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Quelle:Ub/Kuechle 2005

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Hartmut Küchle
Titel    Die Neustrukturierung des deutschen Rüstungsmarktes als industriepolitische Aufgabe
Herausgeber    Hans Böckler Stiftung
Ort    Duesseldorf
Jahr    2005
ISBN    3-86593-012-3
URL    http://www.boeckler.de/pdf/p_edition_hbs_135.pdf

Literaturverz.   

gibt es bei Ub nicht
Fragmente    17


Fragmente der Quelle:
[1.] Ub/Fragment 132 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:23:15 Kybot
Fragment, Gesichtet, Kuechle 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ub, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
BruderGrimm, Eridanos, Plagin Hood, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 132, Zeilen: 13-19
Quelle: Kuechle 2005
Seite(n): 42, Zeilen: 26 ff.
Die heutige britische Regierung ist bemüht, sich von restlichen Eigentumsanteilen der Wehrtechnik zu trennen. Bei der Privatisierung von Rolls Royce und BAE Systems hat sich der Staat jedoch noch Minderheitsanteile reserviert, um den Aktienanteil ausländischer Investoren im Interesse der nationalen Sicherheit auf maximal 49,5 Prozent zu beschränken. Erst in jüngster Zeit hat die Regierung erkannt, dass dies das Wachstum behindert und unverträglich mit dem Wunsch nach offenen Märkten ist. Deshalb hat sie im April 2002 beschlossen, diese Beschränkungen aufzuheben.[FN 472]

[FN 472 Ministry of Defence UK, Defence Industrial Policy, S. 10, 2002.]

Die heutige britische Regierung ist bemüht, sich von restlichen Eigentumsanteilen an wehrtechnischen Einrichtungen zu trennen, z.B. durch die Teilprivatisierung der Defence Evaluation and Research Agency und durch die Beauftragung privater Firmen mit dem Management der Atomwaffenbehörde. Bei der Privatisierung von Rolls Royce und BAE Systems hatte sich die Regierung noch »Goldene Aktien« reserviert, um den Aktienanteil ausländischer Investoren im Interesse der nationalen Sicherheit auf maximal 49,5 Prozent zu beschränken. In jüngster Zeit hat die Regierung aber erkannt, dass dies das Wachstum behindert und inkonsistent mit dem Wunsch nach offenen Märkten ist. Deshalb hat sie im April 2002 beschlossen, diese Restriktion aufzuheben, um größere ausländische Beteiligungen zuzulassen. Dennoch bleibt die 15 Prozent Schranke erhalten, um eine Kontrolle durch eine einzelne ausländische Firma zu verhindern (Ministry of Defence UK 2002).
Anmerkungen

Übernahme mit Änderungen einschließlich Fußnote Ministry of Defence UK 2002. Abgesehen von Auslassungen beinahe KomplettPlagiat.

Sichter
Eridanos Hood

[2.] Ub/Fragment 135 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 19:37:03 Kybot
Fragment, Gesichtet, Kuechle 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ub, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
BruderGrimm, Eridanos, Plagin Hood, Hindemith, Klicken
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 135, Zeilen: 15-18
Quelle: Kuechle 2005
Seite(n): 36, Zeilen: 8-12
Der Staat nimmt in Frankreich seit jeher eine zentrale Rolle in der Wirtschaft im Allgemeinen und in der Rüstungsindustrie im Besonderen ein. Kennzeichnend für die allgemeine französische Wirtschaftspolitik nach 1945 war eine breite Verstaatlichung der Schlüsselindustrien wie von Banken, Versicherungen und natürlich der als strategisch angesehenen Rüstungsbranche. Die Rolle des Staates in der Wirtschaft im Allgemeinen und in der Rüstungsindustrie im Besonderen ist in Frankreich weit ausgeprägter als in anderen westlichen Staaten. Kennzeichnend für die Wirtschaftspolitik nach 1945 war die »Planification« mit Verstaatlichungen der Schlüsselindustrien wie Banken, Versicherungen und natürlich der als strategisch angesehenen Rüstungsunternehmen.
Anmerkungen

Übernahme mit Änderungen

Sichter
Eridanos Hood Klicken

[3.] Ub/Fragment 135 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:23:18 Kybot
Fragment, Gesichtet, Kuechle 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ub, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
BruderGrimm, Hindemith, Eridanos, Plagin Hood, Klicken
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 135, Zeilen: 19-25
Quelle: Kuechle 2005
Seite(n): 36, Zeilen: 21-28
Die herrschende französische Sichtweise der Wirtschaft geht von globalen Märkten aus, auf denen nicht so sehr private Unternehmen, sondern von Regierungen organisierte Systeme gegen einander konkurrieren, wobei über die wirtschaftliche und auch politische Vorherrschaft in der Welt entschieden wird. [FN483] Da aber die marktwirtschaftlichen Spielregeln von den weltweiten Akteuren häufig nicht eingehalten werden, kommt es zu dauerhaften Marktversagen. Deshalb fällt dem Staat eine aktive Rolle zu. Er hat demnach die Möglichkeit und Pflicht, lenkend einzugreifen.

[FN483 Bauer, S. 175f.]

Die herrschende französische Sichtweise geht Bauer zufolge von globalen Märkten aus, auf denen nicht so sehr private Unternehmen, sondern von nationalen Regierungen organisierte Systeme gegen einander konkurrieren,wobei über die wirtschaftliche und auch politische Vorherrschaft in der Welt entschieden wird.Da aber die marktwirtschaftlichen Spielregeln von den weltweiten Akteuren häufig nicht eingehalten werden, kommt es zu dauerhaften Marktversagen. Deshalb fällt dem Staat eine aktive Rolle zu. Er hat die Möglichkeit und die Pflicht, lenkend einzugreifen [FN29].

[FN29 Bei der Zerlegung von Thomson S.A.sagte Premierminister Juppé vor der Nationalversammlung:»Notre choix a été fondé sur une logique industrielle de défense« (Serfati 2001a, S. 232).]

Anmerkungen

Übernahme mit Änderungen und Quelle Bauer

Sichter
Eridanos Hood Klicken

[4.] Ub/Fragment 137 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:23:20 Kybot
Fragment, Gesichtet, Kuechle 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ub, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
BruderGrimm, Hansgert Ruppert, Eridanos, 188.192.78.190, Goalgetter
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 137, Zeilen: 19-25
Quelle: Kuechle 2005
Seite(n): 40, Zeilen: 19-27
Doch auch nach der Neustrukturierung sind die Überkreuzbeteiligungen und der Staatseinfluss nicht verschwunden. Selbst an dem multinationalen Unternehmen EADS hat die französische Regierung einen relevanten Eigentumsanteil, der ihr ein entscheidendes Veto in strategischen Fragen sichert. Zudem gibt es eine Reihe großer Rüstungsunternehmen, die sich noch immer im staatlichen Eigentum befinden, wie die CEA, GIAT, DCN, SNECMA, die insbesondere eine Zusammenarbeit im maritimen Bereich erschwert. Auch nach der Neustrukturierung der nationalen Rüstungswirtschaft sind die zwei Säulen des »capitalisme à la française« der 70er und 80er Jahre, nämlich die Überkreuzbeteiligungen und der Staatseinfluss, keineswegs verschwunden. Nach Untersuchungen von Serfati ist der Staatsanteil an den großen Rüstungsproduzenten nach wie vor bedeutend. Selbst an dem multinationalen Unternehmen EADS hat die französische Regierung einen relevanten Eigentumsanteil [FN32], der ihr ein entscheidendes Veto in strategischen Fragen sichert [FN33].Weiterhin gibt es eine Reihe großer Rüstungsunternehmen, die sich immer noch vollständig in staatlichem Eigentum befinden, wie z.B. CEA, GIAT, DCN, SNECMA [FN34] und andere.

[FN32 An der französischen Holding, die gleich der DASA 47,75% an der EADS hält, ist der französische Staat mit 50 % beteiligt (Küchle 2002b).] [FN33 Der Europäische Gerichtshof hat am 4.6.2002 geurteilt, es sei nicht Aufgabe der Nationalstaaten, Übernahmen von Unternehmen zu verhindern. Nationale Schutzvorschriften verstießen gegen die Freiheit des Kapitalverkehrs.Dieses Urteil ist zwar ein Dammbruch, allerdings dürfen diese Grundsätze aus Sicht der Richter eingeschränkt werden, wenn ein »strategisches Interesse« geltend gemacht wird (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5.6.2002), und dies dürfte in aller Regel bei großen Rüstungsunternehmen in Anspruch genommen werden.]

[FN34 35 % des SNECMA-Kapitals gehen im Juni 2004 an die Börse. Die französische Regierung verspricht sich von dieser Teilprivatisierung einen Erlös von ca. 1,5 Mrd. Euro und behält weiterhin einen Anteil von 62 % am Kapital des Unternehmens (Handelsblatt, 7.6.2004).]

Anmerkungen

Übernahme mit Änderungen. Quelle Serfati wird von Ub weiter oben erwähnt

Sichter
HgR Eridanos

[5.] Ub/Fragment 137 26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:23:22 Kybot
Fragment, Gesichtet, Kuechle 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ub, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
BruderGrimm, Eridanos, 188.192.78.190, Goalgetter
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 137, Zeilen: 26-29
Quelle: Kuechle 2005
Seite(n): 37, Zeilen: 31-35
Auch die offiziell zivilen Industrieprogramme zeigen ihre Nähe zur Wehrtechnik dadurch, dass sie sich auf die Atomindustrie, die Luft- und Raumfahrt sowie die Telekommunikation konzentrieren. Von den öffentlichen Forschungsgeldern kamen im Jahr 1987 beispielsweise 72 Prozent aus dem Verteidigungsministerium.[FN488] Nach aktuellen Untersuchungen konzentrie- [ren sich die militärischen Forschungs- und Entwicklungsgelder im Jahre 2000 auf nur 120 Betriebe von insgesamt 3.500 aktiven Unternehmen im Bereich der Forschung und Entwicklung (F&E).]

[FN488 Bauer, 1994]

Auch die offiziell zivilen Programme zeigen ihre Nähe zu den militärischen schon dadurch, dass sie sich auf die Atomindustrie, die Luftfahrt und die Telekommunikation konzentrieren. Schon unter Präsident Mitterand konzentrierte sich die staatliche Technologiepolitik auf die Rüstungsunternehmen.Von den öffentlichen Forschungsgeldern an Unternehmen kamen 1987 etwa 72 Prozent [aus dem Verteidigungsministerium (Bauer 1994).]
Anmerkungen

Übernahme mit Änderungen und Nachweis Bauer1994. Geht in Diss. auf S. 138 weiter.

Sichter
Eridanos HGR

[6.] Ub/Fragment 138 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-12-12 21:52:30 Singulus
Fragment, Gesichtet, Kuechle 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ub, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
BruderGrimm, Eridanos, Hindemith, Plagin Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 138, Zeilen: 1-8
Quelle: Kuechle 2005
Seite(n): 38, Zeilen: 1-9
[Nach aktuellen Untersuchungen konzentrie-]ren sich die militärischen Forschungs- und Entwicklungsgelder im Jahre 2000 auf nur 120 Betriebe von insgesamt 3.500 aktiven Unternehmen im Bereich der Forschung und Entwicklung (F&E). Diese wenigen Begünstigten stehen zudem meist unter der Kontrolle großer Rüstungsfirmen, so dass 98 Prozent der Forschungs- und Entwicklungsausgaben des Verteidigungshaushaltes sich auf zehn industrielle Komplexe verteilen. Auch die meisten zivilen Fördergelder entfallen auf diese Rüstungsgruppen. Daher lässt sich die französische Technologiepolitik als missionsorientiert bezeichnen. Sie ist ein zentrales industriepolitisches Instrument der Regierung. Nach aktuelleren Untersuchungen Serfatis konzentrieren sich die militärischen Forschungs- und Entwicklungsgelder im Jahre 2000 auf nur 120 von insgesamt 3.500 F&E aktiven Unternehmen. Diese wenigen Begünstigten stehen zudem meist unter der Kontrolle großer Rüstungsfirmen, so dass 98 Prozent der F&E- Ausgaben [sic] des Verteidigungshaushalts sich auf ganze 10 industrielle Konglomerate verteilen.Auch [sic] die meisten zivilen Fördergelder entfallen auf diese Rüstungsgruppen. Daher lässt sich die französische Technologiepolitik als missionsorientiert bezeichnen. Sie ist offensichtlich ein zentrales industriepolitisches Instrument der französischen Regierung.
Anmerkungen

Forts. Übernahme von S. 137

Sichter
Eridanos Hood

[7.] Ub/Fragment 138 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:23:27 Kybot
Fragment, Gesichtet, Kuechle 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ub, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
BruderGrimm, Eridanos, Hansgert Ruppert, Goalgetter, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 138, Zeilen: 23-30
Quelle: Kuechle 2005
Seite(n): 39, Zeilen: 1-11
Sie erschließt neue Exportmärkte und strebt an, 15 Prozent des weltweiten Rüstungsmarktes zu erringen. Die Rüstungsexporte werden als ein essenzielles wirtschaftliches Erfordernis für das Überleben des Systems gesehen. [FN489] Die Unterabteilung „Direction des Programmes“ ist für die strategische und technische Rüstungsprogrammentwicklung zuständig. Sie unterhält eigene Versuchszentren. Darüber hinaus betreibt die DGA insbesondere durch die Abteilung „Direction de la Cooperation et des Affaires Industrielles“ auch aktive Industriepolitik, indem sie durch ihre Auftragsvergabe Allianzen fördert und verhindert. Diese Mammutbehörde mit etwa 60.000 Mitarbeitern beein-[flusst somit alle verteidigungsrelevanten Bereiche.]

[FN489 Mampaey, S. 123f.]

Ihr Ziel ist, 15 Prozent des weltweiten Waffenmarktes zu erringen. Die Rüstungsexporte werden als ein essenzielles wirtschaftliches Erfordernis für das Überleben des Mesosystems gesehen (Mampaey 2001). Die DGA übt auch die Funktion einer Rüstungsprogrammentwicklerin im strategischen und technischen Sinne aus (Direction des Programmes) und unterhält dazu eigene Versuchszentren. Darüber hinaus betreibt die DGA auch aktiv Industriepolitik, indem sie durch ihre Auftragsvergabe

Allianzen fördert bzw. auch verhindert (Direction de la Cooperation et des Affaires Industrielles). Die »raison d'ètre« dieser Mammutbehörde mit etwa 60.000 Beschäftigten ist die Beeinflussung aller verteidigungsrelevanten Bereiche, die Erhaltung der französischen Rüstungsindustrie und die Sicherung ihrer Exportfähigkeit (Kerber 2002a).

Anmerkungen

Übernahme mit Änderungen und Nachweis Mampaey 2001. Geht in Diss. auf S. 139 weiter.

Sichter
Eridanos HgR

[8.] Ub/Fragment 139 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:23:29 Kybot
Fragment, Gesichtet, Kuechle 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ub, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
BruderGrimm, Eridanos, Hansgert Ruppert, Goalgetter
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 139, Zeilen: 1-2
Quelle: Kuechle 2005
Seite(n): 39, Zeilen: 8-11
[Diese Mammutbehörde mit etwa 60.000 Mitarbeitern beein-]flusst somit alle verteidigungsrelevanten Bereiche. Die Erhaltung der französischen Rüstungsindustrie und die Sicherung ihrer Exportfähigkeit ist ihre Hauptaufgabe.[FN490]

[FN490 Kerber, Rüstungsbeschaffung, S. 28 f., 2002.]

Die »raison d'ètre« dieser Mammutbehörde mit etwa 60.000 Beschäftigten ist die Beeinflussung aller verteidigungsrelevanten Bereiche, die Erhaltung der französischen Rüstungsindustrie und die Sicherung ihrer Exportfähigkeit (Kerber 2002a).
Anmerkungen

Forts. von Diss. S. 138. Übernahme mit Änderrungen und Nachweis Kerber 2002a

Sichter
Eridanos HgR

[9.] Ub/Fragment 139 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:23:31 Kybot
Fragment, Gesichtet, Kuechle 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ub, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
BruderGrimm, Eridanos, Plagin Hood, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 139, Zeilen: 23 - 27
Quelle: Kuechle 2005
Seite(n): 41, Zeilen: 25-30
Frankreich verfolgt insbesondere im Rüstungsbereich eine aktive und missionsorientierte Industriepolitik. Dabei verhält sich der französische Militär-Merkantilismus europäisch, wo dies seinen nationalen Interessen entgegenkommt, und nationalistisch, wo es um die Aufteilung europäischer Märkte und die Aufgabe französischer Besitzstände geht. [FN492]

[FN492 Kerber, Rüstungsbeschaffung, S. 30 f., 2002.]

Fazit: Frankreich definiert seine nationalen und strategischen Interessen und verfolgt insbesondere im Rüstungsbereich eine aktive Industriepolitik, um die französischen Interessen in Europa zu sichern. Dabei verhält sich der französische Militär-Merkantilismus europäisch, wo dies seinen nationalen Interessen entspricht, und nationalistisch,wo es um die Aufteilung europäischer Märkte und die Aufgabe französischer Besitzstände geht (Braunberger 2004; Kerber 2002a).
Anmerkungen

Übernahme mit Änderungen einschließlich Fußnote Kerber 2002

Sichter
Eridanos Hood

[10.] Ub/Fragment 158 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:23:59 Kybot
Fragment, KeinPlagiat, Kuechle 2005, SMWFragment, Schutzlevel, Ub, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hansgert Ruppert
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 158, Zeilen: 05-12
Quelle: Kuechle 2005
Seite(n): 196, Zeilen: 15-18
Die Bundesregierung geht zu Recht davon aus, dass dies nur zu gewährleisten ist, wenn Deutschland über entsprechende quantitative und qualitative Rüstungskapazitäten sowie technologische Fähigkeiten verfügt, um als gleichberechtigter Partner auf „Augenhöhe“ an der Gestaltung und Umsetzung einer Rüstungszusammenarbeit im Rahmen der ESVP mitzuwirken. Um als gleichberechtigter Partner an der Gestaltung und Umsetzung einer Rüstungszusammenarbeit im Rahmen der ESVP mitwirken zu können, muss Deutschland über entsprechende quantitative und qualitative Rüstungskapazitäten und technologische Fähigkeiten verfügen.
Anmerkungen

Meiner Ansicht nach kein Plagiat. Nur der Vollständigkeit halber aufgenommen. HgR

Sichter

[11.] Ub/Fragment 183 21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:24:27 Kybot
Fragment, Gesichtet, Kuechle 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ub, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Hansgert Ruppert, Eridanos, Goalgetter
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 183, Zeilen: 21-24
Quelle: Kuechle 2005
Seite(n): 29, 30, Zeilen: S. 29: 7; S. 30: 4
Hierbei sollen die Produktionsfaktoren entwickelt und optimal eingesetzt werden. In welcher Weise dies geschieht, hängt von nationalen Präferenzen, der vorhandenen Industriestruktur sowie historisch gewachsenen Branchenmustern ab. In Deutschland vertritt die IG Metall beispielsweise die Position, dass Industriepolitik zum Ziel haben müsse, den [Strukturwandel durch eine offensive, an den Kriterien der Nachhaltigkeit orientierten Forschungs- und Innovationspolitik voranzutreiben.[640]]

[640] IG Metall, Zukunftsmanifest: Offensive 2010. Chancen für eine bessere Zukunft, S. 33.

Dabei sollen die Produktionsfaktoren entwickelt und optimal eingesetzt, die komparativen Vorteile gestärkt werden. In welcher Weise dies geschieht, hängt ab von nationalen Präferenzen, der vorhandenen Industriestruktur und historisch gewachsenen Spezialisierungsmustern. [...] Industriepolitik begegnet uns vor allem als Technologie-, Struktur- und Regionalpolitik [26].


[26] So fordert die IG Metall, Industriepolitik müsse »zum Ziel haben, den Strukturwandel durch eine offensive, an den Kriterien der Nachhaltigkeit orientierte Forschungs- und Innovationspolitik voranzutreiben. « (IG Metall 2002, S.33).

Anmerkungen

Fortsetzung auf S. 184. Offenbar wird Text aus der Fußnote übernommen und in den Fließtext eingefügt. Die in Fn [640] angegebene Quelle ist die gleiche wie in der Fundstelle in Fn [26], u.a. zu erkennen an der gleichen Seitenzahl. (Es gibt einen Entwurf von "Zukunftsmanifest: Offensive 2010" der IG Metall vom Juni 2002)

Sichter
HgR Eridanos

[12.] Ub/Fragment 184 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:24:29 Kybot
Fragment, Gesichtet, Kuechle 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ub, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
BruderGrimm, Eridanos, Plagin Hood, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 184, Zeilen: 3-12
Quelle: Kuechle 2005
Seite(n): 29, Zeilen: 11-20
Je nach Zielrichtung lassen sich somit drei Grundformen der Industriepolitik unterscheiden.[FN641] Die konservierende Industriepolitik dient vornehmlich der Sicherung von Arbeitsplätzen und der Minderung sozialer Härten. Diese traditionelle oder konservierende Industriepolitik soll den unumgänglichen Abbau von Arbeitsplätzen in schrumpfenden Industriezweigen im Zuge des Strukturwandels durch Subventionen aufhalten und sozial abfedern. Die gestaltende Industriepolitik hingegen versucht beim Aufbau von Schlüsseltechnologien beschleunigend einzugreifen und zukunftsträchtige Zweige zu unterstützen. Folglich stehen hier staatliche Forschungs- und Technologieförderungen im Vordergrund. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt verbessert, die Technologieführerschaft angestrebt oder auch eine strategische Abhängigkeit vom Ausland verhindert werden.

[FN641 vgl. Eichhorn/Greiling, 1995, S 18f.]

Je nach Zielstellung lassen sich verschiedene Grundformen von Industriepolitik unterscheiden. Die traditionelle oder konservierende Industriepolitik versucht,den unumgänglichen Abbau von Arbeitsplätzen in schrumpfenden Industriezweigen

im Zuge des Strukturwandels durch Subventionen aufzuhalten und sozial abzufedern. Die strategische Industriepolitik dagegen versucht, zukunftsträchtige Zweige zu unterstützen (Eichhorn und Greiling 1995). Folglich stehen hier staatliche Forschungs- und Technologieförderung häufig im Vordergrund. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt verbessert, die Technologieführerschaft angestrebt oder auch eine strategische Abhängigkeit vom Ausland verhindert werden.

Anmerkungen

Übernahme mit Änderungen und Nachweis Eichhorn und Greiling 1995

Sichter
Eridanos Hood

[13.] Ub/Fragment 185 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:24:31 Kybot
Fragment, Gesichtet, Kuechle 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ub, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
BruderGrimm, Hansgert Ruppert, Eridanos, Goalgetter, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 185, Zeilen: 4-14
Quelle: Kuechle 2005
Seite(n): 29, Zeilen: 21 ff.
Ein weiterer Ansatz [FN642] unterscheidet hingegen zwischen missionsorientierter und diffusionsorientierter Industriepolitik. Letztere fördert die Verbreiterung technologischer Fähigkeiten innerhalb der gesamten Industriestruktur. Im Vordergrund stehen meist viele kleinere Projekte mit dem Vorteil, dass aus Fehlern gelernt werden kann, aber dem Nachteil der kleinteiligen Verzettelung. Diese Form der Industriepolitik überwiegt bei Ländern wie Deutschland, deren Verteidigungsausgaben einen relativ kleinen Anteil am Bruttoinlandsprodukt haben. Die missionsorientierte Industriepolitik dagegen ist eng mit der Zielsetzung nationaler Souveränität und nationalem Prestige verknüpft. Sie vermag nationale Ressourcen für wenige Ziele von hoher nationaler Bedeutung zu bündeln. Gerybadze kommt daher zum Ergebnis, „dass alle stark militärisch orientierten Länder, insbesondere die USA, Großbritannien und Frankreich einen solchen Weg verfolgen.“[FN643]

[FN642 Gerybadze, S. 12.] [FN643 Gerybadze, S. 12.]

Gerybadze unterscheidet zwischen missionsorientierter und diffusionsorientierter Industriepolitik. Letztere fördert die Verbreiterung technologischer Fähigkeiten innerhalb der gesamten Industriestruktur. Im Vordergrund stehen hierbei meist viele kleinere Versuche, die den Vorteil haben, dass aus Fehlern gelernt werden kann. Ein Nachteil ist jedoch die Gefahr der Verzettelung.Diese Form der Industriepolitik überwiege bei Ländern wie Deutschland, deren Verteidigungsausgaben einen relativ kleinen Anteil am Bruttoinlandsprodukt haben. Die missionsorientierte Industriepolitik dagegen sei eng mit der Zielsetzung nationaler Souveränität bzw. nationalem Prestiges verknüpft. Sie vermag nationale Ressourcen für wenige Ziele von hoher nationaler Bedeutung zu bündeln.»Alle stark militärisch orientierten Länder, insbesondere die USA, Großbritannien und Frankreich haben einen solchen Weg verfolgt. Raumfahrt und Verteidigung als Industriepolitik ist synonym mit Missionsorientierung« (Gerybadze 1988, S. 12).
Anmerkungen

Übernahme mit Änderungen und Nachweis Gerybadze 1988. In Diss. sind FN642 und FN643 gleich.

Sichter
HgR Eridanos

[14.] Ub/Fragment 196 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 19:38:23 Kybot
Fragment, Gesichtet, KeinPlagiat, Kuechle 2005, SMWFragment, Schutzlevel, Ub

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
BruderGrimm, Hansgert Ruppert, Goalgetter, Plagin Hood, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 196, Zeilen: 4-5
Quelle: Kuechle 2005
Seite(n): 30, Zeilen: 20-21
Umstritten ist jedoch nicht nur in den wirtschaftswissenschaftlichen Denkschulen, inwieweit der Staat korrigierend in den marktwirtschaftlichen Strukturwandel eingreifen soll. Umstritten ist in den ökonomischen Denkschulen vor allem, ob und wie weit der Staat korrigierend in den marktwirtschaftlichen Strukturwandel eingreifen soll.
Anmerkungen

Übernahme mit Änderungen, ein Grenzfall, da sehr kurz.

Sichter
HgR Goalgetter Hood

[15.] Ub/Fragment 196 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 19:38:26 Kybot
Fragment, KeinPlagiat, Kuechle 2005, SMWFragment, Schutzlevel, Ub, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
BruderGrimm, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 196, Zeilen: 9-10
Quelle: Kuechle 2005
Seite(n): 30, Zeilen: 32 ff.
Die Politik Deutschlands ist dabei traditionell stark vom Ordoliberalismus der Freiburger Schule geprägt, die einer systematischen Förderung eher ablehnend gegenüber steht. Demgegenüber steht die deutsche Politik, die seit Gründung der Bundesrepublik stark vom Ordoliberalismus der Freiburger Schule beeinflusstist, einer systematischen Förderung eher ablehnend gegenüber (Eichhorn und Greiling 1995).
Anmerkungen

Übernahme mit Änderungen -- [ich finde, das ist nicht zu 100% sicher ein Plagiat]

Sichter
Bis auf weiteres auf Kein Plagiat gesetzt Hindemith

[16.] Ub/Fragment 196 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:24:41 Kybot
Fragment, Kuechle 2005, SMWFragment, Schutzlevel, Ub, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hansgert Ruppert
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 196, Zeilen: 15-25
Quelle: Kuechle 2005
Seite(n): 53, Zeilen: 108 ff.
Beredetes Beispiel für diese Gegensätzlichkeit ist die angestrebte diplomatische Exportförderung durch den damaligen Bundesminister der Verteidigung Rudolf Scharping. Dieser hatte im Sommer 2000 Verbindung zu deutschen Militärattaches in 53 Ländern aufgenommen, um den Verkauf ausgemusterten Bundeswehrmaterials über die deutschen Botschaften zu unterstützen. Die Zusammenstellung des Adressatenverteilers sei hierbei nach interner Prüfung „auf Grundlage der Bestimmungen des Kriegswaffenkontrollgesetzes und des Außenwirtschaftsgesetzes sowie unter Berücksichtigung der politischen Grundsätze der Bundesregierung“ erfolgt.[FN 689] Der damalige Außenminister Joschka Fischer wies jedoch die Botschaften an, hinsichtlich der Exportförderung nichts zu unternehmen, obwohl es sich noch nicht einmal um privates, sondern vielmehr um staatliches Rüstungsgut handelte.

[FN 689: BT-Dr 14/8089 vom 25.01.2002.]

Bezeichnend sind die Spannungen, die sich zwischen dem BMVg und dem AA entwickelten, als das Verteidigungsministerium im Sommer 2000 Kontakt zu den Militärattaches der deutschen Botschaften in 53 Ländern aufnahm, um den Verkauf ausgemusterten Bundeswehrmaterials einzufädeln. Die Zusammenstellung des Verteilers sei »nach ressortinterner Prüfung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) auf Grundlage der Bestimmungen des Kriegswaffenkontrollgesetzes und des Außen- wirtschaftsgesetzes sowie unter Berücksichtigung der politischen Grundsätze der Bundesregierung (...) und im Licht der aktuellen Exportpraxis der Bundesregierung für jedes Land individuell erarbeitet« worden (Bundestagsdrucksache 14/8089, S. 2). Der grüne Außenminister wies jedoch die Botschaften an, in Sachen Exportvermittlung nichts zu unternehmen.
Anmerkungen

Wahrscheinlich 'zähneknirschend' KeinPlagiat, da die eigene Schöpfungshöhe zur Flucht ausreicht. Wes Geistes Kind die Ausführungen des Autors sind, ist freilich offensichlich. :) Ein Erfahrenerer als ich entscheide das bitte. Urspr. gefunden von Ceterum censeo. HgR

Sichter

[17.] Ub/Fragment 197 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:24:43 Kybot
Fragment, Gesichtet, Kuechle 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ub, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
BruderGrimm, Eridanos, Plagin Hood, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 197, Zeilen: 1-8
Quelle: Kuechle 2005
Seite(n): 62, Zeilen: 11-19
Der industriepolitische Vergleich mit anderen Ländern offenbart somit das deutsche Defizit bzw. das europäische Ungleichgewicht, das sowohl einer Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik in Europa als auch einer gemeinsamen Wettbewerbspolitik abträglich ist. Private Firmen erhalten in Deutschland kaum Unterstützung im Sinne einer langfristigen und nachhaltigen Wirtschafts- und Industriepolitik und sind nicht zuletzt aufgrund stark abweichender Exportrestriktionen erhebliche Planungsunsicherheiten ausgesetzt. Deutsche Unternehmen fühlen sich somit zu Recht im europäischen Vergleich durch strenge Exportbestimmungen und fehlende staatliche Exportförderung benachteiligt. Der industriepolitische Vergleich mit anderen Ländern macht das deutsche Defizit deutlich. Deutschland hat kein in sich geschlossenes Konzept einer strategischen Industriepolitik für die Wehrtechnik. Das Fehlen sowohl einer aktiven Industriepolitik als auch strategischen Denkens überhaupt wird von fast allen befragten Experten als ein der deutschen Vergangenheit geschuldeter Mangel angesehen[FN63]. Die privaten Firmen erhalten kaum Unterstützung von der Bundesregierung im Sinne einer langfristig nachhaltigen Politik und entsprechender Planungssicherheit. Deutsche Unternehmen fühlen sich im europäischen Vergleich benachteiligt durch strengere Exportrestriktionen und das Fehlen einer staatlichen Exportförderung.

[FN63 Experteninterviews.]

Anmerkungen

Übernahme mit Änderungen

Sichter
Eridanos Hood

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