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Quelle:Un/Nix 1956-57

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Udo M. Nix
Titel    Bücherschau: Benno Schmoldt: Die deutsche Begriffssprache Meister Eckharts
Zeitschrift    Sprachforum
Jahr    1957
Jahrgang    2.
Seiten    312-313
Anmerkung    Buchbesprechung

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    1


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Un/Fragment 021 30 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-12 19:51:30 Klgn
Fragment, KeineWertung, Nix 1956-57, SMWFragment, Schutzlevel, Un, Unfertig

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 30-39
Quelle: Nix 1956-57
Seite(n): 312, Zeilen: S. 312: ; S. 313
Die Grundtendenz Schmoldts, Eckharts deutschen Wortschatz vom Lateinischen her zu deuten, kann man in keiner Weise billigen. Die deutschen Wörter, die Eckhart verwendet, haben schon im Raum der deutschen Muttersprache ihre bestimmten Gehalte besessen, von denen sie keineswegs frei werden, wenn sie zur Wiedergabe lateinischer Wörter dienen. Eckharts deutscher Wortschatz mag zweifellos von der lateinischen Sprachwelt her beeinflußt sein, doch was an Inhalt, an Vorstellungs- und Bildgehalt in den deutschen Wortprägungen ist, sind jene neuen Elemente, die im Weltbild der deutschen Sprache wurzeln und im lateinischen Terminus keine adäquate Entsprechung haben. [Zudem werden sich manche und oft die wichtigsten Neuprägungen bei Eckhart einer Erklärung aus dem Lateinischen überhaupt entziehen - etwa „blozheit“ (DW I 87, 9), „brant“ (DW I 331, 7), „bürgelîn“ (DW I 28, 5), „unwesen“ (DW I 145, 6), für die uns eine annähernde Entsprechung im Lateinischen fehlt.] Die Grundtendenz SCHMOLDTS, Eckharts deutschen Wortschatz vom Lateinischen her zu deuten, können wir in keiner Weise billigen, und zwar vor allem aus zwei Gründen:

1. Die deutschen Wörter, die Eckhart für seine Lehre verwendet, haben schon im Raum


S. 313

der deutschen Muttersprache ihre bestimmten Gehaltebesessen, von denen sie keineswegs frei werden, wenn sie zur Wiedergabe lateinischer Wörter dienen. Sprachverschiedenheit ist ja nicht eine Verschiedenheit von „Schällen und Zeichen“, sondern (nach W. VON HUMBOLDT) eine Verschiedenheit der Weltansichten selbst. Eckharts deutscher Wortschatz mag zweifellos von der lateinischen Sprachwelt her beeinflußt sein, doch was an Inhalt, an Vorstellungs- und Bildgehalt in den deutschen Wortprägungen Eckharts offenbar wird, sind jene neuen Elemente, die im Weltbild der deutschen Sprache wurzeln und im lateinischen Terminus keine adäquate Entsprechung haben.

2. Manche und oft gerade die wichtigsten Neuprägungen bei Eckhart werden sich der Erklärung aus dem Lateinischen überhaupt entziehen — etwa die Kernworte Eckhartscher Mystik wie dankbarkeit, liphaftigkeit, plosheit usw., denen auch eine annähernde Entsprechung im Lateinischen fehlt.

Anmerkungen

Keine Wertung, da Autoplag.

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