Fandom

VroniPlag Wiki

Quelle:Un/Guardini 1959

< Quelle:Un

31.377Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Romano Guardini
Titel    Die religiöse Sprache
Sammlung    Die Sprache
Herausgeber    Bayerische Akademie der Schönen Künste
Ort    Darmstadt
Verlag    Wissenschaftliche Buchgesellschaft
Jahr    1959
Seiten    11-31
Anmerkung    Die Vortragsreihe „Die Sprache“ fand vom 19. bis 23. Januar 1959 in der Aula der Universität München, vom 26. bis 30. Januar in Berlin, Ernst-Reuter- Haus, statt. Veranstalter waren die Bayerische Akademie der Schönen Künste und die Akademie der Künste zu Berlin.

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Un/Fragment 028 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-10-25 14:03:42 Klgn
BauernOpfer, Fragment, Guardini 1959, SMWFragment, Schutzlevel, Un, Unfertig

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 19-
Quelle: Guardini 1959
Seite(n): 13, Zeilen: S. 13; 14; S. 15
In der religiösen Erfahrung kommt etwas zum Bewußtsein, was zwar an Weltdingen und Lebensvorgängen zur Gegebenheit gelangt, sich aber als etwas charakterisiert, was anders ist als diese. Das zeigt sich auch darin, daß der Erfahrende eine eigentümliche Verlegenheit empfindet, wie er das Aufgefaßte ausdrücken kann. Man darf die Kluft zwischen dem Natürlichen und Übernatürlichen aber nicht als unüberbrückbar ansehen, andernfalls hätte eine Aussage über übernatürliche Gegebenheiten überhaupt keinen Sinn. Das Numinose steht zum Welthaften in einem Doppelverhältnis. Es unterscheidet sich von ihm als anders, bezieht sich aber doch wiederum auf es als verwandt. Es hebt sich von ihm ab als „Nicht-Welt“, so daß von dem, was „Welt“ heißt, kein unmittelbarer Zugang zu ihm führt, vielmehr eine Kluft dazwischenliegt - andererseits gibt die echte religiöse Erfahrung das Bewußtsein, daß im Numinosen der letzte Grund des Welthaften liegt.6 Aus dieser grundsätzlichen Verschiedenheit von Natur und Übernatur ergibt sich die Besonderheit der religiösen Sprache. Der religiöse Inhalt ist mit Vorstellungen und Begriffen, die aus der Erfahrung der Weltdinge stammen, nicht geradehin auszudrücken.7

6 R. GUARDINI, Die religiöse Sprache, in: „Die Sprache“ (hrsg. von der bayrischen Akademie der schönen Künste), München 1959, S. 15.

7 R. GUARDINI, a.a.O., S. 14.

S. 13

In der religiösen Erfahrung kommt etwas zu Bewußtsein, das zwar an Weltdingen und Lebensvorgängen zur Gegebenheit gelangt, sich aber sofort als etwas charakterisiert, das anders ist als diese. Und das nicht nur so, wie eine Realität der empirischen Welt sich von einer zweiten unterscheidet - etwa eine Pflanze von einem Kristall - sondern anders gegenüber der Welthafligkeit als solcher. Das zeigt sich sofort darin, daß der Erfahrende eine eigentümliche Verlegenheit empfindet, wie er das Aufgefaßte ausdrücken könne.

S. 15

Das Numinose steht zum Welthaften in einem Doppelverhältnis. Es unterscheidet sich von ihm als anders; bezieht sich aber doch wiederum auf es als verwandt. Es hebt sich von ihm ab als „Nicht-Welt“, so daß von dem, was „Welt“ heißt, kein unmittelbarer Fortgang zu ihm führt, vielmehr eine Kluft dazwischen liegt - andererseits gibt die echte religiöse Erfahrung das Bewußtsein, daß im Numinosen der letzte Grund des Welthaften liegt, und erst von ihm her jener endgültige Sinn kommt, den die Idee des „Heils“ meint.

S. 14

Die echte religiöse Erfahrung ist also nicht verschwommen, sondern durchaus bestimmt - derart, daß sie, etwa wiederkehrend, sofort und schon in ihrer leisesten Andeutung wiedererkannt wird. Ihr Inhalt ist aber mit Vorstellungen und Begriffen, die aus der Erfahrung der Weltdinge stammen, nicht geradehin auszudrücken.

Anmerkungen

__

Sichter

[2.] Analyse:Un/Fragment 029 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-10-25 13:28:00 Klgn
Fragment, Guardini 1959, SMWFragment, Schutzlevel, Un, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 29, Zeilen: 1-5
Quelle: Guardini 1959
Seite(n): 30, Zeilen: 30-33
Das Göttliche ist nicht das Welthafte, sondern etwas Eigenes; es vermag sich aber in jedem Element der unmittelbaren Weltwirklichkeit auszudrücken und darin gegenständlich zu werden in Dingen, Vorgängen, Ordnungen und Worten. Dieses ist nicht das Welthafte, sondern etwas Anderes und Eigenes; es vermag sich aber in jedem Element der unmittelbaren Weltwirklichkeit auszudrücken und darin gegenwärtig zu werden, in Dingen, Vorgängen, Ordnungen, Werten.
Anmerkungen

Aus der Zusammenfassung von Guardini.

Sichter

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki