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Quelle:Tt/Philipsen 2007

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Tabea Philipsen
Titel    Erkundungen zur Patientenzufriedenheit mit der medizinischen Versorgung
Ort    Rostock
Jahr    2007
Anmerkung    Inauguraldissertation zur Erlangung des akademischen Grades Doktor der Medizin der Medizinischen Fakultät der Universität Rostock
URL    http://d-nb.info/991174909/34

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    19


Fragmente der Quelle:
[1.] Tt/Fragment 001 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 16:12:52 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Philipsen 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tt

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 1, Zeilen: 18-22
Quelle: Philipsen 2007
Seite(n): 3, Zeilen: 21-25
Demgegenüber muss dem aus Studien hervorgegangenen wichtigen Ergebnis Beachtung geschenkt werden, dass die Patientenzufriedenheit entscheidend durch die Interaktion zwischen Arzt und Patient in der so genannten Arzt-Patient-Beziehung beeinflusst wird. Qualität und Quantität der Kommunikation mit dem Arzt spielen für den Patienten dabei eine große Rolle. (Phillipsen [sic], 2007) Demgegenüber muss dem aus Studien hervorgegangenen wichtigen Ergebnis Beachtung geschenkt werden, dass die Patientenzufriedenheit entscheidend durch die Interaktion zwischen Arzt und Patient in der sogenannten Arzt-Patient-Beziehung beeinflusst wird (s. Kapitel 2.1.4). Qualität und Quantität der Kommunikation mit dem Arzt spielen für den Patienten dabei eine große Rolle.
Anmerkungen

Die Quelle ist genannt, die wörtliche Übernahme ist aber nicht als solche gekennzeichnet.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[2.] Tt/Fragment 031 24 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 11:03:07 Kybot
Fragment, KeineWertung, Philipsen 2007, SMWFragment, Schutzlevel, Tt, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 31, Zeilen: 24-27
Quelle: Philipsen 2007
Seite(n): 32, Zeilen: 2ff
Für die vorliegende Untersuchung wurden zwei Methoden der Sozialforschung ausgewählt, um die Motivation der Patienten zu erkunden: Erstens eine schriftliche Befragung mittels Fragebogen und zweitens eine mündliche Befragung auf der Grundlage eines standardisierten Interviews. Aufgrund der in Kapitel 2.1.5 ausgeführten methodischen Vorüberlegungen wurden für die vorliegende Untersuchung zwei Methoden der Sozialforschung ausgewählt, um die Zufriedenheit der Patienten zu erkunden: Erstens eine schriftliche Befragung mittels Fragebogen und zweitens eine mündliche Befragung auf der Grundlage eines halbstandardisierten Interviews.
Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.

Sichter
(Hindemith)

[3.] Tt/Fragment 033 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 16:15:17 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Philipsen 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tt

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 33, Zeilen: 11-28
Quelle: Philipsen 2007
Seite(n): 39, 40, Zeilen: 39: 4-13, 25ff; 40: 1-7
Die skaliert vorliegenden Antworten der ausgefüllten Fragebögen werden direkt einer Häufigkeitsermittelung zugänglich gemacht. Die Interviewprotokolle sind in Umfang und Qualität unterschiedlich ausgefallen, es wurden nicht immer alle Fragen beantwortet und so muss eine unterschiedlich hohe Anzahl fehlender Antworten aufgelistet werden. Die protokollierten Antworten werden nach häufig angesprochenen Themenbereichen geordnet. Daraus erfolgt die Bildung von Antwortkategorien. Die pro Frage am häufigsten genannten Kategorien werden einer Häufigkeitsermittelung zugeführt. Für die dichotomen Fragen des Interviews wird anhand der Ja/Nein-Antwort eine Häufigkeitszählung durchgeführt.

Die unabhängigen Variablen werden hinsichtlich ihrer zentralen Tendenzen untersucht. Danach wird auf Zusammenhänge zwischen unabhängigen und abhängigen Variablen geprüft. Dieser Untersuchungsschritt bildet ab, von welchen Patientenmerkmalen die Einstellungen der Patienten abhängen. Dazu werden statistische Testverfahren angewandt, bei deren Auswahl das Skalenniveau der Variablen zu beachten ist.

Die Messniveaus Nominalskala und Ordinalskala lassen nur nichtparametrische statistische Tests oder nichtparametrische Korrelationsmaße zu. Um den Zusammenhang zwischen jeweils zwei Variablen auf Ordinalskalenniveau zu bestimmen, wird der nichtparametrische Korrelationskoeffizient nach Kendall-Tau verwendet.

Die skaliert vorliegenden Antworten der ausgefüllten Fragebögen werden direkt einer Häufigkeitsermittelung zugänglich gemacht.

Die Interviewprotokolle sind in Umfang und Qualität unterschiedlich ausgefallen, es wurden nicht immer alle Fragen beantwortet und so muss eine unterschiedlich hohe Anzahl fehlender Antworten aufgelistet werden.

Die protokollierten Antworten werden nach häufig angesprochenen Themenbereichen geordnet. Daraus erfolgt die Bildung von Antwortkategorien. Die pro Frage am häufigsten genannten Kategorien werden einer Häufigkeitsermittelung zugeführt. Für die dichotomen Fragen des Interviews wird anhand der Ja/Nein-Antwort eine Häufigkeitszählung durchgeführt. [...]

[...]

Die unabhängigen Variablen werden hinsichtlich ihrer zentralen Tendenzen untersucht.

Danach wird auf Zusammenhänge zwischen unabhängigen und abhängigen Variablen geprüft. Dieser Untersuchungsschritt bildet ab, von welchen Patientenmerkmalen die Einstellungen der Patienten abhängen. Dazu werden

[Seite 40]

statistische Testverfahren angewandt, bei deren Auswahl das Skalenniveau der Variablen zu beachten ist.

Die Messniveaus Nominalskala25 und Ordinalskala26 lassen nur nichtparametrische statistische Tests27 oder nichtparametrische Korrelationsmaße28 zu.

Um den Zusammenhang zwischen jeweils zwei Variablen auf Ordinalskalenniveau zu bestimmen, wird der nichtparametrische Korrelationskoeffizient nach Kendall- Tau29 verwendet.


[...]

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[4.] Tt/Fragment 034 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 21:04:45 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Philipsen 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tt

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 34, Zeilen: 1-13
Quelle: Philipsen 2007
Seite(n): 40, 41, Zeilen: 40: 8ff; 41: 101ff
Zur Bestimmung des Zusammenhanges von zwei Variablen auf Nominalskalenniveau wird der Chi-Quadrat-Test eingesetzt.

Der Zusammenhang zwischen Variablen unterschiedlichen Skalenniveaus wird mit dem Chi-Quadrat-Test berechnet. Im letzten Schritt wird nach Zusammenhängen zwischen den ordinalskalierten abhängigen Variablen untersucht, dazu wird der Korrelationskoeffizient Kendall-Tau zur Berechnung herangezogen.

Die Signifikanzniveaus sind wie folgt definiert:

p<0,05 statistisch signifikanter Zusammenhang

p<0,01 statistisch hochsignifikanter Zusammenhang

Die Patienten hatten bei mehreren Fragen die Möglichkeit mehrere Antworten anzugeben, im Text wird für die jeweilige Frage darauf hingewiesen. Für die Ergebnisse resultiert eine gesonderte tabellarische Darstellung sowie Prozentwerte, die für die jeweilige Frage in ihrer Summe ungleich 100% sind.

Zur Bestimmung des Zusammenhanges von zwei Variablen auf Nominalskalenniveau wird der Chi-Quadrat-Test30 eingesetzt.

Der Zusammenhang zwischen Variablen unterschiedlichen Skalenniveaus wird mit dem Chi-Quadrat-Test berechnet. [...]

Im letzten Schritt wird nach Zusammenhängen zwischen den ordinalskalierten abhängigen Variablen untersucht, dazu wird der Korrelationskoeffizient Kendall-Tau zur Berechnung herangezogen. Die Signifikanzniveaus sind wie folgt definiert:

p<0,05 statistisch signifikanter Zusammenhang

p<0,01 statistisch hochsignifikanter Zusammenhang.


[...]

32 Die Patienten hatten bei mehreren Fragen die Möglichkeit mehrere Antworten anzugeben, im Text wird für die jeweilige Frage darauf hingewiesen. Für die Ergebnisse resultiert eine gesonderte tabellarische Darstellung sowie Prozentwerte, die für die jeweilige Frage in ihrer Summe ungleich 100% sind.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[5.] Tt/Fragment 067 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 21:10:26 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Philipsen 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tt

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 67, Zeilen: 23-28
Quelle: Philipsen 2007
Seite(n): 74, Zeilen: 27ff
Zusammenhänge zwischen den abhängigen Variablen

Die Zusammenhänge zwischen den abhängigen Variablen zeigt die folgende Tabelle. Zur Darstellung der Zusammenhänge zwischen den abhängigen Variablen wird jede abhängige Variable allen anderen abhängigen Variablen gegenübergestellt. Daher erscheint jede Variable und jedes Ergebnis zweifach in der Tabelle. Trotz der Wiederholung wird dies aus Gründen der Vollständigkeit so belassen.

Zusammenhänge zwischen den abhängigen Variablen

Die Zusammenhänge zwischen den abhängigen Variablen untereinander zeigt die nachfolgende Tabelle.36


36 Zur Darstellung der Zusammenhänge zwischen den abhängigen Variablen wird jede abhängige Variable allen anderen abhängigen Variablen gegenübergestellt. Daher erscheint jede Variable und jedes Ergebnis zweifach in der Tabelle. Trotz der Wiederholung wird dies aus Gründen der Vollständigkeit so belassen.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[6.] Tt/Fragment 068 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 21:14:27 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Philipsen 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tt, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 68, Zeilen: 4-8
Quelle: Philipsen 2007
Seite(n): 76, Zeilen: 8ff
Die dargestellten Zusammenhänge gelten ebenso in umgekehrter Weise, die Ausformulierung erübrigt sich daher. Diese Ergebnisse zeigen, dass eine positive Antwort auf eine Frage mit weiteren positiven Antworten auf andere Fragen als Ausdruck von Motivation einhergeht. Die statistischen Berechnungen ergeben zugleich, dass Unmotiviertheit in einem Aspekt der Therapie einhergeht mit Unmotiviertheit in anderen Aspekten. Die dargestellten Zusammenhänge gelten ebenso in umgekehrter Weise, die Ausformulierung erübrigt sich daher.

Diese Ergebnisse zeigen, dass eine positive Antwort auf eine Frage mit weiteren positiven Antworten auf andere Fragen als Ausdruck von Zufriedenheit einhergeht. Die statistischen Berechnungen ergeben zugleich, dass Unzufriedenheit mit einem Aspekt der medizinischen Versorgung einhergeht mit Unzufriedenheit zu anderen Aspekten.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Der Text ist an die Thematik der untersuchten Arbeit angepasst.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[7.] Tt/Fragment 069 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 21:21:15 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Philipsen 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tt, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 69, Zeilen: 4-29
Quelle: Philipsen 2007
Seite(n): 16, 17, Zeilen: 16: 24ff; 17: 1ff
Vor der Durchführung einer Patientenbefragung muss zwischen unterschiedlichen methodischen Mitteln ausgewählt werden, geprägt wird diese Auswahl vor allem von ökonomischen Überlegungen. Am häufigsten eingesetzt werden Fragebögen, nach Arnold und Lang (1994) der klassische Ansatz.

Der Einsatz eines Fragebogens mit bereits vorgegebenen Antworten ist eine Form der schriftlichen Befragung, die folgende Vorteile aufweist: Ein Fragebogen ermöglicht durch einen geringen Zeit- und Personalaufwand eine ökonomische Datenerhebung (Aust, 1994; Neugebauer & Porst, 2001). Die Antworten können als unabhängig vom Untersucher angesehen werden, da die Fragebögen alleine ohne Beisein desselben bearbeitet werden können. Es ist lediglich von einem latenten Einfluss durch das Wissen um die Befragung selbst auszugehen.

Es besteht jedoch auch folgender Nachteil: Nicht beantwortete Fragen können wegen der fehlenden Möglichkeit des Nachfragens nicht ergänzt werden, es ist daher mit einem Teil unbeantworteter Fragen zu rechnen.

Nicht ganz so häufig werden Interviews eingesetzt, die sich in die Formen offen, standardisiert und halbstandardisiert einteilen lassen. Nachfolgend sollen nach Lamnek (1993) wichtige Merkmale der verschiedenen Interviewformen benannt werden: Interviews erfordern gegenüber Fragebogenerhebungen durch ihre mündliche Form wesentlich mehr Zeit für die Durchführung, auch die Auswertung gestaltet sich komplizierter, was in der Regel einen höheren finanziellen Aufwand mit sich bringt. Die verschiedenen Interviewformen unterscheiden sich auch untereinander hinsichtlich des zeitlichen und finanziellen Aufwandes, die standardisierte Form ist am ökonomischsten einzustufen.

Ebenso unterscheiden sich die genannten Interviewformen hinsichtlich Breite und Tiefe der Antworten. Das offene Interview hat den Vorteil, detaillierte und vollständige Informationen zu erheben, daher sind die Antworten breit und tief.

Bei der Planung einer Patientenbefragung muss zwischen unterschiedlichen methodischen Mitteln ausgewählt werden, die Auswahl wird vor allem von ökonomischen Überlegungen beeinflusst. Am häufigsten eingesetzt werden Fragebögen, daher nennen Arnold und Lang (1994) diesen Zugang zu Recht den klassischen Ansatz.

Der Einsatz des Fragebogens mit vorgegebenen Antworten ist eine Form der schriftlichen Befragung, die folgende Vorteile aufweist:

- Ein Fragebogen ermöglicht durch einen geringen Zeit- und Personalaufwand eine ökonomische Datenerhebung (Aust, 1994; Neugebauer & Porst, 2001).

[Seite 17]

- Die Antworten können als unabhängig vom Untersucher angesehen werden. Bei schriftlichen Befragungen ist lediglich von einem latenten Einfluss durch das Wissen um die Befragung selbst auszugehen.

Demgegenüber haben Fragebogenerhebungen folgenden Nachteil:

- Nicht beantwortete Fragen können wegen der fehlenden Möglichkeit des Nachfragens nicht ergänzt werden, es ist daher mit einem Teil unbeantworteter Fragen zu rechnen. Weniger häufig eingesetzt werden Interviews, die in die Formen offen, standardisiert und halbstandardisiert eingeteilt werden können8. Nachfolgend werden nach Lamnek (1993) wichtige Merkmale der verschiedenen Interviewformen zusammengetragen: Interviews erfordern gegenüber Fragebogenerhebungen durch ihre mündliche Form mehr Zeit für die Durchführung, aber auch für die Auswertung, was in der Regel einen höheren finanziellen Aufwand mit sich bringt. Die genannten Interviewformen unterscheiden sich auch untereinander hinsichtlich des zeitlichen und finanziellen Aufwandes, die standardisierte Form ist am ökonomischsten einzustufen.

Des Weiteren unterscheiden sich die genannten Interviewformen hinsichtlich der Breite und Tiefe der Antworten. Das offene Interview9 hat den Vorteil, detaillierte und vollständige Informationen zu erheben, daher sind die Antworten breit und tief.


8 Lamnek (1993) differenziert in seinem Buch „Qualitative Sozialforschung“ weitere Interviewformen.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Der Text ist leicht angepasst.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[8.] Tt/Fragment 070 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-25 20:11:32 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Philipsen 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tt, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 70, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Philipsen 2007
Seite(n): 17, 18, 19, Zeilen: 17: 19ff; 18: 1ff; 19: 2ff
[Jedoch ist das offene ] Interview in einem hohem Maße vom Können und der Person des Interviewers abhängig. Die Antworten eines standardisierten Interviews sind in Breite und Tiefe eingeschränkt, durch die Antwortvorgaben ist aber eine bessere Vergleichbarkeit der Antworten gegeben. Durch die mündliche Form sind weniger fehlende Antworten zu erwarten, da Nachfragen möglich sind.

Das von uns für diese Studie gewählte halbstandardisierte Interview hat folgende Vorteile: Die Fragen werden offen gestellt und die Befragten können sich relativ frei zu den angesprochenen Themen äußern, womit Breite und Tiefe der durch die Antworten gegebenen Informationen groß sind.

Außerdem kann bei mündlichen Befragungen der Patient von der Möglichkeit Gebrauch machen, bei Nichtverstehen einer Frage noch einmal nachzufragen, so dass nicht verstandene Fragen nicht unbeantwortet bleiben müssen.

Zusätzlich kann natürlich auch der Interviewer bei aus seiner Sicht nicht ausreichend beantworteten Fragen nachfragen oder zu einer detaillierten Antwort motivieren. Zudem besteht die Möglichkeit, falsche Antworten zu korrigieren bzw. zu vermeiden und somit für ein vollständiges Beantworten der Fragen Sorge zu tragen (Pock, 2000).

Als Nachteilig ist zu nennen: Die unter den Vorteilen genannte Möglichkeit des Nachfragens durch den Interviewer nimmt auf der anderen Seite einen erhöhten Einfluss des Interviewers auf das Antwortverhalten des Befragten inkauf.

Neugebauer und Porst (2001) führen an, dass Patientenantworten in schriftlichen Befragungen kritischer ausfallen. Nach Walker und Ware (1978) wird in einer mündlichen Befragung durch den direkten Kontakt zwischen Interviewer und Patient die Bereitschaft zur Äußerung von Kritik herabgesetzt (beides zit. n. Wüthrich-Schneider, 1998). Aust (1994) verweist auf die Auswirkungen der Erhebungsmethode auf das Ergebnis und geht dabei auf die Antwortvorgaben ein. Ihrer Ansicht nach führen formulierte Antwortvorgaben beispielsweise bei Fragebogenerhebungen zu kritischeren Antworten.

Zu der Auswahl des methodischen Mittels kommt die Formulierung der Fragen. Bereits „die Formulierung der Fragen hat bei emotional belasteten Themen, wozu natürlich Gesundheit und Krankheit gehören, einen starken Einfluss auf die Antwort“ (Williams & Calnan, 1991; zit. n. Arnold & Lang, 1994, S. 14). So können die Fragen positiv oder negativ formuliert werden, wobei negative Formulierungen als geeignet empfohlen [werden, um gewissen Antworttendenzen entgegen zu wirken (Arnold & Lang, 1994).]

Dabei ist das offene Interview vom Können und der Person des Interviewers abhängig.

Die Antworten eines standardisierten Interviews10 sind in Breite und Tiefe beschränkt, die Antwortvorgaben führen aber zu einer besseren Vergleichbarkeit der Antworten. Durch die mündliche Form sind weniger fehlende Antworten zu erwarten, da Nachfragen möglich ist.

[Seite 18]

Das halbstandardisierte Interview11 hat folgende Vorteile:

- Die Fragen werden offen gestellt, die Befragten können sich relativ frei zu den angesprochenen Themen äußern, womit Breite und Tiefe der durch die Antworten gegebenen Informationen groß sind.

- Zudem kann bei mündlichen Befragungen seitens der Patienten von der Möglichkeit Gebrauch gemacht werden, bei Nichtverstehen einer Frage noch einmal nachzufragen, so dass nichtverstandene Fragen nicht unbeantwortet bleiben müssen.

- Außerdem kann der Interviewer bei unzureichenden Antworten nachfragen oder aber zu einer detaillierten Antwort motivieren. Es besteht auch die Möglichkeit, falsche Antworten zu korrigieren und zu vermeiden und somit für ein vollständiges Beantworten der Fragen Sorge zu tragen (Pock, 2000).

Demgegenüber ist folgender Nachteil aufzuzeigen:

- Die unter den Vorteilen genannten Möglichkeiten des Nachfragens seitens des Interviewers sind auf der anderen Seite mit erhöhtem Einfluss des Interviewers auf das Antwortverhalten des Patienten verbunden.

Unter Verweis auf Pira (2000) führen Neugebauer und Porst (2001) an, dass Patientenantworten in schriftlichen Befragungen kritischer ausfallen. Nach Walker (1984) und Ware (1978) wird in einer mündlichen Befragung durch den direkten Kontakt zwischen Interviewer und Patient die Bereitschaft zur Äußerung von Kritik herabgesetzt (beides zit. n. Wüthrich-Schneider, 1998). Aust (1994) verweist auf die Auswirkungen der Erhebungsmethode auf das Ergebnis und geht dabei auf die Antwortvorgaben ein. Ihrer Ansicht nach führen formulierte Antwortvorgaben beispielsweise bei Fragebogenerhebungen zu kritischeren Antworten. [...]

Zu der Auswahl des methodischen Mittels kommt die Formulierung der Fragen. [...]

[Seite 19]

Bereits „die Formulierung der Fragen hat bei emotional belasteten Themen, wozu natürlich Gesundheit und Krankheit gehören, einen starken Einfluss auf die Antwort“ (Williams & Calnan, 1991; zit. n. Arnold & Lang, 1994, S. 14). So können die Fragen positiv oder negativ formuliert werden, wobei negative Formulierungen als geeignet empfohlen werden, um gewissen Antworttendenzen entgegen zu wirken (Arnold & Lang, 1994).


[...]

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Selbst die in der Quelle mit "zit. n." gekennzeichneten Zitate werden mit identischer Kennzeichnung übernommen.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[9.] Tt/Fragment 071 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 19:56:16 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Philipsen 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tt, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 71, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Philipsen 2007
Seite(n): 19, 20, 21, Zeilen: 19: 5-12; 20: 1-14, 17-25; 21: 4-10
[So können die Fragen positiv oder negativ formuliert werden, wobei negative Formulierungen als geeignet empfohlen ] werden, um gewissen Antworttendenzen entgegen zu wirken (Arnold & Lang, 1994). „Um dem Problem des Acquiescence-Response-Set zu begegnen“, wird empfohlen, die zur Bewertung stehenden Aussagen (Items) „je zur Hälfte positiv und negativ“ zu formulieren (Langewitz et al., 1995, S. 353), denn deren „alternierende Auflistung“ (.......) „wird ein gedankenloses stereotypes Antwortverhalten erheblich erschweren“ (Neugebauer & Porst, 2001, S. 24).

Eher selten findet sich in der Literatur eine Auseinandersetzung zur Unterscheidung der Fragestellung nach „rating und reporting“, obgleich mit diesen verschiedenen Arten der Fragestellung und Antwortvorgaben mehr oder weniger gearbeitet wird. Beim „rating“ (beurteilen, bewerten) werden Antwortmöglichkeiten in verschiedenen Abstufungen angeboten, wodurch differenzierte Antworten ermöglicht werden (Wüthrich-Schneider, 1998). Häufig eingesetzt werden Likert-Skalen, die sich in fünf Abstufungen bewährt haben. Auch in der vorliegenden Studie wurde diese Art der Fragestellung eingesetzt. Nachteilig beim „rating“ ist die Beteiligung von emotionalen Reaktionen des Befragten. Dagegen werden beim „reporting“ (Bericht erstatten) Ja/Nein-Fragen gestellt, die im Falle einer negativen Antwort häufig eine Zusatzfrage (z. B. Was war nicht gut?) erforderlich machen, was wiederum die Auswertung erheblich erschweren und verlängern kann. Allerdings sollen auf diesem Wege Problemstellen einfacher zu identifizieren sein. Nach Wüthrich-Schneider (1998) ist daher die Methode des „ratings“ vorzuziehen.

Segelke (1997) empfiehlt bei Fragen, die auf die Einstellungen der Befragten abzielen, mehrere Fragen zu einem Thema zu stellen. Auf diese Art und Weise könne ein genaueres Meinungsbild erzielt werden.

Zur Datenerhebung können mehrere bereits vorformulierte Antworten zur Auswahl stehen oder die Möglichkeit zur offenen Antwort bestehen. Die Skalierung der Antwortvorgaben, also ob vier oder fünf oder sechs Antwortmöglichkeiten vorgegeben sind, soll nach Ware und Hays (1988; zit. n. Arnold & Lang, 1994) ohne Bedeutung sein. Ein methodisch schwieriges Problem ist die Erkundung der Patientenmotivation hinsichtlich Information und Aufklärung. Verallgemeinernde Fragen behindern hier eine genaue Analyse, es ist wichtig bei der Erkundung der Motivation mit Information und Aufklärung detaillierte Fragen zu formulieren (Aust, 1994). Stoßberg (1994) weist darauf hin, dass die Informationsbedürfnisse der Patienten groß sind, jedoch werden diese häufig [ nicht artikuliert.]

So können die Fragen positiv oder negativ formuliert werden, wobei negative Formulierungen als geeignet empfohlen werden, um gewissen Antworttendenzen entgegen zu wirken (Arnold & Lang, 1994). „Um dem Problem des Acquiescence-Response-Set12 zu begegnen“, wird empfohlen, die zur Bewertung stehenden Aussagen (Items) „je zur Hälfte positiv und negativ“ zu formulieren (Langewitz et al., 1995, S. 353), denn deren „alternierende Auflistung“ (.......) „wird ein gedankenloses stereotypes Antwortverhalten erheblich“ erschweren (Neugebauer & Porst, 2001, S. 24).

[Seite 20]

Eher selten findet sich in der Literatur eine Auseinandersetzung zur Unterscheidung der Fragestellung nach „rating und reporting“, obgleich mit diesen verschiedenen Arten der Fragestellung und Antwortvorgaben mehr oder weniger gearbeitet wird. Beim „rating“ (beurteilen, bewerten) werden Antwortmöglichkeiten in verschiedenen Abstufungen angeboten, wodurch differenzierte Antworten ermöglicht werden (Wüthrich-Schneider, 1998). Häufig eingesetzt werden Likert-Skalen13, die sich in fünf Abstufungen bewährt haben. [...] Nachteilig beim „rating“ ist die Beteiligung von emotionalen Reaktionen des Befragten. Dagegen werden beim „reporting“ (Bericht erstatten) Ja/Nein-Fragen gestellt, die im Falle einer negativen Antwort häufig eine Zusatzfrage (z. B. Was war nicht gut?) erforderlich machen, was wiederum die Auswertung erheblich erschweren und verlängern kann. Allerdings sollen auf diesem Wege Problemstellen einfacher zu identifizieren sein. [...] Nach Wüthrich-Schneider (1998) ist daher die Methode des „ratings“ vorzuziehen.

Segelke (1997) empfiehlt bei Fragen, die auf die Einstellungen der Befragten abzielen, mehrere Fragen zu einem Thema zu stellen. Auf diese Art und Weise könne ein genaueres Meinungsbild erzielt werden.

Zur Datenerhebung können mehrere bereits vorformulierte Antworten zur Auswahl stehen oder die Möglichkeit zur offenen Antwort bestehen. Die Skalierung der Antwortvorgaben, also ob vier oder fünf oder sechs Antwortmöglichkeiten vorgegeben sind, soll nach Ware und Hays (1988; zit. n. Arnold & Lang, 1994) ohne Bedeutung sein.

[Seite 21]

Ein methodisch schwieriges Problem ist die Erkundung der Patientenzufriedenheit hinsichtlich Information und Aufklärung. Verallgemeinernde Fragen behindern hier eine genaue Analyse, es ist wichtig bei der Erkundung der Zufriedenheit mit Information und Aufklärung detaillierte Fragen zu formulieren (Aust, 1994). Stoßberg (1994) weist darauf hin, dass die Informationsbedürfnisse der Patienten groß sind, jedoch werden diese häufig nicht artikuliert.


[...]

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[10.] Tt/Fragment 072 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-16 16:48:49 Schumann
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Philipsen 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tt

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 72, Zeilen: 1-19
Quelle: Philipsen 2007
Seite(n): 21, 22, Zeilen: 21: 9ff; 22: 1ff
Als Gründe dafür führt er insbesondere institutionelle Rahmenbedingungen an. Diese versteckten Informationsbedürfnisse erschweren die Erkundung der Informations- und Aufklärungszufriedenheit.

Um Ergebnisse von Patientenbefragungen angemessen zu interpretieren, ist es erforderlich, einige Besonderheiten des Antwortverhaltens der Patienten zu berücksichtigen.

Zunächst muss die Rolle der Patienten im gesamten System der ärztlichen Versorgung und des Gesundheitswesens Beachtung finden, d. h., die Interpretation muss im Rahmen des Zusammenspiels von Erwartungs- und Verhaltensmustern der Patienten stattfinden (Siegrist, 1995; zit. n. Pock 2000).

Allgemein bekannt ist die Tendenz zu positiven Urteilen bei sozialwissenschaftlichen Untersuchungen (Aust, 1994). Ein Antwortverhalten im Sinne der sozialen Erwünschtheit ist häufig und dafür können verschiedene Ursachen angeführt werden: Sozial verträgliches Verhalten zwischen Hilfesuchenden (Patienten) und Helfenden (medizinischem Personal, v.a. Ärzte) bedeutet für viele Patienten, keine oder nur abgeschwächt Kritik äußern zu können (Neugebauer & Porst, 2001). Außerdem sehen Hilfesuchende die Begegnung mit dem medizinischen Personal in der Situation der Hilfeerfahrung in zu positivem Licht (Langewitz et al., 1995). Sie empfinden Erleichterung über die Gesundungsprozesse (Aust, 1994) und lassen sich so zu einem milden Urteil verleiten, was auch als Tendenz zur Milde bezeichnet werden kann (Arnold & Lang, 1994).

Als Gründe dafür führt er insbesondere institutionelle Rahmenbedingungen an. Diese versteckten Informationsbedürfnisse erschweren die Erkundung der Informations- und Aufklärungszufriedenheit.

Um Ergebnisse von Patientenbefragungen angemessen zu interpretieren, ist es erforderlich, einige Besonderheiten des Antwortverhaltens der Patienten zu berücksichtigen.

Zunächst muss die Rolle der Patienten im gesamten System der ärztlichen Versorgung und des Gesundheitswesens Beachtung finden, d. h., die Interpretation muss im Rahmen des Zusammenspiels von Erwartungs- und Verhaltensmustern der Patienten stattfinden (Siegrist, 1976; zit. n. Pock 2000).

[Seite 22]

Allgemein bekannt ist die Tendenz zu positiven Urteilen bei sozialwissenschaftlichen Untersuchungen (Aust, 1994). Ein Antwortverhalten im Sinne der sozialen Erwünschtheit ist häufig und dafür können verschiedene Ursachen angeführt werden: Sozial verträgliches Verhalten zwischen Hilfesuchenden (Patienten) und Helfenden (medizinischem Personal, v.a. Ärzte) bedeutet für viele Patienten, keine oder nur abgeschwächt Kritik äußern zu können (Neugebauer & Porst, 2001). Außerdem sehen Hilfesuchende die Begegnung mit dem medizinischen Personal in der Situation der Hilfeerfahrung in zu positivem Licht (Langewitz et al., 1995). Sie empfinden Erleichterung über die Gesundungsprozesse (Aust, 1994) und lassen sich so zu einem milden Urteil verleiten, was auch als Tendenz zur Milde bezeichnet werden kann (Arnold & Lang, 1994).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[11.] Tt/Fragment 073 24 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-25 20:14:48 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Philipsen 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tt, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 73, Zeilen: 24-28
Quelle: Philipsen 2007
Seite(n): 78, Zeilen: 8ff
Ein wichtiger Grund für die positiven Urteile der Patienten dürfte in der allgemeinen Formulierung der Fragen liegen. Formulierungen wie „Welche Einstellung haben sie zur Therapie?“ und „Wie ist ihre Einstellung zu den Ärzten, Psychologen, etc.?“ begünstigen nicht nur positive Urteile, sondern drängen die Patienten zu einem positiven Statement, denn sie haben sicherlich Hilfe in ihrer Therapie erfahren. Ein wichtiger Grund für die positiven Urteile der Patienten dürfte in der allgemeinen Formulierung der Fragen liegen. Formulierungen wie „Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer ärztlichen Betreuung/Versorgung allgemein?“ und „Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Hausarzt?“ begünstigen nicht nur positive Urteile, sondern drängen die Patienten zu einem positiven Statement, denn sie haben sicherlich Hilfe bezüglich ihrer Gesundheitsprobleme erfahren.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Fortsetzung auf der nächsten Seite: Tt/Fragment 074 01

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[12.] Tt/Fragment 074 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-25 20:18:06 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Philipsen 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tt, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 74, Zeilen: 1-17
Quelle: Philipsen 2007
Seite(n): 78, Zeilen: 13ff
[Allgemein formu]lierte Fragen zeigen Tendenzen der Patientenmotivation, aber zur Konkretisierung der Motivation in den verschiedenen Dimensionen sind auf Details zielende Fragen die notwendige Ergänzung dazu. In dieser Untersuchung wurden daher die Patienten im halbstandardisierten Interview nach konkreten Erfahrungen im Behandlungsprozess gefragt, um Details der Therapie zu beleuchten.

Zusätzlich zu beachten ist, dass das asymmetrische Arzt-Patient-Verhältnis häufig kritische Auseinandersetzungen der Patienten mit den Akteuren der medizinischen Dienstleistungen behindert. Patienten befürchten Nachteile für ihren Therapieverlauf bzw. ihre Stellung innerhalb der Gruppe der Mitpatienten, wenn sie Kritik äußern bzw. es nicht tun. Außerdem ist das Thema Therapiemotivation und Abhängigkeit ein emotional belastendes Thema für die Befragten. Auf diesen Wegen werden Antworttendenzen im Sinne der sozialen Erwünschtheit begünstigt, sozial erwünscht sind positive Antworten. Gleichzeitig können Patienten durch Bewertungen im Sinne der sozialen Erwünschtheit ihre kognitive Dissonanz reduzieren, nämlich die Diskrepanz zwischen Erwartung und tatsächlich erlebter Situation (Aust, 1994). Zu der hohen Zufriedenheit bezüglich Therapieeinrichtung und dem Therapieangebot kann in dieser Erkundung sozial erwünschtes Antwortverhalten beigetragen haben.

Allgemein formulierte Fragen zeigen Tendenzen der Patientenzufriedenheit, aber zur Konkretisierung der Zufriedenheit in den verschiedenen Dimensionen sind auf Details zielende Fragen die notwendige Ergänzung dazu. In dieser Untersuchung wurden daher die Patienten im halbstandardisierten Interview nach konkreten Erfahrungen im medizinischen Behandlungsprozess gefragt, um Details der Patientenversorgung zu beleuchten.

Zusätzlich zu beachten ist, dass das asymmetrische Arzt-Patient-Verhältnis häufig kritische Auseinandersetzungen der Patienten mit den Akteuren der medizinischen Dienstleistungen behindert. Patienten befürchten Nachteile für ihre medizinische Versorgung, wenn sie Kritik äußern. Außerdem ist das Thema Gesundheit und Patientenzufriedenheit mit der medizinischen Versorgung ein emotional belastendes Thema für die Befragten. Auf diesen Wegen werden Antworttendenzen im Sinne der sozialen Erwünschtheit begünstigt, sozial erwünscht sind positive Antworten. Gleichzeitig können Patienten durch Bewertungen im Sinne der sozialen Erwünschtheit ihre kognitive Dissonanz reduzieren, nämlich die Diskrepanz zwischen Erwartung und tatsächlich erlebter Situation (Aust, 1994). Zu der hohen Zufriedenheit bezüglich der medizinischen Versorgung und des Hausarztes kann in dieser Erkundung sozial erwünschtes Antwortverhalten beigetragen haben.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[13.] Tt/Fragment 074 25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-16 16:51:36 Schumann
Fragment, Gesichtet, Philipsen 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tt, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 74, Zeilen: 25-31
Quelle: Philipsen 2007
Seite(n): 79, 80, Zeilen: 79: 22-24; 80: letzter Absatz
Hier zeichnet sich ab, dass ein bestimmtes Konfliktpotential zwischen Patienten und medizinischem Personal vorhanden ist und die gegenseitigen Erwartungen sich unterscheiden.

Bei der Interpretation der Erfahrungsberichte der Patienten gibt es folgenden Punkt zu bedenken. Die konkreten Erfahrungen der Patienten im Verlauf der Therapie beruhen auf unterschiedlichen Bedürfnissen und Erwartungen an die Therapie, welche dann die Grundlage der Beurteilung bilden.

Hier zeichnet sich ab, dass ein bestimmtes Konfliktpotential zwischen Patienten und medizinischem Personal vorhanden ist und die gegenseitigen Erwartungen sich unterscheiden.

[Seite 80]

Bei der Interpretation der Erfahrungsberichte der Patienten gibt es folgenden Punkt zu bedenken. Die konkreten Erfahrungen der Patienten im medizinischen Behandlungsprozess beruhen auf unterschiedlichen Bedürfnissen und Erwartungen an die Arzt-Patient-Interaktion, welche dann die Grundlage der Beurteilung bilden.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Fortsetzung auf der nächsten Seite: Fragment 075 01.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[14.] Tt/Fragment 075 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-16 16:32:02 Schumann
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Philipsen 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tt

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 75, Zeilen: 1-3
Quelle: Philipsen 2007
Seite(n): 80, 81, Zeilen: 80: letzte Zeile; 81 - 1-3
[Unterschiedliche Bedürfnisse und Erwartungen sind] von soziodemografischen und sozioökonomischen Faktoren der Patienten abhängig, wie auch in dieser Erkundung Einflüsse von Patientenmerkmalen konstatiert und nachfolgend noch diskutiert werden. Unterschiedliche Bedürfnisse und Erwartungen sind von soziodemografischen und

[Seite 81]

sozioökonomischen Faktoren der Patienten abhängig, wie auch in dieser Erkundung Einflüsse von Patientenmerkmalen konstatiert und nachfolgend noch diskutiert werden.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Die Übernahme beginnt auf der Vorseite: Fragment 074 25.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[15.] Tt/Fragment 081 25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-16 16:53:12 Schumann
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Philipsen 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tt

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 81, Zeilen: 25-30
Quelle: Philipsen 2007
Seite(n): 92, Zeilen: 9-13
5.2.5. Patientenmerkmal Alter

In der Forschung zur Patientenzufriedenheit wird altersabhängiges Antwortverhalten immer wieder konstatiert und diskutiert. Als Gründe für die Unterschiede zwischen den Generationen können folgende Punkte geäußert werden: Erstens dürften jüngere Patienten die medizinische Versorgung ausgeprägter als Dienstleistung verstehen, welcher gegenüber Ansprüche geltend gemacht werden.

Patientenmerkmal Alter

In der Forschung zur Patientenzufriedenheit wird altersabhängiges Antwortverhalten immer wieder konstatiert und diskutiert (s. Kapitel 2.1.4). Als Gründe für die Unterschiede zwischen den Generationen können folgende Punkte geäußert werden: Erstens dürften jüngere Patienten die medizinische Versorgung ausgeprägter als Dienstleistung verstehen, welcher gegenüber Ansprüche geltend gemacht werden.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle findet man erst auf der nächsten Seite. Das Zitat ist aber nicht als solches gekennzeichnet.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[16.] Tt/Fragment 082 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-16 16:57:10 Schumann
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Philipsen 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tt

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 82, Zeilen: 1-8
Quelle: Philipsen 2007
Seite(n): 92, Zeilen: 15ff
[Werden diese Ansprüche nicht erfüllt,] üben jüngere Patienten häufiger Kritik. Zweitens sind ältere Patienten stärker geprägt von der sozialen Distanz zum Arzt, welchem gegenüber keine Kritik geäußert werden sollte und dürften daher häufiger im Sinne der sozialen Erwünschtheit antworten. (Philipsen 2007). Diese Tendenz drückt sich in höherer Zufriedenheit der älteren Patienten auch in dieser Erkundung aus.

Aufgrund der sich vollziehenden Generationenwechsel stellt sich die Frage, ob die Befragten mit zunehmendem Alter höhere Zufriedenheit angeben oder ob alterspezifische Unterschiede im Antwortverhalten zukünftig geringer ausfallen.

Werden diese Ansprüche nicht erfüllt, üben jüngere Patienten häufiger Kritik. [...] Zweitens sind ältere Patienten stärker geprägt von der sozialen Distanz zum Arzt, welchem gegenüber keine Kritik geäußert werden sollte und dürften daher häufiger im Sinne der sozialen Erwünschtheit antworten. Diese Tendenz drückt sich in höherer Zufriedenheit der älteren Patienten auch in dieser Erkundung aus.

Aufgrund der sich vollziehenden Generationenwechsel stellt sich die Frage, ob die Befragten mit zunehmendem Alter höhere Zufriedenheit angeben oder ob alterspezifische Unterschiede im Antwortverhalten zukünftig geringer ausfallen.

Anmerkungen

Die Übernahme geht nach dem Quellenverweis noch weiter, außerdem ist das wörtliche Zitat nicht als solches gekennzeichnet.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[17.] Tt/Fragment 087 26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-25 20:23:08 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Philipsen 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tt, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 87, Zeilen: 26-31
Quelle: Philipsen 2007
Seite(n): 83, Zeilen: 19ff
Im Interview geben die Befragten mehrheitlich an, ihre Einstellung gegenüber der Therapie habe sich im Verlauf geändert. Unter Berücksichtigung der Erfahrungen der Patienten („konkrete eigene positive und negative Erfahrungen der Patienten“) kann angenommen werden, dass diese ein Korrelat für die Meinungsveränderung bildet. Die in ihrer Häufigkeit höheren positiven Erfahrungen machen die zumeist positiven Meinungsveränderungen verständlich. Sowohl im Fragebogen als auch im Interview geben die Befragten mehrheitlich an, ihre Einstellung gegenüber Ärzten habe sich nicht verändert. [...] Unter Berücksichtigung der Erfahrungen der Patienten („konkrete eigene positive und negative Erfahrungen der Patienten“) kann angenommen werden, dass ein Korrelat für eine positive Meinungsveränderung fehlt. Die in ihrer Häufigkeit geringeren positiven Erfahrungen machen die wenigeren positiven Meinungsveränderungen verständlich.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Fortsetzung auf der nächsten Seite: Tt/Fragment 088 01

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[18.] Tt/Fragment 088 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-25 20:26:22 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Philipsen 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tt, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 88, Zeilen: 1-15
Quelle: Philipsen 2007
Seite(n): 83, 84, Zeilen: 83: letzte Zeilen; 84: 1ff
[Die Patienten verknüpfen in ihren Antworten Erfah]rungen und Meinungsveränderungen, daher ist grundsätzlich davon auszugehen, dass einer positiven Veränderung der Meinung gegenüber der Therapie positive Erfahrungen zugrunde liegen und einer negativen Veränderung negative Erfahrungen. Die Gründe für die Einstellungsveränderungen der Befragten können also anhand der Erfahrungen der Patienten erschlossen werden.

Durch negative Erfahrungen der Patienten können zum einen die negativen Einstellungsveränderungen als auch die unveränderten Meinungen der Patienten erklärt werden. Bei der im Fragebogen und im Interview angegebenen Verneinung einer Einstellungsveränderung stellt sich auch die Frage, ob aus Gründen der sozialen Erwünschtheit die Neutralantwort gewählt wurde. Diese gibt die Möglichkeit eine negative Einstellungsänderung zu verdecken. Auch die weitere Entwicklung der Meinungsbildung ist aus einer neutralen Antwort nicht ersichtlich. Die Ermittlung von Einstellungsveränderungen sollte für die Neutralantwort das Ausgangsniveau -in diesem Falle positiv oder negativ- berücksichtigen. Hinter der Verneinung einer Einstellungsveränderung kann sich eine negative Meinung gegenüber der Therapie verbergen.

Die Patienten verknüpfen in ihren Antworten Erfahrungen und Meinungsveränderungen, daher ist grundsätzlich davon auszugehen, dass einer

[Seite 84]

positiven Veränderung der Meinung gegenüber Ärzten positive Erfahrungen zugrunde liegen und einer negativen Veränderung negative Erfahrungen. Die Gründe für die Einstellungsveränderungen der Befragten können also anhand der Erfahrungen der Patienten erschlossen werden.

Die negativen Erfahrungen der Patienten können sowohl die negativen Einstellungsveränderungen als auch die unveränderten Meinungen der Patienten erklären. Bei der im Fragebogen und im Interview am häufigsten angegebenen Verneinung einer Einstellungsveränderung stellt sich auch die Frage, ob aus Gründen der sozialen Erwünschtheit die Neutralantwort gewählt wurde. Eine negative Einstellungsänderung würde dabei sozial erwünscht verdeckt werden. Es geht aus der neutralen Antwort auch nicht hervor, ob eine negative Meinung negativ oder eine positive Meinung positiv geblieben ist. Die Ermittlung von Einstellungsveränderungen sollte für die Neutralantwort das Ausgangsniveau -in diesem Falle positiv oder negativ- berücksichtigen.

Hinter der Verneinung einer Einstellungsveränderung kann sich eine negative Meinung gegenüber Ärzten verbergen.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

[19.] Tt/Fragment 099 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-16 16:36:36 Schumann
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Philipsen 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tt

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 99, Zeilen: 23-25
Quelle: Philipsen 2007
Seite(n): 100, Zeilen: 9-12
In der vorliegenden Untersuchung sind Einflüsse von Patientenmerkmalen auf das Antwortverhalten der Patienten zu konstatieren. Wie in anderen Untersuchungen hat auch in dieser Erkundung das Alter Einfluss auf die Antworten der Patienten; In der vorliegenden Untersuchung sind Einflüsse von Patientenmerkmalen auf das Antwortverhalten der Patienten zu konstatieren.

Wie in anderen Untersuchungen hat auch in dieser Erkundung das Alter Einfluss auf die Antworten der Patienten;

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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