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Quelle:Un/Dempf 1960

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Alois Dempf
Titel    Meister Eckhart
Ort    Freiburg i. Br. ; Basel ; Wien
Verlag    Herder
Jahr    1960
Reihe    Herder-Bücherei ; Bd. 71

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    3


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Un/Fragment 012 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-10-24 18:24:08 WiseWoman
Dempf 1960, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Un, Unfertig, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 5-17
Quelle: Dempf 1960
Seite(n): 27, Zeilen: S. 27; S. 31
Die erste datierte Schrift Eckharts ist „Die Reden der Unterscheidung“ . Es sind dies mystische Unterweisungen in kleinen Abschnitten, die im wesentlichen überliefertes Gedankengut bringen. Eckhart hat, wie er selber am Anfang dieses Traktats sagt, diese Reden als Prior von Erfurt vor der Klostergemeinschaft gehalten (vgl. DW V 185, 1-6). Aus der Zeit von Eckharts praktischer Tätigkeit als Ordensprovinzial von Sachsen stammt sein bedeutendstes deutsches Werk „Das Buch von der göttlichen Tröstung“, das er der Königin Agnes von Ungarn gewidmet hat. Es ist wohl das menschlich schönste und schlichteste Buch Meister Eckharts und gehört mit zu den wertvollsten Werken der mittelhochdeutschen Literatur.

In seinem Trostbuch hat Eckhart am deutlichsten, aber auch am verwegensten seine neuen Gedanken ausgesprochen.

Die erste, glücklicherweise datierte Schrift sind „Die Reden der Unterscheidung“, ein kleines, deutsches Werk von 1298. Es sind dies mystische Unterweisungen in kleinen Abschnitten, die zwar schon eine reife Erfahrung des mystischen Lebens bei dem fast Vierzigjährigen zeigen, aber doch im wesentlichen nur überliefertes Gedankengut bringen und den eigenen Lehren des Meisters nur erst leise vorangehen.

S. 31

Nun folgt in der Zeit seiner praktischen Tätigkeit als Ordensprovinzial von Sachsen wiederum ein mystisches Werk, „Das Buch von der göttlichen Tröstung“, der Königin von Ungarn gewidmet, wahrscheinlich von 1308, mittelhochdeutsch, das am besten von Josef Bernhart (Deutsche Mystiker: Meister Eckhart) übersetzt wurde. Es ist wohl das menschlich schönste und schlichteste Büchlein des Meisters, die gegebene Einführung in sein Werk.

[...]

denn in ihm hat Eckhart am deutlichsten und schroffsten seinen neuen Gedanken ausgesprochen, [...]

Anmerkungen

__

Sichter

[2.] Analyse:Un/Fragment 013 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-10-24 18:46:55 Klgn
Dempf 1960, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Un, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 18-22
Quelle: Dempf 1960
Seite(n): 34, Zeilen: S. 34: 42-46 ; S. 35: 1-3
Jahrhunderte hindurch haben Eckharts Predigten ihre Wirkung in der abendländischen Mystik ausgeübt. Sie sind der Anstoß zu großen Frömmigkeitsbewegungen gewesen, weil durch die bewundernswerte Sprachbegabung Eckharts das hohe mystische Gut der scholatischen Spekulation auch dem Laien und dem Volk zugänglich gemacht worden ist. Jahrhunderte hindurch haben Eckharts Predigten auch unter fremdem Namen ihre Wirkung in der abendländischen Mystik ausgeübt. Sie sind hauptsächlich der Anstoß zu jener großen Frömmigkeitsbewegung gewesen, die wir die Deutsche Mystik nennen, weil durch die bewundernswerte

S. 35

Sprachbegabung des Meisters das hohe mystische Gut der scholastischen Spekulation auch den Laien und dem Volke zugänglich gemacht worden ist.

Anmerkungen
Sichter

[3.] Analyse:Un/Fragment 048 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-10-24 17:02:32 WiseWoman
BauernOpfer, Dempf 1960, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Un, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 23-30
Quelle: Dempf 1960
Seite(n): 40, Zeilen: 35-46
Der Philosoph und Theosoph Franz von BAADER hatte durch seine Kenntnis Jakob BÖHMES einen besonderen Blick für die überragende Bedeutung Meister Eckharts. Daher veranlaßte er den Germanisten Franz PFEIFFER zur Herausgabe der erhaltenen mittelhochdeutschen Predigten Meister Eckharts. So lagen denn endlich wieder seit 1857 eigene Schriften Eckharts vor. Die neueste kritische Untersuchung dieser Ausgabe hat die in Anbetracht des Überlieferungszustandes sehr achtungswerte Leistung Pfeiffers bestätigt.4

4 Vgl. A. DEMPF, Meister Eckhart, Freiburg 1960 (Herder-Bücherei Nr. 71), S. 40.

Der aber, der das entscheidende Verdienst hat, das romantische und das germanistische Interesse miteinander verbunden zu haben, ist der Philosoph und Theosoph Franz von Baader. Er hatte nämlich durch seine Kenntnis Jakob Böhmes und der ganzen esoterischen Tradition einen besonderen Blick für die überragende Bedeutung Meister Eckharts und veranlaßte den Germanisten Franz Pfeiffer zur Herausgabe der erhaltenen mittelhochdeutschen Predigten Eckharts. So lagen denn endlich wieder seit 1845, oder eigentlich erst seit 1857, eigene Schriften Eckharts vor. Die neueste kritische Untersuchung dieser Ausgabe hat die in Anbetracht des Überlieferungszustandes sehr achtenswerte Leistung Pfeiffers bestätigt.
Anmerkungen
Sichter

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