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Quelle:Tr/ALM GSDZ Digitalisierungsbericht 2006

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten, ALM; Gemeinsame Stelle Digitaler Zugang, GSDZ
Titel    Digitalisierungsbericht 2006. Aufbruch ins digitale Zeitalter
Herausgeber    Gemeinsame Stelle Digitaler Zugang (GSDZ) der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten
Beteiligte    Verantwortlich: Hans Hege, Andreas Hamann; Redaktion: Ingrid Scheithauer; Lektorat: Birsen Turna
Ort    Berlin
Verlag    Vistas
Datum    November 2006
ISBN    978-3-89158-447-7
URL    http://www.lfk.de/fileadmin/media/pdf/Digibericht2006.pdf

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    8


Fragmente der Quelle:
[1.] Tr/Fragment 067 22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-09 23:09:36 Graf Isolan
ALM GSDZ Digitalisierungsbericht 2006, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 67, Zeilen: 22-28
Quelle: ALM GSDZ Digitalisierungsbericht 2006
Seite(n): 41, Sp. 2, Zeilen: 17-29
IPTV über DSL ist somit Fernsehen in Netzen mit garantierten Bandbreiten für qualitativ hochwertigen Empfang, der zudem auf das Gebiet beschränkt ist, für das der jeweilige Anbieter die Übertragungsrechte hat - für deutsche TV-Programme demnach auf die Bundesrepublik. Außerdem geht es hierbei nicht um Fernsehen über den PC (auch wenn dies möglich ist), sondern um Fernsehen auf dem TV-Gerät. Auch dafür ist - wie beim digitalen Kabel-, Satelliten- oder terrestrischen Empfang - eine Set-Top-Box nötig. Die Verbindung wird jedoch [über das Telefonnetz hergestellt und nicht über einen der klassischen Rundfunk-Übertragungswege.139]

139 ALM/GSDZ, Digitalisierungsbericht 2006, 41; Thomson, IPTV, 8.

IP-TV über DSL ist Fernsehen in Netzen mit garantierten Bandbreiten für qualitativ hochwertigen Empfang, der zudem auf das Gebiet beschränkt ist, für das der jeweilige Anbieter die Übertragungsrechte hat – für deutsche TV-Programme demnach auf die Bundesrepublik. Außerdem geht es hierbei nicht um Fernsehen über PC (auch wenn dies möglich ist), sondern um Fernsehen auf dem TV-Gerät. Auch dafür ist - wie beim digitalen Kabel-, Satelliten- oder terrestrischen Empfang - eine Set-Top-Box nötig. Die Verbindung wird jedoch über das Telefonnetz herstellt und nicht über einen der klassischen Rundfunkü[bertragungswege.]
Anmerkungen

Die Quelle wird am Ende des Absatzes genannt, jedoch wird nicht die praktisch wortwörtliche Übernahme deutlich; diese wäre durch die Nennung zweier Quellen auch nicht anzeigbar.

Sichter
Guckar

[2.] Tr/Fragment 120 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-10 15:03:13 Fret
ALM GSDZ Digitalisierungsbericht 2006, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 120, Zeilen: 10-15
Quelle: ALM GSDZ Digitalisierungsbericht 2006
Seite(n): 42, Sp. 1, Zeilen: 11-18
Weil bei IPTV über DSL aber der Rückkanal direkt über die Telefonleitung verfügbar ist, sind Interaktivität und Zusatzdienste - anders als bei den klassischen Rundfunkübertragungswegen - von Anfang an umsetzbar.360 Da IPTV im weiteren Sinne zudem seine Wurzel im Telefongeschäft hat, sind Adressierung und Abrechnung über die Telefonrechnung kein Problem. Der Kunde ist bekannt und individuell ansprechbar.361

360 ALM/GSDZ, Digitalisierungsbericht 2006, 42; Jenzowsky, tendenz 1/2007, 24, 24; Held, Understanding IPTV, 10.
361 Vgl. Hess/Hauptmeier/Becker, TV2010, 54; Breunig, MP 2007, 478, 479; Heiles, funkschau 17/2007, 30, 31.

Weil IP-TV über DSL seine Wurzel im Telefongeschäft hat, sind Adressierung und Abrechnung kein Problem. Der Kunde ist bekannt, individuell ansprechbar, abgerechnet wird über die Telefonrechnung. Der Rückkanal ist über die Telefonleitung verfügbar; Interaktivität und Zusatzdienste sind - anders als bei den klassischen Rundfunkübertragungswegen - von Anfang an möglich.
Anmerkungen

Die Quelle ist benannt, allerdings ist nicht ersichtlich, dass auch nach der Fußnote weiterhin Text übernommen wird. Es ist keine eigene Formulierungsleistung erkennbar; der Text bietet nurmehr eine Reorganisation des Textmaterials der Quelle.

Sichter
Guckar

[3.] Tr/Fragment 123 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-13 09:33:37 Klicken
ALM GSDZ Digitalisierungsbericht 2006, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 123, Zeilen: 13-27
Quelle: ALM GSDZ Digitalisierungsbericht 2006
Seite(n): 16, Sp. 1, Zeilen: 12-32, 39-42
Beim terrestrischen Fernsehen wie beim Satellitenfemsehen bezahlte bisher der Veranstalter für die frei empfangbaren Programme den Übertragungsweg und der Verbraucher das Endgerät. Es gab keine Kundenbeziehungen zwischen Sender und Empfänger. Nur beim Kabel haben die Verbraucher die Infrastruktur weitgehend durch monatliche Gebühren finanziert, aber auch hier haben die Programmanbieter durch Entgelte zur Refinanzierung der Kabelnetze beigetragen.371 Bei den neuen Übertragungswegen - IPTV über DSL sowie Mobile TV über DMB/DVB-H - zeichnet sich ab, dass nicht mehr die Veranstalter die Übertragung bezahlen, sondern der Nutzer. Die Veranstalter erhalten sogar jetzt für ihre bisher frei zugänglichen Programme zusätzliche Erlöse. Zur Refinanzierung der Übertragungswege werden damit sog. Plattformen notwendig, die Beziehungen zu den Nutzern unterhalten und die Zahlungen abwickeln.372 Die Veranstalter zahlen also für ihre neuen Einnahmemöglichkeiten u. U. somit den Preis, dass zwischen sie und die Teilnehmer ein Plattformanbieter tritt, der Programme zusammenstellt und vermarktet.

371 Vgl. ausführlich zu diesem sog. Transportmodell Kapitel 3, E., II., 1.).
372 ALM/GSDZ, Digitalisierungsbericht 2006, 16; Hege, in: Picot/Bereczky/Freyberg (Hrsg.), Triple Play, 113; Fechner, Medienrecht, 313.

[Zeilen 12-32]

Beim terrestrischen Fernsehen wie beim Satellitenfernsehen bezahlt bisher der Veranstalter für die frei empfangbaren Programme den Übertragungsweg, der Verbraucher das Gerät, es gibt keine Kundenbeziehungen zwischen Sender und Empfänger. Nur beim Kabel haben die Verbraucher die Infrastruktur weitgehend durch monatliche Gebühren finanziert, aber auch hier haben die Programmanbieter durch Entgelte zur Refinanzierung der Kabelnetze beigetragen.

Bei den neuen Übertragungswegen - IP-TV über DSL sowie Rundfunk über DMB/DVB-H - zeichnet sich ab, dass nicht mehr die Veranstalter die Übertragung bezahlen, sondern der Nutzer. Mehr noch: dass die Veranstalter sogar für ihre bisher frei zugänglichen Programme zusätzliche Erlöse erhalten. Zur Refinanzierung der Übertragungswege werden damit Plattformen notwendig, die Beziehungen zu den Nutzern unterhalten und die Zahlungen abwickeln.

[Zeilen 39-42]

Die Veranstalter zahlen für ihre neuen Einnahmemöglichkeiten den Preis, dass zwischen sie und die Teilnehmer ein Plattformanbieter tritt, der Programme zusammenstellt und vermarktet.

Anmerkungen

Die Quelle wird zwar genannt, jedoch ist sie nicht geeignet, Art und Umfang der Übernahme zu kennzeichnen, zudem steht sie nicht einmal am Ende des übernommenen Abschnittes. Der Leser kann so keinesfalls auf eine auf die Nennung der Quelle folgende wortwörtliche Textübernahme schließen.

Sichter
Guckar

[4.] Tr/Fragment 181 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-13 09:40:09 Klicken
ALM GSDZ Digitalisierungsbericht 2006, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 181, Zeilen: 16-23
Quelle: ALM GSDZ Digitalisierungsbericht 2006
Seite(n): 21, Sp. 2, Zeilen: 19-25
In der analogen Welt hatten Übertragungsplattformbetreiber keine oder geringe Steuerungsfunktionen, sie verwalteten die eher knappen Kapazitäten nach den Vorgaben der Landesmedienanstalten. Der Übergang vom Transport- zum Vermarktungsmodell und die Überwindung der Knappheit der Übertragungswege verändern diese Rolle aber grundlegend. Die Übertragungsplattformen beschränken sich nicht mehr auf die klassischen Transportfunktionen der Netzbetreiber, sondern sie nehmen über die Vermarktung Einfluss auf das inhaltliche Angebot und haben schon insoweit meinungs- und medienrechtliche Relevanz. [Seite 21, Spalte 2, Zeilen 19-25]

In der analogen Welt hatten Netzbetreiber keine oder geringe Steuerungsfunktionen, sie verwalteten die eher knappen Kapazitäten nach den Vorgaben der Landesmedienanstalten. Der Übergang vom Transport- zum Vermarktungsmodell und die Überwindung der Knappheit der Übertragungswege verändert diese Rolle grundlegend: [...].

[Seite 16, Spalte 2, Zeilen 1-4]

Plattformen beschränken sich folglich nicht mehr auf die klassischen Transportfunktionen der Netzbetreiber, sondern sie nehmen über die Vermarktung Einfluss auf das inhaltliche Angebot.

Anmerkungen

Eine Fußnote mit Quellennennung findet sich einige Zeilen weiter. Dort wird jedoch nur auf S. 21 verwiesen und der Ursprung der Formulierung aus S. 17 der Quelle verschwiegen.

Sichter
Guckar

[5.] Tr/Fragment 186 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-24 21:30:58 Hindemith
ALM GSDZ Digitalisierungsbericht 2006, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 186, Zeilen: 06-15
Quelle: ALM GSDZ Digitalisierungsbericht 2006
Seite(n): 26, Sp. 2, Zeilen: 30-42
Ein solcher Wettbewerb ist aus medienrechtlicher Sicht umso bedeutsamer, je größer die Bedeutung der Plattformen für die öffentliche Meinungsbildung ist. Er ist somit bei der Basisversorgung wichtiger als bei den Plattformen zur Premiumversorgung wie Mobile TV. Die Regulierung dient dazu, die öffentliche Meinungsbildung dort zu schützen, wo der Nutzer keine oder nur eingeschränkte Auswahl unterschiedlicher Übertragungswege hat. Wenn mit IPTV über DSL ein weiterer Übertragungsweg und Konkurrent zum Kabel entsteht, stellt sich die Frage, ob dann nicht - angesichts eines etablierten Wettbewerbs der Übertragungswege - die medienrechtliche Regulierung sogar reduziert werden kann.632

[631 ALM/GSDZ, Digitalisierungsbericht 2006, 24.]

632 Ebd., 26 f.

Wettbewerb ist aus medienrechtlicher Sicht umso wichtiger, je größer die Bedeutung der Plattformen für die öffentliche Meinungsbildung ist, also bei der Basisversorgung bedeutsamer als beispielsweise bei neuen Plattformen für Mobile-TV. Regulierung dient dazu, die öffentliche Meinungsbildung dort zu schützen, wo der Nutzer keine oder nur eine eingeschränkte Auswahl unter verschiedenen Übertragungswegen hat. Dies ist derzeit beim Kabel mit seinen mietrechtlichen Privilegierungen noch weitgehend der Fall. Mit der Verbreitung von IP-TV über DSL könnte ein weiterer Übertragungsweg entstehen, der vor [allem dem Kabel Konkurrenz macht. Damit stellt sich die Frage, ob dann angesichts eines etablierten Wettbewerbs der Übertragungswege die medienrechtliche Regulierung reduziert werden kann.]
Anmerkungen

Man beachte dass der dokumentierte Bereich mit "Fazit" betitelt ist.

Sichter
Guckar

[6.] Tr/Fragment 350 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-13 09:47:10 Klicken
ALM GSDZ Digitalisierungsbericht 2006, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 350, Zeilen: 3-12
Quelle: ALM GSDZ Digitalisierungsbericht 2006
Seite(n): 26, Sp. 1, Zeilen: 26-40
Die geltenden Vorschriften des TKG mit ihrer Beschränkung auf die Entgeltregulierung lassen andere zugangsrelevante Vereinbarungen aber außer Acht und laufen leer, wenn über andere Abmachungen eine höhere Kompensation erzielt wird oder einem Veranstalter oder einer Senderfamilie ein Vorteil zuteil wird, der anderen in vergleichbarer Form nicht gewährt wird.1405 Die IPTV- und Mobile TV-Plattformanbieter könnten beispielsweise die Anbieter von Rundfunkprogrammen und vergleichbaren Medien bei der Paketierung, der Listung der Programme, im Rahmen der Navigation oder mithilfe unterschiedlicher Berechnungsmaßstäbe der wirtschaftlichen Konditionen sachwidrig unterschiedlich behandeln.

1405 ALM/GSDZ, Digitalisierungsbericht 2006. 26.

Die geltenden Vorschriften des Telekommunikationsgesetzes mit ihrer Beschränkung auf die Entgeltregulierung lassen andere zugangsrelevante Vereinbarungen außer Acht. Die Entgeltregulierung läuft leer, wenn über andere Abmachungen eine höhere Kompensation erzielt wird oder einem Veranstalter oder einer Senderfamilie ein Vorteil zuteil wird, der anderen in vergleichbarer Form nicht gewährt wird.

Deshalb ist die Transparenz der Vereinbarungen eine Mindestanforderung, die gesetzlich zu regeln ist. Offen gelegt werden müssen die wesentlichen zugangsrelevanten Punkte: die Berücksichtigung bei der Kanalbelegung und bei der Paketierung, die Listung der Programme und ihre Berücksichtigung im Rahmen der Navigation sowie die Berechnungsmaßstäbe der wirtschaftlichen Konditionen („Pay-TV light“).

Anmerkungen

Wenngleich die Fußnote am Ort der massivsten Textübernahme steht, macht sie das Ausmaß selbiger nicht deutlich. Dem Leser nicht zugänglich ist weiters, dass die im Text angebotene Konkretisierung des dargestellten Sachverhalts durch ein Beispiel ("... könnten beispielsweise ..." ) keine eigene Transferleistung des Verfassers ist, sondern eine Ausformulierung des in der Quelle angedeuteten Szenarios unter Verwendung sämtlicher dort auftauchender relevanter Punkte und Formulierungen.

Sichter
Guckar

[7.] Tr/Fragment 432 25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-25 09:23:13 Fret
ALM GSDZ Digitalisierungsbericht 2006, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 432, Zeilen: 25-33
Quelle: ALM GSDZ Digitalisierungsbericht 2006
Seite(n): 27, Sp. 2, 49, Sp. 2, Zeilen: 26-30, 35-40, 30-41
Und insbesondere für Mobile TV könnte sich ein virtueller Wettbewerb dann ergeben, wenn sich das Modell durchsetzt, dass ein Plattformbetreiber den Netzaufbau finanziert, die Vermarktung der Programme über dieses Netz jedoch durch mehrere voneinander unabhängige Anbieter erfolgt. Aus frequenz-ökonomischen Gründen wird es nur ein DVB-H- bzw. DMB-Netz für die Übertragung von Programmen geben.1811 Dann werden die meisten Programme nur ein Mal übertragen, aber unterschiedlich gebündelt. Der Kunde hätte dann die Auswahl zwischen mehreren Programmpaketen von unterschiedlichen Anbietern.1812

1811 Vgl. Kotterink et al., Mobile TV, 15 ff.
1812 ALM/GSDZ, Digitalisierungsbericht 2006, 27 u. 49.

[Seite 27, Spalte 2, Zeilen 26-30]

Im Gegensatz zu allen anderen wesentlichen Netzen, für die zumindest ein virtueller Wettbewerb gilt, kann der Nutzer bisher typischerweise seinen Kabelnetzbetreiber nicht auswählen.

[Seite 27, Spalte 2, Zeilen 35-40]

Dabei finanziert ein Plattformbetreiber den Netzaufbau, die Vermarktung der Programme über dieses Netz erfolgt jedoch durch mehrere voneinander unabhängige Plattformen. Dabei werden die meisten Programme nur ein Mal übertragen, aber unterschiedlich gebün[delt, der Kunde hätte dann die Auswahl zwischen mehreren Programmpaketen von unterschiedlichen Anbietern.]

[Seite 49, Spalte 2, Zeilen 30-41]

Weniger Beachtung bei den Unternehmen finden die Vorteile der Digitalisierung, die zu mehr Eigenverantwortung des Nutzers führen. In digitalen Netzen wird realisierbar, was in analogen noch nicht möglich war: Wettbewerb durch Durchleitung. Bei DVB-H planen die Mobilfunkunternehmen dies schon. Aus frequenz-ökonomischen Gründen wird es nur ein Netz für die Übertragung von Programmen geben; in der Vermarktung jedoch wird Wettbewerb herrschen, weil die Mobilfunkunternehmen darauf bedacht sind, eigene Kundenkontakte zu erhalten.

Anmerkungen

Zwar wird in FN 1812 auf die Quelle(n) verwiesen, jedoch ist damit nicht deutlich gemacht, dass praktisch der gesamte Abschnitt nicht aus eigener Feder stammt.

Sichter
Guckar

[8.] Tr/Fragment 437 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-11 17:36:54 Qadosh
ALM GSDZ Digitalisierungsbericht 2006, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Tr

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
fret, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 437, Zeilen: 7-18
Quelle: ALM GSDZ Digitalisierungsbericht 2006
Seite(n): 27, Sp. 1, Sp. 2, Zeilen: 22-38, 1-5
Die Machtpositionen der Senderfamilien und der großen Basisplattformen ließen sich somit vergleichbar behandeln. Zugleich könnte eine entsprechende Marktanteilsregelung für Plattformanbieter unterbinden, dass ein einzelner Plattformbetreiber eine so dominante Stellung erhält, dass er den Zugang eines Veranstalters zum Markt verhindern kann.1831 Wenn der Gesetzgeber wie im bisherigen Konzentrationsrecht für Rundfunkveranstalter auch für Plattformen eine Höchstgrenze von 30 % der Gesamtfernsehdauer (deutsches Modell) bzw. der Haushalte (USA-Modell) bestimmt, würden damit zumindest vier Plattformen nebeneinander bestehen müssen. Das könnten beispielsweise zwei große Kabelgesellschaften, eine IPTV-Plattform und eine Satellitenplattform sein. Die vertikale Integration wird damit zwar nicht ausgeschlossen, aber es bestünde eine medienrechtliche Grenze, die nicht überschritten werden könnte.1832

1831 ALM/GSDZ, Digitalisierungsbericht 2006, 27. 1832 Ebd.

[Seite 27, Spalte 1, Zeilen 22-38]

Eine solche Regelung könnte zumindest verhindern, dass ein Plattformbetreiber eine so dominierende Stellung erhält, dass er den Zugang eines Veranstalters zum Markt blockieren kann. Eine entsprechende Marktanteilsregelung für Plattformanbieter könnten Vorgaben des Rundfunkstaatsvertrages für TV-Veranstalter ergänzen. Die Machtpositionen von Senderfamilien und von großen Basisplattformen ließen sich damit vergleichbar behandeln. Legt man die Höchstgrenze pro Plattform auf 30 Prozent der Haushalte bzw. der Gesamtfernsehdauer fest, würde das de facto bedeuten, dass mindestens vier Plattformen nebeneinander bestehen müssten. Das könnten beispielsweise zwei große Kabelgesellschaften, eine DSL-Vermarktungsplattform und eine Satellitenplattform sein. [...]

[Seite 27, Spalte 2, Zeilen 1-5]

Eine solche Regelung würde zwar Formen der vertikalen Integration wie im Fall arena/Unity Media nicht ausschließen, es bestünde aber eine medienrechtliche Grenze, die nicht überschritten werden könnte.

Anmerkungen

Die Argumentation wird erkennbar übernommen und eher umgestellt und entsprechend gekürzt denn tatsächlich paraphrasiert. Allerdings wird die Quelle ausgewiesen und ein gewisser eigener Formulierungsaufwand ist erkennbar. Daher vorerst Keine Wertung.

Sichter
(fret, Guckar), Qadosh

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