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Quelle:Uo/Feldpostbriefe Begleitinformationen - Heldentod 1998

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     German Werth, Patrick Krassnitzer und Susanne Brandt
Titel    Heldentod
Sammlung    Feldpostbriefe - Lettres de poilus »... wer fällt, der stirbt den Heldentod«
Herausgeber    Deutschlandfunk
Jahr    1998
Anmerkung    Internetpräsentation im Anschluss an das DLF-Feldpostbriefprojekt, vgl. http://web.archive.org/web/20001023015442/http://www.dradio.de/dlf/sendungen/feldpost/begleitung/index-7.html
URL    http://web.archive.org/web/20010113065300/http://www.dradio.de/dlf/sendungen/feldpost/begleitung/heldentod.html

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Uo/Fragment 234 29 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-08-08 07:09:02 Graf Isolan
Feldpostbriefe Begleitinformationen - Heldentod 1998, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 234, Zeilen: 28-45
Quelle: Feldpostbriefe Begleitinformationen - Heldentod 1998
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 24-32, 49-57
Die Propaganda führte zu einem Bedeutungswandel des Begriffs Heldentod. Der Held der ersten Monate war der „deutsche Mann“, der sich fraglos für Vaterland, Kaiser und Heimat opferte. Das erste Gefecht, die „Feuertaufe“, galt als eine Art Initiationsritus im Reifungsprozess für den Heldentod. Im Verlauf des Krieges wurde Durchhalten, Pflichterfüllung, fatalistische Hinnahme als „heldenhaft“ gefeiert. Hinter der Front im Etappenbereich wurden „Heldenfriedhöfe“ sogenannte „Heldenhaine“ angelegt. Spezielle Gräberoffiziere kümmerten sich um entsprechende schlichte Ausstattung. Der massenhafte Tod an der Westfront stand im krassen Gegensatz zum individuellen Tod. Nach Kriegsende wurde der Heldenkult in allen Ländern zur [sic] einer staatlichen Gedächtniszeremonie, zur Mahnung an die Lebenden, nicht zu vergessen. In Frankreich und England versuchte man dem Massensterben durch das Sinnbild des „unbekannten Soldaten“ als Symbol für alle Kriegstoten gerecht zu werden. In Deutschland war die Erinnerung an den Weltkrieg ein andauerndes Heldenlied, das auf Regimentstreffen und in den Publikationen der amtlichen Kriegsgeschichtsschreibung beschworen wurde. Der vierjährige Stellungskrieg galt vielen als Deutschlands Heldenkampf. Der Gefallenenkult war ein nicht unwesentlicher Bestandteil der Selbstdarstellung der Weimarer Republik. In der Propaganda durchlief der Begriff einen Bedeutungswandel. Der Held der ersten Monate war der "deutsche Mann", der sich fraglos für das Vaterland, Kaiser und Heimat opferte. Das erste Gefecht, die "Feuertaufe", galt als eine Art Initiationsritus im Reifungsprozeß für den Heldentod. Im Verlauf des Krieges wurde Durchhalten, Pflichterfüllung, fatalistische Hinnahme als "heldenhaft" gefeiert. Hinter der Front im Etappenbereich wurden "Heldenfriedhöfe" sogenannte "Heldenhaine" angelegt. Spezielle Gräberoffiziere kümmerten sich um entsprechende schlichte Ausstattung. Dabei stand der massenhafte Tod an der Westfront im krassen Gegensatz zum individuellen, friedensmäßigen: [...]

[...] Der Heldenkult wurde nach Kriegsende in allen Ländern zur staatlichen Gedächtniszeremonie, zur Mahnung an die Lebenden, nicht zu vergessen. Dem Massensterben versuchte man in Frankreich und England durch das Sinnbild des "unbekannten Soldaten" als Symbol aller Kriegstoten gerecht zu werden. In Deutschland war die Erinnerung an den Weltkrieg ein andauerndes Heldenlied, das auf Regimentstreffen und in den Publikationen der amtlichen Kriegsgeschichtsschreibung beschworen wurde. Der vierjährige Stellungskrieg galt vielen als Deutschlands Heldenkampf. Der Gefallenenkult war ein nicht unwesentlicher Bestandteil der Selbstdarstellung der Weimarer Republik.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Der ursprüngliche Text schimmert an der fehlerhaften Stelle ("zur einer") durch.

Sichter
(Hindemith), Graf Isolan

[2.] Uo/Fragment 240 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-08-08 06:55:40 Graf Isolan
Feldpostbriefe Begleitinformationen - Heldentod 1998, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 240, Zeilen: 6-19
Quelle: Feldpostbriefe Begleitinformationen - Heldentod 1998
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 5-13
Gefühl (,human interest') _

ZwT 7: Heldengräber auf dem Soldatenfriedhof in St. Quentin.

Auf den deutschen Gymnasien wurde vor dem Ersten Weltkrieg gelehrt, dass es „süß und ehrenvoll" sei, für das Vaterland zu sterben. Der Kriegstod war nur als Heldentod stilisiert vorstellbar. Dieser Sprachgebrauch wurde offiziell beibehalten, obwohl sich bereits bei Beginn des Krieges die bürgerlichen Vorstellungen vom Tod als Illusion herausstellten: Krieg bedeutete vielmehr Anonymität, Elend, Verunsicherung, Angst, Verstümmelung und damit ein Herausfallen aus der Gesellschaft. Der einzelne Soldat war in der Auseinandersetzung mit dem Tod allein gelassen, wenn er nicht von den Feldgeistlichen Trost anzunehmen bereit war.

Heldentod

Auf den deutschen Gymnasien wurde vor dem Ersten Weltkrieg gelehrt, daß es "süß und ehrenvoll" sei, für das Vaterland zu sterben. Der Kriegstod war nur als Heldentod stilisiert vorstellbar. Der Sprachgebrauch wurde auch offiziell beibehalten, obwohl sich bereits bei Beginn des Krieges die bürgerlichen Vorstellungen vom Tod als Illusion herausstellten: der Krieg bedeutete vielmehr Anonymität, Elend, Verunsicherung, Angst, Verstümmelung und damit ein Herausfallen aus der Gesellschaft. Der einzelne Soldat war in der Auseinandersetzung mit dem Tod allein gelassen, wenn er nicht von den Feldgeistlichen Trost anzunehmen bereit war.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), Graf Isolan

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