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Quelle:Ts/Müller 2004

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Ulrich Müller
Titel    KRIMINELLES MITTELALTER: Kriminalfälle in und zur (deutschen) Literatur des Mittelalters
Datum    6. Dezember 2004
Umfang    25 S.
Anmerkung    Datum lt. pdf-Eigenschaften
URL    http://www.uni-salzburg.at/fileadmin/oracle_file_imports/544662.PDF

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    3


Fragmente der Quelle:
[1.] Ts/Fragment 016 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-23 16:55:24 Singulus
Fragment, Gesichtet, Müller 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ts, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 1-8
Quelle: Müller 2004
Seite(n): 2, Zeilen: 12-21
[Wenn Verbrechen die wissentliche und willentliche Verletzung strafbewehrter Vorschriften meint, die das menschliche Zusammenleben] regeln, gab und gibt es sie immer und überall. Gesellschaften ohne Verbrechen sind utopisch. Viele Mythologien beginnen mit einem solchen verbrechenslosen „Goldenen Zeitalter“, so die Bibel oder jene der antiken Griechen und Römer. Ein erstes kapitales Verbrechen bringt dann Unglück über die Welt und schafft jenen Zustand, den wir als Normalität begreifen. Aus der Bibel kennt man den Fall Adams und Evas und ihre Strafe, die Vertreibung aus dem Paradies, oder den Mord Kains an Abel. Verbrechen aller Art, also die bewußte Übertretung von Vorschriften, die das menschliche Zusammenleben regeln sollen, gab und gibt es zu allen Zeiten und überall. Sie gehören zur Lebenswirklichkeit von Gemeinschaften und deren Individuuen. Gesellschaften ohne Verbrechen sind eine Utopie, eine beliebte Utopie, aber eben nicht mehr. Die Mythologie vieler Völker beginnt mit einem solchen verbrechenslosen “Goldenen Zeitalter”, die Bibel ebenso wie diejenige der antiken Griechen und Römer. Ein erstes Vergehen bringt dann das sog. Unglück über die Welt, d.h. den Normalzustand, wie wir ihn heute kennen; ein solches erstes Vergehen kann etwa die Übertretung eines strengen Gebotes sein (Adam/ Eva; Strafe: Vertreibung aus dem Paradies) oder - sehr oft - ein Mord, z.B. der Mord von Kain an Abel.
Anmerkungen

Ohne Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(fret) Schumann

[2.] Ts/Fragment 018 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-23 16:57:25 Singulus
Fragment, Gesichtet, Müller 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ts, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 17-23
Quelle: Müller 2004
Seite(n): 3, 4, 8, 11, Zeilen: 3: 26-29 - 4: 1; 8: 1-2; 11: 8-10
Für die Präsenz des Verbrechens in der mittelhochdeutschen Literatur kann der Hochverrat im Rolandslied des Klerikers Konrad stehen, das etwa um 1170 geschriebene Epos um Karl den Großen und seinen Lieblings-Vasallen und Neffen Roland. Im Nibelungenlied sodann geht es um eine ganze Serie schändlichen Tuns: Betrug, Verrat, Mord und Totschlag. Jede Untat gebiert neue Untaten, die sich immer weiter steigern bis zum totalen Untergang. [Seite 3]

A. Verbrechen in der mittelhochdeutschen Literatur
1. Hochverrat: Das “Rolandslied” des Klerikers Konrad

Eines der frühen Erzählwerke mittelhochdeutscher Literatur ist das etwa um 1170 geschriebene Epos um Karl den Großen und seinen Lieblings-Vasall und Neffen [Roland.]

[Seite 8]

3. Betrug, Verrat, Mord und Totschlag: “Nibelungenlied”, “Parzival” des Wolfram von Eschenbach

[Seite 11]

[...] Jede Untat, jedes Verbrechen gebiert neue Untaten, die sich immer mehr steigern, bis in den totalen Untergang.

Anmerkungen

Massiv kürzende Zusammenfassung der Ausführungen Müllers - ohne Hinweis auf die Quelle..

Sichter
(fret) Schumann

[3.] Ts/Fragment 019 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-30 18:00:02 Schumann
Fragment, Gesichtet, Müller 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ts, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 19, Zeilen: 4-9
Quelle: Müller 2004
Seite(n): 2, 3, Zeilen: 2: letzte Zeile; 3: 1-3, 15-17
Wo immer Literatur Leben und Wirklichkeit in gedrängter und organisierter Form fasst, enthält sie Verbrechen, in vielfältigster Gestalt. Aber das Verbrechen ist vor allem auch ein dankbarer Erzählstoff von hohem Unterhaltungswert. Es kann starke Empfindungen hervorrufen, Schrecken, Wut und Entsetzen, aber auch Lust und schaurige Faszination. [Seite 2]

Sünden und Verbrechen, wenn sie richtig erzählt

[Seite 3]

werden, haben einen faszinierenden Unterhaltungswert (siehe die beliebten TV-Krime-Serien), in ihrer ernsten Erzählweise rufen sie Schrecken, Wut und Entsetzen hervor, fast immer aber mit einem Anteil von schauriger Faszination. [...] Da Literatur immer Leben und Wirklichkeit in konzentrierter und organisierter Form darstellt, so enthält natürlich auch die mittelhochdeutsche Literatur das Thema Verbrechen, und zwar in der der Wirklichkeit entsprechenden vielfältigsten Gestalt.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf die Quelle.

Sichter
Agrippina1

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