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Quelle:Stf/Jacobasch und Meinke 2004

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Stefan Jacobasch und Carsten Meinke
Titel    Fragen und Antworten zu SARS
Sammlung    scienceticker.info
Datum    5.. Januar 2004
URL    https://web.archive.org/web/20070103173148/http://www.scienceticker.info/sars.shtml

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Stf/Fragment 029 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-12-02 21:52:35 Guckar
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jacobasch und Meinke 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stf

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 29, Zeilen: 2-29
Quelle: Jacobasch und Meinke 2004
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
3.1 SARS

Die Abkürzung SARS steht für „Schweres akutes Atemwegssyndrom“ (Englisch: „Severe Acute Respiratory Syndrome“). Die Erkrankung wird von einem Coronavirus aus der Familie der Paramyxoviren verursacht.

Ihr Krankheitsbild beinhaltet hohes Fieber und Atembeschwerden, darunter Husten und Atemnot, sowie Hals- und Muskelschmerzen. Im Verlauf der Erkrankung kann sich eine tödlich endende Lungenentzündung entwickeln.68

SARS trat zum Ende des Jahres 2002 erstmals in China auf, entwickelte sich zu einer kurzen weltweiten Epidemie und schien seit Mitte 2003 überwunden, bis dann Ende 2003 erneut in China Patienten mit den SARS - Symptomen in Krankenhäuser eingeliefert wurden.69 Im Januar 2004 bestätigte die WHO diese Diagnose, ausgelöst durch eine eventuell neue Variante des Virus. Die Patienten wurden gesund. Laut WHO ist das Risiko für eine neue Epidemie gering.

Die möglichen Träger des Virus sind nach wie vor nicht sicher. Wild- oder Haustiere, die vom Menschen verzehrt werden, könnten sowohl Träger wie Überträger sein.

Man geht davon aus, dass die Übertragung durch Tröpfchen- Infektion bei engem Kontakt stattfindet. Im Verlauf der Erkrankung wurde das Virus auch im Stuhl von Patienten nachgewiesen, so dass auch eine Übertragung durch Schmierinfektion möglich ist. Gefährdet sind besonders das Pflegepersonal in Krankenhäusern sowie Angehörige und Freunde von Infizierten. Symptome treten in der Regel innerhalb von 10 Tagen auf, in China betrug die Inkubationszeit in Einzelfällen bis zu 16 Tage.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass in 15% aller Fälle die SARS-Infektion tödlich endet. Allerdings ist das Sterberisiko vom Alter der Patienten abhängig. Kinder überstehen eine Infektion überdurchschnittlich gut, während bei Menschen über 60 Jahren jeder zweite Patient stirbt.70

Als erster „offizieller“ SARS- Patient gilt ein 48jähriger amerikanischer Geschäftsmann, der nach einer Reise über Hongkong und Shanghai in Hanoi erkrankte. Er wurde nach Hongkong zurückgeflogen und verstarb dort.


68 SCIENCETICKER (2006), S.1.

69 WELT (2003a), 20.03.2003, S. 1.

70 WHO (2003c), 27.11.2003, S.1-5.

Was ist SARS?

Die Abkürzung SARS steht für "Schweres akutes Atemwegssyndrom" (engl. Severe Acute Respiratory Syndrome). Die Erkrankung wird von einem so genannten Coronavirus verursacht.

Ihr Krankheitsbild beinhaltet hohes Fieber und Atembeschwerden, darunter Husten und Atemnot sowie Hals- und Muskelschmerzen. Im Verlauf der Erkrankung kann sich eine tödlich endende Lungenentzündung entwickeln.

SARS trat zu Beginn des Jahres 2003 erstmals in China auf, entwickelte sich zur kurzen weltweiten Epidemie und schien seit Mitte 2003 überwunden - bis zum 20. Dezember 2003. An jenem Tag wurde ein 32jähriger Chinese in der Provinz Guangdong mit SARS-Verdacht in die Klinik eingeliefert. Die WHO bestätigte am 5.1.2004, dass eine SARS-Infektion vorliegt. Möglicherweise handelt es sich um eine neue Variante des Virus. Bei dem betroffenen Patienten klang das Fieber ab, Lebensgefahr besteht nicht. Laut WHO ist das Risiko für eine neue Epidemie gering.

Der Ursprung der Krankheit ist weiterhin unbekannt. Wildtiere, die von Menschen verzehrt werden, könnten die Überträger sein.

Wie wird SARS übertragen, wer ist gefährdet?

Man geht davon aus, dass die Übertragung durch Tröpfchen-Infektion bei engem Kontakt stattfindet. Im Verlauf der Erkrankung wurde das Virus auch im Stuhl von Patienten nachgewiesen, so dass auch eine Übertragung durch Schmierinfektion möglich ist. Gefährdet sind besonders das Pflegepersonal in Krankenhäusern sowie Angehörige und Freunde von Infizierten. Ein Risiko gehen auch Menschen ein, die betroffene Regionen bereisen. Symptome treten in der Regel innerhalb von zehn Tagen nach der Reise auf. In China betrug die Inkubationszeit in Einzelfällen bis zu 16 Tagen.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass in 15 Prozent aller Fälle die SARS-Infektion tödlich endet. Allerdings ist das Sterberisiko vom Alter abhängig; Kinder überstehen eine Infektion überdurchschnittlich gut, während unter alten Menschen über 60 Jahre jeder zweite Patient stirbt.

Wo und wann trat SARS erstmals auf?

Als erster "offizieller" SARS-Patient gilt der 48jährige amerikanische Geschäftsmann Johnny Chen, der nach einer Reise über Hong Kong und Schanghai in Hanoi erkrankte. Er wurde nach Hong Kong zurückgeflogen und verstarb dort.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[2.] Stf/Fragment 030 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-12-02 21:51:45 Guckar
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jacobasch und Meinke 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stf

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 1-7
Quelle: Jacobasch und Meinke 2004
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
[Der WHO-]Infektionsexperte Carlo Urbani untersuchte den Patienten und identifizierte das neue Virus SARS. Auch Urbani infizierte sich mit dem Virus und starb später in Bangkok. Vermutlich angesteckt hatte sich der amerikanische Geschäftsmann bei einem Arzt aus der südchinesischen Provinz Guangdong, der in Hongkong im gleichen Hotel abgestiegen war. Die Region Guangdong gilt mittlerweile als eigentliche Quelle der Krankheit. Dort traten bereits im November 2002 und Februar 2003 rätselhafte Atemwegserkrankungen auf.71

71 SCIENCETICKER (2006), S.1

Der WHO-Infektionsexperte Carlo Urbani untersuchte den Patienten und identifizierte das neue Virus SARS. Auch Urbani infizierte sich mit dem Virus und verstarb später in Bangkok.

Vermutlich steckte sich Johnny Chen bei einem Arzt aus der chinesischen Provinz Guangdong an, der in Hong Kong im gleichen Hotel abgestiegen war wie der Geschäftsmann. Die Region Guangdong gilt mittlerweile als eigentliche Quelle der Krankheit. Dort traten bereits im November 2002 und Februar 2003 rätselhafte Atemwegserkrankungen auf.

Anmerkungen

Art und Umfang der weitgehend wörtlichen Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Die Übernahme aus Jacobasch und Meinke (2004) wird ohne Auslassung in Stf/Fragment_030_15 fortgesetzt.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[3.] Stf/Fragment 030 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-12-02 21:48:33 Guckar
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jacobasch und Meinke 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stf

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 15-31
Quelle: Jacobasch und Meinke 2004
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Rund um die Stadt Foshan infizierten sich rund 300 Menschen aus noch nicht bekannten Gründen. Seit etwa Ende Februar 2003 sind ähnliche Erkrankungen und Lungenentzündungen vermehrt aufgetreten. Guangdong und das südliche China gelten seit langem als Brutstätte neuer Infektionskrankheiten. Hier trat beispielsweise wiederholt ein Vogelvirus auf, das sich millionenfach unter Hühnern ausbreitete. SARS könnte hervorgerufen werden durch eine Kombination aus Vogel- und Mäusevirus. Verschiedene Wildtiere kommen als Überträger in Frage.

Bisher gibt es weder eine sichere Therapie noch eine Impfung gegen SARS. Bei manchen Patienten haben sich Kombinationen aus Anti-Viren-Präparaten als wirksam erwiesen. In Hongkong konnten in Einzelfällen erfolgreich Antikörper übertragen werden, die sich bei gesundeten Patienten gebildet hatten. Die wesentlichen Maßnahmen bestehen in intensiv medizinischer Betreuung bis zur Beatmung. Ziel ist es das Immunsystem des Infizierten zu unterstützen und zu hoffen, dass sein Körper das Virus selbst besiegt. An Medikamenten und Impfstoffen wird weltweit gearbeitet. Verfügbar sind schon Testverfahren zum sicheren Nachweis einer Infektion. Einen solchen Test haben unter anderem deutsche Forscher in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut entwickelt.

Rund um die Stadt Foshan infizierten sich rund 300 Menschen aus noch nicht bekannten Gründen. Seit etwa Ende Februar sind ähnliche Erkrankungen und Lungenentzündungen vermehrt aufgetreten.

Guangdong und das südliche China gelten seit langem als Brutstätte neuer Infektionskrankheiten. Hier trat beispielsweise wiederholt ein Vogelvirus auf, das sich millionenfach unter Hühnern ausbreitete. SARS könnte eine Kombination aus Vogel- und Mäusevirus sein. Verschiedene Wildtiere kommen als Überträger in Frage.

Gibt es Medikamente gegen SARS?

Bisher gibt es weder eine sichere Therapie noch eine Impfung gegen SARS. Bei manchen Patienten haben sich Kombinationen aus Anti-Viren-Präparaten als wirksam erwiesen. In Hong Kong konnten in Einzelfällen erfolgreich Antikörper übertragen werden, die sich bei gesundeten Patienten gebildet hatten. Den Ärzten bleibt bisher aber in der Regel nicht viel mehr übrig, als das Immunsystem des Infizierten zu unterstützen und zu hoffen, dass sein Körper das Virus selbst besiegt. An Medikamenten und Impfstoffen wird weltweit gearbeitet.

Verfügbar sind immerhin schon Tests zum sicheren Nachweis einer Infektion. Einen solchen Test haben unter anderem deutsche Forscher in Zusammenarbeit mit dem Robert Koch-Institut entwickelt.

Anmerkungen

Hinweis auf die Quelle erfolgt auf der Folgeseite am Ende des ersten Absatzes.

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[4.] Stf/Fragment 031 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-12-02 21:50:04 Guckar
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jacobasch und Meinke 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stf

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 31, Zeilen: 1-9
Quelle: Jacobasch und Meinke 2004
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
[Der sogenannte Immunfluoreszenztest weist] Antikörper gegen den SARS - Erreger bei infizierten Personen nach. Dazu werden Blutproben auf das Vorhandensein und die Konzentration spezifischer Immunglobuline untersucht.73

Weltweit wurden 8098 SARS- Infektionen nach einer WHO-Statistik vom September 2003 registriert. Davon verliefen 774 Fälle tödlich. Nach China mit 349 Todesfällen sind die am stärksten befallenen Regionen und Länder: Hongkong, Taiwan, Singapur, Kanada und Vietnam. In Deutschland wurden 9 Fälle bekannt, von denen keiner tödlich verlief. Zudem steckten sich Forscher mit SARS an, weil sie unvorsichtig mit dem Virus experimentierten.74


73SCIENCETICKER (2006), S.2.

74 SCIENCETICKER (2006), S.2-3.

Der so genannte Immunfluoreszenztest weist Antikörper gegen den SARS-Erreger bei infizierten Personen nach. Dazu werden Blutproben auf das Vorhandensein und die Konzentration spezifischer Immunglobuline untersucht.

Welche Länder sind betroffen?

Weltweit wurden 8098 SARS-Infektionen registriert (WHO-Statistik, Stand 26.9.2003). Davon verliefen 774 Fälle tödlich.

Hier die betroffenen Länder in alphabetischer Folge, in Klammern die jeweiligen Todesfälle.

Australien: 6 (0)
China: 5327 (349)
Deutschland: 9 (0)
Frankreich: 7 (1)
Großbritannien: 4 (0)
Hong Kong (China, Sonderverwaltungszone): 1755 (299)
Indien: 3 (0)
Indonesien: 2 (0)
Irland: 1 (0)
Italien: 4 (0)
Kanada: 251 (43)
Kuwait: 1 (0)
Macau (China, Sonderverwaltungszone): 1 (0)
Malaysia: 5 (2)
Mongolei: 9 (0)
Neuseeland: 1 (0)
Philippinen: 14 (2)
Rumänien: 1 (0)
Russland: 1 (0)
Schweden: 5 (0)
Schweiz: 1 (0)
Singapur: 238 (33)
Spanien: 1 (0)
Südafrika: 1 (1)
Südkorea: 3 (0)
Taiwan: 346(37)
Thailand: 9 (2)
USA: 29(0)
Vietnam: 63 (5)

Zudem steckten sich Forscher mit SARS an, weil sie unvorsicht mit dem Virus experimentierten: einen Fall gab es in Singapur im September 2003, zwei weitere in Taiwan und China im Dezember 2003.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Setzt die in Stf/Fragment_031_01 dokumentierte Übernahme auch im Original nahtlos fort.

Insgesamt findet sich der Originalartikel von Jacobasch und Meinke vollständig und weitgehend im Wortlaut in Stf.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

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