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Quelle:Tj/Strasser 2005

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Peter Strasser
Titel    Verbrechermenschen: zur kriminalwissenschaftlichen Erzeugung des Bösen
Ort    Frankfurt/Main, New York
Verlag    Campus-Verl.
Ausgabe    2
Jahr    2005
Anmerkung    Lt. DNB: Zugl.: Göttingen, Univ., Habil.-Schr., 2001. Lt. Literaturverzeichnis wird das gleichnamige Werk aus dem Jahre 1984 (vor der Habil. v. Strasser) zitiert.
ISBN    3593377470
URL    http://books.google.de/books?id=NlEPS1TbqG4C

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Tj/Fragment 023 26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-01-08 14:54:48 Plagin Hood
Fragment, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Strasser 2005, Tj, Unfertig

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 26-37
Quelle: Strasser 2005
Seite(n): 41, Zeilen: 0
„Das war nicht nur ein Gedanke, sondern eine Offenbarung. Beim Anblick dieser Hirnschale glaubte ich ganz plötzlich, erleuchtet wie eine unermessliche Ebene unter einem flammenden Himmel, das Problem der Natur des Verbrechers zu schauen - ein atavistisches Wesen, das in seiner Person die wilden Instinkte der primitiven Menschheit und der niederen Tiere wieder hervorbringt. So wurden anatomische [sic!] verständlich: die enormen Kiefer, die hohen Backenknochen, die hervorstehenden Augenwülste, die einzelstehenden Handlinien, die extreme Größe der Augenhöhlen, die handförmigen oder anliegenden Ohren, die bei Verbrechern, Wilden und Affen gefunden werden, die Gefühllosigkeit gegen Schmerzen, die extrem hohe Sehschärfe, die Tätowierungen, die übermäßige Trägheit, die Vorliebe für Orgien und die unwiderstehliche Begierde nach dem Bösen um seiner selbst willen, das [Verlangen, nicht nur das Leben in dem Opfer auszulöschen, sondern den Körper zu verstümmeln, sein Fleisch zu zerreißen und sein Blut zu trinken.“40]

40 Zitiert nach Christiansen, S. 192.

»Das war nicht nur ein Gedanke, sondern eine Offenbarung. Beim Anblick dieser Hirnschale glaubte ich ganz plötzlich, erleuchtet wie eine unermeßliche Ebene unter einem flammenden Himmel, das Problem der Natur des Verbrechers zu schauen – ein atavistisches Wesen, das in seiner Person die wilden Instinkte der primitiven Menschheit und der niederen Tiere wieder hervorbringt. So wurden anatomisch verständlich: die enormen Kiefer, die hohen Backenknochen, die hervorstehenden Augenwülste, die einzelstehenden Handlinien, die extreme Größe der Augenhöhlen, die handförmigen oder anliegenden Ohren, die bei Verbrechern, Wilden und Affen gefunden werden, die Gefühllosigkeit gegen Schmerzen, die extrem hohe Sehschärfe, die Tätowierungen, die übermäßige Trägheit, die Vorliebe für Orgien und die unwiderstehliche Begierde nach dem Bösen um seiner selbst willen, das Verlangen, nicht nur das Leben in dem Opfer auszulöschen, sondern den Körper zu verstümmeln, sein Fleisch zu zerreißen und sein Blut zu trinken.«4

4 Zitiert unter Zuhilfenahme der Übersetzung von Christiansen 1977, S. 192; die Quelle der Übersetzung von Christiansen ist vermutlich Wolfgang 1960, S. 184, wo als Quelle genannt wird: Lombroso 1911, S. XIV f.



Originaltext aus Christiansen (1977):


„Das war nicht nur ein Gedanke, sondern eine Offenbarung. Beim Anblick dieser Hirnschale schien ich ganz plötzlich, erleuchtet wie eine unermeßliche Ebene unter einem flammenden Himmel, das Problem von der Natur des Verbrechers zu erkennen – ein atavistisches Wesen, das in seiner Person die wilden Instinkte der primitiven Menschheit und der niederen Tiere wieder hervorbringt. So wurden anatomisch verständlich: die enormen Kiefer, die hohen Backenknochen, die hervorstehenden Augenwülste, die einzelstehenden Handlinien, die extreme Größe der Augenhöhlen, die handförmigen oder anliegenden Ohren, die bei Verbrechern, Wilden und Affen gefunden werden, die Gefühllosigkeit gegen Schmerzen, die extrem hohe Sehschärfe, die Tätowierungen, die übermäßige Trägheit, die Vorliebe für Orgien und die unwiderstehliche Begierde nach dem Bösen um seiner selbst willen, das Verlangen, nicht nur das Leben in dem Opfer auszulöschen, sondern den Körper zu verstümmeln, sein Fleisch zu zerreißen und sein Blut zu trinken“ (Cesare Lombroso, „Introduction“ to Gina Lombroso-Ferrero, 1911, S. XIV-XVI).

Anmerkungen

Die angegebene Quelle Christiansen (1977) dient offensichtlich nicht als Vorlage. Dort findet sich der Text nämlich mit einigen kleinen Abweichungen, im Gegensatz zu Strasser (2005), der lediglich auf die "Zuhilfenahme" der Übersetzung von Christiansen (1977) verweist. Auf der Folgeseite finden sich direkt im Anschluss weitere Übereinstimmungen mit Strasser.

Im Literaturverzeichnis wird das gleichnamige Werk v. Strasser aus dem Jahre 1984 aufgeführt. Quelle muss daher noch bestätigt werden.

Sichter

[2.] Tj/Fragment 024 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-01-07 23:48:56 Kybot
BauernOpfer, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Strasser 2005, Tj, Unfertig

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 1-11
Quelle: Strasser 2005
Seite(n): 41-42, Zeilen: 0
[„So wurden anatomische [sic!] verständlich: die enormen Kiefer, die hohen Backenknochen, die hervorstehenden Augenwülste, die einzelstehenden Handlinien, die extreme Größe der Augenhöhlen, die handförmigen oder anliegenden Ohren, die bei Verbrechern, Wilden und Affen gefunden werden, die Gefühllosigkeit gegen Schmerzen, die extrem hohe Sehschärfe, die Tätowierungen, die übermäßige Trägheit, die Vorliebe für Orgien und die unwiderstehliche Begierde nach dem Bösen um seiner selbst willen, das] Verlangen, nicht nur das Leben in dem Opfer auszulöschen, sondern den Körper zu verstümmeln, sein Fleisch zu zerreißen und sein Blut zu trinken.“40

Was Lombroso so euphorisch als eine Offenbarung preist, ist seine Entdeckung einer mittleren Hinterhauptsgrube, die die Hirnschale des berühmten Räubers Vilella aufweist. Diese sogenannte „Fossa occipitalis media“ ist ein anatomisches Detail, das bisher vor allem bei niederen Säugern, wie Lemuren und Nagern, jedoch niemals beim Menschen gefunden worden war. Diese Entdeckung brachte vermeintlich zu Tage, dass der Verbrecher kein „Homo sapiens“ ist, sondern eine anthropologische Varietät41, ein „Homo delinquens“. Deshalb wird sie von vielen als Geburtsstunde der wissenschaftlichen Kriminologie angesehen.42


40 Zitiert nach Christiansen, S. 192.

41 Vgl. zu diesem Terminus Kurella (S. 1), der von „nicht oder noch nicht anpassungsfähigen Varietäten der Menschen“ spricht.

42 Vgl. dazu Strasser, S. 42.

[Seite 41]

»So wurden anatomisch verständlich: die enormen Kiefer, die hohen Backenknochen, die hervorstehenden Augenwülste, die einzelstehenden Handlinien, die extreme Größe der Augenhöhlen, die handförmigen oder anliegenden Ohren, die bei Verbrechern, Wilden und Affen gefunden werden, die Gefühllosigkeit gegen Schmerzen, die extrem hohe Sehschärfe, die Tätowierungen, die übermäßige Trägheit, die Vorliebe für Orgien und die unwiderstehliche Begierde nach dem Bösen um seiner selbst willen, das Verlangen, nicht nur das Leben in dem Opfer auszulöschen, sondern den Körper zu verstümmeln, sein Fleisch zu zerreißen und sein Blut zu trinken.«4

Die Hirnschale, die Lombrosos Geist in Flammen setzte, war diejenige des berühmten Räubers Vilella. Diese Hirnschale wies, tief in ihrem Inneren verborgen, ein anatomisches Detail auf, das sich bisher vor allem bei niederen Säugern, jedoch niemals noch bei einem Men-

[Seite 42]

schen gefunden hatte: eine mittlere Hinterhauptsgrube, die sogenannte Fossa occipitalis media, welche bei den höheren Säugern – nach den Worten Kurellas (1893, S. 20) – »in einer durch Auseinanderweichen der crista occipitalis interna gebildeten, meist dreieckigen Grube [besteht], die den hypertrophischen unteren Wurm des Kleinhirns aufnimmt« (Abb. 1). Die Offenbarung der Fossa occipitalis media, die Lombroso dank Vilellas Schädelknochen zuteil wurde, gilt heute den meisten Kommentatoren als die Geburtsstunde der wissenschaftlichen Kriminologie. Die Offenbarung hatte zum Inhalt: der Verbrecher ist kein homo sapiens; er ist eine anthropologische Varietät, ein Homo delinquens.


4 Zitiert unter Zuhilfenahme der Übersetzung von Christiansen 1977, S. 192; die Quelle der Übersetzung von Christiansen ist vermutlich Wolfgang 1960, S. 184, wo als Quelle genannt wird: Lombroso 1911, S. XIV f.

Anmerkungen

Fortgesetzte Übernahme von vorangehender Seite. Die Quelle wird zwar (mit "Vgl.") aufgeführt, wörtlich oder sinngemäß übernommene Anteile sind aber nicht in ihrem Umfang kenntlich gemacht. Ferner wird nur auf S. 42 der Quelle verwiesen.

Im Literaturverzeichnis wird das gleichnamige Werk v. Strasser aus dem Jahre 1984 aufgeführt. Quelle muss daher noch bestätigt werden.

Sichter

[3.] Tj/Fragment 024 21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-01-07 23:49:16 Kybot
BauernOpfer, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Strasser 2005, Tj, Unfertig

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 21-34
Quelle: Strasser 2005
Seite(n): 43, ???, Zeilen: 0
Was sich hier als Distanzierung vom klassischen Strafrechtsgedanken abspielte, lässt sich als Naturalisierung des Verbrechens charakterisieren. So erscheint nun auch das menschliche Handeln im Allgemeinen und das verbrecherische im Besonderen als durchgängig von Naturgesetzen beherrscht: „Die Statistik und anthropologische Untersuchungen zeigt uns also, dass das Verbrechen eine Naturerscheinung, ein notwendiges (philosophisch gesprochen) Phänomen wie Geburt, Tod, Empfängnis darstellt.“45

Naturalisierung des Verbrechens bedeutet, dass der Delinquent unter dem analytischen Blick des naturwissenschaftlich eingestellten Verbrechenswissenschaftlers auf den ontologischen Rang eines Elements im Kosmos der natürlichen Phänomene verwiesen wird. Darin spiegelt sich der Gedanke wider, der Rechtsbrecher unterscheide sich durch bestimmte Merkmale als der Andere von den gesetzestreuen Bürgern. War das Verbrechen bisher Produkt einer autonomen bösartigen Willensregung, so wird es nunmehr als Resultat einer Reihe von [Merkmalen und Faktoren begriffen, die den Verbrecher als Persönlichkeit kennzeichnen und ihn als „Homo delinquens“ erkennbar machen.46]


45 Lombroso, Ursachen, S. 338.

46 Vgl. Strasser, S. 15; vgl. zum gesamten Themenkomplex der Naturalisierung von Kriminalität auch Becker, S. 259ff.

[Seite ???]

so erscheint nun auch das menschliche Handeln im allgemeinen und das verbrecherische im besonderen als durchgängig von Naturgesetzen beherrscht.

[Seite 43]

Was echt am Verbrechen ist, das schafft sich Bahn im gesellschaftlichen Gefüge gleich einer kaum zu bändigenden Naturkraft; ja es gilt, »daß das Verbrechen eine Naturerscheinung, ein notwendiges (philosophisch gesprochen) Phänomen wie Geburt, Tod, Empfängnis darstellt« (ebd.. S. 338)

[Seite ???]

War das Verbrechen vordem Produkt einer autonomen bösartigen Willensregung, so wird es nunmehr als Resultante einer Reihe von Merkmalen und Faktoren

[Seite ???]

auf sie einwirken. Naturalisierung des Verbrechens bedeutet also, daß der Delinquent unter dem analytischen Blick des naturwissenschaftlich eingestellten

Anmerkungen

...

Einige seiten werden bei Google-Books nicht angezeigt. Im Literaturverzeichnis wird das gleichnamige Werk v. Strasser aus dem Jahre 1984 aufgeführt. Quelle muss daher noch bestätigt werden.

Sichter

[4.] Tj/Fragment 025 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-01-07 23:49:26 Kybot
BauernOpfer, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Strasser 2005, Tj, Unfertig

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 1-7
Quelle: Strasser 2005
Seite(n): ???, Zeilen: 0
[War das Verbrechen bisher Produkt einer autonomen bösartigen Willensregung, so wird es nunmehr als Resultat einer Reihe von] Merkmalen und Faktoren begriffen, die den Verbrecher als Persönlichkeit kennzeichnen und ihn als „Homo delinquens“ erkennbar machen.46

Für Lombroso ergab sich daraus für die Kriminologie eine neue Handlungsmaxime: „Vor allem kann kein Zweifel sein, dass wir weit mehr als das abstrakte Verbrechen, nämlich den Verbrecher studieren müssen, welcher im Falle des Geborenseins, im Verhältnis 35%, zahlreiche vom Normalen abweichende Merkmale aufweist.“47


46 Vgl. Strasser, S. 15; vgl. zum gesamten Themenkomplex der Naturalisierung von Kriminalität auch Becker, S. 259ff.

47 Lombroso, Ursachen, S. 326.

[Seite ???]

vordem Produkt einer autonomen bösartigen Willensregung, so wird es nunmehr als Resultante einer Reihe von Merkmalen und Faktoren begriffen, die den

[Seite ???]

In seinem Aufsatz ,Pro schola mea< spricht er davon, daß bei 30 oder 35 % der ... weist der Verbrecher ,im Falle des Geborenseins, im Verhältnis bis zu 35 %

[Seite ???]

im Verhältnis bis zu 35 %, zahlreiche vom Normalen abweichende Merkmale auf<; an einer anderen Stelle schreibt er, daß ,der organische Faktor bis zu 35 %

Anmerkungen

...

Einige Seiten werden bei Google-Books nicht angezeigt. Im Literaturverzeichnis wird das gleichnamige Werk v. Strasser aus dem Jahre 1984 aufgeführt. Quelle muss daher noch bestätigt werden.

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