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Quelle:Tr/Castendyk Böttcher 2008

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Castendyk, Oliver / Böttcher, Kathrin
Titel    Ein neuer Rundfunkbegriff für Deutschland?
Zeitschrift    MMR: Multimedia und Recht Zeitschrift für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht
Jahr    2008
Nummer    1
Seiten    13-18
Anmerkung    Fragmentiert und Geprüft an der Online-Ausgabe, bereitgestellt durch Beck-Online. Daher keine Zeilennummern für die Quelle.

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    13


Fragmente der Quelle:
[1.] Tr/Fragment 192 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-09 14:58:32 Fret
Castendyk Böttcher 2008, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 192, Zeilen: 5-10
Quelle: Castendyk Böttcher 2008
Seite(n): 14, Zeilen: -
Sie basiert aber weiterhin auf dem Prinzip der abgestuften Regelungsdichte. Die Regelungen für das Fernsehen, auch wenn sie im Vergleich zur bisherigen Fernsehrichtlinie liberaler ausfallen, gehen weiter als die für die nicht-linearen audiovisuellen Mediendienste. Die Richtlinie legt allerdings nur einen Mindeststandard fest. Sie erlaubt also im nationalen Recht auch strengere Regeln (sog. Inländerdiskriminierung). II. Die neue europäische Abgrenzung – Differenzierungskriterien

Die am 18.12.2007 in Kraft getretene AVMSD basiert auf dem Prinzip der abgestuften Regelungsdichte. Die Regelungen für das Fernsehen, auch wenn sie im Vergleich zur bisherigen Fernsehrichtlinie liberaler ausfallen, gehen weiter als die für die nicht-linearen audiovisuellen Mediendienste. Die Richtlinie legt allerdings nur einen Mindeststandard fest. D.h., sie erlaubt strengere Regeln im nationalen Recht: die sog. Inländerdiskriminierung.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme, keine Quellenangabe.

Die nahtlose Übernahme aus der ungenannten Quelle wird nach einem kurzen Einschub in Tr/Fragment_192_15 fortgesetzt.

Sichter
(Graf Isolan), fret

[2.] Tr/Fragment 192 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-09 14:22:14 Graf Isolan
BauernOpfer, Castendyk Böttcher 2008, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 192, Zeilen: 15-24
Quelle: Castendyk_Böttcher_2008
Seite(n): 14, Zeilen: -
Um den Rundfunkbegriff nach der AVMD-RL näher zu bestimmen, sind drei Kategorien von Angeboten zu unterscheiden, denen wiederum drei Regulierungsebenen entsprechen. Am wenigsten reguliert sind weiterhin Angebote, die als Dienste der Informationsgesellschaft der E-Commerce Richtlinie unterfallen, den elektronischen Kommunikationsdiensten nach der Rahmenrichtlinie zuzuordnen sind oder gar keine medien- oder telekommunikationsspezifische Regulierung genießen. Auf der mittleren Ebene liegt die Regulierung der sog. audiovisuellen Mediendienste auf Abruf (d. h. der nicht-linearen audiovisuellen Mediendienste). Am stärksten reguliert sind die sog. Fernsehprogramme (d. h. die linearen audiovisuellen Mediendienste).656

656 Vgl. Castendyk/Böttcher, MMR 2008, 13, 14.

Um den Rundfunkbegriff nach der AVMSD näher zu bestimmen, sind drei Kategorien von Angeboten zu unterscheiden, denen wiederum drei Regulierungsebenen entsprechen:

&bullet; Am wenigsten reguliert sind Angebote, die als Dienste der Informationsgesellschaft der E-Commerce Richtlinie unterfallen, [FN 2] den elektronischen Kommunikationsdiensten nach der Rahmenrichtlinie zuzuordnen sind oder gar keine medien- oder tk-spezifische Regulierung genießen.

&bullet Auf der mittleren Ebene liegt die Regulierung der non-linearen audiovisuellen Mediendienste.

&bullet; Am stärksten reguliert sind die linearen audiovisuellen Mediendienste und damit Fernsehdienste, wie sie im Wesentlichen schon nach der Fernsehrichtlinie definiert waren.


[FN 2] Richtlinie 2000/31/EG des Europäischen Parlaments und des Rates v. 8.6.2000 über bestimmte rechtliche Aspekte der Dienste der Informationsgesellschaft, insb. des elektronischen Geschäftsverkehrs, im Binnenmarkt, ABl. EG Nr. L 178/1.

Anmerkungen

Quelle ist in der Fn. genannt. Die beinahe wörtliche Übernahme wird aber nicht erkennbar.

Sichter
fret, Graf Isolan

[3.] Tr/Fragment 192 24 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-09 14:58:41 Fret
BauernOpfer, Castendyk Böttcher 2008, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 192, Zeilen: 24-26
Quelle: Castendyk Böttcher 2008
Seite(n): 14, Zeilen: -
[...]656 Es ist dabei in zweierlei Hinsicht abzugrenzen. Zum einen muss generell zwischen den audiovisuellen Mediendiensten und sonstigen Diensten (schwerpunktmäßig den Diensten der Informationsge[sellschaft unterschieden werden.657

656 Vgl. Castendyk/Böttcher, MMR 2008, 13, 14.
657 Im Kollisionsfall gehen die Bestimmungen der AVMD-RL denen der E-Commerce Richtlinie vor, vgl. Art. 3 Abs. 8 AVMD-RL.]

Es geht um zwei Abgrenzungen: zwischen sonstigen Diensten (schwerpunktmäßig den Diensten der Informationsgesellschaft) [FN 3] und audiovisuellen Mediendiensten [...]

[FN 3] Im Kollisionsfall gehen die Bestimmungen der AVMSD denen der E-Commerce Richtlinie vor, Art. 3 Abs. 8 AVMSD.

Anmerkungen

Zwar wird die Quelle vorher genannt, jedoch nicht im Zusammenhang mit diesem Passus.Übernahme wird auf der nächsten Seite fortgesetzt.

Sichter
(Graf Isolan), fret

[4.] Tr/Fragment 193 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-09 14:58:49 Fret
Castendyk Böttcher 2008, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 193, Zeilen: 3-6
Quelle: Castendyk Böttcher 2008
Seite(n): 14, Zeilen: -
Hier muss dann zwischen nicht-linearen und linearen audiovisuellen Mediendiensten differenziert werden. Die erstgenannte Abgrenzung wird bereits durch die Definition des audiovisuellen Mediendienstes in Art. 1 a) AVMD-RL bestimmt.

657 Im Kollisionsfall gehen die Bestimmungen der AVMD-RL denen der E-Commerce Richtlinie vor, vgl. Art. 3 Abs. 8 AVMD-RL.

Es geht um zwei Abgrenzungen: zwischen sonstigen Diensten (schwerpunktmäßig den Diensten der Informationsgesellschaft) und audiovisuellen Mediendiensten und zwischen non-linearen und linearen audiovisuellen Mediendiensten. Die erstgenannte Abgrenzung wird durch die Definition des audiovisuellen Mediendienstes in Art. 1 a) AVMSD bestimmt.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme, keine Quellenangabe.

Sichter
(Graf Isolan), fret

[5.] Tr/Fragment 193 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-09 15:52:43 Fret
Castendyk Böttcher 2008, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 193, Zeilen: 9-15
Quelle: Castendyk Böttcher 2008
Seite(n): 14, Zeilen: -
Der Begriff der audiovisuellen Mediendienste umfasst gem. Art. 1 a) AVMD-RL Dienstleistungen i.S.d. Art. 49 und 50 EG-Vertrag, für die ein Mediendiensteanbieter die redaktionelle Verantwortung trägt und deren Hauptzweck die Bereitstellung von Sendungen zur Information, Unterhaltung oder Bildung der allgemeinen Öffentlichkeit über elektronische Kommunikationsnetze i.S.d. Art. 2 lit. a) der Richtlinie 2002/21/EG ist. Gem. Art. 1 a) AVMSD umfasst der Begriff der audiovisuellen Mediendienste Dienstleistungen i.S.d. Art. EGV Artikel 49 und EGV Artikel 50 EG, für die ein Mediendiensteanbieter die redaktionelle Verantwortung trägt und deren Hauptzweck die Bereitstellung von Sendungen zur Information, Unterhaltung oder Bildung der allgemeinen Öffentlichkeit über elektronische Kommunikationsnetze i.S.d. Art. 2 lit. a) der Richtlinie 2002/21/EG ist.
Anmerkungen

Das gesamte Unterkapitel trägt keine Quellenangabe.

Sichter
(Graf Isolan), fret

[6.] Tr/Fragment 194 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-09 15:56:10 Fret
Castendyk Böttcher 2008, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 194, Zeilen: 11, 13-14, 18-20
Quelle: Castendyk Böttcher 2008
Seite(n): 14, Zeilen: -
bb) Redaktionelle Verantwortung eines Mediendiensteanbieters

[...] Das Kriterium der redaktionellen Verantwortlichkeit wird in Art. 1 c) AVMD-RL definiert [...] Es stellt damit klar, dass nur Dienste gemeint sind, bei denen ein Mediendiensteanbieter die redaktionelle Gestaltung und Zusammenstellung der Sendungen verantwortet.661


661 Siehe von Heinegg, AfP 2008, 452, 457.

Unter redaktioneller Verantwortung eines Mediendiensteanbieters: Das Kriterium der redaktionellen Verantwortlichkeit, näher definiert in Art. 1 c) stellt klar, dass nur Dienste gemeint sind, bei denen ein Mediendiensteanbieter die redaktionelle Gestaltung und Zusammenstellung der Sendungen verantwortet.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf übernommene Passagen, keine Quellenangabe.

Heinegg ist noch zu prüfen.

Sichter
(Graf Isolan), fret

[7.] Tr/Fragment 195 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-09 15:59:21 Fret
BauernOpfer, Castendyk Böttcher 2008, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 195, Zeilen: 5-17
Quelle: Castendyk Böttcher 2008
Seite(n): 14, Zeilen: -
cc) Sendungen

Die IPTV- und Mobile TV-Angebote müssen überdies aus Sendungen bestehen. Diese werden in Art. 1 b) AVMD-RL definiert als Abfolgen von bewegten Bildern mit oder ohne Ton, die Einzelbestandteil eines Sendeplans oder Katalogs sind und die nach Form und Inhalt mit Fernsehsendungen vergleichbar sind. Beispiele für Sendungen sind u.a. Spielfilme, Sportberichte, Fernsehkomödien, Dokumentarfilme oder Kindersendungen. Audiovisuelle Mediendienste auf Abruf müssen eine gewisse »Fernsehähnlichkeit« aufweisen, und auf das gleiche Publikum wie Fernsehsendungen ausgerichtet sein.663 Der Sendungsbegriff soll unter Berücksichtigung der Entwicklungen auf dem Gebiet des Fernsehens dynamisch ausgelegt werden. Zwar fuhrt Art. 1 b) AVMD-RL derzeit typische Fernsehsendungen wie z.B. Spielfilme als Beispiele an, die weitere Entwicklung wird aber auch neue Fernsehformen und -inhalte mit sich bringen.664


663 Von Heinegg, AfP 2008, 452, 457. 664 Vgl. Erwägungsgrund 17 der AVMD-RL, hierzu auch Castendyk/Böttcher, MMR 2008, 13, 14.

Sendungen: Audiovisuelle Mediendienste bestehen aus „Sendungen”. Diese sind in Art. 1 b) definiert als Abfolgen von bewegten Bildern mit oder ohne Ton, die Einzelbestandteil eines Sendeplans oder Katalogs sind und die nach Form und Inhalt mit Fernsehsendungen vergleichbar sind. Beispiele für Sendungen sind u.a. Spielfilme, Sportberichte, Fernsehkomödien, Dokumentarfilme oder Kindersendungen. Audiovisuelle Mediendienste müssen eine gewisse „Fernsehähnlichkeit” aufweisen, und, wie in Erwägungsgrund 17 spezifiziert, auf das gleiche Publikum wie Fernsehsendungen ausgerichtet sein. Der Sendungsbegriff soll unter Berücksichtigung der Entwicklungen auf dem Gebiet des Fernsehens dynamisch ausgelegt werden. Zwar führt Art. 1 b) derzeit typische Fernsehsendungen, wie z.B. Spielfilme als Beispiele an; die weitere Entwicklung wird aber auch neue Fernsehformen und -inhalte mit sich bringen.
Anmerkungen

Quelle als eine von mehreren genannt, wobei das Ausmaß der Übernahme unklar bleibt.

Sichter
(Graf Isolan), fret

[8.] Tr/Fragment 196 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-22 08:11:28 Fret
Castendyk Böttcher 2008, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 196, Zeilen: 1-9
Quelle: Castendyk Böttcher 2008
Seite(n): 15, Zeilen: -
dd) Allgemeine Öffentlichkeit

Die AVMD-RL stellt außerdem in Erwägungsgrund 16 klar, dass nur solche audiovisuellen Mediendienste erfasst sind, bei denen es sich um Massenmedien handelt, die somit für den Empfang durch einen wesentlichen Teil der Allgemeinheit bestimmt sind und bei dieser eine deutliche Wirkung entfalten könnten.667 Heranzuziehen ist die vom EuGH in der zur Anwendbarkeit von Art. 1 a) Fernsehrichtlinie entschiedenen Rs. Mediakabel vorgenommene Interpretation des Begriffs der Allgemeinheit als eine unbestimmte Zahl möglicher Fernsehzuschauer.668


667 Siehe auch Baier, CR 2008, 769, 774.

668 EuGH, MMR 2005, 517 mit Anmerkung Schreier, MMR 2005, 519 f.

&bullet; Allgemeine Öffentlichkeit: Erwägungsgrund 16 stellt klar, dass nur solche audiovisuellen Mediendienste erfasst sind, bei denen es sich um Massenmedien handelt, die somit für den Empfang durch einen wesentlichen Teil der Allgemeinheit bestimmt sind und bei dieser eine deutliche Wirkung entfalten könnten. Heranzuziehen ist die vom EuGH in der zur Anwendbarkeit von Art. 1 a) Fernsehrichtlinie entschiedenen Rs. Mediakabel [FN 7] vorgenommene Interpretation des Begriffs der Allgemeinheit als eine unbestimmte Zahl möglicher Fernsehzuschauer.

[FN 7] EuGH MMR 2005, MMR Jahr 2005 Seite 517 m. Anm. Schreier, Rdnr. 30 – Mediakabel.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine fast vollständige wörtliche Übernahme (inkl. Literaturverweis), keine Quellenangabe.

Sichter
(Graf Isolan), fret

[9.] Tr/Fragment 197 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-22 08:03:40 Fret
Castendyk Böttcher 2008, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 197, Zeilen: 1-9
Quelle: Castendyk Böttcher 2008
Seite(n): 14, Zeilen: -
ee) Sendungen zur Information, Unterhaltung und Bildung als Hauptzweck

Indem auf den Hauptzweck des Angebots abgestellt wird, werden alle Dienste, bei denen audiovisuelle Inhalte nur eine Nebenerscheinung darstellen, ausgeschlossen. Internetseiten, die nur ergänzend audiovisuelle Elemente enthalten, wie z.B. elektronische Ausgaben von Zeitungen und Zeitschriften oder Suchmaschinen, fallen somit aus dem Anwendungsbereich der AVMD-RL heraus.673 Die Kriterien »Information, Unterhaltung und Bildung« dienen dazu, solche Dienste auszuschließen, die keinerlei redaktionelle Elemente aufweisen, wie z.B. Verkehrs-Webcams.674


673 Vgl. Erwägungsgrund 18 AVMD-RL. Kritisch Schulz, epd medien 99/2005, 5, 6, da auch für diese Dienste Mindeststandards in den Bereichen Jugendschutz und Menschenwürde gelten müssen.

674 Vgl. Chavannes, in: Castendyk/Dommering/Scheuer, Art. 1 AVMD-RL, Rn. 37, 62.

&bullet; Bereitstellung von Sendungen zur Information, Unterhaltung und Bildung der allgemeinen Öffentlichkeit als Hauptzweck der audiovisuellen Mediendienste: Das „Hauptzweckkriterium” schließt solche Dienste aus, bei denen audiovisuelle Inhalte lediglich eine Nebenerscheinung darstellen, z.B. Internetseiten, die nur ergänzend audiovisuelle Elemente enthalten, wie z.B. elektronische Ausgaben von Zeitungen und Zeitschriften, Glücksspiele mit einem einen Geldwert darstellenden Einsatz oder Suchmaschinen. [FN 5] Das „Non-Paper” der Kommission zur Auslegung der Definitionen des Kommissionsvorschlags vom Dezember 2005 legt nahe, dass die Kriterien „Information, Unterhaltung und Bildung” dazu dienen sollten, solche Dienste aus dem Anwendungsbereich der Richtlinie auszuschließen, die keinerlei redaktionelle Elemente aufweisen, wie z.B. Verkehrs-Webcams. [FN 6]

[FN 5] Vgl. Erwägungsgrund 18 AVMSD.

[FN 6] Vgl. Chavannes, in: Castendyk/Dommering/Scheuer, European Media Law, 1. Aufl. 2008 (i.E.), Art. 1 AVMSD Rdnr. 37, 62.

Anmerkungen

Wortwörtliche Übereinstimmung bis hinunter zu den Literaturverweisen. Kein adäquater Hinweis darauf, dass hier umfangreich Formulierungen aus einer anderen Quelle übernommen wurden.

Sichter
(Graf Isolan), fret

[10.] Tr/Fragment 201 32 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-09 21:04:26 Graf Isolan
BauernOpfer, Castendyk Böttcher 2008, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02, fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 201, Zeilen: 32-34
Quelle: Castendyk_Böttcher_2008
Seite(n): 15, Zeilen: -
Der zunächst diskutierte Ansatz einer Abstufung der verschiedenen audiovisuellen Mediendienste nach der Wirkungsintensität und Meinungsrelevanz in Anlehnung an das deutsche Recht [wurde nicht übernommen. 690

690 Fechner, Medienrecht, 312.]

Der von der DLM befürwortete [FN 12] und zunächst diskutierte Ansatz einer Abstufung der verschiedenen audiovisuellen Mediendienste nach der Wirkungsintensität und Meinungsrelevanz in Anlehnung an das deutsche Recht wurde nicht übernommen.

[FN 12] DLM-Stellungnahme 2003, abrufbar unter: http://ec.europa.eu/avpolicy/docs/reg/modernisation/2003_review/contributions/wc_dlm.pdf; Diskussionspapier Fokusgruppe 1, unter: http://ec.europa.eu/avpolicy/docs/reg/modernisation/focus_groups/fg1_wp_de.pdf.

Anmerkungen

Das Fragment setzt sich auf der nächsten Seite fort; dort findet sich dann auch eine Quellenangabe. Jene macht aber das praktisch wörtliche Zitat nicht deutlich.

Sichter
Graf Isolan

[11.] Tr/Fragment 202 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-09 21:48:56 Fret
BauernOpfer, Castendyk Böttcher 2008, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
fret, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 202, Zeilen: 1-3, 5-7
Quelle: Castendyk Böttcher 2008
Seite(n): 15, Zeilen: -
[Der zunächst diskutierte Ansatz einer Abstufung der verschiedenen audiovisuellen Mediendienste nach der Wirkungsintensität und Meinungsrelevanz in Anlehnung an das deutsche Recht] wurde nicht übernommen.690 Der zeitgleiche Empfang von Sendungen impliziert aber zumindest eine besondere massenmediale Bedeutung und Breitenwirkung derartiger Angebote. 691

[...]

Die jetzt in Erwägungsgrund 20 AVMD-RL genannten Beispiele für lineare Dienste umfassen analoges und digitales Fernsehen, Live-Streaming, Webcasting und Near-Video-On-Demand, aber nicht mehr das noch in der Begründung des Kommissionsvorschlags als »Fernsehen« eingestufte IPTV.692


690 Fechner, Medienrecht, 312.

691 Castendyk/Böttcher, MMR 2008, 13, 15; von Heinegg, AfP 2008, 452, 459.

692 Vgl. KOM, Vorschlag Änderung Femsehrichtlinie, 11.

Der von der DLM befürwortete [FN 12] und zunächst diskutierte Ansatz einer Abstufung der verschiedenen audiovisuellen Mediendienste nach der Wirkungsintensität und Meinungsrelevanz in Anlehnung an das deutsche Recht wurde nicht übernommen. Der zeitgleiche Empfang von Sendungen impliziert zumindest eine besondere massenmediale Bedeutung und Breitenwirkung derartiger Angebote. Die in Erwägungsgrund 20 genannten Beispiele für lineare Dienste umfassen analoges und digitales Fernsehen, Live-Streaming, Webcasting und Near-Video-On-Demand. [FN 13]

[FN 12] DLM-Stellungnahme 2003, abrufbar unter: http://ec.europa.eu/avpolicy/docs/reg/modernisation/2003_review/contributions/wc_dlm.pdf; Diskussionspapier Fokusgruppe 1, unter: http://ec.europa.eu/avpolicy/docs/reg/modernisation/focus_groups/fg1_wp_de.pdf.

[FN 13] Krit. dazu Gersdorf (o. Fußn. 8), S. 29 ff.

Anmerkungen

Fortsetzung des Fragments der Vorseite. Zwar wird die Quelle genannt, jedoch die wörtliche Übernahme nicht deutlich gemacht.

Sichter
(Graf Isolan), fret

[12.] Tr/Fragment 220 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-22 08:16:07 Fret
Castendyk Böttcher 2008, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Tr

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 220, Zeilen: 8-14
Quelle: Castendyk Böttcher 2008
Seite(n): 16, Zeilen: -
Ein Dienst ist daher umso rundfunktypischer, je höher die Wirkungsintensität der verbreiteten Inhalte als solche ist, je stärker die redaktionelle Gestaltung der Inhalte ist, je realitätsnäher die Inhalte präsentiert werden und je größer seine Reichweite und seine gleichzeitige Rezeptionsmöglichkeit/tatsächliche Nutzung sind und je weniger Interaktivität des Nutzers den Rezeptionsvorgang bestimmt (Passivität des Nutzungsverhaltens und einfache Bedienbarkeit des Empfangsgeräts).786

785 DLM, Drittes Strukturpapier, 8.

786 Ebd., 9.

Im Ergebnis führt dies dazu, dass ein Angebot umso rundfunktypischer ist,

&bullet; je höher die Wirkungsintensität der verbreiteten Inhalte als solche ist,

&bullet; je stärker die redaktionelle Gestaltung der Inhalte ist,

&bullet; je realitätsnäher die Inhalte präsentiert werden,

&bullet; je größer die Reichweite, d.h. gleichzeitige Rezeptionsmöglichkeit und tatsächliche Nutzung sind und

&bullet; je weniger Interaktivität des Nutzers den Rezeptionsvorgang bestimmt. [FN 30]


[FN 30] DLM, 3. Strukturpapier, S. 9.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme, keine Quellenangabe.

Dublette zu http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Tr/Fragment_220_01, daher auf Keine Wertung gesetzt.

Sichter
(Graf Isolan), fret

[13.] Tr/Fragment 220 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-22 08:16:38 Fret
Castendyk Böttcher 2008, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Tr

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 220, Zeilen: 20-23
Quelle: Castendyk Böttcher 2008
Seite(n): 16, Zeilen: -
Die durch den Rundfunk ermöglichte Aktualität der vermittelten Inhalte erzeugt beim Rezipienten den Eindruck der Teilhabe am Geschehen und motiviert dazu, sich meinungsbildend damit auseinander zu setzen. Die Aktualität der vermittelten Inhalte erzeuge beim Rezipienten den Eindruck der Teilhabe am Geschehen und motiviere dazu, sich meinungsbildend damit auseinander zu setzen.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme, keine Quellenangabe.

Dublette zu http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Tr/Fragment_220_01 daher auf Keine Wertung gesetzt.

Sichter
(Graf Isolan), fret

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