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Quelle:Ssh/Wikipedia Neokonservativismus 2007

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    Neokonservativismus
Verlag    (Wikipedia)
Datum    24. April 2007
URL    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Neokonservatismus&oldid=30928423

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    9


Fragmente der Quelle:
[1.] Ssh/Fragment 109 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-03 00:30:40 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssh, Verschleierung, Wikipedia Neokonservativismus 2007

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 109, Zeilen: 1-11
Quelle: Wikipedia Neokonservativismus 2007
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Think-tanks und Machtapparat

In der Bush-Administration werden eine Reihe einflussreicher Politiker dem Lager der Neokonservativen zugerechnet, darunter, neben Perle und Wolfowitz: Douglas Feith im Verteidigungsministerium, der ehemalige Staatssekretär im Außenministerium und auch UNBotschafter John Bolton und Lewis Libby als Chief of Staff unter Vizepräsident Dick Cheney. Als ihre "Schaltzentrale" wird unter anderem das oben genannte American Enterprise Institute (AEI) genannt. Erheblichen Einfluss hat auch das Project „For The New American Century“ (PNAC), dem zahlreiche der Bush-Administration nahe stehende Intellektuelle und Politiker angehören. Daneben gibt es eine ganze Reihe weiterer Denkfabriken, bei denen eine unterschiedliche Anzahl von Mitgliedern dem neokonservativen Lager zugerechnet werden [454].


454. Center for Policy Research Information, National Institute for Research Advancement (NIRA), Japan: NIRA's World Directory of Think Tanks 2005 (NWDTT 2005), ISBN: 4- 7955-6024-2 C3002, 5th edition, February 2005.

Denkfabriken und Machtapparat

In der Regierung George W. Bushs werden eine Reihe einflussreicher Politiker dem Lager der Neokonservativen zugerechnet, darunter, neben Perle und Wolfowitz: Douglas Feith (Verteidigungsministerium), der ehemalige Staatssekretär im Außenministerium John Bolton (er wurde mittlerweile zum UN-Botschafter der USA ernannt) und Lewis Libby (Chief of Staff unter Vizepräsident Dick Cheney). Als ihre "Schaltzentrale" wird unter anderem das 1943 gegründete American Enterprise Institute (AEI) genannt, eine expandierende Denkfabrik in Washingtons Zentrum (einer der Hauptgeldgeber: die Lynde and Harry Bradley Foundation). Erheblichen Einfluss hat auch das im gleichen Haus wie das AEI ansässige Project for the New American Century (PNAC), dem zahlreiche der Bush-Regierung nahestehende Intellektuelle und Politiker angehören. Daneben gibt es eine ganze Reihe weiterer Denkfabriken, bei denen eine unterschiedliche Anzahl von Mitgliedern dem neokonservativen Lager zugerechnet werden, [...]

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt, die angegebene Quelle ist auf Englisch verfasst.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[2.] Ssh/Fragment 110 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-03 20:32:50 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssh, Verschleierung, Wikipedia Neokonservativismus 2007

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 110, Zeilen: 1-30
Quelle: Wikipedia Neokonservativismus 2007
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
4.3.2. Der amerikanische Neokonservatismus

Der amerikanische Neokonservatismus unterscheidet sich von anderen Formen des tradierten Konservatismus in zentralen Punkten. Während fundamentale Definitionsmerkmale des Konservatismus, wie die Vorrangigkeit von Familie, Heimat, Staat und Nation, sowie die Betonung von Religion und Werten, meist auch auf den Neokonservatismus zutreffen, gewichten dessen Theoretiker das Verhältnis von Freiheit und Ordnung bzw. Überlieferung und Fortschritt anders [456]. Aufgrund des Wunsches nach aktiver Veränderung wird der sich seit Ende der 60er Jahre zu seiner heutigen Gestalt entwickelnde Neokonservatismus gelegentlich auch als "New Conservative Revolution" bezeichnet [446]. In jüngster Zeit ist eine Annäherung zum Neoliberalismus feststellbar. Die Weltsicht vieler Neokonservativer wird durch die vom neokonservativen Vordenker Francis Fukuyama entwickelten Theorie vom "Ende der Geschichte" geprägt: Die marktwirtschaftlich organisierte Demokratie westlichen Musters hat sich nach dieser Sichtweise als quasi endgültiges gesellschaftliches Konstrukt weltweit geschichtlich durchgesetzt [457]. Gleichzeitig bestehen überkommene oder neu belebte Konflikte fort, u.a. Samuel P. Huntington und dessen These vom "Clash of Civilizations" bzw. "Kampf der Kulturen", denen man sich offensiv, notfalls militärisch stellen müsse. Allerdings ist bei der weltweit angestrebten "Transition to Democratic Capitalism" die Frage der Vorherrschaft im "westlichen Lager" selbst zu klären [458].

Der Neokonservatismus gewann in der Person führender Politiker wie Paul Wolfowitz oder Richard Perle prägenden Einfluss auf die Grundzüge der amerikanischen Außenpolitik unter George W. Bush. Diese werden wegen ihrer Befürwortung militärischer Konfliktregulierung oftmals als "Falken" geltenden Politiker und Intellektuellen werden als "Architekten" eines interventionistischen Unilateralismus der USA gesehen. Vielfach wird auch ein "imperiales Projekt" dieser Kreise ausgemacht, das die US-Hegemonie in der Welt sichern und internationale Institutionen wie die UN als Garanten des Weltfriedens entweder ablösen oder sozusagen unter " Schirmherrschaft" der USA umfassend transformieren will [458].

Diese hegemoniale Vision gilt manchen wie Stefan Steinberg aufgrund ihrer tief greifenden Implikationen als kaum durchsetzbar, zumal sie, historisch gesehen, in Anspruch und Ausmaß den bislang wohl am weitesten reichenden Entwurf einer "neuen Weltordnung" [459] darstellt.


456. Vann Bill, Die historischen Wurzeln des Neokonservatismus, World Socialist Website: http://www.wsws.org/de/2003/ mai2003/neo-m30.shtml, 30. Mai 2003 (Zugriff am 07.12.2007).

457. Fukuyama, Francis, The End of History and the Last Man, Harper Perennial,ISBN-10: 0380720027, Februar 1993.

458. Steinberg, Stefan, The ideological forebears of Washington’s "neo-conservatives", World Socialist Website: http://www.wsws.org/articles/ 2003/mar2003/stra-m26.shtml, 26 March 2003 (Zugriff am 07.12.2007).

459. Die Bezeichnung wurde erneut populär, als der damalige US-Präsident George H. W. Bush sie nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Diktaturen in Osteuropa Ende des 20. Jahrhunderts und der damit kurzfristig einhergehenden Hoffnung auf den Anbruch eines neuen, friedlicheren Zeitalters für die Menschheit unter amerikanischer Führung verwendete. Die vorangegangene Alte Weltordnung – das Gegenüber zweier antagonistischer gesellschaftlicher Systeme mit ihrer militärischen Blockbildung im Kalten Krieg nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs – hatte sich mit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch der kommunistischen Regime in Osteuropa aufgelöst.

Neokonservatismus

[...]

Der Neokonservatismus unterscheidet sich von anderen Formen des tradierten Konservatismus (oder Konservativismus) in zentralen Punkten. Während fundamentale Definitionsmerkmale des Konservatismus (etwa die Vorrangigkeit von Familie, Heimat, Staat und Nation, sowie die Betonung von Religion und Werten) meist auch auf den Neokonservatismus zutreffen, gewichten dessen Theoretiker das Verhältnis von Freiheit und Ordnung bzw. Überlieferung und Fortschritt anders. Aufgrund des Wunsches nach aktiver Veränderung wird der sich seit Ende der 60-er Jahre zu seiner heutigen Gestalt entwickelnde Neokonservatismus gelegentlich auch als "New Conservative Revolution" bezeichnet. In jüngster Zeit ist eine Konvergenz zum Neoliberalismus feststellbar. Die Weltsicht vieler Neokonservativer wird durch Francis Fukuyamas (einem der neokonservativen Vordenker) Theorem vom "Ende der Geschichte" geprägt: Die marktwirtschaftlich organisierte Demokratie westlichen Musters hat sich nach dieser Sichtweise als quasi endgültiges gesellschaftliches Konstrukt weltweit geschichtlich durchgesetzt. Gleichzeitig bestehen überkommene oder neu belebte Konflikte fort (vgl. u.a. Samuel P. Huntington und dessen These vom "Clash of Civilizations" bzw. "Kampf der Kulturen"), denen man sich offensiv, notfalls militärisch stellen müsse. Allerdings sei bei der weltweit angestrebten "transition to democratic capitalism" die Frage der Vorherrschaft im "westlichen Lager" selbst zu klären (europäisch-amerikanischer Gegensatz).

Der Neokonservatismus gewann in der Person führender Politiker wie Paul Wolfowitz oder Richard Perle prägenden Einfluss auf die Grundzüge der amerikanischen Außenpolitik unter George W. Bush. Diese wegen ihrer Befürwortung militärischer Konfliktregulierung oftmals als "Falken" geltenden Politiker und Intellektuellen werden als "Architekten" eines interventionistischen Unilateralismus der USA gesehen. Vielfach wird auch ein "imperiales Projekt" dieser Kreise ausgemacht, das die US-amerikanische Hegemonie in der Welt sichern und internationale Organisationen als Garanten des Weltfriedens entweder ablösen oder - sozusagen unter US-amerikanischer "Schirmherrschaft" - umfassend transformieren will. Diese hegemoniale Vision gilt manchen aufgrund ihrer tiefgreifenden Implikationen als kaum durchsetzbar, zumal sie - historisch gesehen - in Anspruch und Ausmaß den bislang wohl weitreichendsten Entwurf einer "Neuen Weltordnung" (George H. W. Bush) darstellt.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Von den drei angegebenen Quellen sind zwei auf Englisch verfasst, und die dritte [1] enthält den übernommenen Wortlaut auch nicht.

Man beachte, dass der Text der Endnote 459 in einem anderen Wikipedia Artikel zu finden ist: Wikipedia Neue Weltordnung 2007

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[3.] Ssh/Fragment 111 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-03 20:26:20 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssh, Verschleierung, Wikipedia Neokonservativismus 2007

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 111, Zeilen: 1-15
Quelle: Wikipedia Neokonservativismus 2007
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
4.3.3. Außenpolitik der Neokonservativen

Die politische Gruppierung der Neokonservativen unterstützt einen harten Antikommunismus und profilierte sich in den vergangenen 30 Jahren insbesondere durch die Befürwortung einer interventionistischen Außenpolitik und unilateraler Hegemonie-Ansprüche [456]. Bei der Durchsetzung ihrer interventionistischen Konzepte sind die Neocons auch bereit, Spannungen mit traditionellen Konzepten der Diplomatie und sogar des Völkerrechts in Kauf zu nehmen [446].

Zu Beginn des Irak-Kriegs äußerte sich Richard Perle am 22. März 2003 in einem Artikel Namens "United They Fall", in dem er die Position der Neocons zu internationalen Institutionen und zum internationalen Recht beschrieb: „...Saddam Hussein's reign of terror is about to end. He will go quickly, but not alone: in a parting irony, he will take the United Nations down with him. Well, not the whole United Nations. The 'good works' part will survive, the low-risk peacekeeping bureaucracies will remain, the looming chatterbox on the Hudson will continue to bleat. What will die in Iraq is the fantasy of the United Nations as the foundation of a new world order ...[460]"


446. Bader, Tobias, Neokonservatismus, Think Tanks und New Imperialism, AG Friedensforschung an der Universität Kassel: http://www.uni-kassel.de/fb5/ frieden/regionen/USA/neocons.html (Zugriff am 07.12.2007).

456. Vann Bill, Die historischen Wurzeln des Neokonservatismus, World Socialist Website: http://www.wsws.org/de/2003/ mai2003/neo-m30.shtml, 30. Mai 2003 (Zugriff am 07.12.2007).

460. „...in a parting irony he will take the United Nations down with him. Well, not the whole United Nations. The ‘good works' part will survive, the low-risk peace-keeping bureaucracies will remain, the looming chatterbox on the Hudson will continue to bleat. What will die in Iraq is the fantasy of the United Nations as the foundation of a new world order. “, Perle Richard, United they fall, The Spectator: http://www.spectator.co.uk/archive/ features/10958/united-they-fall.thtml, 22.03.2003 (Zugriff am 07.12.2007).

Außenpolitik

Die politische Gruppierung der Neokonservativen unterstützt einen rigorosen Antikommunismus und profilierte sich in den vergangenen 25 Jahren insbesondere durch die Befürwortung einer interventionistischen Außenpolitik und unilateraler Hegemonieansprüche. Bei der Durchsetzung ihrer interventionistischen Konzepte sind die Neocons auch bereit, Spannungen mit traditionellen Konzepten der Diplomatie und sogar des Völkerrechts in Kauf zu nehmen. Zu Beginn des Irak-Kriegs veröffentlichte Richard Perle am 22. März 2003 im britischen "Spectator" einen Artikel unter dem Titel "United They Fall", in dem die Position der Neocons zu internationalen Institutionen und zum internationalen Recht zum Ausdruck kommt. Saddams Terrorherrschaft, so Perle damals, stehe vor einem schnellen Ende. Er werde aber nicht allein fallen, sondern - in einer Ironie des Abschieds - auch die Vereinten Nationen mit zu Fall bringen. Es werde nicht die gesamte UNO, aber die Vorstellung der UN als das Fundament der "Neuen Weltordnung" sterben. ("...in a parting irony he will take the United Nations down with him. Well, not the whole United Nations. The ‘good works' part will survive, the low-risk peace-keeping bureaucracies will remain, the looming chatterbox on the Hudson will continue to bleat. What will die in Iraq is the fantasy of the United Nations as the foundation of a new world order.")

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. In den zwei angegebenen deutschen Quellen [2][3] findet sich der übernommene Text nicht.

Warum unter 460 das Perle Zitat noch einmal wiederholt wird, ist unklar.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[4.] Ssh/Fragment 111 24 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-04 08:13:12 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssh, Verschleierung, Wikipedia Neokonservativismus 2007

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 111, Zeilen: 24-32
Quelle: Wikipedia Neokonservativismus 2007
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
4.3.4. Theorie und Praxis des Neokonservatismus

Aufgrund der neuartigen Verbindung unterschiedlicher Positionen geraten die Grenzen der politischen Ideologie des Neokonservatismus bisweilen unscharf. Es lassen sich allerdings durchaus wichtige Haltungen und Einstellungen benennen, die die Neokonservativen miteinander verbinden. Diese stammen überwiegend aus den Zeiten des Kalten Krieges, als die Neocons vielfach noch den Demokraten nahe standen, wie z. B. Jeane Kirkpatrick, die neben anderen aus dieser Ära, die Brücke vom „Reaganismus“ zum Neo-Konservatismus verkörperte:

Theorie und Praxis

Aufgrund der neuartigen Verbindung unterschiedlicher Positionen geraten die Grenzen der politischen Ideologie des Neokonservatismus bisweilen unscharf. Es lassen sich allerdings durchaus wichtige Haltungen und Einstellungen benennen, die die Neokonservativen miteinander verbinden. Diese stammen überwiegend aus den Zeiten des Kalten Krieges, als die "Neocons" vielfach noch den Demokraten nahestanden (wie zum Beispiel Jeane Kirkpatrick, die so zu sagen - neben anderen aus dieser Ära - die Brücke vom Reaganism zum Neo-conservatism verkörperte):

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Fortsetzung auf der nächsten Seite.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[5.] Ssh/Fragment 112 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-04 13:07:07 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssh, Verschleierung, Wikipedia Neokonservativismus 2007

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 112, Zeilen: 1-8
Quelle: Wikipedia Neokonservativismus 2007
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
[staatliche Verantwortung in der Wirtschaft zur Aufrechterhaltung des sozialen] Friedens, eine Forderung, die allerdings weitestgehend rhetorisch blieb und spätestens seit Reagan ins schiere Gegenteil kippte. Wertkonservatismus im Sinne der Erhaltung eines starken Amerikas im Innern und eine auf nicht konterkarierbare militärische Dominanz setzende Außenpolitik, eine Zielsetzung, die auch in einem Zitat von George W. Bush zum US-Militär Ausdruck findet: „..... And I know we can depend on you, because this United States military is second to none [461]”. Auffallend ist die Dichotomisierung in Gut und Böse, die auch nach dem Ende des Kalten Krieges, nach der Meinung von Eduardo Galeano das Weltbild der Neocons bestimmt [462].

461. President Salutes Sailors at Naval Station Mayport in Jacksonville Remarks by the President at Naval Station Mayport, Website des Weißen Hauses: http://www.whitehouse.gov/news/ releases/2003/02/20030213-3.html, 13 February 2003 (Zugriff am 07.12.2007).

462. Galeano, Eduardo, Das Theater von Gut und Böse, AG Friedensforschung an der Universität Kassel: http://www.uni-kassel.de/fb5/ frieden/themen/Terrorismus/galeano.html (Zugriff am 07.12.2007).

staatliche Verantwortung in der Wirtschaft zur Aufrechterhaltung des sozialen Friedens (eine Forderung, die allerdings weitestgehend rhetorisch blieb und spätestens seit Reagan ins schiere Gegenteil kippte), Wertkonservatismus im Sinne der Erhaltung eines starken Amerikas im Innern und eine auf nicht konterkarierbare militärische Dominanz setzende Außenpolitik (eine Zielsetzung, die auch in einem Zitat von George W. Bush Ausdruck findet: "A military second to none."). Auffallend ist die Dichotomisierung in Gut und Böse, die auch nach dem Ende des Kalten Krieges das Weltbild der Neocons bestimmt.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Die angegebene deutsche Quelle [4] enthält den Text nicht.

Die Übernahme beginnt auf der Vorseite.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[6.] Ssh/Fragment 112 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-04 08:17:49 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssh, Verschleierung, Wikipedia Neokonservativismus 2007

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 112, Zeilen: 12-18
Quelle: Wikipedia Neokonservativismus 2007
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Die Verknüpfung zwischen "Neokonservativen" und "Revolution" ist bis heute das Kennzeichen der so genannten Neocons, die deshalb gelegentlich auch als "konservative Revolutionäre" bezeichnet werden [446].

Die propagandistische Rechtfertigung von Interventionen und Maßnahmen zum Beispiel, etwa gegenüber den vermeintlichen, tatsächlichen oder als solche ausgemachten "Schurkenstaaten" (Rogue States), fußt meist auf Menschenrechtsargumenten, denen vorderhand kaum zu widersprechen sein dürfte [464].


446. Bader, Tobias, Neokonservatismus, Think Tanks und New Imperialism, AG Friedensforschung an der Universität Kassel: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/ regionen/USA/neocons.html (Zugriff am 07.12.2007).

464. Posener, Alan, Die Revolution der Neocons ist tot, Die Welt: http://www.welt.de/politik/article699232/ Die_Revolution_der_Neocons_ist_tot.html, 30. November 2006 (Zugriff am 07.12.2007).

Diese Verknüpfung von "konservativen" und "progressiven" Elementen ist bis heute das Kennzeichen der so genannten Neocons, die deshalb gelegentlich auch als "konservative Revolutionäre" tituliert werden, wobei dieser Terminus für europäische Beobachter leicht in Missverständnisse münden kann. Die propagandistische Rechtfertigung von Interventionen und Maßnahmen zum Beispiel, etwa gegenüber den (vermeintlichen, tatsächlichen oder als solche ausgemachten) "Schurkenstaaten" (Rogue States), fußt meist auf Menschenrechtsargumenten, denen - für sich genommen - vorderhand kaum zu widersprechen sein dürfte [...]
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. In den angegebenen Quellen [5][6] findet sich der übernommene Text nicht.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[7.] Ssh/Fragment 114 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-01 10:30:11 Hindemith
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssh, Wikipedia Neokonservativismus 2007

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 114, Zeilen: 2-11
Quelle: Wikipedia Neokonservativismus 2007
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Den Neocons wurde und wird freilich nachgesagt, derlei humanitäre Argumente seien lediglich Vorwände für materiell inspirierte imperiale Bestrebungen; sie hätten de facto die Monroe-Doktrin, mit der im frühen 19. Jahrhundert Nord- und Südamerika zur ausschließlichen Interessenssphäre der USA erklärt wurden, zur Schaffung ihres projektierten "Neuen Roms" kurzerhand auf den gesamten Planeten ausgedehnt. Kritiker werfen den Akteuren in den USA insbesondere vor, dass es ihnen in der politischen Praxis gleichgültig sei, wer welcher "Schurke" ist. Wesentlich sei für das Inkrafttreten allfällig angedrohter und mit "moralischen" Argumenten untermauerter bzw. gerechtfertigter Sanktionen, ob der "Schurke" auf Seiten der USA stehe oder nicht, eine Interessensgeleitete und opportunistische Haltung, die seit den „Reaganites“ als „Kirkpatrick-Doktrin“ firmiert Den Neocons wurde und wird freilich nachgesagt, derlei humanitäre Argumente seien lediglich Vorwände für materiell inspirierte imperiale Bestrebungen; sie hätten de facto die Monroe-Doktrin - mit der im frühen 19. Jahrhundert Nord- und Südamerika zur ausschließlichen Interessenssphäre der USA erklärt wurden - zur Schaffung ihres projektierten "Neuen Roms" kurzerhand auf den gesamten Planeten ausgedehnt. Kritiker werfen den Akteuren in den Vereinigten Staaten insbesondere vor, dass es ihnen in der politischen Praxis gleichgültig sei, wer welcher "Schurke" ist - wesentlich sei für das Inkrafttreten allfällig angedrohter und mit "moralischen" Argumenten untermauerter bzw. gerechtfertigter Sanktionen, ob der "Schurke" auf Seiten der USA stehe oder nicht, eine interessensgeleitete und opportunistische - manche sagen: zynische - Haltung, die seit den Reaganites als Kirkpatrick-Doktrin firmiert.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Singulus

[8.] Ssh/Fragment 114 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-04 08:18:39 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssh, Verschleierung, Wikipedia Neokonservativismus 2007

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 114, Zeilen: 16-34
Quelle: Wikipedia Neokonservativismus 2007
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Daniel Pipes, ein bekannter Neocon, erklärt dies so: „Massenvernichtungswaffen waren nie der Hauptgrund für den Krieg. Noch war es die entsetzliche Unterdrückung im Irak. Oder die Gefahr, die Saddam für seine Nachbarn darstellte „...The campaign in Iraq is ultimately not about weapons. It's not about the United Nations. And it's not about Iraqi freedom. It is about keeping promises to the United States - or paying the consequences [469]“.

Thomas Donnelly, ehemals einer der führenden Köpfe des American Enterprise Institute (AEI) beschrieb dies so: „Der amerikanische Imperialismus kann neue Hoffnungen auf Freiheit, Sicherheit und Wohlstand (für die Welt) mit sich bringen“. Und: „Wie in Afghanistan und vielleicht (wieder einmal) im Irak neigen von Despoten regierte unterdrückte Mehrheiten dazu, amerikanische Soldaten eher als Befreier zu sehen denn als Eroberer [470]“. Donnelly ist der Meinung, dass seit dem 11. September auch Präsident Bush gelernt hat, dass es hart ist, ein "bescheidener Hegemon" zu sein. Bush nehme in seinem Kampf gegen den Terrorismus keine Nation von den "wahren und unabänderlichen" amerikanischen Prinzipien von Freiheit und Gerechtigkeit aus [470]“. Bush sieht die Befolgung dieser Prinzipien als eine nicht verhandelbare Forderung, die das übergeordnete Ziel des Krieges darstellt.

Über das geistige Fundament der Neokonservativen ist Donnelly der Meinung: „In der konservativen Bewegung der USA gibt es eine lange Debattentradition, und daraus sind zwei Denkschulen entstanden“. „ Die erste ist die traditionelle Kissinger- und Realpolitik-Schule, welche die „Balance of Power“ als Maxime hatte.


469. Pipes Daniel, Iraq's Weapons & The Road to War, .ew York Post, 3. Juni 2003 oder in Website von Daniel Pipes unter: Saddams Waffen: http://de.danielpipes.org/article/1158.

470. Thomas Donnellys Interview, US Debate, SBS News: http://news.sbs.com.au/sales/proginfo.php?type=Dateline&id=599&dt..., 26 March 2003 (Zugriff am 12.12.2007).

"Massenvernichtungswaffen waren nie der Hauptgrund für den Krieg. Noch war es die entsetzliche Unterdrückung im Irak. Oder die Gefahr, die Saddam für seine Nachbarn darstellte... Beim Feldzug im Irak geht es darum, Versprechen gegenüber den Vereinigten Staaten zu halten oder die Konsequenzen zu tragen", so Daniel Pipes, [...]

Die "Abwesenheit tyrannischer Züge" macht es gemäß Thomas Donnelly, ehemals einer der führenden Köpfe des American Enterprise Institute (AEI) und derzeit u.a. bei der U.S.-China Economic and Security Review Commission (USCC) tätig, den Feinden der Pax Americana indes schwer, gegen sie zu argumentieren und vorzugehen. "[...] Der amerikanische Imperialismus kann neue Hoffnungen auf Freiheit, Sicherheit und Wohlstand mit sich bringen", seine Anziehungskraft könne gleichzeitig die Befürchtungen vor allzu großer militärischer Macht dämpfen: "Wie in Afghanistan und vielleicht (wieder einmal) im Irak neigen von Despoten regierte unterdrückte Mehrheiten dazu, amerikanische Soldaten eher als Befreier zu sehen denn als Eroberer." Seit dem 11. September habe auch Präsident Bush gelernt, dass es hart ist, ein "bescheidener Hegemon" zu sein. Bush nehme in seinem Kampf gegen den Terrorismus keine Nation von den "'wahren und unabänderlichen" amerikanischen Prinzipien von Freiheit und Gerechtigkeit aus", so Donnelly. Bush "sieht die Befolgung dieser Prinzipien als eine 'nicht verhandelbare Forderung', die das 'übergeordnete Ziel' des Krieges darstellt", [...]

[...]

"In der konservativen Bewegung der Vereinigten Staaten gibt es eine lange Debattentradition, und daraus sind zwei Denkschulen entstanden", so der auch für die US-Regierung tätige Thomas Donnelly Anfang 2003 in einem Fernsehinterview: "Die erste ist die traditionelle Kissinger- und Realpolitik-Schule, die Balance of Power als Maxime hatte.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. In der angegebenen deutschsprachigen Quelle [7] findet sich der Text nicht. Die wörtlichen Ziatte könnten bei wohlwollender BEtrachtung aus der Zählung ausgeklammert werden

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[9.] Ssh/Fragment 115 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-04 08:22:11 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssh, Verschleierung, Wikipedia Neokonservativismus 2007

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 115, Zeilen: 1-7
Quelle: Wikipedia Neokonservativismus 2007
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
[Jeder Staat ist gleich und versucht, seine] Macht zu erhalten und auszubauen. Die Stabilität kommt aus der Balance dieses Wettstreits“ [470]. Er ist der Meinung, dass die Neokonservativen für andere Denkweise stehen: die „neokonservative Reagan-Schule“ besagt: „Es ist die Qualität der Regierung, die zu Kriegen und zu internationalem Wettstreit führt [470]“. Seiner Meinung nach habe seit dem 11. September die Reagan-Schule die Oberhand: „Wir betrachten unsere Werte als universelle Werte ... und Amerikaner hatten in der Geschichte sehr viel Erfolg damit, ihre Werte zu exportieren [470]“.

470. Thomas Donnellys Interview, US Debate, SBS News: http://news.sbs.com.au/sales/proginfo.php?type=Dateline&id=599&dt..., 26 March 2003 (Zugriff am 12.12.2007).

Jeder Staat ist gleich und versucht, seine Macht zu erhalten und auszubauen. Stabilität kommt aus der Balance dieses Wettstreits." Dagegen stehe die "neokonservative Reagan-Schule, die besagt: Es ist die Qualität der Regierung, die zu Kriegen und zu internationalem Wettstreit führt". Seit dem 11. September habe die Reagan-Schule die Oberhand: "Wir betrachten unsere Werte als universelle Werte", erläutert Donnelly. "Und Amerikaner hatten in der Geschichte sehr viel Erfolg damit, ihre Werte zu exportieren."
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Die angegebene Quelle ist wohl auf Englisch verfasst.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

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