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Quelle:Ssh/Wikipedia Afghanistankrieg 2007

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    Krieg in Afghanistan seit 2001
Verlag    (Wikipedia)
Datum    2. Juni 2007
URL    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Krieg_in_Afghanistan_seit_2001&oldid=32639155

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    5


Fragmente der Quelle:
[1.] Ssh/Fragment 066 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-01 13:17:17 Hindemith
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssh, Verschleierung, Wikipedia Afghanistankrieg 2007

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 66, Zeilen: 11-14
Quelle: Wikipedia Afghanistankrieg 2007
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
In der völkerrechtlichen Literatur wird überwiegend die Meinung vertreten, dass eine im Einklang mit der UN-Charta stehende individuelle oder kollektive Selbstverteidigung nur gegen einen Staat gerichtet sein kann, dem eine Angriffshandlung bzw. ein bewaffneter Angriff [316] zugerechnet werden kann.

316. Resolution Nr. 3314 der Generalversammlung "Definition of Aggression", 14. Dezember 1974.

Andererseits wird in der völkerrechtlichen Literatur überwiegend vertreten, dass eine im Einklang mit der UN-Charta stehende individuelle oder kollektive Selbstverteidigung nur gegen einen Staat gerichtet sein kann, dem eine Angriffshandlung bzw. ein bewaffneter Angriff (vgl. dazu auch die Resolution Nr. 3314 der Generalversammlung „Definition of Aggression“ vom 14. Dezember 1974) zugerechnet werden kann.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[2.] Ssh/Fragment 067 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-01 13:18:38 Hindemith
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssh, Verschleierung, Wikipedia Afghanistankrieg 2007

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 67, Zeilen: 7-14
Quelle: Wikipedia Afghanistankrieg 2007
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Aber die Zurechnung von Handlungen privater Rechtssubjekte, zu denen Terroristen gehören, kann nur erfolgen, wenn der betreffende Staat diese Personen auf seine Initiative hin entsendet oder in einem solchen Maße aktiv unterstützt, z.B. durch Ausbildung, Waffenlieferung, so dass von einer effektiven Kontrolle gesprochen werden kann [317].

Ferner sollen auch "organisatorische Verknüpfungen" zwischen Staatsregierung und den von ihrem Gebiet aus operierenden Terroristen ausreichen, wenn diese einen solchen Grad erreicht hätten, dass letztere nach der Meinung von Fastenrath „faktisch als Teil der staatlichen Strukturen“ anzusehen wären [318].


317. Das maßgebliche Urteil des Internationalen Gerichtshofs [IGH] im Nicaragua-Fall, 26. Juni 1986.

318. Fastenrath, Ulrich, Ein Verteidigungskrieg läßt sich nicht vorab begrenzen. Die Verfassung, das Völkerrecht und der Einsatz der Bundeswehr im Kampf gegen den Terrorismus , in FAZ vom 12.11.2001, S.8.

Die Zurechnung von Handlungen privater Rechtssubjekte, zu denen Terroristen gehören (sofern man sie nicht mit einer Mindermeinung als eigenständige Völkerrechtssubjekte betrachten will), kann nur erfolgen, wenn der betreffende Staat diese Personen auf seine Initiative hin entsendet oder in einem solchen Maße aktiv unterstützt (z.B. durch Ausbildung, Waffenlieferung), dass von einer effektiven Kontrolle gesprochen werden kann (vgl. dazu das maßgebliche Urteil des Internationalen Gerichtshofs [IGH] im Nicaragua-Fall vom 26. Juni 1986). Ferner sollen auch „organisatorische Verknüpfungen“ zwischen Staatsregierung und den von ihrem Gebiet aus operierenden Terroristen ausreichen, wenn diese einen solchen Grad erreicht hätten, dass letztere „faktisch als Teil der staatlichen Strukturen“ anzusehen wären.[2]

2. ↑ Fastenrath, Ulrich : Ein Verteidigungskrieg läßt sich nicht vorab begrenzen.Die Verfassung, das Völkerrecht und der Einsatz der Bundeswehr im Kampf gegen den Terrorismus , in FAZ vom 12.11.2001, S.8

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Wikipedia fehlt. Sollte sich der Wortlaut in den angegebenen Quellen finden, so wäre trotzdem die wörtliche Übernahme nicht gekennzeichnet und das Fragment als Bauernopfer zu werten.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[3.] Ssh/Fragment 068 25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-04 13:05:42 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssh, Verschleierung, Wikipedia Afghanistankrieg 2007

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 68, Zeilen: 25-34
Quelle: Wikipedia Afghanistankrieg 2007
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Zum Beispiel ist auch unklar, ob mit der Operation "Enduring Freedom" insoweit eine neue Entwicklung des Völkerrechts eingeleitet wurde, in der die Gewährung von so genannten "safe havens", also Rückzugsmöglichkeiten für Terroristen, innerhalb eines Staatsgebietes ausreichend sein könnte, um ein Selbstverteidigungsrecht gegen den betreffenden Staat auszulösen. Allerdings ist auch im Rahmen des Selbstverteidigungsrechts das Prinzip der Verhältnismäßigkeit zu beachten, wobei insbesondere die Sachdienlichkeit, Erforderlichkeit und das Übermaßverbot im Hinblick auf den Einsatz militärischer Zwangsmaßnahmen zu berücksichtigen ist. Hier ist insbesondere zu bedenken, inwieweit militärische Operationen dem legitimen Ziel der Selbstverteidigung dienen oder auch auf darüber hinausgehende, nicht vom [Selbstverteidigungsrecht gedeckte Ziele wie den Sturz z. B. des politisch unliebsamen Taliban-Regimes, gerichtet sind, sowie die Auswirkungen der militärischen Operationen auf die Zivilbevölkerung.] Unklar ist, ob mit der Operation Enduring Freedom insoweit eine neue Entwicklung des Völkerrechts eingeleitet wurde, in der die Gewährung von sog. „safe havens“, also Rückzugsmöglichkeiten für Terroristen innerhalb eines Staatsgebietes ausreichend sein könnte, um ein Selbstverteidigungsrecht gegen den betreffenden Staat auszulösen. Allerdings ist auch im Rahmen des Selbstverteidigungsrechts das Prinzip der Verhältnismäßigkeit zu beachten, das insbesondere die Geeignetheit, Erforderlichkeit und das Übermaßverbot im Hinblick auf den Einsatz militärischer Zwangsmaßnahmen zu berücksichtigen ist. Hier ist insbesondere zu bedenken, inwieweit militärische Operationen dem legitimen Ziel der Selbstverteidigung dienen oder auch auf darüber hinausgehende, nicht vom Selbstverteidigungsrecht gedeckte Ziele wie den Sturz eines politisch unliebsamen Regimes, gerichtet sind, sowie die Auswirkungen der militärischen Operationen auf die Zivilbevölkerung.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[4.] Ssh/Fragment 069 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-01 13:17:25 Hindemith
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssh, Verschleierung, Wikipedia Afghanistankrieg 2007

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 69, Zeilen: 1-11
Quelle: Wikipedia Afghanistankrieg 2007
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
[Hier ist insbesondere zu bedenken, inwieweit militärische Operationen dem legitimen Ziel der Selbstverteidigung dienen oder auch auf darüber hinausgehende, nicht vom] Selbstverteidigungsrecht gedeckte Ziele wie den Sturz z. B. des politisch unliebsamen Taliban-Regimes, gerichtet sind, sowie die Auswirkungen der militärischen Operationen auf die Zivilbevölkerung.

Betont werden muss allerdings, dass innerhalb des Selbstverteidigungsrechtes in der völkerrechtlichen Diskussion einem Staat die militärische Abwehr von Aktivitäten, ausgehend vom fremden Staatsgebiet, auch dann zugestanden wird, wenn das Ausmaß eines bewaffneten Angriffs nicht erreicht wurde, bzw. seine Zurechnung schwierig ist und das Selbstverteidigungsrecht deshalb möglicherweise nicht greift. Problematisch wird dann aber nach der Sicht von Fastenrath die Hilfestellung durch andere Staaten, die militärische Beteiligung nur im Rahmen des Selbstverteidigungsrechtes des Angegriffenen gewähren dürfen [318].


318. Fastenrath, Ulrich, Ein Verteidigungskrieg läßt sich nicht vorab begrenzen. Die Verfassung, das Völkerrecht und der Einsatz der Bundeswehr im Kampf gegen den Terrorismus , in FAZ vom 12.11.2001, S.8.

Hier ist insbesondere zu bedenken, inwieweit militärische Operationen dem legitimen Ziel der Selbstverteidigung dienen oder auch auf darüber hinausgehende, nicht vom Selbstverteidigungsrecht gedeckte Ziele wie den Sturz eines politisch unliebsamen Regimes, gerichtet sind, sowie die Auswirkungen der militärischen Operationen auf die Zivilbevölkerung.

Betont werden muss allerdings, dass unterhalb des Selbstverteidigungsrechtes in der völkerrechtlichen Diskussion einem Staat die militärische Abwehr von seine Sicherheit gefährdenden Aktivitäten ausgehend von fremden Staatsgebiet auch dann zugestanden wird, wenn das Ausmaß eines bewaffneten Angriffs nicht erreicht wurde bzw. seine Zurechnung schwierig ist und das Selbstverteidigungsrecht deshalb möglicherweise nicht greift. Problematisch wird dann aber die Hilfestellung durch andere Staaten, die militärische Beteiligung nur im Rahmen des Selbstverteidigungsrechtes des Angegriffenen gewähren dürfen.[3]


2. ↑ Fastenrath, Ulrich : Ein Verteidigungskrieg läßt sich nicht vorab begrenzen. Die Verfassung, das Völkerrecht und der Einsatz der Bundeswehr im Kampf gegen den Terrorismus , in FAZ vom 12.11.2001, S.8

3. ↑ ebd.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Wikipedia fehlt.

Es ist denkbar, dass sich der Wortlaut auch genauso bei Fastenrath (2001) findet. Dann allerdings wären sowohl in der Wikipedia als auch in der Dissertation die wörtlichen Übereinstimmungen nicht gekennzeichnet und das Fragment als Bauernopfer zu werten.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[5.] Ssh/Fragment 073 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-01 12:41:41 Hindemith
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssh, Verschleierung, Wikipedia Afghanistankrieg 2007

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 73, Zeilen: 1-28
Quelle: Wikipedia Afghanistankrieg 2007
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Krieg in Afghanistan

Der amerikanische Afghanistan-Krieg der USA und ihrer Verbündeten im Jahr 2001 war die erste direkte militärische Reaktion auf die Terroranschläge am 11. September 2001 und stellte somit den Beginn des weltweiten Krieges gegen den Terrorismus dar. Er richtete sich neben der für die Anschläge verantwortlich gemachten Terrororganisation Al-Qaeda auch gegen das seit Mitte der 1990er Jahre in Afghanistan herrschende fundamentalistische Taliban-Regime, das der Beherbergung und Unterstützung Osama Bin Ladens bezichtigt wurde. Die Hauptphase des Krieges endete mit dem Fall der Hauptstadt Kabul und der Provinzhauptstädte Kandahār und Kunduz im November und Dezember 2001. Es folgten die Einsetzung einer Interimsregierung unter Präsident Hamid Karzai auf der parallel stattfindenden ersten Petersberger Afghanistan-Konferenz, sowie die Erteilung eines Mandats zur Unterstützung des Wiederaufbaus an die von NATO-Staaten und mehreren Partnerländern gestellte "International Security Assistance Force (ISAF)" durch den UN-Sicherheitsrat im Dezember 2001.

Operationsermächtigung durch die Resolution des UN-Sicherheitsrates?

Der UN-Sicherheitsrat bezeichnete, wie schon erwähnt, die Anschläge des 11. Septembers in seiner am 12. September 2001 gefassten Resolution 1368 als „Bedrohung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit“ [326].

Zudem wurde das „naturgegebenen Recht zur individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung, das in der UN-Charta anerkannt wird“ betont. Allerdings qualifizierte die Resolution die Anschläge des 11. September weder als bewaffneten Angriff im Sinne von Art. 51 UN-Charta, der das Recht auf Selbstverteidigung gewährleistet, noch als Angriffshandlung im Sinne von Art. 39 UN-Charta [326].

Nach Auffassung der USA und anderer Regierungen wurde mit dieser Formulierung und dem direkten Verweis auf das in Artikel 51 der UN-Charta festgeschriebene Recht auf Selbstverteidigung, die Operation "Enduring Freedom" durch den UN-Sicherheitsrat als ein Akt der Selbstverteidigung der USA gegen den von Afghanistan aus geplanten Angriff gewertet und damit völkerrechtlich legitimiert.


326. S/RES/1368 (2001) Threats to international peace and security caused by terrorist acts, Adopted by the Security Council at its 4370th meeting,: http://daccessdds.un.org /doc/UNDOC/GEN/N01/533/82/ PDF/N0153382.pdf?OpenElement, 12.09.2001 (Zugriff am 05.10.2007).

Krieg in Afghanistan seit 2001

Der Afghanistan-Krieg der USA und ihrer Verbündeten im Jahr 2001 war die erste direkte militärische Reaktion auf die Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA und stellt somit den Beginn des weltweiten Krieg der USA gegen den Terrorismus dar. Er richtete sich neben der für die Anschläge verantwortlich gemachten Terrororganisation Al-Qaida auch gegen das seit Mitte der 1990er Jahre in Afghanistan herrschende islamisch-fundamentalistische Taliban-Regime, das der Beherbergung und Unterstützung Osama bin Ladens und anderer hochrangiger Mitglieder von Al-Qaida bezichtigt wurde. Die Hauptphase des Krieges endete mit dem Fall der Hauptstadt Kabul und der Provinzhauptstädte Kandahar und Kunduz im November und Dezember 2001. Es folgten die Einsetzung einer Interimsregierung unter Präsident Hamid Karzai auf der parallel stattfindenden ersten Petersberger Afghanistan-Konferenz sowie die Erteilung eines Mandats zur Unterstützung des Wiederaufbaus an die von NATO-Staaten und mehreren Partnerländern gestellte „International Security Assistance Force“ (ISAF) durch den UN-Sicherheitsrat im Dezember 2001.

[...]

Ermächtigung der Operation durch die Resolution des Sicherheitsrates?

Der UN-Sicherheitsrat bezeichnete die Anschläge in den USA in seiner am 12. September 2001 gefassten Resolution 1368 als „Bedrohung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit“. Zudem wurde das „naturgegebenen Recht zur individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung, das in der Charta der Vereinten Nationen anerkannt wird“ betont. Allerdings qualifiziert die Resolution die Anschläge des 11. September weder als bewaffneten Angriff im Sinne von Art. 51 UN-Charta, der das Recht auf Selbstverteidigung gewährleistet, noch als Angriffshandlung im Sinne von Art. 39 UN-Charta.

Nach Auffassung der USA und anderer Regierungen, wie etwa auch der der Bundesrepublik Deutschland, wurde mit dieser Formulierung und dem direktem Verweis auf das in Artikel 51 der UN-Charta festgeschriebene Recht auf Selbstverteidigung die anlaufende Operation Enduring Freedom durch den Sicherheitsrat als ein Akt der Selbstverteidigung der USA gegen den von Afghanistan aus geplanten Angriff gewertet und damit völkerrechtlich legitimiert.

Anmerkungen

Ganzseitige ungekennzeichnete Übernahem aus der Wikipedia.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

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