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Quelle:Ugv/Fisk Fysh 1988

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Nicholas M. Fisk, John W. Fysh
Titel    Letter to the Editor: C-Reactive Protein (CRP) as a Marker for Infection
Zeitschrift    Acta Obstetricia et Gynecologica Scandinavica
Herausgeber    Nordic Federation of Societies of Obstetrics and Gynecology
Ort    Oxford
Verlag    Blackwell
Jahr    1988
Jahrgang    67
Seiten    189

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    1


Fragmente der Quelle:
[1.] Ugv/Fragment 056 21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-02-23 19:01:09 Stratumlucidum
Fisk Fysh 1988, Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Ugv, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 56, Zeilen: 21-23
Quelle: Fisk Fysh 1988
Seite(n): 189, Zeilen: li. Sp. 12-14, re. Sp. 6-10
[SALZER et al. (1987) untersuchten den Aussagewert des CRP bei Neugeborenen, die nach einem mindestens 24 Stunden währenden vorzeitigen Blasensprung geboren wurden.] Sie stellten fest, daß ein CRP > 6mg/l bei Neugeborenen mit 92%iger Sensitivität und 100%iger Spezifität positive neonatale Blutkulturen vorhersagen konnte. [FISK und FYSH (1988) veröffentlichten dagegen Ergebnisse einer prospektiven Studie über die maternalen und neonatalen CRP-Konzentratioenn [sic] von 55 Schwangerschaften mit VBS, die in deutlichem Gegensatz zu den Ergebnissen von SALZER et al. (1987) stehen.]

[Literaturverzeichnis

Salzer, H.R., Genger, H., Muhar, V. [sic], Lischka, A., Schatten, Ch., Pollak, A. C-reactive protein: an early marker for neonatal bacterial infection due to prolonged rupture of amniotic membranes and/or amnionitis. Acta Obstet. Gynecol. Scand. 1987, 66: 365-367]

[Dear Sir,

In your September/October 1987 issue, Drs. Salzer et al. conclude from their article that C-reactive protein (CRP) “was proved to be an early marker for neonatal bacterial infection due to prolonged rupture of membranes and/or amnionitis” (1). [...]] Nevertheless CRP ≥6 mg/l proved 92% sensitive and 100% specific in predicting positive neonatal blood cultures.

[Literaturnachweise]

1. Salzer HR, Genger H, Muhar U, Lischka A, Schatten C, Pollak A. C-reactive protein: An early marker for neonatal bacterial infection due to prolonged rupture of amniotic membranes and/or amnionitis. Acta Obstet Gynecol Scand 1987;66:365–367.

Anmerkungen

Die Angaben zu Sensitivität und Spezifität des C-reaktiven Proteins finden sich bei Salzer et al. (1987) selbst nicht; diese Größen lassen sich jedoch aus den dort genannten absoluten Zahlen berechnen.

In die Untersuchung von Salzer et al. waren 25 Neugeborene involviert. Von diesen hatten innerhalb von 6 Stunden sowie am Tag 2 nach der Geburt 10 einen CRP-Wert ≥ 6 mg/l (als positiv definiert), bei 15 lag dieser darunter (als negativ definiert). Bei Salzer et al. heißt es weiter auf S. 366:

"Similarly, microbial cultures were positive only in the infants with positive CRP. [...] In 2 infants microbial cultures were negative in spite of positive CRP, but clinically these presented with overt symptoms of sepsis."

Die Sensitivität (Richtig-Positiv-Rate) lag demzufolge bei 100% (8 von 8 Neugeborenen, bei denen positive mikrobielle Kulturen festgestellt wurden, wiesen auch positive CRP-Werte auf). Die Spezifität (Richtig-Negativ-Rate) lag bei 88,2% (15 von 17 Neugeborenen, bei denen negative mikrobielle Kulturen festgestellt wurden, wiesen auch negative CRP-Werte auf).

Fisk / Fysh (1988) geben in diesem Zusammenhang daher unzutreffende Prozentzahlen an. Der Begriff Spezifität bezieht sich in der medizinischen Statistik zudem üblicherweise auf den Grad der korrekten Klassifizierung von Personen, bei denen eine bestimmte Erkrankung nicht vorliegt, durch einen Test. Insofern wäre es adäquater gewesen, hätte die Verf. selbstständig z.B. formuliert: Sie stellten fest, daß ein CRP-Wert von ≥ 6 mg/l bei Neugeborenen zu 100% sensitiv für positive und von < 6 mg/l zu 88,2% spezifisch für negative mikrobielle Kulturen war.

Sie übernimmt an dieser Stelle also eine fragwürdige Aussage der Autoren des Leserbriefs, ohne ihre eigentliche Quelle kenntlich zu machen. (Man beachte auch noch, dass bei Salzer et al. ein CRP-Wert von ≥ 6 mg/l als positiv definiert wurde und nicht von > 6 mg/l.)

Schließlich wird der Sachverhalt zumindest unvollständig wiedergegeben, wenn die Verf. – analog zu Fisk / Fysh – lediglich von "neonatale[n] Blutkulturen" spricht. Gemäß dem Abschnitt "METHODS" auf S. 365 bei Salzer et al. handelt es sich bei den "microbial cultures" um solche aus drei verschiedenen Flüssigkeiten:

"Venous blood samples were obtained within the first 6 hrs and on day 2 of life for determination of CRP and complete white blood cell count. Additionally microbial cultures of blood, urine and of cerebrospinal fluid were taken."

Sichter
(Stratumlucidum)

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