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Quelle:To/Monington West 1998

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Alexandra Monington West
Titel    Untersuchungen zur zellulären Antwort der Leber auf oxidativen Streß am Beispiel der Hämoxygenase 1: Genexpression und funktionelle Promotorstudien
Ort    Hamburg
Jahr    1998
Anmerkung    Dissertation zur Erlangung des naturwissenschaftlichen Doktorgrades am Fachbereich Chemie der Universität Hamburg
URL    http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/1998/22/

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    9


Fragmente der Quelle:
[1.] To/Fragment 009 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-15 19:32:12 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Monington West 1998, SMWFragment, Schutzlevel sysop, To, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 8-33
Quelle: Monington West 1998
Seite(n): Einleitung, Zeilen: -
1.3.3.1 Hormonelle Regulation

Die Induzierbarkeit der HO durch Hormone wurde eingehend von Bakken untersucht (Bakken AF et al., 1972). Die Arbeitsgruppe postulierte den Effekt verschiedener Hormone, wie z.B. Epinephrin und Glucagon, auf die hepatische HO-Aktivität. 3,5,3'-L-Triiodthyronin (T3) wirkt aktivierend auf die hepatische HO- (Smith TJ, Drummond GS et al., 1982) und ALA-Synthetase (Smith TJ, Drummond GS et al., 1988) in einem dosis- und zeitabhängigen Verhältnis. In diesem Zusammenhang werden ebenfalls die P450-Cytochrome induziert. Diese Aktivierung scheint stereospezifisch zu sein, da die T3-Isoform 3,3',5'-Triiodthyronin nicht in der Lage ist, induzierend auf diese Enzyme zu wirken, während das Thyroxin ein potenter Induktor ist. Die alleinige Verabreichung von Retinsäure hat keinen Effekt auf die HO-1, wobei die Säure erniedrigend auf die Cytochrom P450-Enzyme wirkt und den zellulären Hämpool ausschöpft. Wird die Retinsäure zusammen mit T3 verabreicht, erfolgt eine Steigerung der Aktivität der HO um mindestens 61 %, wobei der Hämgehalt unter diesen Bedingungen nicht reprimiert wird (Smith TJ, Drummond GS et al., 1991). Ein interessanter Aspekt ist die Wirkung von Prostaglandin (Deoxy-[Delta]9.12.-13,14-dihydroprostaglandin D2 ([Delta]12-PDJ2), das ein potenter Induktor der zellulären Wachstumsinhibition (Ohno et al., 1986) und Zelldifferenzierung (Santoro et al., 1979) in den verschiedensten Zelllinien ist. Der inhibitorische Effekt des [Delta]12-PDJ2 wird hervorgerufen durch die Induktion eines 68 kDa Proteins. Dieses Protein wurde als ein Hitzeschock-Protein (HSP 68) identifiziert (Ohno et al., 1988), das wahrscheinlich die Zelle auf die veränderten Bedingungen "vorbereitet" und sie von ihnen schützt. Dieser Aspekt lieferte erstmals die Möglichkeit einer Zusammenarbeit von Hormonen deren zellulärer Einwirkung und die Einschaltung eines Streß-Proteins ohne Beteiligung ihrer spezifischen Rezeptoren und DNA-Erkennungssequenzen. Weitere Untersuchungen dieses Phämonens verifizierten, daß das [Delta]12-PDJ2 induzierend auf ein niedermolekulares Protein wirkt, eine ca. 31 kDa Protein, das als das Hitzeschock-Protein HO identifiziert werden konnte (Koizumi T et al., 1991; Koizumi T et al., 1992).

6.3 Hormonelle Regulation

Die Induzierbarkeit der Hämoxygenase durch Hormone wurde eingehend von Bakken et al. bereits 1972 untersucht. Die Arbeitsgruppe postulierte den Effekt verschiedener Hormone, wie z.B. Epinephrin und Glucagon, auf die hepatische HO Aktivität. 3,5,3'-L-Triiodthyronin (T3) wirkt aktivierend auf die hepatische Hämoxygenase (Smith & Drummond, 1982) und ALA-Synthase (Smith & Drummond, 1988) in einem Dosis- und Zeit-abhängigen Verhältnis. In diesem Zusammenhang sind ebenfalls die P450 Cytochrome induziert. Diese Aktivierung scheint stereospezifisch zu sein, da die T3-Isoform 3,3',5'-Triiodthyronin nicht in der Lage ist, induzierend auf diese Enzyme zu wirken, während das Thyroxin ein potenter Induktor ist.

Die alleinige Darreichung von Retinsäure hat keinen Effekt auf die HO-1, wobei die Säure erniedrigend auf die Cytochrom P450-Enzyme wirkt und den zellulären Hämpool ausschöpft. Wird die Retinsäure zusammen mit T3 dargereicht, erfolgt eine Stimulierung der Hämoxygenase um mindestens 61 %, wobei der Hämgehalt unter diesen Bedingungen nicht reprimiert wird (Smith & Drummond, 1991).

Ein interessanter Aspekt ist die Wirkung von Prostaglandin (Deoxy-[Delta]9.12.-13,14-dihydroprostaglandin D2 ([Delta]12-PDJ2)), der ein potenter Induktor der zellulären Wachstumsinhibition (Ohno et al., 1986) und Zelldifferenzierung (Santoro et al., 1979) in den verschiedensten Zell-Linien ist. Der inhibitorische Effekt des [Delta]12-PDJ2 wird hervorgerufen durch die Induktion eines 68 kDa Proteins. Dieses Protein wurde als ein Hitzeschock-Protein (HSP 68) identifiziert (Ohno et al., 1988), das wahrscheinlich die Zelle auf die veränderten Bedingungen "vorbereitet" und schützt. Dieser Aspekt lieferte erstmals die Möglichkeit einer Zusammenarbeit von Hormonen und deren zelluläre Einwirkung und die Einschaltung eines Streß-Proteins ohne Beteiligung ihrer spezifischen Rezeptoren und DNA-Erkennungssequenzen. Weitere Untersuchungen dieses Phämonens verifizierten, daß das [Delta]12-PDJ2 induzierend auf ein niedermolekulares Protein wirkt, einem ca. 31 kDa Protein, das als das Hitzeschock-Protein Hämoxygenase identifiziert werden konnte (Koizumi et al., 1991 und Koizumi et al., 1992).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[2.] To/Fragment 010 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-14 19:45:28 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Monington West 1998, SMWFragment, Schutzlevel sysop, To, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 1-11
Quelle: Monington West 1998
Seite(n): Einleitung, Zeilen: Kapitel 6.3
[Welche] molekulare Funktion die HO unter diesen Bedingungen hat, ist noch ungeklärt. Möglicherweise ist die erhöhte Expression die Folge einer oxidativen Veränderung in der Zelle, da das [Delta]12-PDJ2 mit Glutathion konjugiert wird (Entgiftungsweg) und damit die zellulären Antioxidanten vermindert werden.

Metallporphyrine stellen in der Regel starke Induktoren der HO-1 dar. Umso bemerkenswerter ist die Tatsache, daß synthetische Glukocorticoide (z.B. Dexamethason), die einzigen bekannten nicht-Metallporphyrine in der Lage sind, eine HO-1-Induktion zu inhibieren (Lutton et al., 1992). Ein Kernbindungsprotein, das bei der Darreichung von Dexamethason verstärkt synthetisiert wird, verhindert eine HO-1-Genaktivität. Dieses konnte durch DNAse Footprinting- und in DNA-Protein-Wechselwirkungsversuchen (electrophoretic mobility shift assay, EMSA) gezeigt werden.

Welche molekulare Funktion die Hämoxygenase unter diesen Bedingungen hat, ist noch ungeklärt. Möglicherweise ist die erhöhte Expression die Folge einer oxidativen Veränderung in der Zelle, da das [Delta]12-PDJ2 mit Glutathion konjugiert (Entgiftungsweg) und damit die zellulären Antioxidanten vermindert werden.

Metallporphyrine stellen in der Regel starke Induktoren der HO-1 dar. Um so bemerkenswerter ist die Tatsache, daß synthetische Glukocorticoide (z.B. Dexamethason) die einzigen bekannten nicht-Metallporphyrine sind, die in der Lage sind, eine HO-1-Induktion zu inhibieren (Lutton et al., 1992). Ein Kernbindungsprotein, daß bei der Darreichung von Dexamethason verstärkt synthetisiert wird, verhindert eine HO-1-Genaktivität. Dieses konnte durch DNAse Footprinting- und DNA-Protein-Wechselwirkungsversuchen (electrophoretic mobility shift assay, EMSA) gezeigt werden.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

[3.] To/Fragment 016 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-15 19:53:00 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Monington West 1998, SMWFragment, Schutzlevel sysop, To, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 12-31
Quelle: Monington West 1998
Seite(n): Einleitung, Zeilen: -
1.3.5 HO als ein streßinduziertes Protein

Organismen, die Streßsituationen ausgesetzt werden, "antworten" häufig mit der Syntheseregulierung verschiedener Proteinklassen, welche kollektiv die Streßsituation verbessern sollen. In vielen Fällen ist der exakte Mechanismus dieses Vorganges noch nicht geklärt. Beispielsweise werden bei einer Entzündung während der Akute-Phase-Antwort eine ganze Reihe von Akute-Phase-Proteinen primär in der Leber gebildet. Eine große Menge von Cytokinen werden bei Entzündungsvorgängen freigesetzt und lösen eine Hochregulierung via spezifischer Rezeptoren aus, die in der hepatischen Zellmembran lokalisiert sind (Baumann H et al., 1994; Cosman D, 1993). C-reaktive Proteine und Serum Amyloid A, das häufigste humane Akute-Phase-Protein, ist unter Normalbedindungen in geringsten Mengen im Plasma exprimiert, wird aber bereits vier Stunden nach einem entzündlichen Stimulus induziert und erreicht sein Maximum nach 24 bis 48 Stunden (Marckiewicz A et al., 1993). Andere Akute- Phase-Proteine wie z.B. a1-Glukoproteinsäure, a1-Protease, a1-Antichymotrypsin, Haptoglobin und Fibrinogen erreichen ihr Expressionsmaximum erst nach sieben bis zehn Tagen (Tsuchiya et al., 1987).

Auch die HO-1 wird als eine Art "Akute-Phase-Protein" betrachtet. Mitani untersuchten den Effekt von Interleukin-6 (IL-6) auf die HO-1 in der humanen Hepatoma Zell-Linie Hep3B und beobachteten ein Zeit/Dosis-abhängiges Verhältnis der HO-1mRNA-Induktion. Die mRNA Induktion konnte durch die gleichzeitige Zugabe von Actinomycin D, einem Inhibitor der Transkription, verhindert werden (Mitani K et al., 1992).

7. Hämoxygenase als ein Streß-induziertes Protein

7.1 Akute-Phase-Proteine

Organismen, die Streß-Situationen ausgesetzt werden, "antworten" häufig mit der Syntheseregulierung verschiedener Proteinklassen, welche kollektiv die Streß-Situation verbessern sollen. In vielen Fällen ist der exakte Mechanismus dieses Vorganges noch nicht geklärt. Beispielsweise werden bei einer Entzündung während der Akute-Phase-Antwort eine ganze Reihe von Akute-Phase-Proteine primär in der Leber gebildet. Eine große Menge von Cytokinen werden bei Entzündungsvorgängen freigesetzt und lösen eine Hochregulierung via spezifischer Rezeptoren aus, die in der hepatischen Zellmembran lokalisiert sind (Baumann & Gauldie, 1994 und Cosman, 1993). C-reaktive Proteine und Serum Amyloid A, das häufigste humane Akute-Phase-Protein, ist unter Normalbedindungen in geringsten Mengen im Plasma exprimiert, wird aber bereits vier Stunden nach einem entzündlichen Stimulus induziert und erreicht sein Maximum nach 24 bis 48 Stunden (Mackiewicz et al., 1993). Andere Akute-Phase-Proteine wie z.B. a1-Glukoproteinsäure, a1-Protease, a1-Antichymotrypsin, Haptoglobin und Fibrinogen erreichen ihr Expressionsmaximum erst nach sieben bis zehn Tagen (Tsuchiya et al., 1987).

Die HO-1 wird als eine Art "Akute-Phase-Protein" betrachtet. Mitani et al. (1992) untersuchten den Effekt von Interleukin-6 (IL-6) auf die HO-1 in der humanen Hepatoma Zell-Linie Hep3B und beobachteten ein Zeit/Dosis-abhängiges Verhältnis der HO-1 mRNA Induktion. Die mRNA Induktion konnte durch die gleichzeitige Zugabe von Actinomycin D, einem Inhibitor der Transkription, inhibiert werden.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[4.] To/Fragment 017 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-23 09:52:56 Singulus
Fragment, Gesichtet, Monington West 1998, SMWFragment, Schutzlevel sysop, To, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Monington West 1998
Seite(n): Einleitung, Zeilen: Kapitel 7.1
[Folgende Feststellungen] vermittelten, das [sic] die Induktion des HO-Gens über ein IL-6 responsives Element vermittelt wird:
  • Das IL-6 ist ein Induktor des HO-1-Gens, wirkt aber wiederum nicht auf andere Hitzeschock-Proteine wie z.B. HSP 70. Daher wird die Induktion nicht über das Hitzeschock-responsive Element (HSE) vermittelt.
  • Zwei Sequenzen in der Promotor-Region des humanen HO-1-Gens zeigen eine signifikante Homologie mit dem IL-6-responsiven Element, das in anderen Akute-Phase-Proteinen existent ist (Kunz D et al., 1989).

Die Arbeitsgruppe um Akira stellte daraufhin die Hypothese auf, das das IL-6 das humane HO-1-Gen in gleicher Weise wie der Nukleare Faktor NF-IL-6, der an dem IL-1-responsiven Element auf dem IL-6-Gen bindet, reguliert (Akira S et al., 1990). Cytokine und LPS sind in der Lage, induzierend auf die HO-1 zu wirken. Von den LPS ist bekannt, das sie die Bildung mehrerer Cytokine induzieren (Martich GD et al., 1991). Dieses läßt vermuten, das die LPS eine indirekte Induktion auf die HO-1 ausübten, nämlich über die Faktoren IL-1 und TNF. Durch Mutationsanalysen konnte in der humanen AP-1-HO-1-Bindungssequenz eine Aktivierung des HO-1-Gens und eine Akkumulation der HO-1mRNA durch LPS festgestellt werden (Camhi SL et al., 1995). Die Forschergruppe um Cantoni untersuchte ebenfalls den Effekt von Glukocorticoiden auf die HO-1-Induktion durch IL-1 und TNF. Das Ergebnis war, das die Induktion der HO-1 durch IL-1 keine Anwesenheit von Glukocorticoiden erfordert. Durch die Anwesenheit von synthetischen Glukocorticoiden wurde der HO-1mRNA Gehalt eher erniedrigt (Cantoni L et al., 1991). Dieser Effekt wurde als ein "Feed-Back"- Mechanismus von Cytokinen auf ihre eigene Synthese (Butler LD et al., 1989) postuliert. Fukuda zeigte in Leberzellen, daß das IL-1 wie das IL-6 in einem Zeit/Dosis-abhängigen Verhältnis in der Lage ist, die HO zu erhöhen (Fukuda Y et al., 1993). In der Leber agieren Cytokine gleichzeitig als Induktoren von Akute-Phase-Proteinen, wirken auf den Hypothalamus und erzeugen den Effekt einer febrilen "Antwort", die über die Induktion von Prostaglandin E2 (Dinarello CA et al., 1991) vermittelt wird. Der aus diesem Vorgang resultierende Anstieg der Zelltemperatur hat zwei wichtige Auswirkungen:

  • Eine Anschaltung der HO-1 durch Akute-Phase-Proteine (Shibahara S et al., 1987; Taketani S et al., 1988) und/oder
  • eine Anschaltung der HO-1 über ihre Hitzeschock-Protein-Funktion.

Die Rolle der HO-1 als ein Akute-Phase-Protein ist noch nicht geklärt. Unter anderem wird das Enzym durch einen erhöhten Gehalt an Sauerstoffradikalen induziert, die z.B. durch aktivierte Makrophagen produziert werden. Die HO-1 (HSP 32) ist ein Hitzeschock-Protein und damit ein Streßprotein, daß unter anderem durch oxidative Schädigungen der Zelle [induziert wird (Keyse SM, Tyrrell RM, 1989; Nascimento et al., 1993).]

Folgende Feststellungen vermittelten, daß die Induktion des HO-Gens über ein IL-6 responsives Element vermittelt wird:

1. das IL-6 ist ein Induktor des HO-1-Gens, wirkt aber wiederum nicht auf andere Hitzeschock-Proteine wie z.B. HSP 70. Daher wird die Induktion nicht über das Hitzeschock-responsive Element (HSE) vermittelt

2. zwei Sequenzen in der Promotor-Region des humanen HO-1-Gens zeigen eine signifikante Homologie mit dem IL-6-responsiven Element, das in anderen Akute- Phase-Proteinen existent ist (Kunz et al., 1989).

Die Arbeitsgruppe um Akira et al. (1990) stellte daraufhin die Hypothese auf, daß das IL-6 das humane HO-1-Gen in gleicher Weise wie der Nukleare Faktor NF-IL-6, der an dem IL-1-responsiven Element auf dem IL-6-Gen bindet, reguliert.

Cytokine und Lipopolysaccharide (LPS) sind in der Lage, induzierend auf die HO-1 zu wirken. Von den LPS ist bekannt, daß sie die Bildung mehrerer Cytokine induzieren (Martich et al., 1991). Dieses läßt vermuten, daß die LPS eine indirekte Induktion auf die HO-1 ausübten, nämlich über die Faktoren IL-1 und TNF (Tumor Necrosis Faktor). Durch Mutationsanalysen konnte in der humanen AP-1 HO-1-Bindungssequenz eine Aktivierung des HO-1-Gens und eine Akkumulation der HO-1 mRNA durch LPS festgestellt werden (Camhi et al., 1995). Die Forschergruppe um Cantoni et al. (1991) untersuchte ebenfalls den Effekt von Glukocorticoiden auf die HO-1 Induktion durch IL-1 und TNF. Das Ergebnis war, daß die Induktion der HO-1 durch IL-1 keine Anwesenheit von Glukocorticoiden erfordert. Durch die Anwesenheit von synthetischen Glukocorticoiden wurde der HO-1 mRNA Gehalt eher erniedrigt. Dieser Effekt wurde als ein "Feed-Back"-Mechanismus von Cytokinen auf ihre eigene Synthese (Butler et al., 1989) postuliert. Fukuda et al. (1993) zeigte in Leberzellen, daß das IL-1 wie das IL-6 in einem Zeit/Dosis-abhängigen Verhältnis in der Lage ist, die Hämoxygenase zu erhöhen. In der Leber agieren Cytokine gleichzeitig als Induktoren von Akute-Phase-Proteinen und wirken auf den Hypothalamus und erzeugen den Effekt einer febrilen "Antwort", die über die Induktion von Prostaglandin E2 (Dinarello et al., 1991) vermittelt wird. Der aus diesem Vorgang resultierende Anstieg der Zelltemperatur hat zwei wichtige Auswirkungen:

1. eine Anschaltung der HO-1 durch Akute-Phase-Proteine (Shibahara et al., 1987 und Taketani et al., 1988) und/oder

2. eine Anschaltung der HO-1 über ihre Hitzeschock-Protein-Funktion.

Die Rolle der HO-1 als ein Akute-Phase-Protein ist noch nicht geklärt. Unter anderem wird das Enzym durch einen erhöhten Gehalt an Sauerstoffradikalen induziert, die z.B. durch aktivierte Makrophagen produziert werden.

Die HO-1 (HSP 32) ist ein Hitzeschock-Protein und damit ein Streßprotein, daß unter anderem durch oxidative Schädigungen der Zelle induziert wird (Keyse & Tyrrell, 1989 und Nascimento et al., 1993).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[5.] To/Fragment 018 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-14 19:43:45 Hindemith
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Monington West 1998, SMWFragment, Schutzlevel sysop, To

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 1-2
Quelle: Monington West 1998
Seite(n): Einleitung, Zeilen: Kapitel 7.1
[Die HO-1 (HSP 32) ist ein Hitzeschock-Protein und damit ein Streßprotein, daß [sic] unter anderem durch oxidative Schädigungen der Zelle] induziert wird (Keyse SM, Tyrrell RM, 1989; Nascimento et al., 1993). Durch die gesteigerte Synthese der HO-1 wird die Anpassung der Zelle an veränderte Situationen ermöglicht. Die HO-1 (HSP 32) ist ein Hitzeschock-Protein und damit ein Streßprotein, daß [sic] unter anderem durch oxidative Schädigungen der Zelle induziert wird (Keyse & Tyrrell, 1989 und Nascimento et al., 1993). Durch die gesteigerte Synthese der HO-1 wird die Anpassung der Zelle an veränderte Situationen ermöglicht.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Dies ist das Ende einer längeren Übernahme: To/Fragment 017 01

Man beachte, dass ein Fehler ("daß" statt "das") aus der Quelle übernommen wurde.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[6.] To/Fragment 021 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-09 20:59:10 Hindemith
Fragment, KeineWertung, Monington West 1998, SMWFragment, Schutzlevel, To, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 20-23
Quelle: Monington West 1998
Seite(n): Einleitung, Zeilen: Kapitel 7.1
Die HO-1 konnte als Hitzeschock-Protein 32 identifiziert werden (Koizumi T et al., 1991; Koizumi T et al., 1992) und damit als ein Streßprotein, das unter anderem durch oxidative Schädigungen der Zelle induziert wird (Keyse SM, Tyrrell RM 1989; Nascimento et al., 1993). Die HO-1 (HSP 32) ist ein Hitzeschock-Protein und damit ein Streßprotein, daß [sic] unter anderem durch oxidative Schädigungen der Zelle induziert wird (Keyse & Tyrrell, 1989 und Nascimento et al., 1993).
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Die Passage steht auch schon auf Seite 18 so ähnlich: To/Fragment 018 01

Sichter
(Hindemith)

[7.] To/Fragment 042 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-15 20:14:53 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Monington West 1998, SMWFragment, Schutzlevel sysop, To, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 42, Zeilen: 23-33
Quelle: Monington West 1998
Seite(n): Einleitung, Zeilen: Kapitel 8.2
Unter hypoxischen Bedingungen wird die HO-1 induziert (Katayose et al., 1993), wobei der molekulare Mechanismus dieser Induktion noch völlig unbekannt ist. Es wird angenommen, dass die Zellschädigung durch den Mangel an Sauerstoff und die damit verbundene Ausschüttung von freien Radikalen Grundlage des Regulationsmechanismus ist. Die durch die Radikale erzeugte Veränderung des Zellzustandes bewirkt eine Aktivierung des zellulären Schutzsystems und damit die Induktion der HO-1. Die Hypoxie wirkt zudem durch eine Drucküberlastung im rechten Herzventrikel verstärkend auf Herzerkrankungen. Katayose konnte eine Induktion der HO-1mRNA in beiden Herzventrikeln unter hypoxischen Bedingungen feststellen (Katayose et al., 1993). Die Induktion der HO-1 in kardialem Gewebe bildet möglicherweise einen Schutzmechanismus, da eine erhöhte HO-1-Aktivität eine erhöhte CO-Produktion zur Folge [hat, die koronare und arterielle Muskelgewebe relaxieren lässt (Maines MD et al., 1993) und damit die Bedingungen des Herzens unter Hypoxie durch eine Aufweitung der Arterien wesentlich verbessert.] Unter hypoxischen Bedingungen wird die HO-1 induziert, wobei der molekulare Mechanismus dieser Induktion noch völlig unbekannt ist. Als Grundlage des Regulationsweges wird die Zellschädigung durch den Mangel an Sauerstoff angenommen und die dadurch verbundene Ausschüttung von freien Radikalen. Die durch die Radikale erzeugte Veränderung des Zellzustandes bewirkt eine Anschaltung des zellulären Schutzsystemes und damit die Anschaltung der HO-1.

Die Hypoxie wirkt verstärkend auf Herzerkrankungen durch eine Drucküberladung im rechtem Herzventrikel. Katayose et al. (1993) konnte eine Induktion der HO-1 mRNA in beiden Herzventrikeln unter hypoxischen Bedingungen feststellen. Die Anschaltung der HO-1 in diesem kardialen Gewebe bildet möglicherweise einen Schutzmechanismus, da eine erhöhte HO-1-Aktivität eine erhöhte Kohlenmonoxidproduktion zur Folge hat, was koronare und arterielle Muskelgewebe relaxieren läßt (Maines et al., 1993) und damit die Bedingungen des Herzens unter Hypoxie durch eine Aufweitung der Arterien wesentlich verbessert.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[8.] To/Fragment 043 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-14 19:43:49 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Monington West 1998, SMWFragment, Schutzlevel sysop, To, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 1-3
Quelle: Monington West 1998
Seite(n): Einleitung, Zeilen: Kapitel: 8.2
[Die Induktion der HO-1 in kardialem Gewebe bildet möglicherweise einen Schutzmechanismus, da eine erhöhte HO-1-Aktivität eine erhöhte CO-Produktion zur Folge] hat, die koronare und arterielle Muskelgewebe relaxieren lässt (Maines MD et al., 1993) und damit die Bedingungen des Herzens unter Hypoxie durch eine Aufweitung der Arterien wesentlich verbessert. Die Anschaltung der HO-1 in diesem kardialen Gewebe bildet möglicherweise einen Schutzmechanismus, da eine erhöhte HO-1-Aktivität eine erhöhte Kohlenmonoxidproduktion zur Folge hat, was koronare und arterielle Muskelgewebe relaxieren läßt (Maines et al., 1993) und damit die Bedingungen des Herzens unter Hypoxie durch eine Aufweitung der Arterien wesentlich verbessert.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Die Übernahme beginnt auf der Vorseite: To/Fragment 042 23.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[9.] To/Fragment 046 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-14 19:43:53 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Monington West 1998, SMWFragment, Schutzlevel sysop, To, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 46, Zeilen: 3-7
Quelle: Monington West 1998
Seite(n): Einleitung, Zeilen: Kapitel 6.3
Die Induzierbarkeit der HO durch Hormone wurde bereits eingehend von Bakken untersucht (Bakken AF et al., 1972). Die Arbeitsgruppe postulierte den Effekt verschiedener Hormone, wie z.B. Epinephrin und Glucagon, auf die hepatische HO-Aktivität. 3,5,3'-L-Triiodthyronin (T3) wirkt aktivierend auf die hepatische HO (Smith TJ, Drummond GS et al., 1982) und ALA-Synthase (Smith TJ, Drummond GS et al., 1988). Die Induzierbarkeit der Hämoxygenase durch Hormone wurde eingehend von Bakken et al. bereits 1972 untersucht. Die Arbeitsgruppe postulierte den Effekt verschiedener Hormone, wie z.B. Epinephrin und Glucagon, auf die hepatische HO Aktivität. 3,5,3'-L-Triiodthyronin (T3) wirkt aktivierend auf die hepatische Hämoxygenase (Smith & Drummond, 1982) und ALA-Synthase (Smith & Drummond, 1988) in einem Dosis- und Zeit-abhängigen Verhältnis.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Man vergleiche auch To/Fragment 009 08: Auf Seite 9 der Dissertation findet sich diese Passage ebenfalls.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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