. Sie wollen keine politische Macht dulden, die als nationaler Souverän in der Ölfrage auftritt. [...] Während die EU auf diesen Wandlungsprozess setzt, bleiben die USA bei ihrer Schroffen [sic] Ablehnung. [...] Aus diesem Grund auch kommt es für die USA nicht in Frage, die in Bedrängnis geratenen Saudis - und mit ihnen alle Feudalregimes am Golf - zugunsten ihrer fundamentalistischen Opposition fallen zu lassen. Denn diese Opposition besteht ja gerade auf der Nutzung der Bodenschätze zum eigenen Gebrauch. Der " Fundamentalismus" ist nicht nur eine religiöse, sondern vor allem eine politische Qualität. Für einen Moslem ist die Welt nicht nach Nationen eingeteilt, die je verschiedene Religionen haben können, sondern nach Religionen, die in Nationen unterteilt sind. Wenn der "fundamentalistische" Moslem von "Un-gläubigen" spricht, dann meint er den politischen Gegner, dem er sich mit aller Kraft widersetzen will. (New Yorker, a.a.O.)

Die USA haben dies auch sehr klar erkannt, und eben den "fundamentalistischen" Islam zu ihrem Feind, zur Mutter des Terrors erkoren. Die Propagandisten aus Regierung und Medien werden nicht müde einzuhämmern, dass man zwischen diesem bösen und andererseits dem guten Islam unterscheiden müsse. Der gute Islam wird dargestellt von den Regimes, die den USA im Namen Allahs zur Seite stehen, die Könige und Emire und Scheichs der Golf-Region.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet. Die Autoren der Quelle bleiben selbst im "Literaturverzeichnis" ungenannt.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki