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Quelle:Ts/Koepenickia 2010

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    Wilhelm Voigt, der 'Hauptmann von Köpenick'
Jahr    2010
Anmerkung    Die Internetseite existierte seit mind. 1. November 2002: https://web.archive.org/web/20030501223019/http://www.koepenickia.de/. Der Vergleich erfolgte mit der (identischen) Textfassung, die am 24. Juli 2010 archiviert wurde.
URL    https://web.archive.org/web/20100724145611/http://www.koepenickia.de/

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    ja
Fragmente    3


Fragmente der Quelle:
[1.] Ts/Fragment 401 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-07-13 15:28:15 Schumann
Fragment, Gesichtet, Koepenickia 2010, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ts, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 401, Zeilen: 12-18
Quelle: Koepenickia 2010
Seite(n): Online-Quelle, Zeilen: –
Seinen Coup vom 16. Oktober 1906 plant er sorgfältig. Er benutzt die vorangehende Woche dazu, sich bei verschiedenen Trödlern in Potsdam und Berlin die Uniform eines preussischen „Hauptmanns des 1. Garde- Regiments zu Fuß“ zusammenzukaufen. Am frühen Morgen dieses Tages fährt er, der nie Soldat gewesen ist, von seinem Unterschlupf am Schlesischen Bahnhof zum Bahnhof Beusselstraße. Er holt die Uniform aus der Gepäckaufbewahrung und zieht sich an der Jungferheide [sic!] um. Seinen am 16. Oktober 1906 folgenden Coup plante Voigt sorgfältig. So hatte er die vorangegangene Woche dazu benutzt, sich bei verschiedenen Trödlern in Potsdam und Berlin die Uniform eines preußischen "Hauptmanns des 1. Garde-Regiments zu Fuß" zusammenzukaufen.

Am frühen Morgen dieses Tages fährt Voigt von seinem Unterschlupf am Schlesischen Bahnhof zum Bahnhof Beusselstraße. Er holt seine Uniform aus der Gepäckaufbewahrung und läuft zur Jungferheide [sic!] um sich umzuziehen.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. Die Jungfernheide wird in beiden Texte zur Jungferheide.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

[2.] Ts/Fragment 402 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-07-13 15:32:38 Schumann
Fragment, Gesichtet, Koepenickia 2010, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ts, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 402, Zeilen: 1-29
Quelle: Koepenickia 2010
Seite(n): Online-Quelle, Zeilen: –
Dann fährt er nach Stralau-Rummelsburg und von dort mit dem Vorortzug nach Köpenick. Hier sondiert Voigt das Terrain; insbesondere prägt er sich die Gegend um das Rathaus ein. Danach fährt er mit dem Nordringzug zum Bahnhof Putlitzstraße und drückt sich längere Zeit auf der Seestraße herum. Gegen Mittag, zur Zeit der Wachablösungen, hält er in der Sylter Straße einen Trupp Garde-Füsiliere an, der aus vier Mann und einem Unteroffizier besteht und als Wachmannschaft der Militärschwimmanstalt am Plötzensee auf dem Rückweg in die Kaserne ist. Der Unteroffizier lässt strammstehen und erstattet Meldung. Unter Berufung auf allerhöchste Kabinettsorder - die er allerdings nicht vorzeigt — unterstellt Voigt die Truppe seinem Befehl. Er entlässt den Unteroffizier, damit dieser seine Vorgesetzten unterrichten kann. Kurz darauf kapert Voigt die ebenfalls vorbeikommende, abgelöste Wache eines Schiessstandes, welche aus sechs Mann vom 4. Garde-Regiment zu Fuss besteht. Mit der ihm nun zur Verfügung stehenden Streitmacht marschiert Voigt zum Bahnhof Putlitzstraße und fährt von dort nach Köpenick. Am Rathaus angekommen, lässt Voigt vor den Portalen und Nebeneingängen Posten aufstellen und die Tore schliessen. Die örtliche Gendarmerie wird von Voigt angewiesen, während der Aktion für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Im Vorzimmer des Bürgermeisters lässt Voigt den Oberstadtsekretär Rosenkranz arretieren. Dann verhaftet er den Bürgermeister Dr. Georg Langerhans. Den Hauptkassenrendanten von Wiltberg lässt Voigt einen Kassensturz machen und beschlagnahmt den Abschlussbetrag von rund 4.000 Mark gegen Quittung. Anschliessend lässt er die Herren Langerhans und von Wiltberg zur Neuen Wache nach Berlin abtransportieren. Seiner Truppe gibt Voigt den Auftrag, die Wachen nach einer halben Stunde einzuziehen, per Bahn nach Berlin abzurücken und sich in der Neuen Wache zu melden. Er selbst verlässt das Rathaus in Richtung Bahnhof Köpenick und verschwindet mit einem Vorortzug der S-Bahn nach Berlin. Anschließend fährt er nach Stralau-Rummelsburg und von dort mit dem Vorortzug nach Köpenick. Hier sondiert Voigt das Terrain, insbesondere prägt er sich die Gegend um das Rathaus ein. Danach fährt Voigt mit dem Nordringzug zum Bahnhof Putlitzstraße und drückt sich längere Zeit auf der Seestraße herum.

Gegen Mittag, zur Zeit der Wachablösungen, hält Voigt in der Sylter Straße einen Trupp Garde-Füsiliere an, der aus vier Mann und einem Unteroffizier besteht und als Wachmannschaft der Militärschwimmanstalt am Plötzensee auf dem Rückweg in die Kaserne ist. Der Unteroffizier lässt strammstehen und erstattet Meldung.

Unter Berufung auf allerhöchste Kabinettsorder unterstellt Voigt die Truppe seinem Befehl. Er entlässt den Unteroffizier, damit dieser seine Vorgesetzten unterrichten kann. Kurz darauf kapert Voigt die ebenfalls vorbeikommende, abgelöste Wache eines Schießstandes, welche aus 6 Mann vom 4. Garde-Regiment zu Fuß besteht.

Mit der ihm nun zur Verfügung stehenden Streitmacht marschiert Voigt zum Bahnhof Putlitzstraße und fährt von dort nach Köpenick. Am Rathaus angekommen lässt Voigt vor den Portalen und Nebeneingängen Posten aufstellen und die Tore schließen. Die örtliche Gendarmerie wird von Voigt angewiesen während der Aktion für Ruhe und Ordnung zu sorgen.

Im Vorzimmer des Bürgermeisters lässt Voigt den Oberstadtsekretär Rosenkranz arretieren, danach verhaftet er den Bürgermeister Dr. Georg Langerhans. Den Kassenrendanten von Wiltberg lässt Voigt einen Kassensturz machen und beschlagnahmt dann den Abschlussbetrag von 4000 Mark und 70 Pfennig gegen Quittung. Anschließend lässt er Dr. Langerhans und von Wiltberg zur Neuen Wache nach Berlin abtransportieren.

Seiner Truppe gibt Voigt den Auftrag, die Wachen nach einer halben Stunde einzuziehen, per Bahn nach Berlin abzurücken und sich in der Neuen Wache zu melden. Er selbst verlässt das Rathaus in Richtung Bahnhof Köpenick und verschwindet.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

[3.] Ts/Fragment 406 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-07-13 15:43:39 Schumann
Fragment, Gesichtet, Koepenickia 2010, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ts, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 406, Zeilen: 9-15, 21-26
Quelle: Koepenickia 2010
Seite(n): Online-Quelle, Zeilen: –
Voigt wurde zu einer Gefängnisstrafe von vier Jahren „wegen unbefugten Tragens einer Uniform, Vergehens gegen die öffentliche Ordnung, Freiheitsberaubung, Betruges und schwerer Urkundenfälschung“ verurteilt. Auf Grund eines Gnadenerweises seiner Majestät des Kaisers wurde er bereits am 16. August 1908 aus der Haftanstalt Berlin-Tegel entlassen. Diese Nachricht wurde von der überraschten Öffentlichkeit als grosses Ereignis aufgenommen. [...]

Voigt beginnt ein zweites Leben, indem er versucht, aus seinem Fall und der daraus gewonnenen Popularität Kapital zu schlagen. Am 20. August 1908 - nur vier Tage nach seiner Haftentlassung - präsentiert er sich im Passagenpanoptikum Unter den Linden. Dort signiert er Fotos und hält Ansprachen an das Publikum. Bis 1911 tingelt er durch die deutschen Jahrmärkte.

Am 26.10.1906 wird Voigt verhaftet und am 1.12.1906 zu einer Gefängnisstrafe von 4 Jahren "wegen unbefugten Tragens einer Uniform, Vergehens gegen die öffentliche Ordnung, Freiheitsberaubung, Betruges und schwerer Urkundenfälschung" verurteilt.

Auf Grund eines Gnadenerweises seiner Majestät des Kaisers wird Wilhelm Voigt am 16.August 1908 aus der Haftanstalt Berlin-Tegel entlassen. Die Nachricht von seiner Entlassung wird von der überraschten Öffentlichkeit als großes Ereignis aufgenommen. Voigt beginnt sein zweites Leben, indem er versucht daraus Kapital zu schlagen.

Am 20. August - vier Tage nach seiner Entlassung - tritt Voigt im Passagenpanoptikum Unter den Linden auf. Dort signiert er Fotos und hält Ansprachen an das Publikum. Noch am selben Tag werden diese Auftritte sowie jedes weitere Auftreten von Voigt in der Öffentlichkeit verboten.

Voigt plant Operetten- und Varieteauftritte in Wien und Budapest, die jedoch scheitern. Er tingelt durch die deutschen Jahrmärkte, [...]

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

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