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Quelle:Tmu/Birsl 2003

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Ursula Birsl
Titel    Deutschland
Sammlung    Handbuch der Ausländer- und Zuwanderungspolitik. Von Afghanistan bis Zypern
Herausgeber    Wolfgang Gieler
Ort    Münster, Hamburg, London
Verlag    LIT Verlag
Jahr    2003
Reihe    Politik. Forschung und Wissenschaft.
URL    http://books.google.de/books?id=pXDcPJMDaqwC&pg

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    3


Fragmente der Quelle:
[1.] Tmu/Fragment 089 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-10-08 18:09:27 Guckar
Birsl 2003, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tmu, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 89, Zeilen: 2-15
Quelle: Birsl 2003
Seite(n): 136, Zeilen: 25-37
Seit dem Regierungsantritt der rot-grünen Koalition (1998) ist ein Perspektivenwechsel in der Behandlung des Themas festzustellen. Die neue Bundesregierung hat als erste Regierung der Nachkriegszeit anerkannt, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist und auch die Konsequenz gezogen, dass sich diese Tatsache in konkretem politischen Handeln und in Gesetzen wiederfinden muss. Dem Bekenntnis der rot-grünen Bundesregierung zum Einwanderungsland folgten drei politische Weichenstellungen, die diesem Bekenntnis Rechnung tragen sollten:
  • Änderung des Staatsbürgerschaftsrechts mit der eingeschränkten Möglichkeit einer doppelten Staatsangehörigkeit;
  • Einführung der sogenannten „Green Card“ zur Anwerbung von hochqualifizierten Arbeitskräften für die IT-Branche;
  • Erstes Gesetzesvorhaben zur Einwanderungs- und Asylpolitik in der Geschichte der Bundesrepublik.
Sie beginnt 1998 mit einem Paradigmenwechsel in der Politik. Bis dato galt das Paradigma, dass die Bundesrepublik kein Einwanderungsland sei, obwohl seit längerem klar gewesen war, dass es sich de facto zu einem entwickelt hatte. Die im September 1998 neu ins Amt gewählte Regierung aus SPD und Bündnis 90/Die Grünen legte zunächst das politische Bekenntnis Deutschland als Einwanderungsland ab. Danach folgten drei politische Weichenstellungen, die diesem Bekenntnis Rechnung tragen sollten:

- Änderung des Staatsbürgerrechts mit der eingeschränkten Möglichkeit einer doppelten Staatsangehörigkeit,

- Einführung der sogenannten “Green Card” zur Anwerbung von hoch-qualifizierten Arbeitskräften für die IT-Branche,

- erstes Gesetzesvorhaben zur Einwanderungs- und Asylpolitik in der Geschichte der Bundesrepublik.

Anmerkungen

Der Anfang ist deutlich umformuliert, danach geht es aber wörtlich weiter. Keine Quellenangabe.

Sichter
Schumann

[2.] Tmu/Fragment 127 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-10-04 09:51:59 Graf Isolan
Birsl 2003, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tmu

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 127, Zeilen: 19-26
Quelle: Birsl 2003
Seite(n): 143, 144, Zeilen: 143:41-42; 144:1-6
Auf der Ebene politischer Einstellungen ist die Situation in der Bundesrepublik nicht eindimensional gegen Eingewanderte gerichtet. Es kann zwar festgestellt werden, dass das fremdenfeindliche Einstellungspotential insgesamt im Verlauf der 1990er Jahre größer geworden ist, jedoch nicht in allen Regionen gleichermaßen. So ist der Anteil an fremdenfeindlichen Einstellungen in den neuen Bundesländern höher als in den alten. Hiermit korrespondiert, dass solche Einstellungen besonders ausgeprägt dort anzutreffen sind, wo nur wenige oder überhaupt keine Ausländer leben beziehungsweise zu diesen kein alltäglicher Kontakt besteht. Auf der Ebene politischer Einstellungen ist die Situation in der Bundesrepublik nicht eindimensional gegen Eingewanderte gerichtet ist [sic]. Es kann zwar festgestellt werden, dass das fremdenfeindliche Einstellungspotential insgesamt im Verlauf der neunziger Jahre größer geworden ist, jedoch nicht in allen Regionen gleichermaßen. So ist der Anteil an fremdenfeindlichen Einstellungen in den neuen Bundesländern höher als in den alten. Hiermit korrespondiert, dass solche Einstellungen besonders ausgeprägt dort anzutreffen sind, wo nur wenige oder überhaupt keine Ausländer leben beziehungsweise zu diesen kein alltäglicher Kontakt besteht.
Anmerkungen
Sichter
Agrippina1

[3.] Tmu/Fragment 152 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-10-04 09:53:01 Graf Isolan
Birsl 2003, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tmu, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 152, Zeilen: 15-33
Quelle: Birsl 2003
Seite(n): 143, Zeilen: 14-31
Die bisherige bundesdeutsche Migrations- und Asylpolitik ist im wesentlichen nicht-öffentlich ausgestattet worden. Es gab zwar immer wieder Phasen, in denen migrationspolitische Themen die öffentliche Diskussion beherrscht haben. Dazu zählen unter anderem Zuwanderung von Aussiedlern beziehungsweise deren Lebenssituation etwa in der ehemaligen Sowjetunion in Zeiten des „Kalten Krieges“, die Asylrechtsdebatte 1992 und 1993 oder die Auseinandersetzungen um die doppelte Staatsangehörigkeit und das Einwanderungsgesetz. Letztere sind Wahlkampfthemen geworden. Zumeist ist Einwanderung in diesen Debatten als ein Problem definiert und skandalisiert worden.

Jenseits dieser öffentliche [sic!] Diskussionen und Auseinandersetzungen wurde eine aktive Migrations- und Asylpolitik betrieben, die als solche aber nicht öffentlich kommuniziert wurde. Deshalb sind die meisten Regelungen zur Steuerung, Kontrolle und Zulassung von Einwanderung auf dem leisen Verordnungsweg, also unterhalb der Gesetzesebene auf den Weg gebracht oder in bestehende Gesetze eingearbeitet worden. Dies hat dazu geführt, dass ein unübersichtliches Regelungswerk zur Einwanderung und Asyl entstanden ist. In all dem kann auch einer der wichtigsten Gründe gesucht werden, warum das Thema Einwanderung und Asyl ein starkes öffentliches Reizthema ist, das mit Fremdenfeindlichkeit und Ressentiments begleitet wird.

Die Migrations- und Asylpolitik in der Bundesrepublik ist im wesentlichen nicht-öffentlich ausgestaltet worden. Es gab zwar immer wieder Phasen, in denen migrationspolitische Themen die öffentliche Diskussion beherrscht haben. Dazu zählen unter anderem Zuwanderung von Aussiedlern beziehungsweise deren Lebenssituation etwa in der ehemaligen Sowjetunion in Zeiten des “Kalten Krieges”, die Asylrechtsdebatte 1992 und 1993 oder die Auseinandersetzungen um die doppelte Staatsangehörigkeit und das Einwanderungsgesetz. Letztere sind Wahlkampfthemen geworden. Zumeist ist Einwanderung in diesen Debatten als ein Problem definiert und skandalisiert worden.

Jenseits dieser öffentlichen Diskussionen und Auseinandersetzungen wurde eine aktive Migrations- und Asylpolitik betrieben, die als solche aber nicht öffentlich kommuniziert wurde. Deshalb sind die meisten Regelungen zur Steuerung, Kontrolle und Zulassung von Einwanderung auf dem leisen Verordnungsweg, also unterhalb der Gesetzesebene auf den Weg gebracht oder in bestehende Gesetze eingearbeitet worden. Dies hat dazu geführt, dass ein unübersichtliches Regelungswerk zu Einwanderung und Asyl entstanden ist. In all dem kann auch einer der wichtigen Gründe gesucht werden, warum das Thema Einwanderung und Asyl ein starkes öffentliches Reizthema ist, dass [sic!] mit Fremdenfeindlichkeit und Ressentiments begleitet wird.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf Übernahme. Ein Rechtschreibfehler der Quelle wurde verbessert, aber ein Grammatikfehler neu eingefügt.

Sichter
Agrippina1

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