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Quelle:Uo/Farbe der Tränen - Vorwort 1998

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Pierre Dousset, Nicolas Germain und Gwenaël Le Meur
Titel    Krieg 1914-1918 - Die Farbe der Tränen - Vorwort
Herausgeber    Mémorial pour la Paix (Caen), Heeresgeschichtliches Museum (Wien), Imperial War Museum (London), Historial de la Grande Guerre (Peronne), Centre Mondial de la Paix (Verdun), Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (Bonn)
Ort    Caen
Datum    25. August 1998
URL    http://web.archive.org/web/20010222210649/http://www.memorial.fr/10EVENT/EXPO1418/d/present.html

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    1


Fragmente der Quelle:
[1.] Uo/Fragment 365 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-08-06 20:37:41 Hindemith
Farbe der Tränen - Vorwort 1998, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 365, Zeilen: 18-32, 34-40
Quelle: Farbe der Tränen - Vorwort 1998
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Der Erste Weltkrieg kostete acht Millionen Menschen das Leben. Er brachte den Untergang dreier Kaiserreiche. An den Fronten im Westen und im Osten trieb er ganze Provinzen in den Ruin. Er war der erste Krieg im industriellen Maßstab, gekennzeichnet durch ständige technische Neuerungen, Massenproduktion und die allgemeine Mobilmachung aller menschlichen, wirtschaftlichen und technischen Ressourcen. Er forderte Opfer aller Nationalitäten und jeglicher Herkunft, aus Europa, Nordamerika, aus den Ländern des Commonwealth und den Kolonien in Indien, Indochina und Afrika. Er wütete überall, über- und unterirdisch, über und unter Wasser und auch in der Luft. Er wurde mit allen erdenklichen Mitteln geführt: Kavallerie und Nahkampf in den Schützengräben, Bomben- und Panzerangriffe, Giftgas und Phosphor. Der Soldat war praktisch nur noch Bediener und Opfer der Maschine. Aus dem Ersten Weltkrieg ging ein völlig verändertes Europa hervor. Es war ausgelaugt, in Angst und Schrecken versetzt, zwangsmodernisiert und durch den wissenschaftlich-technischen Fortschritt revolutioniert. Über zwei Jahrzehnte prägte der Krieg das Gesicht Mitteleuropas. Es steht außer Frage, dass auch das Filmschaffen der Folgezeit stark beeinflusst wurde.

Schriftsteller und Künstler, ob Deutsche, Briten, Italiener, Österreicher oder Franzosen, wurden 1914 erstmals gezwungen, selbst am Kriegsgeschehen teilzunehmen. Léger wurde als Krankenträger, Kokoschka als Kavallerist, Beckmann als Sanitäter, Derain als Artillerist, Camoin als Tarnspezialist, Dix als MG- Schütze eingesetzt. Viele von ihnen zeichneten oder malten das Gesehene und Erlebte. Die Skizzen und Gemälde sind ergreifende und wahrheitsgetreue Zeugnisse.

Der Erste Weltkrieg - la Grande Guerre wie er in Frankreich genannt wird - dauerte vier Jahre. Er kostete acht Millionen Menschen das Leben. Er brachte den Untergang dreier Kaiserreiche, des deutschen, des österreichisch-ungarischen und des russischen. An den Fronten im Osten und im Westen trieb er ganze Provinzen in den Ruin. Er war der erste Krieg im industriellen Maßstab, gekennzeichnet durch ständige technische Neuerungen, Massenproduktion und die allgemeine Mobilmachung aller menschlichen, wirtschaftlichen und technischen Ressourcen. Er forderte Opfer aller Nationalitäten und jeglicher Herkunft, aus Europa, Nordamerika, aus den Ländern des Commonwealth und den Kolonien in Indien, Indochina und Afrika. Er wütete überall, über- und unterirdisch, über und unter Wasser und auch in der Luft. Er wurde mit allen erdenklichen Mitteln geführt: Kavallerie und Nahkampf in den Schützengräben, Bomben- und Panzerangriffe, Giftgas und Phosphor. Der Soldat war praktisch nur noch Bediener und Opfer der Maschine.

Aus dem Ersten Weltkrieg ging ein vollkommen verändertes Europa hervor, ausgelaugt, in Angst und Schrecken versetzt, zwangsmodernisiert. [...]

[...] 1914 waren sie erstmals gezwungen, selbst daran teilzunehmen, ob sie nun Deutsche, Briten, Italiener, Österreicher oder Franzosen waren. Léger wurde als Krankenträger, Kokoschka als Kavallerist, Beckmann als Sanitäter, Derain als Artillerist, Camoin als Tarnspezialist, Dix als MG-Schütze eingesetzt. Viele von ihnen zeichneten oder malten das Gesehene und Erlebte. Die schnell hingeworfenen Skizzen, mit denen sie an vorderster Front ihre Hefte füllten, und ihre nach der Rückkehr ins Hinterland entstandenen Gemälde sind ergreifende und wahrheitsgetreue Zeugnisse.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

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