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Quelle:Ssh/Wikipedia Terrorismus 2007

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    Terrorismus
Verlag    (Wikipedia)
Datum    28. Juni 2007
URL    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Terrorismus&oldid=33744840

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Ssh/Fragment 040 26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-01 10:54:50 Hindemith
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssh, Verschleierung, Wikipedia Terrorismus 2007

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 40, Zeilen: 26-33
Quelle: Wikipedia Terrorismus 2007
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Im Gegensatz zu der Befreiungsbewegung sind unter Terrorismus Gewalt bzw. Gewaltaktionen, wie z.B. Entführungen, Attentate, Sprengstoffanschläge usw., gegen eine politische Ordnung zu verstehen, um einen politischen Wandel herbeizuführen. Der Terror dient als Druckmittel und soll vor allem Unsicherheit und Schrecken verbreiten, daneben aber auch Sympathie und Unterstützungsbereitschaft erzeugen [300].

Terrorismus ist keine militärische Strategie, sondern primär eine Kommunikationsstrategie. Terroristen greifen nicht militärisch nach Raum, wie z.B. die Guerilleros, sondern wollen das Denken besetzen [146].


146. Bourrinet, Jacques, The Economic Analysis of Terrorism, in Rosalyn Higgins and Maurice Flory (eds.), Terrorism and International Law, London: Routledge, 1997, pp. 3-12.

300. Waldmann, Peter, Terrorismus, Heidelberger Lexikon der Politik, http://www.politikwissen.de/ lexikon/terrorismus.html (Zugriff am 22.09.2007).

Unter Terrorismus (von lateinisch terror: „Furcht, Schrecken“) sind Gewalt bzw. Gewaltaktionen (wie z. B.: Entführungen, Attentate, Sprengstoffanschläge etc.) gegen eine politische Ordnung zu verstehen, um einen politischen Wandel herbeizuführen. Der Terror dient als Druckmittel und soll vor allem Unsicherheit und Schrecken verbreiten, daneben aber auch Sympathie und Unterstützungsbereitschaft erzeugen.[1] Terrorismus ist keine militärische Strategie, sondern primär eine Kommunikationsstrategie. Terroristen streben zwar nach Veränderungen der bestehenden Ordnung, doch greifen nicht militärisch nach Raum (wie z. B. der Guerillero), sondern wollen das Denken besetzen.

1 Definition nach Peter Waldmann: Terrorismus und Bürgerkrieg. Der Staat in Bedrängnis. Gerling Akademie Verl., München 2003, ISBN 3-932425-57-X.

Anmerkungen

Übernahme aus der Wikipedia ohne Quellenhinweis.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[2.] Ssh/Fragment 041 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-01 11:02:03 Hindemith
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssh, Verschleierung, Wikipedia Terrorismus 2007

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 41, Zeilen: 1-25, 27-34
Quelle: Wikipedia Terrorismus 2007
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Personen und Gruppen, die Terrorakte verüben, nämlich Terroristen bzw. Terrororganisationen, werden oft zusammenfassend als "der Terrorismus" bezeichnet.

Der Begriff des Terrorismus selbst ist umstritten und wie geschildert konnte trotz mehrerer Versuche bis heute keine Staaten-übergreifende Definition gefunden werden [146].

Die Grenze zwischen "Widerstandskämpfer" und "Terrorist" ist weltanschaulich geprägt und daher oft strittig. Richard R. Baxter, ehemaliger Richter am internationalen Gerichtshof, äußerte sich wie folgt: „Wir haben Grund zum Bedauern, dass uns ein juristischer Begriff des Terrorismus jemals auferlegt wurde. Der Begriff ist unpräzise, er ist mehrdeutig, und vor allem dient er keinem entscheidenden juristischen Zweck [301]“.

So existiert, wie schon beschrieben, für nahezu jeden Staat eine andere Definition von Terror. In der Terrorismusforschung wird Terrorismus als gewaltsame Methode verstanden, die nicht zuletzt gegen Zivilisten und zivile Einrichtungen gerichtet ist. Der Freiheits- oder Widerstandskämpfer beschränkt sich dagegen vor allem auf militärische Ziele. Von Widerstandsbewegungen, Guerillas oder nationalen Befreiungsbewegungen unterscheidet sich der Terrorismus weniger durch die Wahl seiner Waffen als durch die Wahl seiner Ziele. Eine nationale Befreiungs- oder Widerstandsbewegung ist zumeist militärisch raumgreifend, der Terrorismus dagegen versucht, mit seinen Gewaltakten möglichst große Aufmerksamkeit zu erlangen, um ein Angstklima in der Bevölkerung zu erzeugen [146].

Eine objektive Eingrenzung des Begriffs Terrorismus ist schwierig, da er von den jeweils herrschenden Regierungen gerne als Legitimation, zur Denunzierung ihrer Gegner - manchmal auch unabhängig davon, ob diese Gewalt anwenden oder nicht - und zur Rechtfertigung eigener Gewaltanwendung gegen scheinbare Feinde der gegenwärtigen Staatsordnung herangezogen wird.

Franz Wördemann schrieb im Jahr 1977 über den Terrorismus: „Guerilla muss den Raum besetzen, Terroristen wollen dagegen das Denken besetzen [300]“. Prof. Dieter Nohlen ist über diese Definition der Meinung, dass es möglicherweise eine der umfassendsten Begriffsdefinitionen von Terrorismus ist [302]. Diese Definition grenzt den Terrorismus von anderen Gewaltkonflikten wie zwischenstaatlichen Kriegen, Guerillakriegen und vom Kriegsunternehmertum ab. Dies schließt jedoch nicht aus, dass sich Akteure letztgenannter Konflikte terroristischer Mittel bedienen. Terroristische Aktionen sind nach gängiger Auffassung Gewaltanwendungen gegen zivile Ziele und Nicht-Kombattanten mit dem Vorsatz, Furcht und Schrecken zu verbreiten sowie möglicherweise bei einer Drittpartei um Sympathie und Schadenfreude zu werben mit der Absicht, das bestehende Herrschaftssystem auszuhöhlen und umzustürzen.


146. Bourrinet, Jacques, The Economic Analysis of Terrorism, in Rosalyn Higgins and Maurice Flory (eds.), Terrorism and International Law, London: Routledge, 1997, pp. 3-12.

300. Waldmann, Peter, Terrorismus, Heidelberger Lexikon der Politik, http://www.politikwissen.de/ lexikon/terrorismus.html (Zugriff am 22.09.2007).

301. Baxter, Richard R., The American Journal of International Law, Vol. 74, No. 4, Oct. 1980, pp. 890-891: (We have cause to regret that a legal concept of terrorism was ever inflicted upon us. The term is imprecise; it is ambiguous; and, above all, it serves no operative legal purpose.)

302. Nohlen, Dieter, Lexikon der Politik, 7 Bände, München 1997.

Personen und Gruppen, die Terroranschläge verüben („Terroristen“ bzw. “Terrororganisationen“), werden oft zusammenfassend als „der Terrorismus“ bezeichnet (etwa in Begriffen wie „der internationale Terrorismus” oder „der linksradikale Terrorismus“).

[...]

Der Begriff des Terrorismus selbst ist umstritten. Trotz mehrerer Versuche konnte bis heute keine staatenübergreifende Definition gefunden werden. Die Grenze zwischen „Widerstandskämpfer“ und „Terrorist“ ist weltanschaulich geprägt und daher oft strittig. Richard R. Baxter, ehemaliger Richter am internationalen Gerichtshof äußerte sich wie folgt:

„Wir haben Grund zum bedauern, dass uns ein juristischer Begriff des Terrorismus jemals auferlegt wurde. Der Begriff ist unpräzise; er ist mehrdeutig; und vor allem dient er keinem entscheidenden juristischen Zweck.“[2]

So existiert für nahezu jeden Staat eine andere Definition von Terror, in den USA gelten darüber hinaus verschiedene Definitionen der einzelnen Behörden.[3] [...] In der Terrorismusforschung wird Terrorismus als gewaltsame Methode verstanden, die nicht zuletzt gegen Zivilisten und zivile Einrichtungen gerichtet ist. Der Freiheits- oder Widerstandskämpfer wendet zwar physische Gewalt an, doch beschränkt sich dabei vornehmlich auf militärische Ziele. Und beabsichtigt damit unmittelbar die Ziele seiner Organisation zu erreichen. [...] Der Freiheits- oder Widerstandskämpfer beschränkt sich dabei vornehmlich auf militärische Ziele.

[...]

Von Widerstandsbewegungen, Guerillas oder nationalen Befreiungsbewegungen unterscheidet sich der Terrorismus weniger durch die Wahl seiner Waffen als in der Wahl seiner Ziele: Eine nationale Befreiungs- oder Widerstandsbewegung ist zumeist militärisch raumgreifend, der Terrorismus dagegen versucht, mit seinen Gewaltakten möglichst große Aufmerksamkeit zu erlangen, um geschlossene Machtstrukturen zu untergraben und die Angreifbarkeit solcher Strukturen zu exemplifizieren und der Bevölkerung öffentlich zu erschließen.

Eine objektive Eingrenzung des Begriffs Terrorismus ist schwierig, da er von den jeweils herrschenden Regierungen gerne als Legitimation, zur Denunzierung ihrer Gegner - manchmal auch unabhängig davon, ob diese Gewalt anwenden oder nicht - und zur Rechtfertigung eigener Gewaltanwendung gegen vermeintliche Feinde der gegenwärtigen Staatsordnung herangezogen wird.

[...]

"Guerilla muss den Raum besetzen, Terroristen wollen dagegen das Denken besetzen.“[5] Dieser Satz ist möglicherweise die umfassendste Begriffsdefinition von Terrorismus. Er grenzt den Terrorismus von anderen Gewaltkonflikten ab wie zwischenstaatlichen Kriegen, Guerillakriegen und vom Kriegsunternehmertum. Dies schließt jedoch nicht aus, dass sich Akteure letztgenannter Konflikte auch terroristischer Mittel bedienen. Terroristische Aktionen sind nach gängiger Auffassung Gewaltanwendungen gegen zivile Ziele und Nicht-Kombattanten mit dem Vorsatz, Furcht und Schrecken zu verbreiten sowie möglicherweise bei einer Drittpartei um Sympathie und Schadenfreude zu werben mit der Absicht auch, das bestehende Herrschaftssystem auszuhöhlen und umzustürzen.


2 Originalwortlaut: „We have cause to regret that a legal concept of terrorism was ever inflicted upon us. The term is imprecise; it is ambiguous; and, above all, it serves no operative legal purpose.“ Zit. n. Universität Neusüdwales: What is ‘terrorism’? Problems of legal definition, 2004.

5 Wördemann 1977, zitiert in Nohlen 2001 [genaue Quelle?]

Anmerkungen

Mit kleinen Änderungen vollständig übernommen; kein Hinweis auf die Wikipedia.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[3.] Ssh/Fragment 042 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-01 11:05:50 Hindemith
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssh, Verschleierung, Wikipedia Terrorismus 2007

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 42, Zeilen: 1-26
Quelle: Wikipedia Terrorismus 2007
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Nach Kofi Annans Definition handelt es sich „bei all jenen Handlungen um Terrorismus, die die Absicht haben, den Tod oder schwere körperliche Verletzungen bei Zivilisten und nicht Kämpfenden herbeizuführen mit dem Ziel, die Bevölkerung einzuschüchtern oder eine Regierung oder eine internationale Organisation dazu zu zwingen, etwas zu tun oder zu unterlassen“. Dabei sei es „nicht nötig, darüber zu diskutieren, ob Staaten sich des Terrorismus schuldig machen können oder nicht, denn der uneingeschränkte Einsatz von Waffengewalt seitens eines Staates gegen eine Zivilbevölkerung sei schon durch das internationale Recht klar untersagt [303]“.

Das Ziel und Zielkalkül der Terroristen

Das Ziel der Terroristen ist es, andere auf ihre politischen, moralischen oder religiösen Anliegen aufmerksam zu machen und deren Beachtung oder Umsetzung mit Gewalt zu erzwingen. Das terroristische Kalkül wird nach der Meinung von Ulrich Schneckener durch eine Dreiersequenz gekennzeichnet [304]:

1. Die geplante Gewalttat zielt auf eine Reaktion des Angegriffenen ab.

2. Die Absicht ist, Furcht und Schrecken mit der höchst möglichen Zahl der Opfer bei allen zu verbreiten.

3. Erst durch die Reaktion des Angegriffenen kann das eigentliche Ziel des Terrorismus erreicht werden. Vergeltungsmaßnahmen erzeugen im besten Fall Sympathie und Unterstützungsbereitschaft bei der Zielgruppe, weil damit das System sich "demaskiert" oder "entlarvt". Wenn durch zunehmende Unterstützung zum offenen Guerillakampf übergegangen werden kann, ist das terroristische Kalkül aufgegangen.

Durch die in der Bevölkerung durch Anschläge aufkommende Angst wächst in der Regel der Glaube, die Regierung könne nicht für den Schutz der Bürger im Lande sorgen. Die Macht der Regierung wird somit von "innen" geschwächt. Dass der Staat zu Gegenmaßnahmen greift, ist geradezu beabsichtigt. Die staatlichen Reaktionen würden die Bürger dazu bewegen, sich gegen den Staat aufzulehnen.


303. Annan, Kofi, Five Elements of a Strategy Against Terrorism, Kofi Annan auf dem internationalen Gipfeltreffen über Demokratie, Terrorismus und Sicherheit in Madrid - Rede und Abschlußerklärung / International Summit on Democracy, Terrorism and Security - Speech by Kofi Annan and „The Madrid Agenda“, Website der Kasseler Universität: http://www.uni-kassel.de/fb5/ frieden/themen/Terrorismus/annan.html, März 2006.

304. Schneckener, Ulrich, Globaler Terrorismus, Informationen zur politischen Bildung (Heft 280), Bundeszentrale für politische Bildung: http://www.bpb.de/ publikationen/7N2DFT.html (Zugriff am 22.09.2007).

Nach Kofi Annans Definition handelt es sich bei all jenen Handlungen um Terrorismus, die die Absicht haben, den Tod oder schwere körperliche Verletzungen bei Zivilisten und nicht Kämpfenden herbeizuführen mit dem Ziel, die Bevölkerung einzuschüchtern oder eine Regierung oder eine internationale Organisation dazu zu zwingen, etwas zu tun oder zu unterlassen. Dabei sei es nicht nötig, darüber zu diskutieren, ob Staaten sich des Terrorismus schuldig machen können oder nicht, denn der uneingeschränkte Einsatz von Waffengewalt seitens eines Staates gegen eine Zivilbevölkerung sei schon durch das internationale Recht klar untersagt [1].

Ziele des Terrorismus: Das terroristische Kalkül

Ziel der Terroristen ist, auf ihre politischen, moralischen oder religiösen Anliegen aufmerksam zu machen und deren Beachtung oder Umsetzung mit Gewalt zu erzwingen. Das terroristische Kalkül wird durch eine Dreiersequenz gekennzeichnet:

1. Der (geplante) Gewaltakt zielt auf eine Destabilisierung des Angegriffenen ab, welche durch den faktischen Beweis seiner Angreifbarkeit erreicht werden soll.

2. Absicht ist, durch Furcht und Schrecken eine Störung der bisherigen Funktionalität der angegriffenen Verhältnisse zu erreichen, also ihren Ablauf zu beschädigen und ihren Zusammenhang zu schwächen.

3. Reaktionen des Angegriffenen zu erzeugen, durch welche die eigentlichen Ziele des Terrorismus erreicht werden können.

Vergeltungsmaßnahmen erzeugen (im besten Fall) Sympathie und Unterstützungsbereitschaft bei der Zielgruppe. Das System, so lautet die Hoffnung der Terroristen, „demaskiert“ oder „entlarvt“ sich. Wenn durch zunehmende Unterstützung zum offenen Guerillakampf übergegangen werden kann, ist das terroristische Kalkül aufgegangen.

Durch die in der Bevölkerung durch Anschläge aufkommende Angst wächst in der Regel der Glaube, die Regierung könne nicht für den Schutz der Bürger im Lande sorgen. Die Macht der Regierung wird somit von „innen“ geschwächt. Dass der Staat zu Gegenmaßnahmen greift war z. B. von der deutschen RAF geradezu beabsichtigt: Die staatlichen Reaktionen sollten die Bürger geradezu dazu bewegen, sich gegen den Staat und seine Herrschaftsgewalt aufzulehnen.

Anmerkungen

Ganzseitige Übernahme aus der Wikipedia ohne Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[4.] Ssh/Fragment 043 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-12-12 22:14:35 Singulus
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssh, Verschleierung, Wikipedia Terrorismus 2007

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 1-34
Quelle: Wikipedia Terrorismus 2007
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Strategie und Vorgehen der Terroristen

Terrorismus ist eine Gewaltstrategie oft nicht-staatlicher Akteure, die damit politische Ziele durchsetzen wollen. Im [sic] Bezug auf das Verhältnis von Aufwand und Ergebnis kann Terrorismus nach der Meinung der Experten von George C. Marshall Center [sic] gleichzeitig eine sehr effektive Form der Kriegsführung sein [305]. Ohne großen Aufwand bzw. Ausrüstung kann sehr großer Schaden angerichtet werden.

Die Strategie des Terrorismus setzt vor allem auf psychologische Effekte. Die betroffene Zielgruppe soll schockiert und eingeschüchtert werden und der Krieg somit in das vermeintlich sichere Heimatland des Feindes getragen wird.

Die Gewalt richtet sich häufig gegen Ziele mit hohem Symbolgehalt, z.B. religiöse Orte und Regierungsgebäude, um den Gegner zu demütigen und zu provozieren. Es werden aber auch so genannte weiche Ziele, also Plätze des öffentlichen Lebens, die nur schwer geschützt werden können, z.B. öffentliche Verkehrsmittel, Restaurants, angegriffen. Ferner kommt es zu Geiselnahmen und Entführungen, u.a. auch offizieller Vertreter des "Gegners". Typischerweise sind die Opfer von Terrorakten am Konflikt vollkommen Unbeteiligte wie Frauen und Kinder, Bürger von am Konflikt nicht beteiligten Staaten.

Die Wirkung terroristischer Aktivitäten kann, wie schon im 3. Kapitel beschrieben durch die Berichterstattung in den Medien verstärkt werden [146]. Einige Terroristen verwenden diesen Effekt bewusst, etwa durch die Verbreitung von Hinrichtungs-Videos von Entführungsopfern [306].

Ein weiteres Ziel terroristischer Aktivitäten ist die Mobilisierung von Sympathisanten bzw. die Radikalisierung politisch nahe stehender Bewegungen. Hierbei sehen sich Terroristen als Befreier der "Unterdrückten"[146].

Die Mobilisierung der Unterstützer wird oft vor allem durch die Gegenreaktionen des "Gegners" auf Anschläge erreicht. Lässt dieser sich zu unverhältnismäßigen, brutal wirkenden Maßnahmen u. a. z.B. der Einschränkung der Grundfreiheiten durch Ausgangssperren usw. provozieren, so soll ihn dies "entlegitimieren". Der Libanon-Krieg im Sommer 2006 und die Art und Weise der Reaktion der israelischen Regierung gegen Hisbollah und Libanon ist das beste Beispiel für diese Strategie. Auf diese Weise könnten die Hisbollah-Kämpfer in die Rolle des Angegriffenen, des Verteidigers also und nicht des Verursachers wechseln [307].

Ein bedeutendes Merkmal terroristischer Gruppen ist, wie Kai Hirschmann beschreibt, dass sie meistens als Terrorzellen taktisch völlig unabhängig voneinander operieren. Jede Terrorzelle entscheidet autonom, wann und wo sie die Initiative ergreift. Das führt dazu, dass Terroristen nicht als klar erkenn- und abgrenzbare Kampfeinheiten angreifbar sind [308].


146. Bourrinet, Jacques, The Economic Analysis of Terrorism, in Rosalyn Higgins and Maurice Flory (eds.), Terrorism and International Law, London: Routledge, 1997, pp. 3-12.

305. Lesematerial zum Thema Sicherheit, George C. Marshall Center, Europäisches Institut für sicherheitspolitische Studien, Forum für Sicherheits- und Verteidigungspolitik (PASS), http://www.marshallcenter.org/ site-graphic/lang-de/page-mc-index-1/ xdocs/opa/policydocs/ static/xdocs/library/static/ reader-de.pdf (Zugriff am 22.09.2007).

306. Man kann solche Situation im heutigen Irak beobachten.

307. Israel nimmt Hisbollah-Kämpfer gefangen, Focus Online http://www.focus.de/politik/ausland /nahost/libanon_nid_32402.html, 24.07.06 (Zugriff am 22.09.2007).

308. Hirschmann, Kai, Terrorismus in neuen Dimensionen, Bundeszentrale für politische Bildung: http://www.bpb.de/ publikationen/BEPMBD.html (Zugriff am 22.09.2007).

Charakteristika des Terrorismus: Strategie und Vorgehen

Terrorismus ist eine Gewaltstrategie meist nicht-staatlicher Akteure, die damit politische Ziele durchsetzen wollen. In Bezug auf das Verhältnis von Aufwand und Ergebnis kann Terrorismus gleichzeitig eine sehr „effektive“ Form der Kriegsführung sein. Ohne großen Aufwand bzw. Ausrüstung kann sehr großer Schaden angerichtet werden.

Die Strategie des Terrorismus setzt vor allem auf psychologische Effekte. Die betroffene Zielgruppe soll schockiert und eingeschüchtert, der Krieg somit in das vermeintlich sichere „Hinterland“ des Feindes getragen werden. Durch die Verbreitung von Unsicherheit und Chaos soll die Ideologie der Terroristen durchgesetzt werden.

In der Tat teilen sämtliche terroristische Verbände gewisse Grundzüge, zum Beispiel eine relativ schwache Position gegenüber dem angegriffenen Machtapparat.[1] Die Gewalt richtet sich häufig gegen Ziele mit hohem Symbolgehalt (z. B. religiöse Orte, Regierungsgebäude), um den Gegner zu demütigen und zu provozieren, vermehrt aber auch gegen so genannte weiche Ziele, also Plätze des öffentlichen Lebens, die nur schwer geschützt werden können (z. B. öffentliche Verkehrsmittel, Restaurants). Ferner kommt es zu Geiselnahmen und Entführungen, u. a. auch offizieller Vertreter des „Gegners“. Typischerweise sind die Opfer von Terrorakten am Konflikt vollkommen Unbeteiligte (Frauen und Kinder, Bürger von am Konflikt nicht beteiligten Staaten).

Die Wirkung terroristischer Aktivitäten kann durch die Berichterstattung in den Massenmedien verstärkt werden; einige Terroristen verwenden diesen Effekt bewusst, etwa durch die Verbreitung von Hinrichtungs-Videos von Entführungsopfern.

Ein weiteres Ziel terroristischer Aktivitäten ist die Mobilisierung von Sympathisanten bzw. die Radikalisierung politisch nahe stehender Bewegungen. Hierbei sehen sich Terroristen als Befreier der „Unterdrückten“.

Die Mobilisierung von Unterstützern wird oft vor allem durch die Gegenreaktionen des „Gegners“ auf Anschläge erreicht. Lässt dieser sich zu unverhältnismäßigen, brutal wirkenden Maßnahmen provozieren, so soll ihn dies „entlegitimieren“ (z. B. Einschränkung der Grundfreiheiten durch Ausgangssperren). Auf diese Weise können Terroristen in die Rolle des Angegriffenen wechseln.

[...]

Ein bedeutendes Merkmal terroristischer Gruppen ist, dass sie meistens als Terrorzellen taktisch völlig unabhängig voneinander operieren. Jede Terrorzelle entscheidet autonom, wann und wo sie die Initiative ergreift. Das führt dazu, dass Terroristen nicht als klar erkenn- und abgrenzbare Kampfeinheiten angreifbar sind (s. Terrorismusbekämpfung).

Terroristische Gruppen entfalten häufig zugleich kriminelle Aktivitäten, die nicht primär politisch motiviert sind, sondern etwa der Beschaffung von Finanzmitteln dienen. Daher weisen sie (wie z. B. die ETA oder die PKK) oft zwangsläufig eine Verbindung zur organisierten Kriminalität auf.


1 Definition nach Peter Waldmann: Terrorismus und Bürgerkrieg. Der Staat in Bedrängnis. Gerling Akademie Verl., München 2003, ISBN 3-932425-57-X.

Anmerkungen

Ganzseitige Übernahme aus der Wikipedia ohne Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

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