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Quelle:Um/Fürst 1977

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Dietrich Fürst
Titel    Die Problemfelder einer Stadt: Versuch einer systematischen Einordnung
Sammlung    Stadtökonomie
Herausgeber    Dietrich Fürst
Ort    Stuttgart, New York
Verlag    G. Fischer
Jahr    1977
Seiten    1-37
ISBN    3-437-40047-9

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    3


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Um/Fragment 029 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-09 21:49:51 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Fürst 1977, SMWFragment, Schutzlevel, Um, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 29, Zeilen: 12-21
Quelle: Fürst 1977
Seite(n): 3, Zeilen: 7-13, 24, 25, 26-30
Dies wäre eine politisch-ökonomische Interpretation der Verstädterungsprozesse, die diese als Folge der Industrialisierung ansieht, d.h. auf Grund besonderer städtischer Vorteile gewinnt der Kapitalverwertungsprozeß dort eine Eigendynamik, der sich dann verfassungspolitische Entwicklungen anpassen müssen.134 Dies trifft sicher nur einen Teil der "funktionalen Triebkräfte" der Verstädterung, es gilt noch zu ergänzen durch einen - andere Herrschaftsstrukturen unterstellenden - mikro-ökonomischen Ansatz, der den Verstädterungsprozeß als Folge von Standortentscheidungen von Unternehmen und Haushalten auffaßt, die durch "Agglomerationsvorteile, Handelsvorteile sowie Innovationsvorteile" (Wachstumspoltheorie) ausgelöst werden.135

134 Vgl. Fürst, Dietrich, Die Problemfelder einer Stadt: Versuch einer systematischen Einordnung in : ders. (Hrsg) Stadtökonomie, Stuttgart 1977 S. 3

135 Vgl. ebenda S. 3

Als Interpretationsansätze der Verstädterungsprozesse lassen sich erkennen:

a) eine politisch-ökonomische Interpretation, die den Verstädterungsprozeß als Folge der kapitalistischen Industrialisierung ansieht

b) ein mikroökonomischer Ansatz, der Verstädterungsprozesse als Folge von Standortentscheidungen von Unternehmen und Haushalten betrachtet und dabei Agglomerationsvorteile, Handelsvorteile (export-base-theory) sowie Innovationsvorteile (Wachstumspoltheorie) als ökonomische Sogkräfte auffaßt.

[...]

Verstädterung [...] gewinnt aber [...] aufgrund der besonderen städtischen Vorteile für die Kapitalverwertung Eigendynamik. Diese Eigendynamik wird durch komplementäre verfassungspolitische Entwicklungen (Demokratie, Zugang der Bürger zu politischen Steuerstellen) und die zunehmende Funktionalisierung des Staates für kapitalistische Verwertungsbedingungen (Wachstumsziel) verstärkt.

Anmerkungen

Hier wird unter Beibehaltung von Originalformulierungen der ursprüngliche Text auseinandergeschnitten, gekürzt und neu ineinandergeschoben. Trotz Angabe der Quelle bleibt vollständig unklar, wie "groß" der Eigenanteil von Um ist.

Sichter
(Graf Isolan)

[2.] Analyse:Um/Fragment 185 21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-07 20:31:10 Schumann
BauernOpfer, Fragment, Fürst 1977, SMWFragment, Schutzlevel, Um, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 185, Zeilen: 21-27
Quelle: Fürst 1977
Seite(n): 10, Zeilen: 11-18
Dabei wirken nach Fürst besonders zwei Tendenzen in Richtung der sinkenden Steuerungsfähigkeit lokaler Prozesse durch das politisch-administrative System: Wachsende Stadtgröße führt dazu, daß das politisch-administrative System größer wird und damit zunehmend heterogene Interessen zum Ausgleich gebracht werden müssen, hinzu kommt, “daß bürokratische und politische Systeme mit wachsender Größe immer weniger sensibel für Probleme ihrer Umwelt werden und inflexibler auf Probleme zu reagieren neigen.”32

32 Vgl. ebenda S. 10

Dabei wirken zwei Tendenzen in Richtung sinkender Steuerungsfähigkeit lokaler Verstädterungsprozesse durch das politisch-administrative Subsystem. Erstens führt die wachsende Stadtgröße dazu, daß das lokale politisch-administrative Subsystem größer wird und zunehmend heterogene Interessen zum Ausgleich bringen muß, was Veränderungen weg vom status quo zunehmend schwieriger macht; hinzu kommt, daß bürokratische und politische Systeme mit wachsender Größe immer weniger sensibel für Probleme ihrer Umwelt werden (s. Fürst, 1975) und inflexibler auf Probleme zu reagieren neigen.
Anmerkungen
Sichter
(Graf Isolan)

[3.] Analyse:Um/Fragment 185 30 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-07 20:32:32 Schumann
BauernOpfer, Fragment, Fürst 1977, SMWFragment, Schutzlevel, Um, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 185, Zeilen: 30-34
Quelle: Fürst 1977
Seite(n): 31, Zeilen: 7-12
Als einen Grund (unter vielen) für die sinkende Steuerungsfähigkeit innerhalb der Kommunalpolitik nennt Fürst die Begrenztheit personaler und informatorischer Ressourcen und Anspruchsüberlastung, was dazu führt, daß das politisch-administrative System "mit Problemverarbeitungsmodellen arbeitet, die den neuen Ansprüchen weder von der institutionellen Reichweite noch von der konzeptionellen Kreativität her [gewachsen sind", was zur Beibehaltung tradierter Routinen und zu non-decision-making führt.33] — personale und informatorische Ressourcen stehen nur begrenzt zur Verfügung, so daß hilfsweise das lokale politisch-administrative Subsystem mit Problemverarbeitungs-Modellen arbeitet, die den neuen Ansprüchen weder von der institutionellen Reichweite (wer wird in die Problemlösung einbezogen) noch von der konzeptionellen Kreativität her gewachsen sind: Die Problemlösungen werden nach Routinen modelliert, die in früherer Zeit erfolgreich waren (Gorvine/Margulies, 1971, 269f.);
Anmerkungen

Schon vor dem eigentlichen Zitat stammen große Teile des Wortlauts aus Fürst (1977).

Sichter
(Graf Isolan)

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