Fandom

VroniPlag Wiki

Quelle:Um/Heuer 1977

< Quelle:Um

31.380Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Hans Heuer
Titel    Sozioökonomische Bestimmungsfaktoren der Stadtentwicklung
Ort    Stuttgart [u.a.]
Verlag    Kohlhammer
Ausgabe    2., erg. Aufl.
Jahr    1977
Seiten    506 S.
Reihe    Schriften des Deutschen Instituts für Urbanistik ; 50
Anmerkung    Zugl.: Berlin, Freie Univ., Diss., 1975
ISBN    3-17-004216-5

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    11


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Um/Fragment 028 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-07 19:45:15 Schumann
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Heuer 1977, SMWFragment, Schutzlevel, Um

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 2-11
Quelle: Heuer 1977
Seite(n): 19, Zeilen: 2, 4-5, 6-15
1.4.1 ZUM BEGRIFF DER STADT

Das Untersuchungsobjekt "Stadt" ist durch vielfältige Erscheinungsformen gekennzeichnet. Je nachdem, welche Strukturmerkmale zur Begriffsbildung herangezogen werden, lassen sich historische, kulturelle, adminstrative, juristische, architektonische, siedlungsgeographische und ökonomische Aspekte zugrundelegen.124 Als wichtige, im Allgemeinen anerkannte Kennzeichen können genannt werden:

(a) die geschlossene Ortsform,
(b) die dichte Bebauung,
(c) eine bestimmte Mindestgröße und
(d) eine bestimmte Funktionalität.125


124 Vgl. Heuer, Hans, Sozioökonomische Bestimmungsfaktoren der Stadtentwicklung, Stuttgart 1977 S. 19

125 Vgl. ebenda S. 19

2.1 Der Begriff der Stadt

[...]

Das Untersuchungsobjekt „Stadt“ ist durch eine Vielfalt von Erscheinungsformen gekennzeichnet [...]. Je nachdem welche Strukturmerkmale zur Begriffsbildung herangezogen werden, lassen sich verschiedene Stadtbegriffe unterscheiden. Neben historischen und administrativen Gesichtspunkten können juristische, architektonische, siedlungsgeographische und ökonomische Aspekte bei der Abgrenzung des Stadtbegriffes zugrunde gelegt werden. Als wichtige Kennzeichen der Stadt werden im allgemeinen genannt1:

a) die relative Geschlossenheit der Ortsform,
b) eine relativ dichte Bebauung des Ortes,
c) eine bestimmte Mindestgröße des Ortes,
d) eine bestimmte Funktionalität des Ortes.


1 [...]

Anmerkungen
Sichter
(Graf Isolan) KayH

[2.] Analyse:Um/Fragment 028 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-07 19:57:31 Schumann
BauernOpfer, Fragment, Heuer 1977, SMWFragment, Schutzlevel, Um, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 15-19
Quelle: Heuer 1977
Seite(n): 20-21, Zeilen: S.20,32-33.34-37.38 - S.21,1-3
Die Funktionen der Stadt sind zunächst "Daseinsgrundfunktionen" wie Wohnen, Arbeiten, Versorgung, Bildung, Erholung und Verkehr, die die Stadt über ein breites Angebot an privaten und öffentlichen Dienstleistungen wahrnimmt, wobei die Nachfrage nach diesen Gütern durchaus nicht nur von "Städtern“ kommt.126

[124 Vgl. Heuer, Hans, Sozioökonomische Bestimmungsfaktoren der Stadtentwicklung, Stuttgart 1977 S. 19]
126 Vgl. ebenda S. 21

[Seite 20]

Die Stadt hat eine Reihe von Aufgaben (Funktionen) zu erfüllen, [...] Sie können in den als „Daseinsgrundfunktionen des Menschen“ bezeichneten Bedarfskategorien Wohnen, Arbeiten, Versorgung, Bildung, Erholung, Verkehr und Kommunikation erfaßt werden3. Die Stadt nimmt diese Funktionen wahr, indem sie [...] ein breitgestreu-

[Seite 21]

tes Angebot an privaten und öffentlichen Gütern und Dienstleistungen zur Verfügung stellt, für das nicht nur innerhalb, sondern zu einem wesentlichen Teil auch außerhalb der Stadt eine entsprechende Nachfrage besteht.


3 Vgl. hierzu Dieter Partzsch, Art. „Daseinsgrundfunktionen“, in: Handwörterbuch der Raumforschung und Raumordnung, 2. Aufl. Hannover 1970, Sp. 424 ff. [...]

Anmerkungen

Nicht als Zitat gekennzeichnet und mit einem Verweis auf die Quelle versehen. Dennoch werden der argumentative Aufbau und eine Reihe von Originalformulierungen übernommen. Dass es sich bei "Daseinsgrundfunktionen" um einen Terminus technicus der Raumforschung und Raumordnung handelt, lässt Um diskret "unter den Tisch fallen."

Sichter
(Graf Isolan)

[3.] Analyse:Um/Fragment 032 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-03 16:31:07 Sotho Tal Ker
BauernOpfer, Fragment, Heuer 1977, SMWFragment, Schutzlevel, Um, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 32, Zeilen: 8-10 (10-14)
Quelle: Heuer 1977
Seite(n): 40, Zeilen: 3-5 (5-9)
Zusammenfassend läßt sich festhalten, daß Stadtentwicklung das Objekt Stadt eben nicht als Zustand, sondern als Prozeß versteht.148 Stadtentwicklung kann deshalb definiert werden als das "sichtbare Ergebnis eines sozioökonomischen Wachstums- oder Schrumpfungsprozesses einer Stadt, der aus den Verhaltensweisen und sich wechselseitig beeinflussenden Entscheidungen der handelnden Akteure resultiert und einen ständigen Wandel der sozialen und wirtschaftlichen sowie der baulichen und räumlichen Struktur der Städte impliziert".149

148 Vgl. Heuer (1977) S. 40
149 Vgl. ebenda S. 40

Auch der Begriff der Stadtentwicklung erfaßt den Objektbereich „Stadt“, nur eben nicht als Zustand, sondern als Prozeß. Stadtentwicklung kann deshalb definiert werden als das sichtbare Ergebnis eines sozioökonomischen Wachstums- oder Schrumpfungsprozesses einer Stadt, der aus den Verhaltensweisen und sich wechselseitig beeinflussenden Entscheidungen der handelnden Akteure resultiert und einen ständigen Wandel der sozialen und wirtschaftlichen sowie der baulichen und räumlichen Struktur der Städte impliziert.
Anmerkungen

Eigentlich hätte der gesamte Abschnitt als Zitat gekennzeichnet werden müssen. Hier aber suggeriert der Autor durch seine Verweisstruktur und das gezielte Weglassen von Anführungszeichen an ausgesuchten Stellen, dass die "Zusammenfassung" eigener Überlegung entspränge, die auf Heuer (1977) basiere.

(Gezählt wurden hier nur, die ungekennzeichneten Stellen des Zitats. In Klammern aufgeführt: die Zeilennummern der zitierten Passage.)

Um wird unmittelbar mit einer weiteren wörtlichen Übernahme einer anderen Stelle aus Heuer (1977) an dieses Fragment anschließen, diese aber nicht kennzeichnen (vgl. Um/Fragment_032_14).

Sichter
(Graf Isolan)

[4.] Analyse:Um/Fragment 032 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-05-29 13:34:24 KayH
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Heuer 1977, SMWFragment, Schutzlevel, Um

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 32, Zeilen: 14-17
Quelle: Heuer 1977
Seite(n): 39, Zeilen: 9-11
Trotz dieser umfassenden Betrachtungsweise außerökonomischer Faktoren und deren Interdependenzen zur wirtschaftlichen Entwicklung sind die entscheidenden Bestimmungsfaktoren der Stadtentwicklung unverändert im ökonomischen Bereich zu suchen. Trotz dieser umfassenden Betrachtungsweise sind die entscheidenden Bestimmungsfaktoren der Stadtentwicklung unverändert im ökonomischen Bereich zu suchen.
Anmerkungen

Nach einem gekennzeichneten Zitat (vgl. Um/Fragment_032_08) geht es unmittelbar mit einer wörtlichen Übernahme aus der Quelle weiter, diesmal aber ohne jede Kennzeichnung.

Sichter
(Graf Isolan) KayH

[5.] Analyse:Um/Fragment 036 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-07 19:48:17 Schumann
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Heuer 1977, SMWFragment, Schutzlevel, Um

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 36, Zeilen: 19-27
Quelle: Heuer 1977
Seite(n): 43, Zeilen: 1-5, 9-11
2.1 Theorien und Erklärungsansätze für die strukturelle und räumliche Standortentwicklung.

"Eine geschlossene Theorie der Stadtentwicklung ist bis heute nicht entwickelt worden".1 Die Literatur zur ökonomischen Stadtforschung (urban economics) bietet indes eine Reihe von Erklärungsansätzen für die ökonomischen Entwicklungsbedingungen des Raumes, die geeignet scheinen, Aufschlüsse über jene Einflußgrößen zu vermitteln, die die besondere ökonomische Entwicklung von Städten, bzw. Entwicklungsdisparitäten der Städte untereinander verursachen.


1 Vgl. Heuer (1977) S. 43

3. Ansätze einer ökonomischen Theorie der Stadtentwicklung

Eine geschlossene Theorie der Stadtentwicklung ist bis heute nicht entwickelt worden. Die Literatur zur Stadt- und Regionalforschung zeigt indes eine Reihe von im wesentlichen partialanalytischen Ansätzen [...], die die ökonomischen Entwicklungsbedingungen des Raumes zu erklären versuchen und die infolgedessen geeignet erscheinen, Aufschlüsse über jene Einflußgrößen zu vermitteln, die eine räumliche Differenzierung bewirken, d. h. eine unterschiedliche Entwicklung von Städten und Regionen verursachen.

Anmerkungen

Wörtliches Zitat, danach Patchwork aus zusammen gesuchten Originalformulierungen; zum Abschluss: Versuch einer Paraphrase. (Gezählt wurden hier die Anteile vor der Paraphrase, d.h. dem abschließenden Relativsatz.)

Sichter
(Graf Isolan) KayH

[6.] Analyse:Um/Fragment 037 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-07 20:02:18 Schumann
Fragment, Heuer 1977, SMWFragment, Schutzlevel, Um, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 37, Zeilen: 1-13
Quelle: Heuer 1977
Seite(n): 43, 44, 45, Zeilen: S.43, 19-20.26-29; S.44, 2-4.7-13; S.45,2-5.10-11
2.1.1 RÄUMLICHE STANDORTTHEORIEN

Die Frage der unternehmerischen Standortwahl als einer privatwirtschaftlichen Entscheidung über den Ort der Produktion hat beträchliche Relevanz für die Stadtwirtschaft.2
Als eine klassische Grundlage der Standorttheorie darf Alfred Webers "Allgemeine und kapitalistische Theorie des Standorts" gelten.3 Grundlage der gewonnenen Aussagen über die wirtschaftlichen Bestimmungsgründe der räumlichen Industrieorientierung ist der Begriff des Standortfaktors im Sinne eines an den Standort gebundenen, unternehmerischen Kostenvorteils. Diese Standortvorteile existieren entweder generell oder für einen bestimmten Wirtschaftszweig speziell, es sind dies Materialpreise, Arbeitskosten und Transportkosten. Durch eine gedankliche Konstruktion wandelt Weber die Materialpreisunterschiede in Transportkostendifferenzen um und untersucht den Einfluß der Transportkosten auf die räumliche Ordnung.


[Seite 36]
[1 Vgl. Heuer (1977) S. 43]

[Seite 37]
2 Vgl. ebenda S. 43
3 Vgl. Weber, Alfred, Industrielle Standortlehre - Allgemeine und kapitalistische Theorie des Standorts in : Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen 1923

[Seite 43]

3.1 Theorien zur Erklärung der Struktur des Raumes
3.1.1 Theorie der (unternehmerischen) Standortwahl

[...]

Die privatwirtschaftliche Entscheidung, über den Ort der betrieblichen Niederlassung hat somit beträchtliche Relevanz für die ökonomische Struktur eines Raumes und damit auch einer einzelnen Stadt. [...]

[Seite 44]

[...]

Als klassischer Beitrag der traditionellen Standorttheorie gilt Alfred Webers Untersuchung „Über den Standort der Industrien“3, deren wesentliche Ergebnisse hier kurz dargestellt werden sollen4.

[...] Grundlage der deduktiv gewonnenen Aussagen über die wirtschaftlichen Bestimmungsgründe der räumlichen Industrieorientierung ist der Begriff des Standortfaktors. Er wird definiert als Kostenvorteil, „der für eine wirtschaftliche Tätigkeit dann eintritt, wenn sie sich an einem bestimmten Ort ... vollzieht“5. Weber unterscheidet deshalb zunächst grundsätzlich zwischen generellen, für jede Industrie wirksamen, und speziellen, nur für bestimmte Industriezweige relevanten Standortfaktoren.

[...]

[Seite 45]

[...] Es sind dies (1) die Materialpreise, (2) die Höhe der Arbeitskosten und (3) die Transportkosten. Durch eine gedankliche Konstruktion verwandelt Weber die Materialpreisunterschiede in Transportkostendifferenzen, [...]
Weber untersucht die Standortwahl der Industriebetriebe zunächst nur unter dem Einfluß der Transportkosten.


[Seite 44]
3 Alfred Weber, Über den Standort der Industrien, Teil 1: Reine Theorie des Standorts, Tübingen 1909.
4 Einen Überblick über die dogmengeschichtliche Entwicklung der Standorttheorie gibt die Arbeit von Meyer-Lindemann.
5 A. Weber, S. 16.

Anmerkungen

Originalpassagen von drei Seiten aus Heuer (1977) werden leicht adaptiert und "hintereinandergeklebt" - der Originalwortlaut wird nicht als solcher gekennzeichnet. Hinweise auf die eigentliche Quelle unterbleiben, stattdessen wird der Leser / die Leserin auf die in der Quelle referierte Arbeit von A. Weber verwiesen.

Sichter
(Graf Isolan)

[7.] Analyse:Um/Fragment 037 27 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-07 20:04:00 Schumann
Fragment, Heuer 1977, SMWFragment, Schutzlevel, Um, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 37, Zeilen: 27-30
Quelle: Heuer 1977
Seite(n): 49, Zeilen: 8-9, 12-15, 110-111, 113
Johann Heinrich von Thünen entwickelte in seinem 1826 erschienenen Buch "Der isolierte Staat" eine Standorttheorie mit einer im Zentrum eines isolierten Staates liegenden Stadt, die von einer kreisförmigen homogenen Fläche umgeben ist und keinerlei Beziehungen zu anderen Städten unterhält.8 Um diese Stadt liegen konzentri[sche Kreise, die in abnehmender Intensität mit zunehmender Entfernung der Stadt landwirtschaftlich bewirtschaftet werden.]

8 Vgl. von Thünen, Johann Heinrich, Der isolierte Staat, Rostock 1942 Ausgabe Stuttgart 1966 S. 1

Als eigentlicher Begründer der Raumwirtschaftstheorie kann schon Johann Heinrich von Thünen angesehen werden, [...]33 [...] Seine Ableitung der um eine räumlich konzentrierte Nachfrage (Stadt) ringförmig gelegenen Anbaugebiete landwirtschaftlicher Produkte mit zur Peripherie hin abnehmender Bewirtschaftungsintensität (sog. „Thünen-Ringe“) kann zwar die unter den zugrunde gelegten Voraussetzungen34 günstigste räumliche Anordnung der landwirtschaftlichen Produktionsstruktur erklären.

33 Johann Heinrich v. Thünen, Der isolirte Staat in Beziehung auf Landwirtschaft und Nationalökonomie, Hamburg 1826 (Neudruck in der Sammlung sozialwissenschaftlicher Meister, Jena 1930).

34 Es wird angenommen, daß es im Zentrum des isolierten Staates nur eine Stadt gibt, die von einer kreisförmigen homogenen Fläche umgeben ist, [...]. Beziehungen der Stadt zu anderen Städten bestehen nicht.

Anmerkungen

Zusammenschnitt des Originaltextes. Zum Schluss wird wieder stärker paraphrasiert. Hier erfolgt kein Hinweis auf die Quelle Heuer (1977).

Sichter
(Graf Isolan)

[8.] Analyse:Um/Fragment 038 22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-07 20:07:50 Schumann
BauernOpfer, Fragment, Heuer 1977, SMWFragment, Schutzlevel, Um, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 38, Zeilen: 22-28
Quelle: Heuer 1977
Seite(n): 54, 55, 56, Zeilen: 54: 36-38 ; 55: 1-3 ; 56: 8-10.11-13
Problematisch an dieser Theorie ist, daß eine gleichmäßige Verteilung der Kaufkraft unterstellt wird und infolgedessen Bevölkerungsbewegungen als eine grundlegende Komponente des Stadtwachstums vernachlässigt werden, ebenso wie Beziehungen zwischen Zentren nicht berücksichtigt werden. Dennoch liefert die Theorie Christallers Erkenntnisse über die Beziehungen der Akteure der Stadt (Produzenten) und des Umlandes (Konsumenten) und bringt somit mit dem Begriff des zentralen Ortes eine gewisse Dominanz der Stadt gegenüber ihrer Umgebung zum Ausdruck.14

[13 Vgl. Heuer (1977) S. 55]

14 Vgl. ebenda S. 56

[Seite 54]

So vermag das Modell weder etwas über die Größe der Städte auszusagen56 noch kann es deren Entstehung erklären, da eine gleichmäßige Verteilung der Kaufkraft unterstellt wird und


56 Vgl. v. Böventer, Die Struktur der Landschaft, S. 91 f.


[Seite 55]

infolgedessen die grundlegende Komponente der Entstehung und des Wachstums städtischer Siedlungen, die räumliche Bevölkerungsbewegung, vernachlässigt werden muß [FN 57].

[...]


[Seite 56]

[...] Ihr Beitrag zu einer Theorie der Stadtentwicklung besteht vor allem in dem Versuch, die Beziehungen zwischen den Akteuren der Stadt (Produzenten) und den Akteuren des Stadtumlandes (Konsumenten) zu erklären [...]. Wesentlich ist dabei der Begriff des zentralen Ortes, der eine gewisse Dominanz der Stadt gegenüber ihrer Umgebung zum Ausdruck bringt.

Anmerkungen

--

Sichter
(Graf Isolan)

[9.] Analyse:Um/Fragment 040 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-07 20:11:19 Schumann
BauernOpfer, Fragment, Heuer 1977, SMWFragment, Schutzlevel, Um, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 40, Zeilen: 1-8
Quelle: Heuer 1977
Seite(n): 67-68, Zeilen: 67: 1.3-4.5-13.31 und 68: 4-5.5-6
Nach der Exportbasistheorie sind es die von den Basisbetrieben erzeugten Güter, die einen exogen bedingten Einkommensstrom in die Stadt leiten, der zum Import von Gütern, aber auch zur Bezahlung der nonbasic-Güter und -Dienstleistungen dient. Die im nonbasic-Bereich entstehenden Einkommen sind somit abgeleitete Einkommen, deren Höhe und Veränderung von der Entwicklung der im basic-Bereich erzielten Einkommen bestimmt wird. Die Theorie konstatiert nun über diesen Einkommenseffekt einen festen Zusammenhang (basic-nonbasic-ratio), der als städtischer Multiplikator betrachtet wird.17

17 Vgl. ebenda S. 68

[Seite 67]

[(...) sind] die von den Basic-Betrieben produzierten [...] Güter von entscheidender Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt. Sie leiten einen exogen bedingten, [...] Einkommensstrom in die Stadt, aus dem die notwendigen Importe bezahlt werden können. Darüber hinaus werden die in den Basic-Bereichen entstehenden Einkommen zu einem wesentlichen Teil zur Befriedigung des Bedarfs der Basic-Beschäftigten an Gütern und Diensten des Service-Bereichs verwendet und in der Stadt wieder ausgegeben. Bei den im Nonbasic-Bereich dadurch entstehenden Einkommen handelt es sich nach dieser Auffassung somit um abgeleitete Einkommen, deren Höhe und Veränderung von dem Niveau und der Entwicklung der in den „basic industries“ erzielten Einkommen abhängt121.

[...]

Die Theorie der economic base behauptet nun einen relativ festen Zusammenhang [...]

[Seite 68]

[...] („basic-nonbasic-ratio“) [...] Dieses Verhältnis wird folglich als städtischer Multiplikator benutzt, [...]

Anmerkungen

Erneut ein Zusammenschnitt der Vorlage, wobei Teile dieser Passage eins zu eins als "Textbausteine" übernommen werden.

Sichter
(Graf Isolan)

[10.] Analyse:Um/Fragment 041 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-07 20:12:10 Schumann
Fragment, Heuer 1977, SMWFragment, Schutzlevel, Um, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 41, Zeilen: 1-5
Quelle: Heuer 1977
Seite(n): 72, Zeilen: 10-15
Im positiven Sinn erhellt die Exportbasistheorie die entscheidende Rolle, die eine überregionale Nachfrage nach regionalen Produkten im Sinne eines positiven Wachstumsimpulses auslösen kann und dokumentiert somit die Abhängigkeit der kommunalen Wirtschaft von überkommunalen (Nachfrage-) Entwicklungen. Der praktische Erkenntniswert des Basic-Nonbasic-Konzeptes besteht vor allem darin, darauf aufmerksam gemacht zu haben, daß die überregionale Nachfrage nach regionalen Produkten starke Wachstumsimpulse auslösen kann und daß infolgedessen die interregionalen Austauschbeziehungen und die Entwicklung der Gesamtwirtschaft für die wirtschaftliche Entwicklung einer Stadt von ausschlaggebender Bedeutung sein können.
Anmerkungen

Zum Teil paraphrasierend, zum Teil wortwörtlich - auf jeden Fall nichts eigenes.

Sichter
(Graf Isolan)

[11.] Analyse:Um/Fragment 077 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-03 02:41:18 Sotho Tal Ker
BauernOpfer, Fragment, Heuer 1977, SMWFragment, Schutzlevel, Um, Unfertig

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, KayH
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 77, Zeilen: 5-10
Quelle: Heuer 1977
Seite(n): 141, 142, Zeilen: S. 141,6-10 und S. 142,1-4.101-102
Entwicklung der Pendlerwanderungen als einem "charakteristischen Merkmal der sozioökonomischen Beziehungen zwischen den Städten und ihren Umlandgemeinden" sowie in großen Ballungsgebieten als einem Indikator für den Grad der Verflechtungsbeziehungen zwischen 31 verschiedenen Wirtschaftsräumen. Während die Anzahl der Erwerbspersonen zwischen 1950 und 1961 um ca. 20 % gestiegen ist, nahm die Zahl der Berufspendler im gleichen Zeitraum um 80 % zu.32

[Seite 76]
[27 Vgl. Heuer (1977) S. 94]

[Seite 77]
31 Vgl. ebenda S. 141
32 Vgl. Statistisches Bundesamt, Fachserie A, Bevölkerung und Kultur, Heft 9 Pendler, Stuttgart 1967 S. 22

[Seite 141]

Die Pendelwanderung ist ein charakteristisches Merkmal der sozio-ökonomischen Beziehungen zwischen den Städten und ihren Umlandgemeinden. Richtung, Art und Umfang der Pendelwanderung sind geeignete Indikatoren für den Grad der Verflechtungsbeziehungen zwischen verschiedenen Wirtschaftsräumen.

[...]

[Seite 142]
Während die Anzahl der Erwerbspersonen im Bundesgebiet von 1950 bis 1961 um etwa 20 % gestiegen ist158, nahm die Zahl der Berufspendler in der gleichen Zeit um rd. 80 % zu. [...]159


[Seite 142]
[157 Statistisches Bundesamt, Fachserie A, Bevölkerung und Kultur, Volks- und Berufszählung vom 6. Juni 1961, H. 9, Pendler, Stuttgart und Mainz 1967, S. 22.]
158 Ebenda, S. 34.
159 Ebenda, S. 22.

Anmerkungen

Zwei im Original getrennte Passagen werden zusammengefügt. Besonders auffällig: Bei der Übertragung der im Original befindlichen Quellenangabe und Seitenreferenzen unterläuft dem Verfasser offensichtlich ein Fehler: Belegt Heuer die Angaben zu Erwerbspersonen und Berufspendlern durch Referenz auf die S. 34 und 22 des Berichts des Statistischen Bundesamts, so unterschlägt der Verfasser die Referenz auf die S. 34 und belegt beide Angaben allein mit einer Referenz auf die S. 22, wo sich die erste Angabe nach Heuer jedoch nicht finden läßt.

(Muss am Orginal überprüft werden.)

Sichter
(Graf Isolan)




[[QOrt::Stuttgart [u.a.]| ]]

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki