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Quelle:Ugv/Diepgen 1963

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Paul Diepgen
Titel    Frau und Frauenheilkunde in der Kultur des Mittelalters
Ort    Stuttgart
Verlag    Georg Thieme
Jahr    1963

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Ugv/Fragment 002 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-08-24 19:24:22 Hindemith
BauernOpfer, Diepgen 1963, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ugv

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 2, Zeilen: 19-25
Quelle: Diepgen 1963
Seite(n): 208; 209, Zeilen: 208: 27-30; 209: 1-5
[In Antike und Mittelalter spielte das Bad eine wesentliche Rolle:] als die christliche Kultur die antik-heidnische ablöste, stand das Badewesen im weiten römischen Weltreich auf der Höhe seiner gesellschaftlichen Geltung. Das Bad diente nicht nur der Reinhaltung des Körpers, sondern auch sportlicher Ertüchtigung und therapeutischer Kuren. Zunächst wurde das Bad von der Kirche als Mittel zur Sauberkeit und Förderung der Gesundheit unbedenklich übernommen. Aber schon bald machten sich wegen der Rolle, die die Bäder in der Spätantike als Vergnügungsetablissements [spielten, Bedenken bemerkbar.] [Seite 208]

Als die christliche Kultur die antik-heidnische ablöste, stand das Badewesen im weiten römischen Weltreich auf der Höhe seiner gesellschaftlichen Geltung. Das Bad diente nicht nur der Reinhaltung des Körpers, der sportlichen Ertüchtigung und therapeutischen Kuren.

[Seite 209]

[Gewiß nahm die junge Kirche an diesen Mißständen Anstoß.] Zunächst wurde das Bad jedoch als Mittel zur Sauberkeit und Förderung der Gesundheit von ihr unbedenklich übernommen12. Aber schon bald machten sich wegen der Rolle, die die Bäder in der Spätantike als Vergnügungsetablissements spielten, Bedenken bemerkbar.


[Seite 217]

[12 vgl. Zellinger, Johannes: Bad und Bäder in der altchristlichen Kirche. München 1928, S. 8]

Anmerkungen

Die Quelle wird auf der folgenden Seite genannt, jedoch die Wörtlichkeit der Übernahme nicht kenntlich gemacht.

Fortsetzung auf der nächsten Seite.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

[2.] Ugv/Fragment 003 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-10-10 18:18:12 Stratumlucidum
BauernOpfer, Diepgen 1963, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ugv

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 3, Zeilen: 1-5
Quelle: Diepgen 1963
Seite(n): 209, Zeilen: 3-9
[Aber schon bald machten sich wegen der Rolle, die die Bäder in der Spätantike als Vergnügungsetablissements] spielten, Bedenken bemerkbar. Der Kirchenlehrer CLEMENS VON ALEXANDRIEN (gestorben nach 211 n. Chr.) sagte, daß die Christin "zum Vergnügen" kein Bad nehmen sollte. Das Baden von Frauen hielt er jedoch für nötig aus Gründen der "Reinlichkeit und Gesundheit", bei Männern nur im "Interesse der Gesundheit" (DIEPGEN 1963). Aber schon bald machten sich wegen der Rolle, die die Bäder in der Spätantike als Vergnügungsetablissements spielten, Bedenken bemerkbar. Der Kirchenlehrer Klemens von Alexandrien (gest. nach 211) sagt, daß der Christ „zum Vergnügen“ kein Bad nehmen soll. Das Baden selbst hält er jedoch für nötig, bei Frauen aus Gründen der „Reinlichkeit und Gesundheit“, bei Männern nur im „Interesse der Gesundheit“13.

[Seite 217]

[13 l.c., S. 10]

Anmerkungen

Fortsetzung von der Vorseite.

Die Quelle wird genannt, jedoch die Wörtlichkeit der Übernahme nicht kenntlich gemacht. Auf diese Weise unterschlägt die Verf., dass die Zitate in Anführungsstrichen offenbar ursprünglich nicht von Diepgen (1963) stammen, sondern dieser einen anderen Autor (Zellinger [1928]) zitiert, auf den sich "l.c." in Fn. 13 bezieht.

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

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