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Quelle:Un/Kunisch 1960

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Hermann Kunisch
Titel    Offenbarung und Gehorsam. Vesuch über Eckharts religiöse Persönlichkeit
Sammlung    Meister Eckhart der Prediger. Festschrift zum Eckhart-Gedenkjahr
Herausgeber    Udo M. Nix, Raphael Öchslin
Ort    Freiburg, Basel, Wien
Verlag    Herder
Jahr    1960
Seiten    104-148
Anmerkung    Hrsg. im Auftr. d. Dominikaner-Provinz Teutonia von Udo M. Nix u. Raphael Öchslin

Literaturverz.   

nein, da Aufsatz
Fußnoten    ja
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Un/Fragment 014 29 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-10-23 14:31:55 Klgn
Fragment, Kunisch 1960, SMWFragment, Schutzlevel, Un, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 29-32
Quelle: Kunisch 1960
Seite(n): 126, Zeilen: 104-107 (FN 66)
Die tragenden theologischen Voraussetzungen für Eckharts Darstellung der Gottesgeburt in der Seele sind die Trinitätslehre Augustins und die neuplatonische Vorstellung der Emanation, des Ausgangs und Wiedereingangs der Kreatur aus Gott als der ersten Ursache.14

14 Vgl. J. KOCH , Platonismus im Mittelalter, Krefeld 1950, S. 21 ff.

66 Die tragenden theologischen Voraussetzungen sind die Trinitätslehre Augustins, der zu Eckharts Lieblingsautoren gehört, und die neuplatonische Vorstellung der Emanation, des Ausgangs und Wiedereingangs der Kreatur aus Gott als der ersten Ursache [...].
Anmerkungen
Sichter

[2.] Analyse:Un/Fragment 098 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-10-23 15:15:57 Klgn
BauernOpfer, Fragment, Kunisch 1960, SMWFragment, Schutzlevel, Un, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 98, Zeilen: 10-14
Quelle: Kunisch 1960
Seite(n): 135, Zeilen: 117-121 (FN 96)
Für Eckhart sind die paradoxen Äußerungen entsprechender Ausdruck eigener Erfahrung. Sie stehen bei ihm nicht fremd in einem andersgearteten Ganzen. Eckharts Paradoxie ist seinem Empfinden und Sprechen wesensgemäß.26

26 H. KUNISCH, Offenbarung und Gehorsam. Versuch über Eckharts religiöse Persönlichkeit, in: Eckhart-Festschrift, a. a. O., S. 135.

Diese Sektierer versuchen ihre Not mit dunklen und paradoxen Äußerungen der Bibel und Theologie zu einer dunklen Lehre zu formen. Für Eckhart sind sie genau entsprechender Ausdruck eigener Erfahrung. Sie stehen bei ihm nicht fremd in einem anders gearteten Ganzen. Eckharts Paradoxie ist seinem Empfinden und Sprechen wesensgemäß.
Anmerkungen
Sichter

[3.] Analyse:Un/Fragment 098 37 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-10-23 15:29:05 Klgn
Fragment, Kunisch 1960, SMWFragment, Schutzlevel, Un, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 98, Zeilen: 37-41
Quelle: Kunisch 1960
Seite(n): 138, Zeilen: 10-16
Meister Eckhart hat in der Sprache das Äußerste an Steigerung und Zuspitzung geleistet und nichts davon zurückgenommen, als sie ihm zum Verhängnis wurde. Für unser heutiges Ohr, das durch einige Jahrhunderte geistigen und religiösen Sprechens geübt ist, ist sie von hoher Schönheit. So können wir uns nur schwer einen Begriff davon machen, [wie ungewohnt sie den damaligen Hörern gewesen sein muß.] Schon seine Sprache ist Ausdruck dafür. Er hat in ihr Äußerstes an Übertreibung und Zuspitzung geleistet und nichts davon zurückgenommen, als sie ihm zum Verhängnis wurde. Für unser heutiges Ohr, das durch einige Jahrhunderte geistigen und religiösen Sprechens geübt ist, ist sie von hoher Schönheit. Wir können uns schwer einen Begriff davon machen, wie ungewohnt sie den damaligen Hörern gewesen sein muß.
Anmerkungen

Wird fortgesetzt in Analyse:Un/Fragment 099 01

Sichter

[4.] Analyse:Un/Fragment 099 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-10-23 15:41:42 Klgn
BauernOpfer, Fragment, Kunisch 1960, SMWFragment, Schutzlevel, Un, Unfertig

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 99, Zeilen: 1
Quelle: Kunisch 1960
Seite(n): 139, Zeilen: S. 139, S. 148
[wie ungewohnt sie den damaligen Hörern gewesen sein muß.] Eckhart selbst, das beweist seine Rechtfertigungsschrift, war überzeugt, zwar Unerhörtes gesagt, doch dabei nie die Bahnen der kirchlichen Rechtgläubigkeit verlassen zu haben.27 Von daher erklärt sich die Verteidigung seiner Lehre als neuartig und ungewohnt, als schwierig und subtil, aber dennoch als wahr.28 Im Bewußtsein seiner Rechtgläubigkeit verurteilt Eckhart daher seine Gegner als unwissend, beschränkt und bösartig.29 Eckhart ist sich aber der Neuartigkeit seines sprachlichen Ausdrucks und der damit gegebenen Gefahr des Mißverständnisses wohl bewußt. So sagt er im Prolog zu seinem lateinischen Werk „opus tripartitum“ : „Nonnulla .. . primo aspectu monstruosa, dubia aut falsa apparebunt.“30

Was von Eckhart gefordert wird und was er im Gehorsam zu leisten versucht, ist das Unleistbare, den Weg aus dem Bereich des Namenlosen, Unnennbaren in die Welt des Darstellbaren, Berechenbaren zu gehen; gegen den Vorwurf der Ketzerei zu verteidigen, was Geheimnis zwischen Gott und ihm war, was Wahrheit in Gott und ihm war (Kunisch).

Von daher erklärt sich die Verteidigung seiner Lehre als neuartig und ungewohnt, schwierig und subtil, aber dennoch als wahr113, und die Verurteilung seiner Gegner als unwissend, beschränkt und bösartig114. Im „Prologus generalis“ (n. 7) sagt er, daß „nonnulla ... primo aspectu monstruosa, dubia aut falsa apparebunt“ 115.

[...]

S. 148

Was von ihm gefordert wird und was er im Gehorsam zu leisten sucht, ist das Unleistbare: den Weg aus dem Bereich des Namenlosen, Unnennbaren, das man nicht geworten kann, in die Welt des Darstellbaren, Berechenbaren zu gehen, gegen den Vorwurf der Ketzerei zu verteidigen, was Geheimnis zwischen Gott und ihm war, was Wahrheit in Gott und in ihm war.

Anmerkungen

Fortsetzung von Analyse:Un/Fragment 098 37

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