Fandom

VroniPlag Wiki

Quelle:Un/Fischer 1960

< Quelle:Un

31.388Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Heribert Fischer
Titel    Grundgedanken der deutschen Predigten
Sammlung    Meister Eckhart der Prediger. Festschrift zum Eckhart-Gedenkjahr
Herausgeber    Udo M. Nix, Raphael Öchslin
Ort    Freiburg, Basel, Wien
Verlag    Herder
Jahr    1960
Seiten    25-72
Anmerkung    Hrsg. im Auftr. d. Dominikaner-Provinz Teutonia von Udo M. Nix u. Raphael Öchslin

Literaturverz.   

nein, da Aufsatz
Fußnoten    ja
Fragmente    3


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Un/Fragment 048 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-10-21 13:18:46 Klgn
Fischer 1960, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Un, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 16-22
Quelle: Fischer 1960
Seite(n): 55, Zeilen: S. 55: 22-27 ; S. 56: 1-2
Wenn z. B. Eckhart als Vertreter der deutschen Mystik betrachtet wird, so ist wohl anzunehmen, daß man ihm diesen Titel auf Grund seiner deutschen Schriften zuerkannte. Nun wird aber der Ausdruck vom „Mystiker Eckhart“ - das gleiche gilt für TAULER und SEUSE - weitergegeben, ohne dabei zu unterscheiden, ob man ihm damit persönlich mystische Erfahrungen zuerkennt oder ob wir bei ihm eine Theorie der mystischen Theologie zu erwarten haben. Wenn Eckhart als der Vertreter der deutschen Mystik betrachtet wird, so ist wohl anzunehmen, daß man ihm diesen Titel auf Grund seiner deutschen Predigten insbesondere zuerkannte, so daß sich die Grundzüge dieser Mystik in den Predigten wiederfinden ließen. Meistens wird der Ausdruck vom Mystiker Eckhart weitergegeben, ohne dabei zu unterscheiden, ob man damit ihm

S. 56

persönlich mystische Erfahrungen zuerkennt oder ob wir bei ihm eine Theorie der mystischen Theologie zu erwarten haben225.

Anmerkungen
Sichter

[2.] Analyse:Un/Fragment 048 40 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-10-23 16:29:31 Klgn
BauernOpfer, Fischer 1960, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Un, Unfertig

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 40-41
Quelle: Fischer 1960
Seite(n): 126, Zeilen: 104-107, Fn 66
In der Einleitung zum ersten Band (im ersten Band der „Deutschen Mystiker“ bringt Pfeiffer das Leben Hermann [von FRITZLARS und dreizehn Predigten von Nikolaus von STRASSBURG) äußert sich Pfeiffer auch über die Bedeutung des Inhalts der von ihm herausgegebenen Texte.] In der Einleitung zum ersten Band äußert sich Pfeiffer auch über die Bedeutung des Inhalts der von ihm herausgegebenen Texte. Vorsichtig bezeichnet er die Verfasser als „die sogenannten Mystiker“235.
Anmerkungen

Wird in Analyse:Un/Fragment 049 01 fortgesetzt.

Sichter

[3.] Analyse:Un/Fragment 049 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-10-23 16:31:31 Klgn
BauernOpfer, Fischer 1960, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Un, Unfertig

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 1-18
Quelle: Fischer 1960
Seite(n): 56, Zeilen: S. 56; S. 57; S. 58
[In der Einleitung zum ersten Band (im ersten Band der „Deutschen Mystiker“ bringt Pfeiffer das Leben Hermann] von FRITZLARS und dreizehn Predigten von Nikolaus von STRASSBURG) äußert sich Pfeiffer auch über die Bedeutung des Inhalts der von ihm herausgegebenen Texte. Sehr vorsichtig bezeichnet er die Verfasser als „die sogenannten Mystiker“.5 Auch Heinrich DENIFLE äußert sich sehr zurückhaltend über die „sogenannten deutschen Mystiker“.6 Eckhart selbst ist im Gebrauch des Wortes „mysticus“ sehr vorsichtig. Er beschränkt sich darauf, es im selben Sinn wie die Literatur seiner Zeit zu verwenden, insbesondere zur Kennzeichnung des „sensus mysticus“ der Heiligen Schrift.7

Ehe wir bei Eckhart von Mystik sprechen, muß man sich daran erinnern, daß ihm die Geheimnisse des Glaubens und auch ihre theologische Darlegung keine abstrakten Theorien waren, sondern tägliche Erkenntnis. Und für die wissenschaftlichen Werke Eckharts hat zu gelten, daß alle seine Thesen ihren systematischen Ort im Aufbau der Summe der Theologie einnehmen, wie er dies selbst programmatisch in seinem „Opus tripartitum“ formuliert hat.8


5 F. PFEIFFER, Deutsche Mystiker des Mittelalters, 1. Band, Leipzig 1845, S. IX. Der 2. Band von Pfeiffer, der die deutschen Werke Meister Eckharts enthält, erschien 1857 (zitiert als „Pf.“ mit Seiten- und Zeilenangabe).

6 H. DENIFLE, Meister Eckharts lateinische Schriften und die Grundanschauung seiner Lehre, in: Archiv für Literatur und Kirchengeschichte des Mittelalters, Band 2 (1886), S. 647 (nachfolgend zitiert ALKG).

7 H. FISCHER, in: Eckhart-Festschrift, a.a.O., S. 57.

8 LW I, S. 148 ff.

S. 56

In der Einleitung zum ersten Band äußert sich Pfeiffer auch über die Bedeutung des Inhalts der von ihm herausgegebenen Texte. Vorsichtig bezeichnet er die Verfasser als „die sogenannten Mystiker“235.

S. 57

Auch H. Denifle äußert sich sehr vorsichtig über die „sogenannten deutschen Mystiker“237.

[...]

Eckhart selbst ist im Gebrauch des Wortes „mysticus“ sehr zurückhaltend. Er beschränkt sich fast darauf, es im selben Sinn wie die Literatur der Zeit zu verwenden, insbesondere zur Kennzeichnung des „sensus mysticus“ der Heiligen Schrift;

S. 58

Ehe also von einem „intuitus mysticus“ bei Eckhart gesprochen werden darf, wäre daran zu erinnern, daß ihm die Geheimnisse des Glaubens und auch ihre theologische Darlegung keine abstrakten Theorien waren, sondern tägliche Erkenntnis. Und für die wissenschaftlichen Werke Eckharts hat zu gelten, daß alle seine Thesen ihren systematischen Ort im Aufbau der Summe der Theologie einnehmen, wie er das programmatisch selbst formuliert hat246.

Anmerkungen

Fortsetzung von Analyse:Un/Fragment 048 40

Sichter

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki