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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Niew/Lö/Bahn
Titel    Biotechnik: Im Basar der Biopolitik
Zeitschrift    DIE ZEIT
Datum    31. Januar 2002
Nummer    5
Seiten    27
URL    http://www.zeit.de/2002/05/Im_Basar_der_Biopolitik/komplettansicht

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Uh/Fragment 037 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-26 22:08:31 Guckar
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uh, ZEIT online 2002

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 37, Zeilen: 11-23
Quelle: ZEIT online 2002
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 0
In Spanien sind die Regelungen sehr kompliziert. Reproduktives und therapeutisches Klonen sind verboten, Forschung an lebensfähigen Embryonen ist hingegen bis zum 14. Tag erlaubt, sofern sie therapeutischen, diagnostischen oder präventiven Zwecken dient. Die Forschung an nicht lebensfähigen oder toten Embryonen, die aus der Reproduktionsmedizin stammen, ist ebenso wie die Forschung an abgetriebenen Embryonen in engen Grenzen erlaubt. Die Forschung an embryonalen Stammzellen ist nicht ausdrücklich verboten.113

In Portugal bestehen derzeit keine gesetzlichen Reglungen, ein vorgesehenes Gesetz zur Reproduktionsmedizin scheiterte im Jahr 1998 am Veto des Staatspräsidenten. Bestimmungen zur Embryonenforschung und ein Verbot des reproduktiven Klonens sind jedoch geplant.114

In Frankreich ist das reproduktive Klonen verboten. Seit 1994 ist die Forschung an Embryonen unter der Bedingung erlaubt, dass diese fortpflanzungsmedizinischen Zwecken dient. Auch die Herstellung von Embryonen darf nur zu Fortpflanzungszwecken erfolgen. An [embryonalen Stammzellen darf grundsätzlich geforscht werden.115]


113 Niew/Lö/Bahn: Biotechnik: Im Basar der Biopolitik, Die Zeit Nr. 05/2002, S. 27

114 Niew/Lö/Bahn: Biotechnik: Im Basar der Biopolitik, Die Zeit Nr. 05/2002, S. 27

1 Spanien Die Regelungen sind sehr kompliziert. Reproduktives und therapeutisches Klonen sind untersagt. Forschung an lebensfähigen Embryonen ist bis zum 14. Tag erlaubt, sofern sie therapeutischen, diagnostischen oder präventiven Zwecken dient. Forschung an nicht lebensfähigen oder toten Embryonen aus der Reproduktionsmedizin ist unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt, ebenso wie die Forschung an abgetriebenen Embryonen, die älter als 14 Tage sind. Forschung an embryonalen Stammzellen (ES) ist nicht ausdrücklich verboten.

2 Portugal Derzeit bestehen keine gesetzlichen Regelungen. Ein Gesetz zur Reproduktionsmedizin scheiterte 1998 am Veto des Staatspräsidenten.

Bestimmungen zur Embryonenforschung und ein Verbot des reproduktiven Klonens sind geplant.

3 Frankreich Reproduktives Klonen ist verboten. Seit 1994 ist die Forschung an Embryonen nur unter Auflagen erlaubt: Sie muss fortpflanzungsmedizinischen Zwecken dienen. Auch die Herstellung von Embryonen darf nur zu Fortpflanzungszwecken erfolgen. An ES darf grundsätzlich geforscht werden.

Anmerkungen

Die Quelle ist zwar in den Fn. angegeben, Art und Umfang der Übernahme bleiben jedoch ungekennzeichnet.

Sichter
(SleepyHollow02), Schumann, Guckar

[2.] Uh/Fragment 038 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-26 22:09:58 Guckar
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uh, ZEIT online 2002

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 38, Zeilen: 11-24
Quelle: ZEIT online 2002
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 0
Auch in Italien bestehen keine gesetzlichen Regelungen. Stattdessen werden die Vorgaben des Nationalen Bioethik-Komitees angewendet. Das Klonen wird abgelehnt. Als mögliche Quellen für embryonale Stammzellen dürfen ausschließlich überzählige Embryonen dienen.119

In Griechenland existieren ebenfalls keine gesetzlichen Regelungen. Therapeutisches und reproduktives Klonen sind aber gemäß einer Erklärung der allgemeinen Gesundheitsbehörde untersagt. Embryonenforschung ist hingegen bis zum 14. Tag nach der Befruchtung zulässig. Überzählige Embryonen dürfen gelagert und zu Forschungszwecken gespendet werden.120

In Finnland sind therapeutisches und reproduktives Klonen verboten. Die Forschung an Embryonen ist jedoch seit 1999 bis zum 14. Tag gesetzlich erlaubt, ihre Herstellung zu reinen Forschungszwecken aber untersagt. Für die Erzeugung von embryonalen Stammzellen gibt es derzeit keine Bestimmungen. Embryonen können bis 15 Jahre eingefroren werden.121

In Schweden ist das reproduktive Klonen untersagt. Seit 1991 darf allerdings an Embryonen [bis zum 14. Tag geforscht werden, ebenso ist ihre Herstellung zu Forschungszwecken erlaubt.]


119 Niew/Lö/Bahn: Biotechnik: Im Basar der Biopolitik, Die Zeit Nr. 05/2002, S. 27

120 Niew/Lö/Bahn: Biotechnik: Im Basar der Biopolitik, Die Zeit Nr. 05/2002, S. 27

121 Niew/Lö/Bahn: Biotechnik: Im Basar der Biopolitik, Die Zeit Nr. 05/2002, S. 27

4 Italien Es bestehen keine gesetzlichen Regelungen, Klonen wird abgelehnt.

Als mögliche Quelle für ES dürfen nur überzählige Embryonen dienen. Anstelle gesetzlicher Regelungen werden die Vorgaben des Nationalen Bioethik-Komitees angewendet.

5 Griechenland Es gibt keine gesetzlichen Regelungen. Reproduktives und therapeutisches Klonen sind gemäß einer Erklärung der allgemeinen Gesundheitsbehörde untersagt. Embryonenforschung ist bis zum 14. Tag nach der Befruchtung zulässig. Empfohlen wird, überzählige Embryonen zu lagern. Sie können zu Forschungszwecken gespendet werden.

6 Finnland Reproduktives und therapeutisches Klonen sind verboten. Seit 1999 ist die Forschung an Embryonen bis zum 14. Tag gesetzlich erlaubt, Embryonen können bis zu 15 Jahre lang eingefroren werden. Ihre Herstellung zu reinen Forschungszwecken ist verboten. Für die Herstellung von ES gibt es keine Bestimmungen.

7 Schweden Reproduktives Klonen ist untersagt. Seit 1991 ist Forschung an Embryonen bis zum 14. Tag erlaubt, ebenso ihre Herstellung zu Forschungszwecken. Nach 14 Tagen müssen Embryonen zerstört werden, die Implantation beforschter Embryonen ist ausdrücklich verboten. Der nationale schwedische Wissenschaftsrat befürwortet therapeutisches Klonen sowie die Forschung an ES.

Anmerkungen

Quelle ist mehrfach genannt.

Sichter
(SleepyHollow02), Guckar

[3.] Uh/Fragment 039 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-26 22:13:10 Guckar
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uh, ZEIT online 2002

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 39, Zeilen: 1-24 (komplett)
Quelle: ZEIT online 2002
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 0
[...] bis zum 14. Tag geforscht werden, ebenso ist ihre Herstellung zu Forschungszwecken erlaubt. Nach 14 Tagen müssen die Embryonen zerstört werden, die Implantation beforschter Embryonen ist ausdrücklich verboten. Der nationale schwedische Wissenschaftsrat befürwortet das therapeutische Klonen sowie die Forschung an embryonalen Stammzellen. Eine entsprechende Gesetzgebung wird daher in die Wege geleitet.122

Sowohl das therapeutische als auch das reproduktive Klonen ist in Dänemark untersagt. Die Forschung an Embryonen ist unter zwei Bedingungen erlaubt: Zur Verbesserung der Techniken der IVF und der Präimplantationsdiagnostik. Überzählige Embryonen dürfen nicht benutzt werden. Geforscht werden darf nur an künstlich befruchteten Embryonen vor der Einpflanzung, die nicht älter als 14 Tage sind.123

In Belgien liegen zwei Gesetzesentwürfe zur Forschung an und zum Schutz von Embryonen vor. Geplant ist ein Verbot des therapeutischen Klonens sowie ein Verbot der Erzeugung von Embryonen für die Forschung. Dagegen soll die Forschung an überzähligen Embryonen unter der Bedingung, dass diese nicht älter als 14 Tage sind, erlaubt werden.124

Ein Gesetzesentwurf verbietet in Luxemburg das therapeutische Klonen sowie die Zeugung zu anderen Zwecken als der Fortpflanzung. Die Verwendung überzähliger Embryonen zu Forschungszwecken ist erlaubt, wenn diese den Embryo nicht schädigen. Die Kommission für Medizin und Reproduktionsbiologie muss der Forschung allerdings zustimmen.125

In den Niederlanden genehmigt ein Gesetzesentwurf die Forschung an Embryonen, die jünger als 15 Tage sind, ebenso wie die Gewinnung von embryonalen Stammzellen daraus. Zudem ist die Erzeugung von Embryonen zu Forschungszwecken unter bestimmten Auflagen genehmigt. Die Forschung an überzähligen Embryonen wird jedoch bevorzugt. Das reproduktive Klonen ist verboten.126

In Irland ist die Forschung an Embryonen generell verboten und damit auch das therapeuti-[sche und reproduktive Klonen.127]


122 Niew/Lö/Bahn: Biotechnik: Im Basar der Biopolitik, Die Zeit Nr. 05/2002, S. 27

123 Niew/Lö/Bahn: Biotechnik: Im Basar der Biopolitik, Die Zeit Nr. 05/2002, S. 27

124 Niew/Lö/Bahn: Biotechnik: Im Basar der Biopolitik, Die Zeit Nr. 05/2002, S. 27

125 Niew/Lö/Bahn: Biotechnik: Im Basar der Biopolitik, Die Zeit Nr. 05/2002, S. 27

126 Niew/Lö/Bahn: Biotechnik: Im Basar der Biopolitik, Die Zeit Nr. 05/2002, S. 27

127 Niew/Lö/Bahn: Biotechnik: Im Basar der Biopolitik, Die Zeit Nr. 05/2002, S. 27

7 Schweden Reproduktives Klonen ist untersagt. Seit 1991 ist Forschung an Embryonen bis zum 14. Tag erlaubt, ebenso ihre Herstellung zu Forschungszwecken. Nach 14 Tagen müssen Embryonen zerstört werden, die Implantation beforschter Embryonen ist ausdrücklich verboten. Der nationale schwedische Wissenschaftsrat befürwortet therapeutisches Klonen sowie die Forschung an ES.

8 Dänemark Reproduktives und therapeutisches Klonen sind untersagt. Forschung an Embryonen ist unter zwei Bedingungen erlaubt: zur Verbesserung von Techniken der IVF und der Präimplantationsdiagnostik (PID). Überzählige Embryonen dürfen nicht benutzt werden. Geforscht werden darf nur an In-vitro-Embryonen vor der Einpflanzung, sie dürfen nicht älter als 14 Tage sein.

9 Belgien Zwei Gesetzesentwürfe liegen vor, zur Forschung an und zum Schutz von Embryonen. Geplant sind Verbote des therapeutischen Klonens und der Erzeugung von Embryonen für die Forschung. Dagegen soll Forschung an überzähligen Embryonen unter bestimmten Bedingungen erlaubt werden: Sie dürfen nicht älter als 14 Tage sein.

10 Luxemburg Ein Gesetzesentwurf verbietet therapeutisches Klonen und die Zeugung zu anderen Zwecken als der Fortpflanzung. Er erlaubt die Verwendung überzähliger Embryonen zu Forschungszwecken nur, wenn sie den Embryo nicht schädigen. Die Kommission für Medizin und Reproduktionsbiologie muss der Forschung zustimmen.

11 Niederlande Ein Gesetzesentwurf genehmigt die Forschung an Embryonen, die jünger als 15 Tage sind, und auch die Gewinnung von ES daraus. Zudem ist die Erzeugung von Embryonen zu Forschungszwecken unter bestimmten Auflagen genehmigt. Forschung an überzähligen Embryonen wird jedoch vorgezogen.

Reproduktives Klonen ist verboten.

12 Irland Die Forschung an Embryonen ist implizit verboten und somit auch das therapeutische und reproduktive Klonen.

Anmerkungen

Quelle ist in allen Fn. genannt.

Sichter
(SleepyHollow02), Guckar

[4.] Uh/Fragment 040 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-26 22:13:51 Guckar
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uh, ZEIT online 2002

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 40, Zeilen: 14-23
Quelle: ZEIT online 2002
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 0
Das österreichische Gesetz zur reproduktiven Medizin besagt, dass Zellen mit Entwicklungspotential und Embryonen ausschließlich zu Fortpflanzungszwecken verwendet werden dürfen. Diskutiert wird derzeit, ob an menschlichen embryonalen Stammzellen geforscht werden darf und woher diese stammen sollen.131

Der Schweizer Nationalfonds hat am 28.9.2001 die Förderung eines Forschungsprojektes mit importierten embryonalen Stammzellen bewilligt. Der Nationalfonds hat nun den Schweizer Gesetzgeber aufgefordert, die Herstellung menschlicher Stammzellen aus überzähligen Embryonen zu regeln. Klonen ist bislang verboten.132

In Deutschland ist die Forschung an Embryonen und die Herstellung embryonaler Stammzellen durch das Embryonenschutzgesetz verboten. Ebenso sind das therapeutische und re-[produktive Klonen untersagt.]


131 Niew/Lö/Bahn: Biotechnik: Im Basar der Biopolitik, Die Zeit Nr. 05/2002, S. 27

132 Niew/Lö/Bahn: Biotechnik: Im Basar der Biopolitik, Die Zeit Nr. 05/2002, S. 27

14 Österreich Das österreichische Gesetz zur reproduktiven Medizin besagt, dass Zellen mit Entwicklungspotenzial und Embryonen ausschließlich zu Fortpflanzungszwecken verwendet werden dürfen. Diskutiert wird derzeit, ob an humanen ES geforscht werden darf und woher diese stammen sollen.

15 Schweiz Der Schweizer Nationalfonds hat am 28. September 2001 die Förderung eines Forschungsprojektes mit importierten embryonalen Stammzellen bewilligt. Vorausgegangen war die Empfehlung eines Expertengremiums. Der Schweizer Nationalfonds hat nun den Gesetzgeber aufgefordert, die Herstellung menschlicher Stammzellen aus überzähligen Embryonen zu regeln. Klonen ist bislang verboten.

16 Deutschland Die Forschung an Embryonen und die Herstellung von ES sind durch das 1992 erlassene Embryonenschutzgesetz verboten. Ebenso sind reproduktives und therapeutisches Klonen untersagt.

Anmerkungen

Quelle ist in allen Fn. genannt.

Sichter
(SleepyHollow02), Guckar

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