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Quelle:Tmu/Ausländerbericht 2002

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    Ausländerbericht 2002
Herausgeber    Landratsamt Ortenaukreis Ausländer- u. Staatsangehörigkeitsamt
Ort    Offenburg
Datum    Januar 2003
URL    http://www.integration-ortenaukreis.de/fileadmin/lra/Auslaenderbericht_2002.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Tmu/Fragment 075 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-10-02 16:32:32 Hindemith
Ausländerbericht 2002, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tmu, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 75, Zeilen: 7-20
Quelle: Ausländerbericht 2002
Seite(n): 13, Zeilen: 2ff
Ähnlich wie andere hochindustrialisierte Länder steht Deutschland vor der Situation, in einigen Bereichen der Wirtschaft, insbesondere in der Biotechnologie, in der Informations- und Kommunikationstechnologie, einen gestiegenen Bedarf an qualifizierten Fach- und Führungskräften über die nationalen Arbeitsmärkte nicht decken zu können. Auch in einer Reihe anderer Branchen erfordern der steigende Wettbewerbsdruck und der sich beschleunigende Wandel in der Arbeitswelt hochqualifizierte Arbeitskräfte, um die internationale Konkurrenzfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu erhalten.

Zwar kann angesichts einer Arbeitslosigkeit von über vier Millionen Menschen von einem allgemeinen Arbeitskräftemangel in Deutschland keine Rede sein, dennoch gibt es einige Tätigkeitsbereiche, in denen ein großer Anteil der insgesamt 1,5 Millionen offenen Stellen nicht besetzt werden kann. Die fehlende Möglichkeit, ausreichend hochqualifizierte Bewerber zu finden, beeinträchtigt besonders die wirtschaftliche Situation kleinerer Unternehmen.

Die Bundesrepublik Deutschland steht ähnlich wie andere hochindustrialisierte Staaten vor der Situation, in einigen Bereichen der Wirtschaft, insbesondere in der Biotechnologie und der Informations- und Kommunikationstechnologie, einen gestiegenen Bedarf an qualifizierten Fach- und Führungskräften über die nationalen Arbeitsmärkte nicht decken zu können. Auch in einer Reihe anderer Branchen erfordern der steigende Wettbewerbsdruck und der sich beschleunigende Wandel in der Arbeitswelt hochqualifizierte Arbeitskräfte, um die internationale Konkurrenzfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu erhalten. [...]

Zwar kann angesichts einer Arbeitslosigkeit von ca. 4 Millionen Menschen von einem allgemeinen Arbeitskräftemangel in Deutschland keine Rede sein, dennoch gibt es einige Tätigkeitsbereiche, in denen ein großer Anteil der insgesamt 1,5 Millionen offenen Stellen nicht besetzt werden kann. [...] Die fehlende Möglichkeit, ausreichend hochqualifizierte Bewerber zu finden, beeinträchtigt besonders die wirtschaftliche Situation kleinerer Unternehmen.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[2.] Tmu/Fragment 078 28 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-10-02 16:32:49 Hindemith
Ausländerbericht 2002, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tmu, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 78, Zeilen: 28-38
Quelle: Ausländerbericht 2002
Seite(n): 16, Zeilen: 11f f.
Den gestiegenen Anforderungen an die Zuwanderung von jungen und gut qualifizierten Menschen wurden die hierfür geltenden Vorschriften nicht gerecht. Die aufenthalts- und arbeitserlaubnisrechtlichen Vorschriften bildeten mit verstreuten Zuständigkeiten ein sehr komplexes und undurchsichtiges Rechtsgebiet und waren nur unzureichend aufeinander abgestimmt. Das alte Ausländer- und Arbeitserlaubnisrecht gingen von den Grundsätzen der einseitigen Zuwanderungsbegrenzung und des Anwerbestopps aus. Die Praxis hat gezeigt, dass die Verfahrens- und Aufenthaltsbedingungen in Deutschland für dringend benötigte qualifizierte Fachkräfte unattraktiv waren. Die Zuständigkeit verschiedener Behörden mit unterschiedlichen Rechtsgrundlagen führte häufig zu langer Verfahrensdauer und zu Reibungsverlusten. Unübersichtliche Regelungen führten [zudem zur Verunsicherung der betroffenen Arbeitgeber und der ausländischen Arbeitnehmer.] Den gesteigerten Anforderungen an die Mobilität werden die hierfür geltenden Vorschriften nicht gerecht. Die aufenthalts- und arbeitserlaubnisrechtlichen Vorschriften bilden mit verstreuten Zuständigkeiten ein sehr komplexes und undurchsichtiges Rechtsgebiet und sind nur unzureichend aufeinander abgestimmt.

Das Ausländer- und Arbeitserlaubnisrecht gehen von den Grundsätzen der einseitigen Zuwanderungsbegrenzung und des Anwerbestopps aus. [...]

Die Praxis hat gezeigt, dass die Verfahrens- und Aufenthaltsbedingungen in Deutschland für dringend benötigte qualifizierte Fachkräfte unattraktiv sind. Die Zuständigkeit verschiedener Behörden mit unterschiedlichen Rechtsgrundlagen führt häufig zu langer Verfahrensdauer und zu Reibungsverlusten. Unübersichtliche Regelungen führen zudem zur Verunsicherung der betroffenen Arbeitgeber und der ausländischen Arbeitnehmer.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[3.] Tmu/Fragment 079 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-10-02 16:32:58 Hindemith
Ausländerbericht 2002, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tmu, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 79, Zeilen: 1-27
Quelle: Ausländerbericht 2002
Seite(n): 16, 17, Zeilen: 16: 25 ff.; 17: 1 ff.
[Unübersichtliche Regelungen führten] zudem zur Verunsicherung der betroffenen Arbeitgeber und der ausländischen Arbeitnehmer.

Auch die Gewährung eines Daueraufenthaltsrechts für Erwerbstätige von Anfang an war im alten Ausländerrecht nicht vorgesehen. Für die Gewinnung insbesondere von höchstqualifizierten ausländischen Experten kann dies im Hinblick auf ihre weitere Lebensplanung eine entscheidende Voraussetzung darstellen.

Eine erfolgreiche Zuwanderung setzt gegenseitige Akzeptanz und die Eingliederung der Zuwanderer in das wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Leben voraus. Im alten, auf Zuwanderungsbegrenzung ausgerichteten Ausländerrecht waren konkrete staatliche Integrationsangebote und Integrationshilfen nur vereinzelt geregelt. Der Bund war bisher nur in Teilbereichen der Integrationsförderung aktiv und konzentrierte seine Fördermaßnahmen vor allem auf die Sprachförderung, die Spätaussiedlern und Ausländern bisher nach unterschiedlichen Modalitäten angeboten wurde. Das alte Ausländergesetz sah keine Integrationsmaßnahmen vor. Die Notwendigkeit einer systematischen Förderung der Integration von Ausländern hat sich vor allem an Defiziten in der sprachlichen Verständigung gezeigt, die zugleich zu einem beschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt und damit oft zu entsprechenden sozialen Folgelasten führte.

Der Gesetzgeber hat das alte Ausländerrecht starr durchnormiert. Das System der Aufenthaltstitel und die Voraussetzungen für deren Erteilung war für die betroffenen Personen oftmals unverständlich und für die Rechtsanwender schwer handhabbar. Neben fünf Aufenthaltstitel (befristete und unbefristete Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltsberechtigung, Aufenthaltsbewilligung, Aufenthaltsbefugnis)154 trat die Aufenthaltsgestattung des Asylverfahrensgesetzes. In der Praxis kam zusätzlich noch der Duldung eine aufenthaltssichernde Funktion zu. Diese hat zugleich dazu geführt, dass die Duldung fälschlicherweise als „Aufenthaltstitel“ angesehen und missbraucht wurde.


154 [...]

Unübersichtliche Regelungen führen zudem zur Verunsicherung der betroffenen Arbeitgeber und der ausländischen Arbeitnehmer.

Auch die Gewährung eines Daueraufenthaltsrechts für Erwerbstätige von Anfang an ist im geltenden Recht bisher nicht vorgesehen. Für die Gewinnung insbesondere

[Seite 17]

von höchstqualifizierten ausländischen Experten kann dies im Hinblick auf ihre weitere Lebensplanung eine entscheidende Voraussetzung darstellen.

[...]

Erfolgreiche Zuwanderung setzt gegenseitige Akzeptanz und die Eingliederung der Zuwanderer in das wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Leben voraus. Im geltenden, auf Zuwanderungsbegrenzung ausgerichteten Ausländerrecht sind konkrete staatliche Integrationsangebote und –hilfen nur vereinzelt geregelt. Der Bund ist bisher nur in Teilbereichen der Integrationsförderung aktiv und konzentriert seine Förderungsmaßnahmen vor allem auf die Sprachförderung, die Spätaussiedlern und Ausländern bisher nach unterschiedlichen Modalitäten angeboten wird.

Das geltende Ausländergesetz sieht keine Integrationsmaßnahmen vor. [...] Die Notwendigkeit einer systematischen Förderung der Integration von Ausländern zeigt sich vor allem an Defiziten in der sprachlichen Verständigung, die zugleich zu einem beschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt und damit oft zu entsprechenden sozialen Folgelasten führt.

Der Gesetzgeber hat das geltende Ausländerrecht starr durchnormiert. Das System der Aufenthaltstitel und die Voraussetzungen für deren Erteilung ist für die betroffenen Personen oftmals unverständlich und für die Rechtsanwender nach wie vor schwer handhabbar. Neben fünf Aufenthaltstitel tritt die Aufenthaltsgestattung des Asylverfahrensgesetzes. In der Praxis kommt zusätzlich noch der Duldung eine aufenthaltssichernde Funktion zu. Diese hat zugleich dazu geführt, dass die Duldung fälschlicherweise als „Aufenthaltstitel“ angesehen und missbraucht wurde.

Anmerkungen

Die Fußnote 154 enthält eine lange Ausführung zur Aufenthaltserlaubnis, aber keinen Quellenverweis.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[4.] Tmu/Fragment 080 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-10-02 16:33:18 Hindemith
Ausländerbericht 2002, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tmu, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 80, Zeilen: 1-3
Quelle: Ausländerbericht 2002
Seite(n): 18, Zeilen: 20-22
Die Zuständigkeiten in den Bereichen Einwanderung, Asyl und Rückkehr von Ausländern waren auf mehrere Behörden verteilt. Die Koordinierung der für die Migrationssteuerung erforderlichen Maßnahmen wurde hierdurch erschwert. Die Zuständigkeiten in den Bereichen Einwanderung, Asyl und Rückkehr von Ausländern sind auf mehrere Behörden verteilt. Die Koordinierung der für die Migrationsteuerung [sic] erforderlichen Maßnahmen wird hierdurch erschwert.
Anmerkungen

Die ungekennzeichneten Übernahmen aus derselben Quelle beginnen schon auf der Vorseite: Tmu/Fragment_079_01

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

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