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Quelle:Uo/Engberg 1995

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Marguerite Engberg
Titel    Nordisk in Denmark
Sammlung    Film and the First World War
Herausgeber    Karel Dibbets und Bert Hogenkamp
Ort    Amsterdam
Verlag    Amsterdam University Press
Jahr    1995
Seiten    43-49
Reihe    Film Culture in Transition
ISBN    9053560645

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    ja
Fragmente    3


Fragmente der Quelle:
[1.] Uo/Fragment 161 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-06-18 13:15:55 Graf Isolan
Engberg 1995, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 161, Zeilen: 14-40, 102-103
Quelle: Engberg 1995
Seite(n): 43, 44, Zeilen: 43:3-10.12-16.20-21; 44:1-10.11-13
Im neutralen Dänemark führte 1913 der wirtschaftliche Erfolg der Nordisk Filmproduktion278 zu einem Boom von Film-Gesellschaften, deren Mehrheit jedoch noch vor 1914 zusammenbrach. Nach Kriegsende blieben nur drei übrig, die Nordisk Filmgesellschaft, die Danmark und die Astra. Danmark produzierte nur noch Nonfiction-Filme. Astra, nun Dansk Film Co., konzentrierte sich auf Starfilme mit Olaf Fönss. Die führende Position der Nordisk Filmgesellschaft war unbestritten.279

1914 herrschte eine optimistische Stimmung bei der Nordisk Filmgesellschaft, selbst wenn die Dividende von 60% 1912 auf 10% im Jahr 1914 gefallen war, da sich seit 1913 eine wachsende Zahl unverkaufter Filme in den Fabrikregalen stapelte. Der Wettbewerb unter den europäischen Filmgesellschaften wuchs. Die meisten Filme waren nach dem Krieg unverkäuflich, und ihre Produktionskosten mussten als Verlust abgeschrieben werden.280

Im Frühjahr 1915 war das Vertrauen in die Nordisk noch groß. Infolgedessen gab es keine Schwierigkeit bei einer Kapitalvergrößerung von zwei auf vier Millionen Kronen. Ein Teil dieses Geldes sollte für ein neues Fabrikgebäude angelegt werden, da das alte Gebäude für die wachsende Produktion zu klein geworden war. Ein zweiter Teil des Geldes wurde für die Finanzierung der Filmproduktion ausgegeben und ein dritter Teil für kooperative Unternehmungen mit ausländischen Firmen. Nordisk hatte schon 1914 in Deutschland 35 Uraufführungstheater gekauft, um die Kontrolle über die Verteilung ihrer Filme zu haben. Die Gesellschaft wechselte fast komplett vom Verkauf zum Verleih. Sie fing an mit deutschen Gesellschaften zu arbeiten, zum Beispiel mit Oliver und mit Union, ebenso mit einer schwedischen und einigen amerikanischen Firmen. Diese Gesellschaften sollten in der Verteilung ihrer Filme überall in Europa kooperieren, was sich aber bald für den Ruf der Nordisk unter den verbündeten Ländern als tödlich erwies.


278 Nordisk wurde 1906 gegründet.

279 Erst 1921 als das Dansk Palladium gegründet wurde trat ein würdiger Konkurrent auf.

280 vgl. Marguerite Engberg: Nordisk in Denmark, in: Film and the First World War, hrsg. von K. Dibbets, B. Hogenkamp, 1995, S. 43-49, hier S. 43.

Nordisk Films Kompagni - founded in 1906 - was the leading Danish film production company before the First World War. Its economic success caused a boom in film companies in 1913. But even before 1914, the majority of these companies had collapsed. When the war was over, only three remained: Nordisk Films Kompagni, Danmark and Astra. Danmark was by now reduced to producing only non-fiction films. Astra, now Dansk Film Co., concentrated on star films with Olaf Fönss. In other words, the leading position of Nordisk was still unchallenged. Not until 1921, when Dansk Palladium was founded, did a worthy competitor arise.

[...]

In 1914 an optimistic atmosphere reigned at Nordisk, even if the dividend had fallen from sixty per cent in 1912 to ten per cent in 1914, but the company was still a profitable one. There were, however, problems. Already from 1913 a growing number of unsold films had been accumulating on the shelves of the factory as competition among the European film companies had grown acute. [...] Most of the films were unsaleable after the war. Their production costs had to be written off as a loss.

[Seite 44]

In the spring of 1915, confidence in Nordisk was still great, and there was consequently no difficulty in obtaining an extension of the capital from two million crowns to four million crowns. Part of this money was intended for the building of a new factory, as the old one had become too small to cope with the seemingly ever growing production. Another part of the money was spent on financing film production and a third part, on cooperative ventures with foreign companies. Nordisk had as early as 1914 bought 35 first-run cinemas in Germany, in order to control the distribution of their films there. The company changed almost completely from sale to hire. In 1915 it began working primarily with German companies, for instance with Oliver and Union, and also with a Swedish and some American companies, [...]. The idea was that these companies should cooperate in the distribution of their films all over Europe. This, however, soon proved fatal to the reputation of Nordisk among the allied countries.

Anmerkungen

Der Verweis auf die Quelle macht die Art und den Umfang der Übernahme nicht deutlich. Dem Leser ist nicht klar dass der dokumentierte Abschnitt durchgehend eins zu eins aus der Quelle übersetzt wurde.

Die Übernahme setzt sich auf der folgenden Seite fort, wo sich auch ein weiterer Quellenverweis befindet.

Sichter
(Hindemith), Graf Isolan

[2.] Uo/Fragment 162 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-06-18 13:54:53 Graf Isolan
Engberg 1995, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 162, Zeilen: 1-36
Quelle: Engberg 1995
Seite(n): 44, 45, Zeilen: 44:13-16.18-37; 45: 1-3.10-17.28-30
[Im November 1915 verbot das Innenministerium in] England seinem Generalkonsul in Copenhagen, die Bescheinigungen über den Ursprung für alle dänischen Filme zu unterschreiben, so dass von jetzt an kein dänischer Film nach England ausgeführt werden konnte. Bald danach traten Frankreich und später Italien dieser Blockade bei, die dazu führte, dass viele kleine dänische Filmproduktionen in Konkurs gingen.281 Auch für die Nordisk bedeutete dies einen Rückschlag. 1915 konnte sie noch einen jährlichen Gewinn präsentieren, der hauptsächlich durch das Einkommen ihrer deutschen Vertriebsfirmen zustande kam. 1916 verschlechterte sich die Situation. Das Kapital der Gesellschaft musste auf acht Millionen Kronen angehoben werden. Als Ergebnis des armseligen Verkaufes von Kopien, entschied sich die Gesellschaft Ende 1916, alle Schauspieler zu benachrichtigen, dass sie erst wieder im nächsten Jahr engagiert würden, und zwar nur für die Zeit eines Films und nicht für die ganze Saison. Nicht einmal der Vertrag mit Valdemar Psilander wurde erneuert. Am schlimmsten traf es die Nordisk, als der deutsche Staat 1917 einige der ausländischen Filmfirmen, unter ihnen die Nordisk, zwang, alle ihre Aktiva in Deutschland an ihn zu verkaufen. Nordisk musste somit alle Uraufführungskinos und Aktiven in deutschen Filmvertriebs- und Produktionsgesellschaften verkaufen. Als Entschädigung erhielt die Nordisk zehn Millionen deutsche Mark. Da der Gesellschaft nicht erlaubt wurde, das Geld nach Dänemark zu transferieren wurde mit der Abwertung der deutschen Währung aus dieser Zahlung ein riesiger Verlust.282 Der Krieg erschwerte die Ausfuhr von Filmen aus Europa in die USA. Die amerikanische Filiale der Nordisk musste bereits 1916 schließen. Mit Ausbruch der russischen Revolution 1917 verschwand für die Nordisk noch ein weiterer großer Markt, auch der Markt von Österreich-Ungarn war nicht mehr zugänglich. Schließlich blieb nur der Export nach Norwegen, Schweden und Finnland. Dank der Popularität dänischer Filmkomödien konnte jedoch die Nordisk überleben. Das dänische Kino konzentrierte sich von Anfang an auf den internationalen Markt. Es produzierte eine Art Hollywood-Film, noch bevor dieser Begriff geprägt wurde. Die Geschichten waren in ihren Fassungen international, sodass sie überall leicht verstanden werden konnten. Da es während des Krieges keinen Kontakt mit den Entwicklungen der Filmkunst anderer Länder, hauptsächlich mit denen der USA gab, haben die großen künstlerischen Fortschritte des amerikanischen Kinos Dänemark erst nach 1918 erreicht.283

Zwischen 1914 und 1918 produzierten die dänischen Filmgesellschaften die gleichen Genres wie vor dem Krieg: Melodramen, Verbrecherfilme, literarische Filme und leichte Komödien.


281 Vgl. ebd., S. 44.

282 Vgl. BArch, R 901/ 974, Bl. 1-2. In diesem Geheimen Schreiben des Kriegsministeriums, v. Stein, 25. Okt. 1917, an: den Herrn Reichskanzler (Reichsschatzamt, Reichsamt des Innern, A.A.), die Militär. Stelle des A.A., die Deutsche Bank zu Hd. des Herrn von Stauß, werden Informationen über die Behandlung der Nordischen Filmgesellschaft gegeben. Beabsichtigt ist die Gründung einer Aktiengesellschaft, um die deutsche Filmindustrie wettbewerbsfähig zu machen.

283 Vgl. Engberg: Nordisk, in: Film and the First World War, hrsg. von K. Dibbets, B. Hogenkamp, 1995, S. 45.

In November 1915, the Home Office in England forbade their Consul General in Copenhagen to sign the so-called certificates of origin for all Danish films. This meant that from now on no Danish film could be exported to England. Soon after, France and later Italy joined this blockade. [...] This blow hit all of Danish film production, and many of the minor companies, which for some time had had difficulties in surviving, now succumbed. For Nordisk as well this was a hard blow. In 1915 Nordisk could still present a yearly profit, which mainly arose from income from the associated German distribution companies.

In 1916, the situation deteriorated. The stock of the company had to be raised to eight million crowns, not a good sign. As a result of the rather poor sale of prints, the company decided at the end of 1916 to give notice to all of its actors. They were told that they might be re-engaged next year, but only for one film at a time, not for the whole season. Not even the contract with Valdemar Psilander was renewed. But the worst blow for Nordisk fell in 1917, when the German state forced some of the foreign film companies working in Germany, among them Nordisk, to sell all their assets there to the German state. In the case of Nordisk, this meant that the company had to sell all its first-run cinemas and assets in German film distribution and production companies. As compensation Nordisk received ten million German marks, but with the devaluation of the German currency this represented a huge loss, as the company was not allowed to transfer the money to Denmark.

The war made it difficult to export films from Europe to the USA, and therefore the American branch of Nordisk closed down in 1916. In 1917, the Russian Revolution broke out, which meant that still another great market disappeared for Nordisk.

[Seite 45]

Also, the large market of Austria-Hungary dwindled away. Finally only export to Norway, Sweden and Finland remained. Thanks especially to the popularity of the Danish film comedies, Nordisk was able to survive.

[...]

[...] From the very beginning Danish cinema had focused on the international market. It produced a kind of Hollywood film before this term was coined. The stories were international in their settings, so that they could easily be understood everywhere. This emphasis on being international became fatal, as during the war there was no contact with developments of film art in other countries, primarily in the USA. Of course, a few of Thomas Ince’s and D.W. Griffith’s early films had been shown before the war, but the great artistic strides of the American cinema did not reach Denmark until after 1918.

[...]

[...] Between 1914 and 1918 Danish film companies produced the same genres as they had done before the war: melodramas, crime films, literary films and light comedies.

Anmerkungen

Die zwei Verweise auf die Quelle machen Art und Umfang der Übernahme nicht deutlich. Dem Leser ist nicht klar, dass die gesamte Seite eins zu eins aus der Quelle übersetzt wurde.

Sichter
(Hindemith), Graf Isolan

[3.] Uo/Fragment 163 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-06-18 14:00:45 Graf Isolan
Engberg 1995, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 163, Zeilen: 1-6
Quelle: Engberg 1995
Seite(n): 45, Zeilen: 30-32, 34-36
[Außer diesen Genres produzierte die Nordisk] insbesondere einige ehrgeizige Projekte wie Kriegsfilme, Friedensfilme, Science-Fiction Filme und, gegen Ende des Krieges, Filme über die gesellschaftliche Entwicklung. Schon 1914 erhielt die Nordisk von der deutschen Armee die Erlaubnis, Reportagefilme an der Front zu drehen. Das Ergebnis waren sieben bemerkenswerte Kriegsberichtfilme, genannt KRIEGSBILDER, von denen jeder Film 100 bis 200 Meter lang war.284

284 Vgl. ebd.

Besides these genres, Nordisk in particular produced some ambitious projects such as war films, peace films, science fiction films and, towards the end of the war, films about social development.

[...] In 1914 Nordisk obtained permission from the German Army to make reportage films from the front. The result was seven films, called KRIGSBILLEDER (‘War Pictures’). Each film was 100-200m long.

Anmerkungen

Die Quelle ist zwar genannt, dem Leser wird aber nicht klar, dass der Abschnitt auf dieser Seite, sowie die gesamte Vorseite (Uo/Fragment_162_01) eins-zu-eins aus der Quelle übersetzt wurden.

Sichter
(Hindemith), Graf Isolan

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