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Quelle:Un/Quint 1928

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Josef Quint
Titel    Die Sprache Meister Eckeharts als Ausdruck seiner mystischen Geisteswelt
Zeitschrift    Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte
Ausgabe    6
Jahr    1928
Seiten    671-701

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    6


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Un/Fragment 081 29 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-10-20 19:56:25 WiseWoman
Fragment, Quint 1928, SMWFragment, Schutzlevel, Un, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
WiseWoman
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 81, Zeilen: 29-35
Quelle: Quint 1928
Seite(n): 673, Zeilen: 21-31
Mit einem ungemein großen Erkenntnisenthusiasmus sucht Eckhart die mystische Intuition dem rationalen Erfassen zugänglich zu machen. Keiner seiner Zeitgenossen hat die Höhe und Kühnheit seiner Spekulation erreicht. Bei seinen beiden größten Schülern, Tauler und Seuse, tritt die Spekulation gegen die praktische Ethik und lyrische Gefühlsinbrunst bedeutend zurück (Kunisch). aber erst Eckehart ist der konstruktive Geist, der mit einem ungemeinen Erkenntnisenthusiasmus die mystische Intuition dem rationalen Erfassen zugänglich zu machen strebt. Keiner seiner Zeitgenossen und Schüler hat die Höhe und Kühnheit seiner Spekulation erreicht: "er ist der geistigste unter den Mystikern" 1). Die verwegene Kühnheit seines Denkens ließ ihn mit der Kirche in Konflikt geraten, der 1329 nach seinem Tode zur Verurteilung einer Reihe seiner Lehrsätze führte. Bei seinen beiden größten Schülern, Tauler und Seuse, tritt die Spekulation gegen die praktische Ethik und lyrische Gefühlsinbrunst bedeutend zurück.

1) Karrer, O., Meister Eckehart, München 1923, S. 26.

Anmerkungen

Schon in der Besprechung Quint 1964 bemerkt.

Sichter

[2.] Analyse:Un/Fragment 125 22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-10-22 22:11:14 WiseWoman
Fragment, Quint 1928, SMWFragment, Schutzlevel, Un, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
WiseWoman
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 125, Zeilen: 22-25
Quelle: Quint 1928
Seite(n): 687f, Zeilen: 37-39; 1-2
Für Eckhart galt es, erstmalig eine Welt fremder Abstraktionen durch das Wort zu erfassen, und es blieb ihm gar keine andere Möglichkeit, als sich den noch fast ganz im Konkreten steckenden Wortschatz gefügig zu machen. Für Eckehart galt es eben, erstmalig eine Welt fernster Abstraktionen durch das Wort zu erfassen, und es blieb ihm gar keine andere Möglichkeit, als sich dazu den noch fast ganz im Konkreten steckenden Wortschatz gefügig zu machen.
Anmerkungen

Schon in der Besprechung Quint 1964 bemerkt.

Sichter

[3.] Analyse:Un/Fragment 125 33 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-10-22 22:29:22 WiseWoman
Fragment, Quint 1928, SMWFragment, Schutzlevel, Un, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
WiseWoman
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 125, Zeilen: 33-35
Quelle: Quint 1928
Seite(n): 691, Zeilen: 20-24
Der sinnliche Faktor hat bei Eckhart nicht die Aufgabe, die Abstraktheit des Gedankens zu mildern, im Gegenteil — die Spannung wird verstärkt. Der sinnliche Faktor hat bei Eckehart nicht die Aufgabe, die Abstraktheit des zu deutenden Gedankens zu mildern, im Gegenteil: die Spannung zwischen Konkretem und Abstraktem wird durch ihre Zusammenstellung nur noch verstärkt, [...]
Anmerkungen

Schon in der Besprechung Quint 1964 bemerkt.

Sichter

[4.] Analyse:Un/Fragment 129 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-10-22 22:24:57 WiseWoman
Fragment, Quint 1928, SMWFragment, Schutzlevel, Un, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
WiseWoman
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 129, Zeilen: 13-16
Quelle: Quint 1928
Seite(n): 684, Zeilen: 21-27
Meister Eckhart erhebt die ganze Welt des konkreten Einzelseins durch das Suffix "-heit" in eine Welt des ideellen Seins und durch das Suffix "-unge" die Welt des konkreten Geschehens in eine Welt des ideellen Geschehens. Und so überwindet er sie denn, indem er, das Maß der Scholastik stark überschreitend, die ganze Welt konkreten Einzelseins in eine des idealen Seins erhebt durch das Suffix -heit und die ganze Welt konkreten Einzelgeschehens in eine idealen Geschehens durch das Suffix -unge.
Anmerkungen

Schon in der Besprechung Quint 1964 bemerkt.

Sichter

[5.] Analyse:Un/Fragment 129 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-10-23 08:15:33 WiseWoman
Fragment, Quint 1928, SMWFragment, Schutzlevel, Un, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
WiseWoman
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 129, Zeilen: 23-28
Quelle: Quint 1928
Seite(n): 685; 684, Zeilen: 28-30;
Die "-heit"- und "-unge"-Bildungen zeigen uns, daß bei Meister Eckhart die Entkonkretisierung des Seins der des Einzelgeschehens parallel läuft. Schlechthin alle sprachlichen Elemente, die zum Ausdruck eines bestimmten Seins oder Geschehens dienen (vorwiegend die Adjektive), werden von Eckhart durch die beiden Suffixe "-heit" und "-unge" entkonkretisiert. [S. 685]

Dieser radikalen Entkonkretisierung des Seins läuft bei Eckehart eine ebenso durchgreifende Entkonkretisierung alles Einzelgeschehens parallel.

[S. 684]

Schlechthin alle sprachlichen Elemente, die zur Bezeichnung eines bestimmten Seins dienen, werden von Eckehart durch -heit entkonkretisiert

Anmerkungen

Schon in der Besprechung Quint 1964 bemerkt.

Sichter

[6.] Analyse:Un/Fragment 144 27 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-10-23 08:21:09 WiseWoman
Fragment, Quint 1928, SMWFragment, Schutzlevel, Un, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
WiseWoman
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 144, Zeilen: 27-30
Quelle: Quint 1928
Seite(n): 693, Zeilen: 24-27
Ein Weg, die Bestimmtheit und Unzugänglichkeit des Einzelbegriffs zu überwinden und zu Aussagen über das in der Mystik allgemein Geltende zu gelangen, führt über die Variation der Begriffe. Ein Weg nun, die Beschränktheit und Unzulänglichkeit des Einzelbegriffes zu überwinden und zu Aussagen über das Absolute zu gelangen, führt über die häufende Variation.
Anmerkungen

Schon in der Besprechung Quint 1964 bemerkt, mit Betonung der Unterschied "Unzugänglichkeit" vs. "Unzulänglichkeit"

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