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Quelle:Tj/Schneider 2009

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    Bd. 2. Besondere Probleme der Kriminologie
Sammlung    Internationales Handbuch der Kriminologie
Herausgeber    Hans Joachim Schneider
Ort    Berlin
Verlag    Walter de Gruyter
Jahr    2009
Anmerkung    siehe auch DNB-Eintrag
ISBN    3899496620
URL    http://books.google.de/books?id=Ecsy7GJQj94C

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    1


Fragmente der Quelle:
[1.] Tj/Fragment 015 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-01-07 23:47:36 Kybot
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schneider 2009, Schutzlevel, Tj, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 4-12
Quelle: Schneider 2009
Seite(n): 621, Zeilen: 26-36
Der Normbruch gehörte schon immer zu den am häufigsten aufgegriffenen Themen literarischer Werke und Texte. Als Enttäuschung sozialer Erwartungen, die in das Verhalten von Menschen gesetzt werden 10, veranschaulicht er die extremen Formen sozialen Zusammenlebens. Dementsprechend nahm sich die um die Aufarbeitung existentieller und vor allem menschlicher Vorgänge und Grenzsituationen bemühte Literatur immer wieder der Darstellung kriminellen Verhaltens an. Die Veranschaulichung der in den kriminellen Handlungen zu Tage tretenden menschlichen Leidenschaften und gesellschaftlichen Konflikte rückte dabei die Innenseite des Menschen in den Fokus der Betrachtung:

10 Vgl. Luhmann, S. 40ff. und 53ff.

Normbruch betrifft allemal die soziale Sphäre, gesellschaftliche Beziehungen von Individuen im Rahmen von Interaktionen (Müller-Dietz 1990, 18 ff.) Er stellt sich als „Verletzung von Kollektivgefühlen“ (Durkheim, als „Enttäuschung sozialer Erwartungen, die in das Verhalten von Menschen gesetzt werden“ (Luhmann) dar. Namentlich in den spektakulären Formen des Kapitalverbrechens (Mord, Vergewaltigung, Raub) veranschaulicht er extreme Verhaltensweisen im Rahmen sozialen Zusammenlebens. Nicht selten spiegeln Verbrechen Grenzsituationen menschlichen Lebens und Erlebens wider. Der Normbruch zeugt von Leidenschaften und Gefühlen. Erschöpft gleichsam den ganzen Fundus als negativ, ja zerstörerisch erlebter empfundener Einstellungen und Verhaltensweisen aus. Damit bringt er die Innenseite des Menschen und die Binnenstruktur der Gesellschaft zum Vorschein.
Anmerkungen

Der Text ist offensichtlich angelehnt an die Vorlage.

Außer dem Verweis auf Luhman (mit "Vgl." und ohne Anführungszeichen für die wörtlich übernommenen Anteile) erfolgt keine weitere Quellenangabe.

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