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Quelle:Uh/Rifkin 2002

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Jeremy Rifkin
Titel    Entbunden. Bald gibt es die künstliche Gebärmutter
Zeitschrift    Frankfurter Allgemeine Zeitung
Datum    4. März 2002
Nummer    53
Seiten    43

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    10


Fragmente der Quelle:
[1.] Uh/Fragment 045 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-26 22:06:52 Guckar
Fragment, Gesichtet, Rifkin 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uh, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 3-5
Quelle: Rifkin 2002
Seite(n): 43, Zeilen: -
Gegenwärtig arbeiten Forscher zwar an einer völlig künstlichen Gebärmutter, die es uns ermöglichen soll, Föten außerhalb des menschlichen Körpers im Labor unter Glas heranwachsen zu lassen.155

155 Hilgendorf: Ektogenese und Strafrecht, MedR, S. 429

Gegenwärtig arbeiten Forscher an einer vollkommen künstlichen Gebärmutter, die es uns ermöglichen soll, Föten außerhalb des menschlichen Körpers im Labor unter Glas heranwachsen zu lassen.
Anmerkungen

Nicht als Zitat gekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[2.] Uh/Fragment 047 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-26 21:59:21 Guckar
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Rifkin 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uh

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 6-10
Quelle: Rifkin 2002
Seite(n): 43, Zeilen: -
So gab vor einiger Zeit eine Forschergruppe am Weill Medical College der Cornell University bekannt, dass es ihr erstmals gelungen sei, eine Gebärmutterwand künstlich nachzubilden. Das von Dr. Hung Chiung Liu vom Center for Reproductive Medicine geleitete Team regte hierbei Zellen durch eine Mischung von Medikamenten und Hormonen dazu an, solch eine Wandung zu bilden. Vor einigen Wochen gab eine Forschergruppe am Weill Medical College der Cornell University bekannt, daß es ihr erstmals gelungen sei, eine Gebärmutterwand künstlich nachzubilden. Das von Dr. Hung Chiung Liu vom Center for Reproductive Medicine geleitete Team regte Zellen durch einen Cocktail aus Medikamenten und Hormonen dazu an, solch eine Wandung zu bilden.
Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme (die Quelle wird erst weiter unten in Fn. 171 genannt).

Schließt im Original unmittelbar an die in Uh/Fragment_045_03 wiedergegebene Passage an.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[3.] Uh/Fragment 047 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-26 21:57:31 Guckar
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Rifkin 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uh

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 14-25
Quelle: Rifkin 2002
Seite(n): 43, Zeilen: -
Ziel dieser Forschungen ist zunächst die Herstellung einer vollständigen Gebärmutter, die unfruchtbaren Frauen eingepflanzt werden kann. Dr. Lius Arbeit ist die jüngste Entwicklung in einer ganzen Flut neuer Forschungen, die einmal die menschliche Geburt vollkommen revolutionieren sollen.171

In einem kleinen Forschungslabor an der Juntendou-Universität von Tokio arbeiten Yosinori Kuwabara und seine Kollegen nach wie vor an der Entwicklung der ersten funktionsfähigen künstlichen Gebärmutter - ein Plastiktank von der Größe eines Brotkorbs, der mit Fruchtwasser von konstanter Temperatur gefüllt ist. Die Kunststoffgebärmutter befindet sich zwar noch im Stadium eines Prototyps, doch nach Ansicht Kuwabaras könne eine voll funktionstüchtige künstliche Gebärmutter, in der ein menschlicher Fötus heranzuwachsen vermag, in weniger als sechs Jahren Wirklichkeit sein. Andere hinsichtlich dieser Zeitperspektive skeptische Wissenschaftler halten es für wahrscheinlich, dass die künstliche Gebärmutter zum [Masseneinsatz kommen wird, wenn die heute geborenen Mädchen selbst im gebärfähigen Alter sind.172]


171 Rifkin: Entbunden, FAZ Nr. 53/2002, S. 43

172 Rifkin: Entbunden, FAZ Nr. 53/2002, S. 43

Ziel dieser Forschungen ist die Herstellung einer vollständigen Gebärmutter, die unfruchtbaren Frauen eingepflanzt werden kann. Dr. Lius Arbeit ist die jüngste Entwicklung in einer ganzen Flut neuer Forschungen, die einmal die menschliche Geburt vollkommen revolutionieren sollen.

In einem kleinen Forschungslabor an der Juntendou-Universität in Tokio arbeiten Yosinori Kuwabara und seine Kollegen an der Entwicklung der ersten funktionsfähigen künstlichen Gebärmutter - ein Plastiktank von der Größe eines Brotkorbs, der mit Fruchtwasser von konstanter Temperatur gefüllt ist. [...] Die Kunststoffgebärmutter befindet sich zwar noch im Stadium eines Prototyps, doch Kuwabara sagt voraus, eine voll funktionsfähige künstliche Gebärmutter, in der ein menschlicher Fötus heranzuwachsen vermag, könne in weniger als sechs Jahren Wirklichkeit sein. Andere sind hinsichtlich dieser Zeitperspektive skeptischer, aber auch sie halten es für wahrscheinlich, daß die künstliche Gebärmutter zum Masseneinsatz kommen wird, wenn die heute geborenen Mädchen selbst im gebärfähigen Alter sind.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[4.] Uh/Fragment 048 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-26 20:18:16 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Rifkin 2002, SMWFragment, Schutzlevel, Uh, Unfertig

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 1-6
Quelle: Rifkin 2002
Seite(n): 43, Zeilen: -
[Andere hinsichtlich dieser Zeitperspektive skeptische Wissenschaftler halten es für wahrscheinlich, dass die künstliche Gebärmutter zum] Masseneinsatz kommen wird, wenn die heute geborenen Mädchen selbst im gebärfähigen Alter sind.172

Die künstliche Gebärmutter wird zunächst vermutlich in der Intensivmedizin eingesetzt werden und zwar entweder, wenn eine Mutter so krank ist, dass sie ihr Kind nicht austragen kann oder wenn der Fötus krank ist und aus dem Mutterleib geholt werden muss, damit er draußen besser und leichter versorgt werden kann.173


172 Rifkin: Entbunden, FAZ Nr. 53/2002, S. 43

173 Rifkin: Entbunden, FAZ Nr. 53/2002, S. 43

Andere sind hinsichtlich dieser Zeitperspektive skeptischer, aber auch sie halten es für wahrscheinlich, daß die künstliche Gebärmutter zum Masseneinsatz kommen wird, wenn die heute geborenen Mädchen selbst im gebärfähigen Alter sind.

Die künstliche Gebärmutter wird man wahrscheinlich zunächst in der Intensivmedizin einsetzen, und zwar entweder, wenn eine Mutter so krank wird, daß sie ihr Kind nicht austragen kann, oder, wenn der Fötus krank ist und aus dem Mutterleib geholt wird, damit er draußen besser versorgt und leichter überwacht werden kann.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan)

[5.] Uh/Fragment 050 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-26 22:00:47 Guckar
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Rifkin 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uh

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 50, Zeilen: 8-13
Quelle: Rifkin 2002
Seite(n): 43, Zeilen: -
Bereits jetzt können Föten während der letzten drei Schwangerschaftsmonate in Brutkästen am Leben erhalten werden. Bei der IVF bleiben die Embryonen durchschnittlich drei bis vier Tage in der Petrischale, bevor sie in die Gebärmutter verpflanzt werden. Wissenschaftler wie Kuwabara versuchen nun, diese Lücke zwischen der Anfangs- und der Endphase der Schwangerschaft zu schließen, also das entscheidende Stadium, in dem der Fötus die meisten seiner Organe entwickelt.181

181 Rifkin: Entbunden, FAZ Nr. 53/2002, S. 43

In Brutkästen können wir Föten während der letzten drei Schwangerschaftsmonate am Leben erhalten. Und bei der In-vitro-Fertilisation bleiben die Embryonen in der Regel drei bis vier Tage in der Petrischale, bevor sie in die Gebärmutter verpflanzt werden. Wissenschaftler wie Kuwabara versuchen, diese Lücke zwischen Anfangs- und Endphase der Schwangerschaft zu schließen - also das entscheidende Stadium, in dem der Fötus die meisten seiner Organe entwickelt.
Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Schließt im Original unmittelbar an die in Uh/Fragment_048_01 wiedergegebene Passage an.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[6.] Uh/Fragment 050 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-26 22:01:55 Guckar
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Rifkin 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uh

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 50, Zeilen: 19-30
Quelle: Rifkin 2002
Seite(n): 43, Zeilen: -
Die meisten Wissenschaftler, die auf dem Gebiet der fötalen Molekularbiologie arbeiten, sind der Auffassung, eine künstliche Gebärmutter werde genetische Veränderungen und Korrekturen und damit schlussendlich die Schaffung von Designerbabys erleichtern. Nicht ausgeschlossen ist auch, dass die Menschen künftig sogar der künstlichen Gebärmutter den Vorzug gegenüber einer natürlichen Schwangerschaft geben. So könnten Frauen Eizellen und Männer Spermien schon in ihrer Jugend, wenn sie am vitalsten sind, einfrieren lassen, bis sie sich ein Kind wünschen. Dann könnte man Ei- und Samenzelle in der Petrischale zusammenbringen und den Embryo nach vier Tagen in eine künstliche, mit einer mechanischen Plazenta verbundene Gebärmutter einpflanzen. Auf diese Weise könnten sich Mütter die Gefahren und Unannehmlichkeiten einer Schwangerschaft ersparen, sich ihre jugendliche Figur behalten und das Kind mit nach Hause nehmen, wenn es fertig ist. Dies scheint angesichts der Tatsache, dass bereits heute Tausende von Ersatzmüttern die Kinder anderer [Frauen austragen nicht mehr völlig utopisch.] Die meisten Wissenschaftler, die auf dem Gebiet der neuen fötalen Molekularbiologie arbeiten, sind der Ansicht, eine künstliche Gebärmutter werde genetische Korrekturen und Veränderungen und damit letztlich auch die Schaffung von Designerbabys erleichtern. Vielleicht werden die Menschen sogar der künstlichen Gebärmutter den Vorzug gegenüber der natürlichen Schwangerschaft im Mutterleib geben. Frauen könnten Eier, Männer Spermien schon in der Jugend, wenn sie am vitalsten sind, einfrieren lassen, bis sie sich ein Kind wünschen. Dann könnte man Ei und Samenzellen in der Petrischale zusammenbringen und den Embryo nach vier Tagen in eine künstliche, mit einer mechanischen Plazenta verbundene Gebärmutter einpflanzen. So könnten Mütter sich die Gefahren und Unannehmlichkeiten der Schwangerschaft ersparen, ihre jugendliche Figur behalten und das Kind mit nach Hause nehmen, wenn es "fertig" ist.

Weit hergeholt? Schon heute tragen Tausende von Ersatzmüttern die Kinder anderer Frauen aus.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Schließt im Original unmittelbar an die in Uh/Fragment_050_08 wiedergegebene Passage an.

Am Ende des Abschnitts auf der Folgeseite findet sich ein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[7.] Uh/Fragment 051 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-26 22:03:06 Guckar
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Rifkin 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uh

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 51, Zeilen: 1-4
Quelle: Rifkin 2002
Seite(n): 43, Zeilen: -
[Dies scheint angesichts der Tatsache, dass bereits heute Tausende von Ersatzmüttern die Kinder anderer] Frauen austragen nicht mehr völlig utopisch. Die künstliche Gebärmutter ist nur der nächste logische Schritt in einer Entwicklung, bei der die Fortpflanzung aus ihrem traditionellen Rahmen herausgelöst und zunehmend in einen technisch-kommerziellen Laborprozess überführt wird.182

182 Rifkin: Entbunden, FAZ Nr. 53/2002, S. 43

Schon heute tragen Tausende von Ersatzmüttern die Kinder anderer Frauen aus. Die künstliche Gebärmutter erscheint da als der logisch nächste Schritt in einer Entwicklung, bei der Fortpflanzung aus ihrem traditionellen Rahmen herausgelöst und zunehmend in einen technisch-kommerziellen Laborprozeß überführt wird.
Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Schließt vorläufig die in Uh/Fragment_050_19 begonnene Übernahme ab.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[8.] Uh/Fragment 051 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-26 22:03:39 Guckar
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Rifkin 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uh

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 51, Zeilen: 11-13, 14-26
Quelle: Rifkin 2002
Seite(n): 43, Zeilen: -
Zwischen Mutter und Kind besteht eine subtile, verwickelte Verbindung, die eine wesentliche Rolle in der Entwicklung des Fötus spielt. [...] Was für ein Kind wird aus der Flüssigkeit in einem Plastiktank hervorkommen? Welche Auswirkungen wird die künstliche Gebärmutter auf die motorischen Funktionen oder die emotionale und kognitive Entwicklung nach der Geburt haben? Besteht die Gefahr, dass diese Menschen sich nicht emotional voll entwickeln können?184

Bekannt ist schließlich, dass Säuglinge, die ohne ausreichende menschliche Berührung und ohne Körperkontakt aufwachsen, oft unfähig sind, das ganze Spektrum menschlicher Emotionen zu entwickeln. Manche sterben schon bald nach der Geburt, andere werden später gewalttätig, sozial auffällig oder kontaktscheu.185 Welche Auswirkungen wird der Ausfall der Schwangerschaft auf das Verantwortungsgefühl der Eltern haben? Werden sie keine so enge Bindung mehr aufbauen und in ihrem Kind eher ein Objekt als eine Erweiterung ihres Daseins erblicken? Löst das Verschwinden der Schwangerschaft gar den Generationenzusammenhang auf, der so wichtig ist für die Aufrechterhaltung historischer Kontinuität und zivili[sierten Lebens?186]


184 Rifkin: Entbunden, FAZ Nr. 53/2002, S. 43

185 Rifkin: Entbunden, FAZ Nr. 53/2002, S. 43

186 Rifkin: Entbunden, FAZ Nr. 53/2002, S. 43

Zwischen Mutter und Kind besteht eine subtile, verwickelte Verbindung, die eine wesentliche Rolle in der Entwicklung des Fötus spielt. Was für ein Kind wird aus der Flüssigkeit in einem Plastiktank hervorkommen? Welche Auswirkungen wird die künstliche Gebärmutter auf die motorischen Funktionen oder die emotionale und kognitive Entwicklung nach der Geburt haben? Besteht die Gefahr, daß diese Menschen sich emotional nicht voll entwickeln können? Wir wissen, daß Säuglinge, die ohne ausreichende menschliche Berührung und ohne Körperkontakt aufwachsen, oft unfähig sind, das ganze Spektrum menschlicher Emotionen zu entwickeln; manche sterben schon bald nach der Geburt; andere werden später gewalttätig, sozial auffällig oder kontaktscheu.

Welche Auswirkungen wird der Ausfall der Schwangerschaft auf das Verantwortungsgefühl der Eltern haben? Werden sie keine so enge Bindung mehr aufbauen und in ihrem Kind eher ein Objekt als eine Erweiterung ihres Daseins erblicken? Wird das Verschwinden der Schwangerschaft den Generationszusammenhang auflösen, der so wichtig für die Aufrechterhaltung historischer Kontinuität und zivilisierten Lebens ist?

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[9.] Uh/Fragment 052 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-26 22:05:20 Guckar
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Rifkin 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uh

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 52, Zeilen: 1-11
Quelle: Rifkin 2002
Seite(n): 43, Zeilen: -
[Löst das Verschwinden der Schwangerschaft gar den Generationenzusammenhang auf, der so wichtig ist für die Aufrechterhaltung historischer Kontinuität und zivili]sierten Lebens?186

Die künstliche Gebärmutter steht in jedem Fall am Ende einer historischen Entwicklung, die zu Beginn des wissenschaftlichen Zeitalters vor fast vierhundert Jahren begann. So nannte bereits Francis Bacon, der Vater der Naturwissenschaft, die Natur eine „gemeine Hure“, die zukünftige Generationen zu „zähmen“, zu „kneten“ und zu „formen“ hätten, damit der Mensch zum unanfechtbaren Herrn über die materielle Welt werden könne. Manch einer wird in der Entwicklung einer künstlichen Gebärmutter den endgültigen Triumph der modernen Wissenschaft erblicken, andere dagegen den Gipfel des Wahnsinns. Einige werden auch sagen, man müsse sich derzeit keine Sorgen machen, weil die künstliche Gebärmutter noch in weiter Ferne liege. Vor wenigen Jahren glaubten wir allerdings noch dasselbe vom Klonen und der Züchtung von Organen aus embryonalen Stammzellen.187


186 Rifkin: Entbunden, FAZ Nr. 53/2002, S. 43

187 Rifkin: Entbunden, FAZ Nr. 53/2002, S. 43

Wird das Verschwinden der Schwangerschaft den Generationszusammenhang auflösen, der so wichtig für die Aufrechterhaltung historischer Kontinuität und zivilisierten Lebens ist?

[...]

Die künstliche Gebärmutter steht am Ende einer historischen Entwicklung, die zu Beginn des wissenschaftlichen Zeitalters vor nahezu vierhundert Jahren begann. Francis Bacon, der Vater der Naturwissenschaft, nannte die Natur eine "gemeine Hure", die zukünftige Generationen zu "zähmen", zu "kneten" und zu "formen" hätten, damit der Mensch zum unanfechtbaren Herrn über die materielle Welt werde. Ganz gewiß werden manche in der künstlichen Gebärmutter den endgültigen Triumph der modernen Wissenschaft erblicken, andere dagegen den Gipfel des Wahnsinns. Gewiß werden auch viele sagen, darum brauche man sich keine Sorgen zu machen, weil die künstliche Gebärmutter noch in weiter Ferne liege. Vor wenigen Jahren glaubten wir dasselbe vom Klonen und der Züchtung von Organen aus Stammzellen.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[10.] Uh/Fragment 061 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-26 22:06:13 Guckar
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Rifkin 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uh

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 61, Zeilen: 17-24
Quelle: Rifkin 2002
Seite(n): 43, Zeilen: -
Andere Feministinnen sind der Ansicht, die künstliche Gebärmutter bedeute die endgültige Marginalisierung der Frauen, weil sie ihnen die zentrale Rolle in der Fortpflanzung der Art nehme. In ihren Augen ist die Erschaffung einer künstlichen Gebärmutter der höchste Ausdruck männlicher Herrschaft, weil sie einen mechanischen Ersatz für die weibliche Gebärmutter schafft, der technische Standards und eine Qualitätskontrolle zulässt. Mit der künstlichen Gebärmutter, den asexuellen Klontechniken und der Züchtung menschlicher Organe aus embryonalen Stammzellen könnten sich die Männer ein für allemal aus ihrer Abhängigkeit von den Frauen befreien.218

218 Rifkin: Entbunden, FAZ Nr. 53/2002, S. 43

Andere Feministinnen meinen, die künstliche Gebärmutter bedeute die endgültige Marginalisierung der Frauen, weil sie ihnen die zentrale Rolle in der Fortpflanzung der Art nehme. In ihren Augen ist die künstliche Gebärmutter der höchste Ausdruck männlicher Herrschaft, weil sie einen mechanischen Ersatz für die weibliche Gebärmutter schafft, der technische Standards und eine Qualitätskontrolle zuläßt. Mit der künstlichen Gebärmutter, den asexuellen Klonierungstechniken und der Züchtung menschlicher Organe aus Stammzellen könnten die Männer sich ein für allemal aus ihrer Abhängigkeit von den Frauen befreien.
Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

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