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Quelle:Ssk/Zweyer 2006

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Karen Zweyer
Titel    Bindungseinschätzung durch Erzieher/innen beim Eintritt in den Kindergarten: Möglichkeiten und Grenzen eines Screeningfragebogens
Ort    München
Verlag    Martin Meidenbauer Verlagsbuchhandlung, m-press
Jahr    2006
Reihe    Forum Psychologie ; 6
Anmerkung    Zugl.: Düsseldorf, Univ., Diss., 2006 u.d.T.: Möglichkeiten und Grenzen eines Screeningfragebogens zur Bindungseinschätzung durch Erzieher/innen beim Eintritt in den Kindergarten
ISBN    3-89975-596-0
URL    https://books.google.de/books?id=wshsIJhfVEQC

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Ssk/Fragment 009 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-03-07 10:59:40 Stratumlucidum
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssk, Verschleierung, Zweyer 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
LSDSL2
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 8-11
Quelle: Zweyer 2006
Seite(n): 6; 7, Zeilen: 6: 31-35, 38-39; 7: 1
[Ebenfalls komplementär zum Bindungsverhaltenssystem beim Kind wird ein Fürsorgesystem bei der Bindungsperson angenommen.] Es soll dafür sorgen, dass angemessen auf die Bedürfnisse des Kindes eingegangen wird (Bretherton, 1992). Ergänzend zu dem Fürsorgesystem benennt Bowlby gemeinsam mit Ainsworth die Bindung über das reine Bindungsverhalten hinaus als „affektives Band“ zwischen dem Kind und der Bindungsperson. [Seite 6]

Komplementär zum Bindungsverhaltenssystem beim Kind existiert das Fürsorgesystem bei der Bindungsperson, welches dafür sorgt, dass angemessen auf die Bedürfnisse des Kindes eingegangen und für dessen Schutz und Sicherheit gesorgt wird. [...]

Über das reine Bindungsverhalten hinaus beschreibt Bowlby zusammen mit Ainsworth die Bindung als „affektives Band" zwischen

[Seite 7]

Kleinkind und Bindungsperson.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf die tatsächliche Quelle.

Die Aussage des in eckige Klammern gesetzten ersten Satzes kommt allerdings sinngemäß bei Bretherton (1992) vor, wo es heißt:

During the preschool years, the attachment behavioral system, always complementary to the parental caregiving system, undergoes further reorganization as the child attains growing insight into the attachment figure’s motives and plans.

Dieser wird deshalb nicht als Plagiat gewertet.

Sichter
(LSDSL2), (Schumann), Stratumlucidum

[2.] Ssk/Fragment 013 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-03-15 21:29:39 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssk, Verschleierung, Zweyer 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 11-32
Quelle: Zweyer 2006
Seite(n): 41, 46, 47, 48, Zeilen: 41:27-29, 46:1-11, 18-25, 47:28-36, 48:12-14, 17-19
Unterschieden werden müssen die Verfahren zur Beobachtung des Bindungsverhaltens im Kleinkindalter und im Kindergarten- bzw. Vorschulalter. Es gibt zurzeit drei Verfahren, die − dem Alter angepasst − in standardisierten Trennungs- und Wiedervereinigungssituationen für das Bindungsverhalten des Kindergarten- bzw. Vorschulkindes verwendet werden.

1. Das Preschool Attachment Assessment System (PAAS) von Cassidy und Marvin für 2,5−4,5 Jahre (Cassidy & Marvin, 1992). Die Durchführung orientiert sich an der Fremden Situation von Ainsworth, wobei die Trennungen ausgedehnt werden. Die Auswertung orientiert sich neben dem Verhalten des Kindes in der Interaktion mit der Bindungsperson.

Es ergeben sich hierbei folgenden fünf Bindungsgruppen: „sicher (B)“, „vermeidend (A)“, „ambivalent/abhängig (C)“, „kontrollierend/desorganisiert (D)“ und „unsicher/andere (IO)“, die jeweils noch in Untergruppen klassifiziert werden können.

2. Das Preschool Attachment Assessment (PAA) von Crittenden (1992) für 21 bis 65 Monate alte Kinder weist Ähnlichkeiten mit dem Verfahren von Cassidy und Marvin auf. Die Verhaltensbeobachtung orientiert sich ebenso an der Fremden Situation von Ainsworth. Die Auswertung basiert auch auf dem gezeigten Verhalten; zusätzlich werden hierbei die Affektregulierung und das Verhalten der Bindungsperson bewertet. Unterschiede zu Cassidy und Marvin zeigen sich in den Bindungsgruppen: „sicher/balanciert (B)“, „abwehrend (A)“, „zwingend (C)“, „abwehrend/zwingend (A/C)“, „ängstlich/depressiv (AD)“ und „unsicher/andere (IO)“.

[Seite 41]

Zur Zeit gibt es drei Verfahren, die zur Beobachtung von Bindungsverhalten bei Kindergarten- und Vorschulkindern in standardisierten Trennungs- und Wiedervereinigungssituationen eingesetzt werden: [...]

[Seite 46]

Das Preschool Attachment Assessment System (PAAS) von Cassidy und Marvin (1992) ging aus den Arbeiten von Marvin zum Verhalten von Kindergartenkindern in der Fremden Situation von Ainsworth hervor (vgl. z.B. Marvin, 1977) und wurde von Cassidy, Marvin und der McArthur Working Group on Attachment erarbeitet und weiterentwickelt (1987, 1990, 1991, 1992). Die Durchführung orientiert sich an der Fremden Situation wie sie von Ainsworth für jüngere Kinder entwickelt wurde, wobei entweder die Originalprozedur von Ainsworth et al. (1978) verwandt wird oder eine abgewandelte Form bei der keine Fremde eingesetzt wird, dafür aber die erste dreiminütige Trennung und eine zweite sechsminütige Trennung folgt. [...] Die Auswertung orientiert sich am Verhalten der Kinder in der Interaktion mit der Bindungsperson und ergibt fünf bindungsgruppen: „sicher (B)“, „vermeidend (A)“, „ambivalent/abhängig (C)“, die jeweils noch in Untergruppen wie z.B. bei der sicheren Gruppe in „sehr sicher“, „sicher reserviert“, „sicher ambivalent“, „sicher kontrollierend“, „sicher lebhaft/selbstsicher“ und „sichere andere“ unterschieden werden können.

[Seite 47]

Das Preschool Assessment of Attachment (PAA) von Crittenden (1992c, 1994b) wurde bei Kindern zwischen 21 und 65 Monaten aus überwiegend klinisch vorausgelesenen stichproben angewandt und weist einige Gemeinsamkeiten mit dem System von Cassidy und Marvin auf, da Crittenden ursprünglich ebenfalls in der MacArthur Working Group mitarbeitete. Im einzelnen unterscheidet Crittenden folgende Gruppen: „sicher/balanciert (B)“, „abwehrend (A)“, „zwingend (coercive) (C)“, „abwehrend/zwingend (A/C)“, „ängstlich depressiv (AD)“ und „unsichere andere (IO)“.

[Seite 48]

Die Verhaltensbeobachtung des PAA orientiert sich am Ablauf der Fremden Situation von Ainsworth et al. (1978). [...] Die Auswertung basiert ähnlich wie die von Cassidy und Marvin auf dem gezeigten Verhalten mit der Bindungsperson.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die (mutmaßliche) Quelle, die gesamten Arbeit nirgends genannt wird. Trotz abweichender Formulierungen ist der Inhalt weitgehend unverändert.

Fortsetzung auf der Folgeseite, siehe Fragment 014 01.

Sichter
Schumann

[3.] Ssk/Fragment 014 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-27 22:44:56 Schumann
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssk, Verschleierung, Zweyer 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 1-8
Quelle: Zweyer 2006
Seite(n): 49, Zeilen: 25-29, 32-39
3. Das System von Main und Cassidy (1988) erfasst das Bindungsverhalten von Kindern im Alter von 6 Jahren. Die Auswertung basiert ebenfalls auf dem Verhalten der Kinder und deren Bindungsperson, zusätzlich werden hier verstärkt die Inhalte der Kommunikation zwischen Kind und Bindungsperson bewertet. Entsprechend dem Alter wurden die Bindungsgruppen von Cassidy und Marvin modifiziert: „sicher (B)“, „vermeidend (A)“, „ambivalent (C)“, „kontrollierend (D)“ sowie „unklassifizierbar (U)“, die jeweils noch in Untergruppen klassifiziert werden können. Das System von Main und Cassidy wurde zur Erfassung des Bindungsverhaltens bei 6-jährigen Kindern entwickelt (Main & Cassidy, 1988). Die Auswertung basiert auf dem Verhalten der Kinder mit ihrer Bindungsperson in den ersten drei bis fünf Minuten nach einer einstündigen Trennung. [...] Die Bindungsgruppen ähneln denen aus dem Cassidy-Marvin-System, sind jedoch an das Alter von 6 Jahren angepasst und beziehen dementsprechend verstärkt auch den Inhalt der Kommunikation zwischen Kind und Bindungsperson mit ein. Es können eine „sichere (B)“, eine „vermeidende (A)“, eine „ambivalente (C)“, eine „kontrollierende (D)“ sowie eine „unklassifizierbare (U)“ gruppe unterschieden werden, die jeweils noch in Untergruppen differenziert werden können.
Anmerkungen

Fortgesetzt von Fragment 013 11.

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
Schumann

[4.] Ssk/Fragment 016 21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-03-07 15:37:26 Schumann
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ssk, Verschleierung, Zweyer 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
LSDSL2, Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 21-27
Quelle: Zweyer 2006
Seite(n): 34, Zeilen: 6-10, 19-27
Dies bedeutet, dass diese Kinder in der Lage sind, in angstauslösenden Situationen konstruktive Lösungen basierend auf Erfahrungen zu entwickeln. In mehreren Studien unter Vorschulkindern mit Geschichten zu bindungsrelevanten Themen, die mit Spielfiguren vorgespielt wurden, zeigten sicher gebundene Kinder lösungsorientierte [sic] und emotional offene Lösungsmöglichkeiten oder spielten entsprechende Geschichten häufig mit einer kompetenten Bindungsfigur zu Ende, die Hilfe und Schutz dabei bot (Gloger-Tippelt & König, 2004; 2009). Ein solches Modell von sich selbst und der Bindungsperson erlauben [sic] es dem Kind, in angstauslösenden Situationen [sic] u.a. auch in solchen, die mittels bindungsrelevanten Bildern oder Geschichtenanfängen dargestellt werden, konstruktive Lösungen zu finden. [...] In mehreren Studien mit Vorschulkindern sowohl mit Bildern zu bindungsrelevanten Themen als auch mit Geschichtenanfängen, die mit kleinen Figuren vorgespielt wurden, zeigte sich, dass sichere Kinder konstruktive, lösungsorientierte, emotional offene und das Bindungsthema betreffende Antworten gaben oder entsprechende Geschichten erzählten. Häufig wurden dabei kompetente Erwachsene, die Hilfe und Schutz boten, mit einbezogen (Main et al., 1985; Bretherton & Munholland, 1999; Gloger-Tippelt & König, 2004).
Anmerkungen

Die eigentliche Quelle wird offenbar nicht genannt.

Zumindest bei Gloger-Tippelt & König (2009) finden sich die vorliegenden Ausführungen in dieser komprimierten Form nicht.

Sichter
(LSDSL2) Schumann

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