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Quelle:Tr/Grünwald 2001

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Andreas Grünwald
Titel    Analoger Switch-Off. Zur Verwaltung terrestrischer Rundfunkfrequenzen im Zeichen der Digitalisierung der Fernsehübertragung in Deutschland und den U.S.A.
Ort    München
Verlag    C. H. Beck
Ausgabe    Inaugural-Dissertation Münster 2000
Jahr    2001
ISBN    3-406-47818-2

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    11


Fragmente der Quelle:
[1.] Tr/Fragment 042 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-22 19:26:33 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Grünwald 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 42, Zeilen: 1-10
Quelle: Grünwald 2001
Seite(n): 7, Zeilen: 1, 8-11, 15-22
A. Die Digitalisierung des Fernsehens

Das digitale Zeitalter macht auch vor dem Rundfunk nicht halt. Im Gegenteil, nach der Einführung des Fernsehens und der Entwicklung des Farbfernsehens bildet die Digitalisierung die dritte technologische Revolution in diesem Bereich.33 Die Digitalisierung des Fernsehens ist Produkt einer Reihe technischer Prozesse und Faktoren. Die veränderten technischen Voraussetzungen betreffen auch die praktische, greifbare Seite der Medienwirklichkeit des digitalen Zeitalters, ermöglichen sie doch erst eine Reihe neuer Nutzungsmöglichkeiten und Erscheinungsformen des Fernsehens (z. B. HDTV, Pay-TV, interaktives Fernsehen und eben auch IPTV und Mobile TV).


33 Weber/Newberry, IPTV Crash Course, XVII ff.

1. Teil. Digitalisierung des Fernsehens

[...]

Das digitale Zeitalter macht auch vor dem Rundfunk nicht halt. Im Gegenteil, nach der Einführung des Fernsehens (1928)8 und der Entwicklung des Farbfernsehens (1954)9 bildet die Digitalisierung die dritte technologische Revolution in diesem Bereich. [...]

Die Digitalisierung des Fernsehens ist Produkt einer Reihe technischer Prozesse und Faktoren (dazu unter B), deren grundlegende Kenntnis für das Verständnis aller sich in den weiteren Teilen der vorliegenden Arbeit anschließenden Ausführungen unabdingbar ist. Die veränderten technischen Voraussetzungen betreffen auch die praktische, greifbare Seite der Medienwirklichkeit des digitalen Zeitalters, ermöglichen sie doch eine Reihe neuer Nutzungsmöglichkeiten und Erscheinungsformen des Fernsehens (dazu unter C).

Anmerkungen

Keine ausreichende Kennzeichnung.

Sichter
Graf Isolan

[2.] Tr/Fragment 042 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-22 20:36:16 Fret
Fragment, Gesichtet, Grünwald 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 42, Zeilen: 15-24
Quelle: Grünwald 2001
Seite(n): 8-9, Zeilen: S.8,23-30 - S.9,1-2
Das zu sendende Objekt wird zunächst durch eine Kamera elektronisch abgetastet, die das Bild in eine Vielzahl einzelner Zeilen zerlegt.35 Das so gewonnene Signal wird einer Trägerwelle aufmodelliert und von der Senderantenne ausgestrahlt. Außer den Bildsignalen selbst werden dabei auch sog. Synchronisierwellen gesendet, die den Gleichlauf des Elektronenstrahls in der Empfangsröhre mit dem der Senderöhre sichern. Der zum Bild gehörende Ton wird auf einer eng benachbarten Trägerwelle übertragen.36 Nachdem diese Signale von der Empfangsantenne aufgefangen wurden, macht die Braun'sche Röhre das Bild auf dem Fernseher als Empfangsgerät sichtbar.37

35 Vgl. Beuth/Hanebuth/Kurz, Nachrichtentechnik, 265 ff.
36 Vgl. ebd., 276 ff.
37 LfR, Hertz schlägt in Bitrate, 6 ff.; Beuth/Hanebuth/Kurz, Nachrichtentechnik, 265 ff.

[Seite 8]

Bei der analogen Fernsehübertragung wird zunächst das zu sendende Objekt durch eine Kamera elektronisch abgetastet, die das Bild in eine Vielzahl einzelner Zeilen zerlegt.14 Das so gewonnene Signal wird einer Trägerwelle aufmoduliert und von der Sendeantenne ausgestrahlt. Außer den Bildsignalen selbst werden dabei auch so genannte Synchronisierwellen gesendet, die den Gleichlauf des Elektronenstrahls in der Empfangsröhre mit dem der Senderöhre sichern. Der zum Bild gehörende Ton wird auf einer eng benachbarten Trägerwelle übertragen.15 Nachdem diese Signale


14 Vgl. Beuth/Hanebuth/Kurz, Nachrichtentechnik, S. 265 ff. 15 Vgl. Beuth/Hanebuth/Kurz, Nachrichtentechnik, S. 276 ff.

[Seite 9]

von der Empfangsantenne aufgefangen wurden, macht die Braun’sche Röhre das Bild im Empfangsgerät sichtbar.16


16 Vgl. insgesamt auch LfR, Hertz schlägt in Bitrate, S. 6 ff.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle, kein Hinweis auf eine fast wortwörtliche Übernahme (inkl. Literaturverweise).

Man achte auf die Formulierung "aufmodelliert", die nahelegt, dass an dieser Stelle der Eingriff eines Nichtfachmanns erfolgt ist.

Sichter
(Graf Isolan), fret

[3.] Tr/Fragment 043 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-22 19:42:42 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Grünwald 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 2-6
Quelle: Grünwald 2001
Seite(n): 8, Zeilen: 7-12
Das digitale Fernsehen ist hingegen zunächst auch nicht mehr als ein Verfahren zur Übertragung von Fernsehsignalen vom Sender zum Empfänger. Bedient sich die analoge Technik hierzu aber elektromagnetischer Schwingungen, greift das digitale Fernsehen auf die aus der Computertechnik geläufigen Datenströme zurück. Digitales Fernsehen ist zunächst nicht mehr als ein neues Verfahren zur Übertragung von Fernsehsignalen vom Sender zum Empfänger. Bedient sich die analoge Technik hierzu elektromagnetischer Schwingungen, greifen digitale Standards auf die aus der Computertechnik geläufigen Datenströme zurück, die durch eine Aneinanderreihung von Nullen und Einsen entstehen.11
Anmerkungen

Keine zureichende Kennzeichnung.

Sichter
Graf Isolan

[4.] Tr/Fragment 043 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-22 20:30:24 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Grünwald 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 14-21
Quelle: Grünwald 2001
Seite(n): 9-10, Zeilen: S.9, 28-34 - S.10, 1-2
Insgesamt ist das erforderliche System also ungleich komplexer als ein analoges. Es kennt eine Reihe zusätzlicher Komponenten, die der althergebrachten Technik fremd sind.42 Sie lassen sich grob unterteilen in Techniken, die das digitale Fernsehen zu seiner Funktionsfähigkeit zwingend voraussetzt (Komponenten im engeren Sinne), und solche, die allein gewisse Zusatzfunktionen des Digitalfernsehens ermöglichen, ohne dass das Funktionieren des Übertragungsvorgangs selbst von ihnen abhängt (Komponenten im weiteren Sinne).43

42 Christmann, ZUM 2009, 7, 7 f.

43 So die Einteilung nach Grünwald, Analoger Switch-Off, 10.

[Seite 9]

Das dazu erforderliche System ist ungleich komplexer als ein analoges. Es kennt eine Reihe zusätzlicher Komponenten, die der althergebrachten Technik fremd sind. Sie lassen sich grob unterteilen in Techniken, die das digitale Fernsehen zu seiner Funktionsfähigkeit zwingend voraussetzt, und solche, die allein gewisse Zusatzfunktionen des Digitalfernsehens ermöglichen, ohne dass das Funktionieren des Übertragungsvorgangs selbst von ihnen abhängt.

[Seite 10]

Im Folgenden soll diesbezüglich von Komponenten im engeren und im weiteren Sinne gesprochen werden.21

Anmerkungen

Keine hinreichende Kennzeichnung der übernommenen Passagen.

Sichter
Graf Isolan

[5.] Tr/Fragment 044 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-22 20:48:37 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Grünwald 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 1-11, 101-105
Quelle: Grünwald 2001
Seite(n): 10, 11, Zeilen: S.10, 3-9.17-19 und S.11, 6-8,
1.) Komponenten im engeren Sinne

a) Quellcodierung

Herzstück eines digitalen Fernsehsystems ist die sog. Quellcodierung des Bildsignals.44 Der Begriff bezeichnet die Umwandlung der zu sendenden, meist noch in analoger Form aufgezeichneten Inhalte in digitale Datenströme, also die Zerlegung der Bildinformation in eine binäre Folge von Nullen und Einsen45 Die Quellcodierung analog aufgezeichneter Fernsehsignale besteht aus drei Teilen, nämlich der Audio-Codierung, der Video-Codierung und dem sog. Multiplexing. Sowohl die Audio- als auch die Video-Codierung sind nicht nur durch qualitative Merkmale gekennzeichnet, vor allem komprimieren sie die digitalen gegenüber den analogen Signalen erheblich.


44 Schrape, Digitales Fernsehen, 15.

45 Genau genommen bezeichnet der Begriff der Codierung nur einen Teil des Vorgangs der Wandlung vom Analog- zum Digitalsignal, da das analoge Ausgangssignal zuvor noch abgetastet und quantisiert werden muss, vgl. Ziemer, Digitales Fernsehen, 22 ff.; LfR., Hertz schlägt in Bitrate, 18 ff.; Nicklas, Wettbewerb beim digitalen Fernsehen, 39; Janik, in; Schiwy/Schütz/Dörr, Medienrecht, 90.

[Seite 10]

2.) Komponenten im engeren Sinne

a) Quellcodierung

Herzstück eines digitalen Fernsehsystems ist die so genannte Quellcodierung des Bildsignals.22 Der Begriff bezeichnet die Umwandlung der zu sendenden, meist noch in analoger Form aufgezeichneten Inhalte in digitale Datenströme,23 also die Zerlegung der Bildinformation in eine binäre Folge von Nullen und Einsen.24 [...]

Die Quellcodierung analog aufgezeichneter Fernsehsignale nach dem MPEG-Muster besteht aus drei Teilen, nämlich der Audio-Codierung, der Video-Codierung und dem so genannten Multiplexing.29

[Seite 11]

Beide Standards sind indes nicht nur durch qualitative Merkmale gekennzeichnet, vor allem komprimieren sie die digitalen gegenüber den analogen Signalen erheblich.


22 Schrape, Digitales Fernsehen, S. 15.

[...]

24 Genaugenommen bezeichnet der Begriff der Codierung nur einen Teil des Vorgangs der Wandlung vom Analog- zum Digitalsignal, da das analoge Ausgangssignal zuvor noch abgetastet und quantisiert werden muss, vgl. Ziemer, Digitales Fernsehen, S. 26 ff.

Anmerkungen

Keine hinreichende Kennzeichnung.

Sichter
Graf Isolan

[6.] Tr/Fragment 045 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-23 07:01:26 Fret
Fragment, Gesichtet, Grünwald 2001, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Tr

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 3-4
Quelle: Grünwald 2001
Seite(n): 11, Zeilen: 22-24
So können die Übertragungsplattformen platzsparend, kapazitätsökonomisch und effizient genutzt werden, so dass das digitale Sendesignal deutlich weniger Übertragungskapazitäten beansprucht als ein vergleichbares analoges.49

49 Nicklas, Wettbewerb beim digitalen Fernsehen, 41; Janik, in; Schiwy/Schütz/Dörr, Medienrecht, 90.

Resultat dieser Kompressionstechniken ist jedoch in jedem Fall, dass das digitale Sendesignal deutlich weniger Übertragungskapazitäten beansprucht als ein vergleichbares analoges.34

34 Siehe näher dazu noch unten unter D.II.l.)b)(3), S.31.

Anmerkungen

Ohne jede Kennzeichnung wird der hintere Halbsatz identisch übernommen. Wegen der Kürze der Übernahme auf Keine Wertung gesetzt.

Sichter
(Graf Isolan), fret

[7.] Tr/Fragment 045 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-23 07:04:34 Fret
Fragment, Gesichtet, Grünwald 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 19-22, 117-120
Quelle: Grünwald 2001
Seite(n): 11-12, Zeilen: S.11, 25-29.106-111 und S.12, 101-103
Als dritte Komponente der Quellcodierung betrifft das Multiplexing den Vorgang der »Verpackung« der digitalisierten Audio- und Videoinformationen zu einem gemeinsamen, sendefähigen Transportdatenstrom.53 Es findet im sog. Play-Out-Center statt, der Sendezentrale des Digitalfernsehens.54

53 Schrape, Digitales Fernsehen, 15; Ziemer, Digitales Fernsehen, 187 ff.; KEK, Dritter Konzentrationsbericht, 308.

54 Vgl. auch schon die graphische Darstellung bei Schulz/Seufert/Holznagel, Digitales Fernsehen, 77 sowie aus der technischen Literatur ausführlich Blair, Digital Techniques, 37[ff. Das Multiplexing besitzt allerdings nicht nur eine technische, sondern auch eine inhaltliche beziehungsweise redaktionelle Komponente, die allgemein unter dem Schlagwort »Paketierung« erörtert wird. Dazu und zu den in diesem Zusammenhang relevanten Fragen der Gewährleistung eines offenen und chancengleichen Zugangs zu diesen Bündelungsmechanismen jüngst etwa KEK, Dritter Konzentrationsbericht, 310.]

Als dritte Komponente der Quellcodierung betrifft das Multiplexing den Vorgang der „Verpackung“ der digitalisierten Audio- und Videoinformationen zu einem gemeinsamen, sendefähigen Transportdatenstrom.35 Es findet im so genannten Play-Out-Center statt, der Sendezentrale des Digitalfernsehens. [...]36

35 Bartosch, CR 1997, 517 (517); Schrape, Digitales Fernsehen, S. 15; Ziemer, Digitales Fernsehen, S. 188 ff.

36 Vgl. auch die graphische Darstellung bei Schulz/Seufert/Holznagel, Digitales Fernsehen, S. 77 sowie aus der technischen Literatur ausführlich Blair, Digital Techniques in Broadcasting Transmission, S. 37 ff. Das Multiplexing besitzt allerdings nicht nur eine technische, sondern auch eine inhaltliche beziehungsweise redaktionelle Kompo[nente, die allgemein unter dem Schlagwort „Paketierung“ erörtert wird. Dazu und zu den in diesem Zusammenhang relevanten Fragen der Gewährleistung eines offenen und chancengleichen Zugangs zu diesen Bündelungsmechanismen etwa Bullinger, AfP 1997, 761 ff.; Eberle, CR 1996, 193 (194 f.); Gersdorf, Chancengleicher Zugang, 163 ff.; Holznagel, ZUM 1996,16 (23 f.); ders., in: Prütting u. a., Zukunft der Medien, S. 37 ff.; Weisser, ZUM 1997, 877 (879).]

Anmerkungen

Keine hinreichende Kennzeichnung, kein Hinweis auf die Quelle. Übernahme inkl. Fußnoten.

Sichter
(Graf Isolan), fret

[8.] Tr/Fragment 046 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-23 07:08:58 Fret
Fragment, Gesichtet, Grünwald 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 46, Zeilen: 1-18
Quelle: Grünwald 2001
Seite(n): 11-12, Zeilen: S.11,29-34 - S.12,1-12
[Dort werden] die jeweils zu sendenden Elemente, seien es nun einzelne Fernsehprogramme, die Daten eines Benutzerführungssystems oder die Dateien eines Computerspiels, technisch miteinander verknüpft, so dass ein einheitliches, digitales Sendesignal entsteht, das in den entsprechenden Übertragungskanal eingespeist werden kann.

b) Übertragung

Nachdem das zu sendende Material im Rahmen der Quellcodierung zunächst digitalisiert und sodann zu Datencontainern zusammengestellt wurde, müssen die »gemultiplexten« Sendesignale vom Veranstalter an den Empfänger übermittelt werden. Dies konnte zunächst nur auf terrestrischem Wege, per Kabel oder via Satellit erfolgen, nun aber auch über neue Übertragungswege wie z. B. das DSL-Netz.

Gegenüber der analogen Sendetechnik weist der Übertragungsvorgang beim digitalen Fernsehen allerdings einige Besonderheiten auf. Deren auffälligste ist die Möglichkeit der Fehlerkorrektur.55 Dabei werden im Wege einer Art Mittelwertberechnung fehlende Segmente des Datenstroms ersetzt, wenn Teile der Bild- oder Toninformationen bei der Übermittlung an den Rezipienten verloren gegangen sind.


55 Dazu Blair, Digital Techniques, 45 ff.; Ziemer, Digitales Fernsehen, 208.

[Seite 11]

Dort werden die jeweils zu sendenden Elemente, seien es nun einzelne Fernsehprogramme, die Daten eines Benutzerführungssystems oder die Dateien eines Computerspiels, technisch miteinander verknüpft, so dass ein einheitliches, digitales Sendesignal entsteht, das in den entsprechenden Übertragungskanal eingespeist werden kann.36

[Seite 12]

b) Übertragung

Nachdem das zu sendende Material im Rahmen der Quellcodierung zunächst digitalisiert und sodann zu Datencontainern zusammengestellt wurde, müssen die „gemultiplexten“ Sendesignale vom Veranstalter an den Empfänger übermittelt werden. Dies kann auf terrestrischem Wege, per Kabel oder via Satellit erfolgen.37 Gegenüber der analogen Sendetechnik weist der Übertragungsvorgang beim digitalen Fernsehen allerdings einige Besonderheiten auf. Deren auffälligste ist die Möglichkeit der Fehlerkorrektur.38 Dabei werden im Wege einer Art Mittelwertberechnung fehlende Segmente des Datenstroms ersetzt, wenn Teile der Bild- oder Toninformationen bei der Übermittlung an den Rezipienten verloren gegangen sind.39


38 Dazu Blair, Digital Techniques in Broadcasting Transmission, S. 45 ff.; van Tassel, Advanced Television Systems, S. 41 ff.; Ziemer, Digitales Fernsehen, S. 25 f.

Anmerkungen

Keine hinreichende Kennzeichnung.

Sichter
(Graf Isolan), fret

[9.] Tr/Fragment 047 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-23 07:14:10 Fret
Fragment, Gesichtet, Grünwald 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 1-11
Quelle: Grünwald 2001
Seite(n): 13-14, Zeilen: S.13,19-26 und S. 14.2-6
c) Decodierung

Mit herkömmlichen, auf analoger Basis arbeitenden TV-Geräten lassen sich allerdings keine digitalen Fernsehsignale empfangen. Die Umsetzung des Sendesignals in ein sichtbares Fernsehbild bedarf vielmehr der vorherigen Decodierung des digitalen Datenstroms in ein analoges Bildsignal. Hierbei kommen zwei verschiedene Möglichkeiten in Betracht. Zum einen können die vorhandenen analogen TV-Geräte durch externe Digital/Analog-Wandler ergänzt werden, sog. Set-Top-Boxen.57 Zum anderen können die vorhandenen analogen Geräte vollständig gegen digitale Fernsehempfänger ausgetauscht werden.58 Diese haben den Digital/Analog-Wandler bereits als festen Bestandteil eingebaut (Integrated Receiver Decoder).


57 Dazu Ziemer, Digitales Fernsehen, 246 ff.; Klußmann, Lexikon der Kommunikationstechnik, 802; Janik, in; Schiwy/Schütz/Dörr, Medienrecht, 90; Scheuer/Knopp, Glossar des digitalen Fernsehens, 17 f.; Karstens, Fernsehen digial [sic!], 99 f.

58 Hierzu Ziemer, Digitales Fernsehen, 252; Scheuer/Knopp, Glossar des digitalen Fernsehens, 17 f.

[Seite 13]

c) Decodierung

Mit herkömmlichen, auf analoger Basis arbeitenden TV-Geräten lassen sich keine digitalen Fernsehsignale empfangen. Die Umsetzung des Sendesignals in ein sichtbares Fernsehbild bedarf vielmehr der vorherigen Decodierung des digitalen Datenstroms in ein analoges Bildsignal. Hierbei kommen zwei verschiedene Möglichkeiten in Betracht. Zum einen können die vorhandenen, analogen TV-Geräte durch externe Digital/Analog-Wandler ergänzt werden, so genannte Set-Top-Boxen.49 [...]


49 Dazu Ziemer, Digitales Fernsehen, S. 313 ff.

[Seite 14]

Zum anderen können die vorhandenen, analogen Geräte vollständig gegen digitale Fernsehempfänger ausgetauscht werden.52 Diese haben den Digital/Analog-Wandler bereits als festen Bestandteil eingebaut (Integrated Receiver Decoder, IRD).


52 Dazu Ziemer, Digitales Fernsehen, S. 320 f.

Anmerkungen

Sämtliche Formulierungen stammen aus der ungenannt bleibenden Quelle.

Man beachte, dass der Autor die in der Quelle sich auf die zweite Auflage von Ziemer, Digitales Fernsehen, beziehende Quellenangabe auf die Seitenzahl der dritten Auflage aktualisiert.

Sichter
(Graf Isolan), fret

[10.] Tr/Fragment 047 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-23 07:16:54 Fret
Fragment, Gesichtet, Grünwald 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 20-29
Quelle: Grünwald 2001
Seite(n): 17, Zeilen: 18-26
2.) Komponenten im weiteren Sinne

Das digitale Fernsehen zeichnet sich durch eine Reihe weiterer Elemente aus, die auch bei IPTV und Mobile TV eine Schlüsselrolle einnehmen. Hierzu zählen vor allem Verschlüsselungs- und Zugangsberechtigungssysteme, elektronische Programmführer, Anwendungsprogammierschnittstellen und Personal Video Recorder. Erst diese Techniken ermöglichen es, das gesamte technische und ökonomische Potenzial des digitalen Fernsehens - insbesondere für Pay-TV - vollends auszuschöpfen. Nicht nur der Vollständigkeit halber werden sie deshalb im Folgenden kurz erläutert, sondern auch, weil sie teilweise Besonderheiten der IPTV- und Mobile TV-Plattformen darstellen.

3.) Komponenten im weiteren Sinne

Neben diesen obligatorischen Komponenten für die terrestrische Übertragung kennt das digitale Fernsehen eine Reihe weiterer Elemente. Hierzu zählen vor allem die elektronischen Programmführer, die so genannten Conditional-Access-Systeme und die Application Programming Interfaces. Erst diese Techniken ermöglichen es, das gesamte technische und ökonomische Potenzial des digitalen Fernsehens vollends auszuschöpfen. Nicht nur der Vollständigkeit halber seien sie deshalb im Folgenden kurz dargestellt.

Anmerkungen

Keine hinreichende Kennzeichnung der Übernahmen.

Sichter
(Graf Isolan), fret

[11.] Tr/Fragment 050 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-23 07:21:04 Fret
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Grünwald 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tr

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 50, Zeilen: 18-25
Quelle: Grünwald 2001
Seite(n): 17, Zeilen: 27-34
b) Elektronischer Programmführer

Eines der markantesten Merkmale der Digitalisierung des Fernsehens ist die Kompression der Programmdaten. Folge dieser Entwicklung ist eine Vielfalt an Fernsehangeboten und -kanälen, die allein mit Hilfe gedruckter Programmzeitschriften nicht mehr zu überblicken ist.71 Erforderlich wird daher ein (Basis-)Navigator oder ein sog. elektronischer Programmführer (Electronic Programme Guide, EPG),72 eine in das digitale Femsehangebot integrierte elektronische Programmzeitschrift.73


71 Stark, in: ALM/GSDZ (FIrsg.), Digitalisierungsbericht 2008, 21; so auch schon Weiss/Wood, MMR 1998, 239,239.

72 Im Zusammenhang mit Mobile TV wird auch vom Electronic Service Guide (ESG) gesprochen.

73 Ausführlich hierzu Karstens, Fernsehen digial [sic!], 117 ff.; Ziemer, Digitales Fernsehen, 259 ff.; Klußmann, Lexikon der Kommunikationstechnik, 321; Grünwald, Analoger Switch-Off, 18; Honsel, Technology Review 9/2006, 64, 67; Meißner/Lorz/Schmidt, Internet-[Rundfunk, 152; KEK, Dritter Konzentrationsbericht, 318 ff.; Janik, in: Schiwy/Schütz/ Dörr, Medienrecht, 91 f.; Scheuer/Knopp, Glossar des digitalen Fernsehens, 21.]

a) Elektronische Programmführer

Eines der markantesten Merkmale der Digitalisierung des Fernsehens ist die Kompression der Programmdaten.68 Folge dieser Entwicklung ist eine Vielfalt an Fernsehangeboten und -kanälen,69 die allein mit Hilfe gedruckter Programmzeitschriften nicht mehr zu überblicken ist.70 Erforderlich werden deshalb integrierte Such- und Informationssysteme, die so genannten elektronischen Programmführer (Electronic Programme Guides, EPGs):71


68 Siehe oben unter B.II.2.)a), S. 10.

69 Siehe dazu noch unten unter D.II.l.)b)(3), S.31.

70 Weiss/Wood, MMR 1998, 239 (239).

71 Dazu nur Ziemer, Digitales Fernsehen, S. 327 ff. und S. 372 f.

Anmerkungen

Keine hinreichende Kennzeichnung der Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), fret

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