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Quelle:Ts/Wikipedia Kriminologie 2008

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    Kriminologie
Verlag    (Wikipedia)
Datum    29. März 2008
URL    https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kriminologie&oldid=44289021

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Ts/Fragment 110 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 20:10:18 Schumann
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ts, Verschleierung, Wikipedia Kriminologie 2008

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 110, Zeilen: 1-7
Quelle: Wikipedia Kriminologie 2008
Seite(n): online, Zeilen: -
Davon zu unterscheiden ist die Kriminalistik. Während es bei der Kriminologie primär um den abstrakten Erkenntnisgewinn über die Ursachen und Erscheinungsformen von Kriminalität geht, beschäftigt sich die Kriminalistik mit der konkreten, praxisbezogenen Fragestellung der Prävention, Bekämpfung und Aufklärung von Straftaten. Beide Wissenschaften können als Hilfswissenschaft der anderen verstanden werden. Aufgabengebiet und Arbeitsweise

Der Begriff der Kriminologie ist vom Begriff der Kriminalistik zu unterscheiden. Beide Wissenschaften können als Hilfswissenschaft der jeweils anderen betrachtet werden. Während primäres Ziel der Kriminologie die abstrakte (also nicht auf einen bestimmten Fall bezogene) Erkenntnisgewinnung über die Ursachen und Erscheinungsformen von Kriminalität ist, beschäftigt sich die Kriminalistik mit der konkreten - praxisbezogenen - Fragestellung der Verhütung (Prävention), Bekämpfung und Aufklärung von Straftaten.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Schumann), WiseWoman

[2.] Ts/Fragment 121 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 20:08:48 Schumann
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ts, Verschleierung, Wikipedia Kriminologie 2008

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 121, Zeilen: 8-12, 14-20
Quelle: Wikipedia Kriminologie 2008
Seite(n): online, Zeilen: -
5. Zur Weiterentwicklung der Kriminologie nach 1900

Trotz zunehmender Kritik wurden die von Lombroso und seiner Schule begründeten anlagebedingten Erklärungsansätze zu Beginn des 20. Jahrhunderts zunächst fortgesetzt. Man ging zum Beispiel zeitweilig von der Existenz eines für das Begehen von Verbrechen kausalen „Mörderchromosoms“ aus. Dass es „geborene Verbrecher“ auf Grund von Chromosomenanomalien nicht gibt, gilt heute indessen als gesichert.37 Dann aber gewann die Meinung die Oberhand, die Verbrechensursache liege nicht ausschliesslich in den Anlagen des Menschen, sondern sei auch in dessen sozialen Umwelt zu suchen. In diesem Zusammenhang entwickelte sich die von Franz von Liszt aufgestellte, aber schon von Friedrich Schiller verwendete „Anlage-Umwelt-Formel“, die das Verbrechen als Resultat der Eigenart des Täters und den diesen zur Tatzeit umgebenden äusseren Einflüssen beschrieb.


37 Vgl. näher Anne-Eva Brauneck: Zum Begriff der kriminellen Anlagen, in: Festschrift für Karl Engisch zum 70. Geburtstag, hrsg. v. Paul Bockelmann/Arthur Kaufmann/ Ulrich Klug, Frankfurt am Main: Klostermann 1969, S. 636-643; und Jan Diether Murken: Aggressivität als Problem der Genetik, in: Arno Plack [Hrsg.]: Der Mythos vom Aggressionstrieb, München: List 1973, S. 121-144.

Die von Lombroso und seiner Schule begründeten anlagebedingten Erklärungsansätze wurden im 20. Jahrhundert durch die Adoptions- und die Zwillingsforschung, sowie die weniger populäre sog. „Phosphattheorie“ (verstärkte Aggressionsbereitschaft durch übermäßigen Konsum phosphathaltiger Fleischprodukte) fortgesetzt. Ferner wurde zeitweilig von der Existenz eines sog. Mörderchromosomes ausgegangen (überzähliges Y-Chromosom - XYY), dessen Kausalität für das Begehen von Verbrechen jedoch wissenschaftlich widerlegt werden konnte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzten sich zunehmend solche Stimmen durch, welche die Verbrechensursachen nicht ausschließlich in den Anlagen des Menschen vermuteten, sondern vielmehr auch die Umwelt als Ursache mit einbezogen. In diesem Zusammenhang entwickelte sich die von Franz von Liszt aufgestellte sog. Anlage-Umwelt-Formel, wonach er das Verbrechen als Resultat der Eigenart des Täters und den diesen zur Tatzeit umgebenden äußeren Einflüssen beschrieb.
Anmerkungen

Ohne Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Schumann), WiseWoman

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